| UVP | 15.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- charakterstarker Motor
- herrlicher V2-Sound
- bissige Bremsen
- gute technische Ausstattung
- typisches Guzzi-Gefühl fährt mit
- Kupplung trennt anfangs etwas klebrig
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.486 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.486 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 90°-V2-Motor | |
| Hubraum | 1.042 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 8.700 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 362 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen; Motor mittragend | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm USD (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 190/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | radial montierte Brembo 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Schwimmend gelagerter Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue V100 von Moto Guzzi ist ein sehr gut ausgestatteter Sport-Tourer mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie ist betörend schön und hat zum Glück trotz all der Umstellungen nicht den typischen Guzzi-Charakter verloren. Die Modellpolitik von Guzzi ist nachvollziehbar: Wer es eher puristisch mag, nimmt die V100. Wer die volle Tec-Hütte inkl. semiaktiven Öhlins-Fahrwerk, Smartphone-Gedaddel und QuichShifter möchte, der entscheidet sich für die V100S. Egal, welche Version man sich aussucht: Den V100 Besitzer erwartet ein tolles Bike mit jeder Menge Fahrspaß!Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Moto Italia. Hier steht die Moto Guzzi V100 als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Fahrt dann am besten nach Nord-Westen Richtung Holsteinische Schweiz - hier gibt es jede Menge Kurven und auch die Autobahn-Hatz über die A20 ist möglich. Bei Moto Italia (der Name ist Programm) gibt es auch weitere italienische Schönheiten von Aprilia, Vespa und Piaggio. Einfach mal vorbeischauen...
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Moto Guzzi V100 vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Moto Guzzi V100 steht für Charakter, Komfort und eine Art von Gelassenheit, die man nicht nur spürt, sondern auch fährt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen wirkt wie ein Versprechen: sportlich, präzise und mit dem Fokus auf Dynamik. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Maschinen im Alltag und in der Kurve anfühlen.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Moto Guzzi V100 ist als Motorrad gedacht, das lange Strecken entspannt abspult und dabei trotzdem genug Substanz bietet, um auch sportliche Passagen nicht nur „mitzunehmen“. Der Motor und die Art, wie die V100 ihre Kraft auf die Straße bringt, zielen eher auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Kontrolle.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR verfolgt dagegen eine klarere Sport-Logik. Sie ist darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen, schnell auf Gasbefehle zu reagieren und sich in Kurven direkt anzufühlen. Wer gern dynamisch fährt, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „mitdenkt“.
Motorcharakter: Wie sich die Kraft anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die V100 wirkt in der Leistungsentfaltung eher wie ein Motor, der seine Stärke in der nutzbaren Bandbreite ausspielt. Das bedeutet in der Praxis: weniger hektische Sprünge, mehr gleichmäßige Schubkraft. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim entspannten Fahren im Stadt- und Landstraßenmix ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die Ninja ZX-4RR setzt dagegen stärker auf das sportliche Prinzip: mehr „Biss“ bei höheren Drehzahlen und ein Ansprechverhalten, das sich nach Performance anfühlt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke kurvig ist und die Fahrweise dynamischer wird. Wer gern dreht, wird die ZX-4RR als sehr stimmig erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Moto Guzzi V100 legt den Schwerpunkt auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Unebenheiten werden tendenziell souveräner „wegmoderiert“, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut berechenbar. Das ist ein Plus, wenn Strecken nicht immer perfekt sind oder wenn der Fokus auf Komfort liegt.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist im Handling eher auf schnelle Richtungswechsel und präzises Einlenken ausgelegt. Das Motorrad wirkt dadurch sehr agil und vermittelt ein direktes Feedback. In schnellen Kurven oder auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil das Gefühl von Kontrolle und „Einschwingen“ schnell da ist.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Bei den Bremsen geht es im Vergleich weniger um „wer bremst stärker“, sondern um Dosierbarkeit und Verhalten. Die V100 wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das sich gut anfühlt, wenn man vorausschauend fährt: Bremsimpulse lassen sich sauber dosieren, und das Motorrad bleibt stabil. Das ist besonders im Alltag hilfreich, wenn Verkehr, Ampeln und wechselnde Situationen häufiges Bremsen bedeuten.
