UVP 9.499 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Wie schlägt sich der überarbeitete Klassiker im Test?
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • 25% mehr Power als die Vorgängerin
  • gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
  • Kardan
  • Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
Kontra:
  • unpassendes LCD-Cockpit
  • Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
  • einfache Ausstattung
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht218kg
Radstand1.450mm
Länge2.165mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.100mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartV2-Zylinder-Viertakt längs
Hubraum853ccm
Hub77mm
Bohrung84mm
KühlungLuft-Ölkühlung
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung67 PS bei 6.900 U/Min
Drehmoment79 NM bei 4.400 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite429km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm
Federung hintenZwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 - 18
Reifen hinten150/70 - 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.
 
Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.100€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: lieferbar ab 10/2021
  • Farben: schwarz, orange, blau

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Moto Guzzi V7 Stone vs. BMW F 450 GS – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Moto Guzzi V7 Stone steht für klassischen Stil, entspanntes Cruisen und einen Motorcharakter, der sich eher nach „Fahren“ als nach „Leistung abfordern“ anfühlt. Die BMW F 450 GS dagegen wirkt wie ein modernes Werkzeug für den Alltag und darüber hinaus – mit Adventure-DNA, aufrechte Sitzposition und dem Anspruch, auch abseits der asphaltierten Komfortzone Spaß zu machen.

Beide Modelle können im Alltag überzeugen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Ergonomie, Handling, Komfort und der typische Einsatzbereich? Und vor allem: Für wen passt welches Motorrad besser?

Erster Eindruck: Charakter statt Kompromiss

Moto Guzzi V7 Stone – Retro, aber nicht träge

Die V7 Stone wirkt wie aus einer anderen Zeit – mit ihrem klassischen Look, der bewusst auf „Show“ verzichtet und stattdessen auf stimmige Proportionen setzt. Das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es für entspannte Ausfahrten gebaut ist. Der Motor und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind weniger „sportlich aggressiv“, sondern eher „harmonisch“: Man fährt, statt ständig zu arbeiten.

BMW F 450 GS – modern, vielseitig, bereit für mehr

Die BMW F 450 GS kommt dagegen mit dem typischen Adventure-Ansatz: aufrechte Haltung, aufgeräumte Ergonomie und ein Konzept, das sowohl Stadtfahrten als auch längere Touren und Feldwege mitdenkt. Das Motorrad wirkt wie ein Allrounder, der nicht nur auf dem Papier flexibel ist, sondern sich auch im Alltag so anfühlt: leicht zu kontrollieren, stabil in der Linie und mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt.

Fahrgefühl im Vergleich: Motor und Ansprechverhalten

Der größte Unterschied zeigt sich im „Wie fühlt es sich an?“-Moment. Die Moto Guzzi V7 Stone spielt ihre Stärke im gleichmäßigen Vortrieb aus. Das Ansprechverhalten wirkt kultiviert und lädt dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen – ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig wären. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrbild, das besonders auf Landstraßen und bei gemütlichem Tempo glänzt.

Die BMW F 450 GS ist dagegen stärker auf Dynamik und Alltagstempo ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in der Regel sehr direkt dosieren und unterstützt ein zügiges Vorankommen, ohne dass man ständig „am Limit“ fahren muss. Gleichzeitig bleibt das Fahrgefühl auch dann angenehm, wenn die Strecke unruhiger wird – etwa bei schlechterem Belag oder wenn die Route spontan vom Asphalt abweicht.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Bei der Ergonomie gehen die Konzepte klar auseinander. Die V7 Stone bietet eine eher klassische Sitzhaltung, die zum entspannten Fahren passt. Das ist ideal, wenn kurze Wege genauso zählen wie längere Ausfahrten mit Fokus auf Genuss. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad insgesamt „handlich“ wirkt und sich ohne große Anstrengung bewegen lässt.

Die BMW F 450 GS setzt auf eine aufrechtere Position. Das hilft besonders bei längeren Strecken, weil Rücken und Arme meist weniger „arbeiten“ müssen. Außerdem ist die Sitzposition oft vorteilhaft, wenn das Motorrad auch mal über unebene Abschnitte bewegt wird – der Fahrer bleibt stabiler im Bewegungsablauf.

Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität

V7 Stone: ruhiger Fluss, angenehme Kontrolle

Die Moto Guzzi V7 Stone vermittelt ein Gefühl von Ruhe. In Kurven fährt sie sich meist harmonisch und lässt sich gut „einpendeln“. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig maximale Schräglage sucht, sondern lieber flüssig durch den Kurvenbogen gleitet. Die Stärke liegt in der Vorhersehbarkeit: Man kann das Motorrad gut lesen und entsprechend dosieren.

