| UVP | 15.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- charakterstarker Motor
- herrlicher V2-Sound
- bissige Bremsen
- gute technische Ausstattung
- typisches Guzzi-Gefühl fährt mit
- Kupplung trennt anfangs etwas klebrig
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.486 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.486 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 90°-V2-Motor | |
| Hubraum | 1.042 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 8.700 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 362 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen; Motor mittragend | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm USD (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 190/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | radial montierte Brembo 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Schwimmend gelagerter Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue V100 von Moto Guzzi ist ein sehr gut ausgestatteter Sport-Tourer mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie ist betörend schön und hat zum Glück trotz all der Umstellungen nicht den typischen Guzzi-Charakter verloren. Die Modellpolitik von Guzzi ist nachvollziehbar: Wer es eher puristisch mag, nimmt die V100. Wer die volle Tec-Hütte inkl. semiaktiven Öhlins-Fahrwerk, Smartphone-Gedaddel und QuichShifter möchte, der entscheidet sich für die V100S. Egal, welche Version man sich aussucht: Den V100 Besitzer erwartet ein tolles Bike mit jeder Menge Fahrspaß!Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Moto Italia. Hier steht die Moto Guzzi V100 als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Fahrt dann am besten nach Nord-Westen Richtung Holsteinische Schweiz - hier gibt es jede Menge Kurven und auch die Autobahn-Hatz über die A20 ist möglich. Bei Moto Italia (der Name ist Programm) gibt es auch weitere italienische Schönheiten von Aprilia, Vespa und Piaggio. Einfach mal vorbeischauen...
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
MotorradTest.de auf YouTube
Moto Guzzi V100 vs. Honda X-ADV: Vergleich & Unterschiede im Überblick
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei Moto Guzzi V100 und Honda X-ADV. Beide Modelle sind für Menschen interessant, die mehr wollen als nur „von A nach B“ – aber sie interpretieren den Anspruch sehr unterschiedlich. Während die Moto Guzzi V100 stärker auf klassisches Motorradgefühl, Charakter und entspannte Langstrecken ausgelegt ist, setzt die Honda X-ADV auf eine moderne Adventure-Formel mit Fokus auf Alltag, Komfort und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede herauszuarbeiten: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb, wie wirkt sich das auf das Fahrgefühl aus, und wo liegen die Stärken sowie mögliche Schwächen im Alltag? Dabei werden die genannten Eigenschaften beider Modelle miteinander verglichen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter vs. Vielseitigkeit
Die Moto Guzzi V100 steht für eine Art von „Reisen mit Stil“. Das Motorrad wirkt bewusst gewählt, nicht hektisch, eher souverän. Wer gerne mit Gefühl fährt, Kurven genießt und längere Strecken entspannt angeht, findet hier eine klare Linie. Die Honda X-ADV dagegen ist stärker auf den gemischten Alltag zugeschnitten: Stadt, Landstraße, gelegentlich auch unwegsameres Terrain – ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, ein Spezialgerät zu bewegen.
Beide Motorräder können Touren, aber sie liefern unterschiedliche Antworten auf die Frage: Wie soll sich die Fahrt anfühlen?
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich schnell, dass die Moto Guzzi V100 ihren Schwerpunkt eher auf einen charaktervollen, gleichmäßigen Vortrieb legt. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn es um entspanntes Cruisen geht: Gas geben fühlt sich nicht nur nach Beschleunigung an, sondern nach „Kontrolle“. Dadurch eignet sich die V100 gut für Fahrten, bei denen man nicht ständig am Drehzahlbereich jongliert, sondern flüssig unterwegs ist.
Die Honda X-ADV wirkt dagegen in der Praxis oft „reaktiver“. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, schnell auf wechselnde Situationen zu reagieren – etwa beim Anfahren im Stadtverkehr, beim zügigen Überholen oder wenn die Strecke plötzlich unruhig wird. Das Fahrgefühl ist insgesamt dynamischer, ohne dass es zwangsläufig unkomfortabel wird. Wer häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und Streckenarten wechselt, profitiert von dieser Ausrichtung.