Die ZX-4RR spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es zügig zur Sache geht. Die Bremsleistung wirkt sportlich und unterstützt eine dynamische Fahrweise. In Kombination mit dem agilen Handling entsteht ein Paket, das sich für ambitionierte Ausfahrten sehr stimmig anfühlt.
Komfort und Sitzgefühl: Langstrecke vs. Sportfokus
Beim Komfort ist die Moto Guzzi V100 klar im Vorteil, wenn längere Strecken im Vordergrund stehen. Die Sitzposition und das Gesamtgefühl sind darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Auch bei längeren Fahrten bleibt das Motorrad angenehm zu fahren, ohne dass man ständig gegen das Bike arbeiten muss.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen stärker auf sportliche Effizienz ausgelegt. Das bedeutet: Das Motorrad fühlt sich eher wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten an. Wer gern zügig unterwegs ist, wird die sportliche Ausrichtung genießen. Wer aber sehr lange am Stück fährt, könnte den Komfortaspekt stärker gewichten und dann die V100 als entspannter empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reisen
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Übersicht, Fahrbarkeit und dem, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die V100 punktet hier mit einem souveränen Charakter: Sie lässt sich ruhig bewegen, wirkt nicht überfordert und bleibt auch bei moderater Fahrweise angenehm.
Die ZX-4RR kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie belohnt eher eine aktive Fahrweise. Wer in der Stadt gern zügig beschleunigt oder sich an sportlicher Dynamik erfreut, wird das Motorrad schnell lieben. Wer hingegen häufig im „Flow“ unterwegs ist und eher entspannt fährt, wird die V100 als unkomplizierter wahrnehmen.
Ausstattung und Fahrassistenz: Was im Vergleich zählt
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich darum, wie gut die Technik den Fahralltag unterstützt. Die V100 wirkt in ihrer Ausrichtung eher auf ein stimmiges Gesamtpaket: Bedienung und Fahrgefühl stehen im Vordergrund, damit man sich auf die Strecke konzentrieren kann.
Die ZX-4RR setzt stärker auf sportliche Orientierung. Das spürt man nicht nur am Fahrverhalten, sondern auch daran, wie das Motorrad „auf Performance“ getrimmt ist. Je nachdem, wie wichtig moderne Features im Alltag sind, kann das die Entscheidung beeinflussen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Moto Guzzi V100
- Stärken: souveräner Charakter, komfortorientiertes Fahrgefühl, angenehme Dosierbarkeit im Alltag, gute Eignung für längere Strecken.
- Schwächen: weniger „Spontan-Performance“ als die ZX-4RR, wer maximal sportliche Agilität sucht, könnte sich stärker sportlich orientierte Modelle wünschen.
Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Stärken: sehr direktes Handling, sportliches Ansprechverhalten, dynamisches Fahrgefühl auf kurvigen Strecken, unterstützt eine aktive Fahrweise.
- Schwächen: Komfort und Langstreckenruhe sind eher zweitrangig; wer entspannt reisen möchte, könnte die V100 als angenehmer empfinden.
Welche Entscheidung passt zu welchem Fahrstil?
Die Moto Guzzi V100 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein verlässlicher Begleiter für Alltag und Tour. Wer gern gleichmäßig fährt, Komfort schätzt und sich an einem Motorcharakter erfreut, der nicht ständig nach Drehzahl ruft, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt dagegen besser, wenn Fahrspaß stark mit Dynamik verbunden ist. Wer Kurven liebt, gern beschleunigt und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sich sportlich anfühlt, findet in der ZX-4RR einen klaren Fokus auf Performance.
Fazit:
Die Moto Guzzi V100 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag entspannt bleibt und auf längeren Strecken Komfort sowie souveräne Kontrolle bietet. Der Motorcharakter und das ruhige Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für Touren, für wechselnde Straßenbedingungen und für Fahrende, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, um Spaß zu haben.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR empfiehlt sich vor allem dann, wenn sportliche Agilität und ein direktes Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch fährt, Kurven zügig angeht und das Motorrad als Werkzeug für Performance versteht, wird die ZX-4RR als sehr stimmig erleben.
Kurz gesagt: V100 für entspanntes Reisen und souveränen Alltag, ZX-4RR für sportliche Dynamik und kurvigen Fahrspaß.