F 450 GS: mehr Reserven bei wechselnden Bedingungen

Die BMW F 450 GS ist spürbar auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, dass das Motorrad auch auf schlechterem Untergrund kontrollierbar bleibt. Dadurch wirkt das Handling oft „sicherer“, wenn die Strecke nicht perfekt ist. In engen Stadtpassagen kann das Motorrad trotzdem agil genug bleiben, aber der eigentliche Mehrwert zeigt sich, sobald die Route abwechslungsreicher wird.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Bei beiden Motorrädern steht die Alltagssicherheit im Fokus, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die V7 Stone punktet vor allem durch ein gut dosierbares Gefühl beim Bremsen – passend zu ihrem entspannten Charakter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig moderat gefahren wird und man Wert auf kontrolliertes Anhalten legt.

Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auch bei unerwarteten Situationen souverän reagieren soll. Gerade im gemischten Einsatz – Stadt, Landstraße, gelegentlich Schotter oder schlechter Asphalt – ist dieses Sicherheitsgefühl ein Plus. Wer häufig unterwegs ist, wenn die Bedingungen nicht planbar sind, wird die „Reserve“ eher zu schätzen wissen.

Komfort auf Tour: Alltagstauglichkeit im Detail

Komfort ist nicht nur eine Frage von Federung, sondern auch von Ergonomie, Windgefühl und dem „Stresslevel“ beim Fahren. Die Moto Guzzi V7 Stone fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt eher nach Rhythmus funktioniert: gleichmäßig, ohne ständiges Nachjustieren. Das Motorrad lädt dazu ein, Pausen bewusst zu planen und die Fahrt als Erlebnis zu sehen.

Die BMW F 450 GS ist stärker auf längere Strecken und wechselnde Anforderungen ausgelegt. Die aufrechte Haltung und die Adventure-typische Auslegung helfen dabei, dass sich auch längere Tage weniger anstrengend anfühlen. Außerdem ist das Motorrad oft die bessere Wahl, wenn Gepäck oder Zubehör eine Rolle spielt – weil das Konzept von vornherein auf „mehr Möglichkeiten“ ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen: Wo jedes Motorrad glänzt

Moto Guzzi V7 Stone – Stärken

  • Charaktervolles Fahrgefühl: entspanntes Ansprechverhalten und harmonischer Vortrieb.
  • Stimmiges Retro-Konzept: optisch und vom Fahrstil her stimmig, ohne übertrieben zu wirken.
  • Genuss statt Daueranspruch: ideal für ruhige Landstraßenfahrten und gemütliche Touren.

Moto Guzzi V7 Stone – Schwächen

  • Weniger „Adventure-Fokus“: wer regelmäßig abseits des Asphalts unterwegs ist, findet beim GS-Konzept meist mehr Reserven.
  • Fahrstilabhängig: wer sportlich-aggressiv fahren möchte, muss sich stärker auf den Charakter des Motorrads einstellen.

BMW F 450 GS – Stärken

  • Vielseitigkeit: Stadt, Landstraße und unebene Strecken lassen sich oft souverän kombinieren.
  • Aufrechte Ergonomie: tendenziell angenehmer für längere Fahrten.
  • Kontrolliertes Handling: besonders bei wechselnden Bedingungen wirkt das Motorrad „berechenbar“.

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Charakter weniger „klassisch“: wer genau diesen Retro-Genuss sucht, fühlt sich bei der GS eher im Adventure-Universum zuhause.
  • Anspruch an den Einsatz: das Motorrad spielt seine Stärken besonders aus, wenn die Route wirklich abwechslungsreich ist.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Moto Guzzi V7 Stone ist besonders passend, wenn der Fokus auf Stil, entspanntem Fahren und einem Motorcharakter liegt, der die Fahrt in den Vordergrund stellt. Sie ist eine starke Wahl für Menschen, die gern Landstraßen fahren, sich Zeit nehmen und das Motorrad als Erlebnis sehen.

Die BMW F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad ein echter Allrounder sein soll: für den täglichen Weg, für längere Touren und für Situationen, in denen die Strecke nicht immer planbar ist. Wer gern flexibel bleibt, auch mal Schotter oder Feldwege mitnimmt und dabei Wert auf eine aufrechte, tourentaugliche Ergonomie legt, findet in der GS-Philosophie meist die passendere Basis.

Fazit:

Die Moto Guzzi V7 Stone ist das Motorrad für alle, die vor allem Genuss, Stil und ein entspanntes Fahrgefühl suchen. Sie passt besonders gut zu ruhigen Touren, Landstraßenfahrten und Fahrern, die den Charakter des Motors und das harmonische Zusammenspiel wichtiger finden als maximale Vielseitigkeit abseits des Asphalts. Ihre Stärke liegt im „einfach fahren“ – ohne dauerndes Arbeiten.

Die BMW F 450 GS empfiehlt sich, wenn Alltagstauglichkeit und Flexibilität im Vordergrund stehen. Durch die aufrechte Ergonomie und das adventuretypische Sicherheitsgefühl wirkt sie wie die bessere Wahl für längere Strecken, wechselnde Bedingungen und Routen, die auch mal unruhiger werden. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur auf dem Asphalt überzeugt, sondern auch darüber hinaus, trifft mit der GS-Philosophie meist die passendere Entscheidung.

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