Stärken und mögliche Schwächen im Antrieb
Moto Guzzi V100: Stärke ist das souveräne, ruhige Vorankommen mit viel Motorrad-Charakter. Mögliche Schwäche: Wer sehr sportlich „on/off“ fahren möchte oder häufig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist, könnte sich weniger „agil“ fühlen als bei einem stärker auf Dynamik ausgelegten Konzept.
Honda X-ADV: Stärke ist die vielseitige Alltagstauglichkeit durch ein Antriebskonzept, das in vielen Situationen schnell verfügbar wirkt. Mögliche Schwäche: Wer gerade den besonderen, eher klassischen Charakter sucht, findet bei der X-ADV weniger „Oldschool-Gefühl“ als bei der V100.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kontrolle
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Moto Guzzi V100 vermittelt im Vergleich häufig den Eindruck von Stabilität und Ruhe. Das Fahrwerk unterstützt ein gleichmäßiges Tempo und lässt die Maschine auf der Straße „zusammenarbeiten“. Gerade auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Fahrstil wirkt das besonders angenehm.
Die Honda X-ADV ist dagegen stärker darauf ausgelegt, mit wechselnden Untergründen und Situationen klarzukommen. Das Handling wirkt oft so, als sei das Motorrad für „Allround-Missionen“ gebaut: Man kann zügig fahren, aber auch entspannt rollen. In der Praxis ist das besonders hilfreich, wenn der Weg zur Tour nicht immer perfekt ist.
Kurven, Spurtreue und Alltag
Bei der V100 liegt der Fokus auf einem harmonischen Zusammenspiel aus Fahrgefühl und Komfort. Das kann bedeuten, dass sie sich besonders dann „rund“ anfühlt, wenn man nicht ständig hektisch korrigiert, sondern flüssig fährt. Die X-ADV hingegen spielt ihre Stärken aus, wenn man öfter anpassen muss: Ampeln, Baustellen, wechselnde Straßenqualität – hier wirkt die Honda oft pragmatisch und souverän.
Als mögliche Schwäche kann man bei der V100 nennen, dass sie weniger „Adventure-typisch“ wirkt, wenn man sehr häufig unbefestigte Wege oder stark wechselnde Untergründe einplant. Umgekehrt kann die X-ADV weniger „klassisch“ wirken, wenn man vor allem das Motorradgefühl auf der Straße sucht.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als reine Daten. Die Moto Guzzi V100 bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das unterstützt längere Fahrten, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen die Maschine arbeiten muss. Wer gerne mit ruhiger Haltung unterwegs ist, wird das als Vorteil wahrnehmen.
Die Honda X-ADV setzt auf eine aufrechte, adventure-orientierte Position. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft zugänglicher an – besonders im Stadtverkehr oder auf Strecken, bei denen man öfter die Blickrichtung wechseln muss. Außerdem hilft die Bauart häufig dabei, dass man sich auch bei wechselnder Fahrweise nicht „verkrampft“.
Windschutz und Schutzwirkung
Beim Thema Windschutz zeigt sich ein Unterschied in der Philosophie: Die V100 wirkt eher wie ein Motorrad, das man für Touren auf der Straße nutzt. Die X-ADV ist stärker auf den gemischten Einsatz ausgelegt, wodurch sie im Alltag oft mehr „Schutzgefühl“ vermittelt, wenn die Fahrt nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Motorradgefühl
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil der Kaufentscheidung. Die Honda X-ADV bringt hier häufig den Vorteil, dass sie in vielen Situationen moderne Unterstützung bietet. Das kann das Fahren entspannter machen, insbesondere wenn man nicht immer die gleiche Strecke fährt oder wenn Wetter und Grip variieren. Gerade im Alltag kann das den Unterschied zwischen „anstrengend“ und „entspannt“ ausmachen.
Die Moto Guzzi V100 setzt stärker auf ein unmittelbares Fahrerlebnis. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, aber die Ausrichtung ist oft mehr auf das Zusammenspiel aus Maschine und Fahrer ausgelegt. Wer Elektronik als „Hilfe“ betrachtet und nicht als Hauptargument, wird das positiv finden.
Stärken und mögliche Schwächen bei der Elektronik
Honda X-ADV: Stärke ist die moderne Unterstützung im Alltag – besonders dann, wenn man häufig zwischen Situationen wechselt. Mögliche Schwäche: Wer bewusst möglichst „pur“ fahren möchte, könnte sich an der X-ADV manchmal stärker an die moderne Bedienlogik gebunden fühlen.
Moto Guzzi V100: Stärke ist das eher direkte Fahrgefühl. Mögliche Schwäche: Wer sehr stark auf Assistenzsysteme als Komfortfaktor setzt, findet bei der V100 möglicherweise weniger „automatisierte“ Entlastung als bei der Honda.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder sind auf sicheres Verzögern ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen unterschiedlich. Die Honda X-ADV wirkt oft so, als sei sie für häufige Stop-and-go-Situationen gemacht. Das ist im Stadtverkehr ein Plus, weil man sich auf gleichmäßige Dosierbarkeit verlassen möchte.
Die Moto Guzzi V100 spielt ihre Stärken eher in einem ruhigen, kontrollierten Fahrstil aus. Wer gerne vorausschauend bremst und das Motorrad „mitnimmt“, wird das als angenehm empfinden. In sportlicheren Situationen kann die Honda durch ihre adventuretypische Auslegung manchmal noch einen Tick souveräner wirken.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Die Honda X-ADV ist im Alltag oft die pragmatischere Wahl. Sie passt gut zu Pendelstrecken, weil sie schnell verfügbar ist, eine aufrechte Sitzposition bietet und durch ihre Gesamtkonzeption viele Situationen abdeckt. Außerdem ist sie häufig die bessere Option, wenn der Weg zur Arbeit oder zur Freizeit nicht immer planbar ist.
Die Moto Guzzi V100 ist dagegen besonders stark, wenn der Fokus auf Touren liegt. Sie fühlt sich dann besonders stimmig an, wenn man längere Strecken am Stück fährt und das Motorrad nicht ständig „umschalten“ muss. Für Menschen, die das Fahren als Erlebnis sehen, ist die V100 oft die emotionalere Entscheidung.
Stärken und Schwächen im täglichen Einsatz
Honda X-ADV: Stärke ist die Vielseitigkeit im Alltag. Mögliche Schwäche: Wer vor allem auf klassisches Motorradgefühl und ruhige Langstrecken setzt, könnte die Honda als „zu modern“ oder „zu allround“ empfinden.
Moto Guzzi V100: Stärke ist das entspannte, charaktervolle Reisen. Mögliche Schwäche: Wer sehr häufig in gemischten Untergründen unterwegs ist oder ein starkes „Adventure-Tool“ erwartet, könnte die V100 weniger passend finden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Moto Guzzi V100 und Honda X-ADV hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrprofil im Vordergrund steht.
Typische Käuferprofile
Moto Guzzi V100 passt besonders gut zu Menschen, die:
- gerne lange Strecken fahren und dabei Komfort sowie Charakter schätzen,
- ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl suchen,
- Motorrad-Emotion und ein stimmiges Gesamtpaket wichtiger finden als maximale Allround-Flexibilität.
Honda X-ADV passt besonders gut zu Menschen, die:
- häufig zwischen Stadt, Landstraße und wechselnden Bedingungen pendeln oder fahren,
- moderne Unterstützung und ein pragmatisches Handling bevorzugen,
- ein vielseitiges Motorrad wollen, das in vielen Situationen unkompliziert bleibt.
Fazit:
Die Moto Guzzi V100 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem entspanntes Reisen, ein charaktervolles Fahrgefühl und eine ruhige, stimmige Abstimmung suchen. Wer lange Strecken genießt und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird mit der V100 besonders zufrieden sein. Die Honda X-ADV ist dagegen die passendere Option für Fahrerinnen und Fahrer, die Alltag, Vielseitigkeit und moderne Unterstützung in den Mittelpunkt stellen. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn die Strecken nicht planbar sind und man ein Motorrad möchte, das schnell, flexibel und unkompliziert bleibt. Kurz gesagt: V100 für Tourenromantik und souveräne Ruhe, X-ADV für pragmatische Allround-Einsätze und wechselnde Bedingungen.