| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Moto Guzzi V7 Stone vs Honda X-ADV: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wer zwischen Moto Guzzi V7 Stone und Honda X-ADV schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Motorräder, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die V7 Stone steht für klassisches Design, entspanntes Cruisen und einen Motorcharakter, der eher zum Genießen als zum Sprinten einlädt. Die X-ADV dagegen ist als modernes Adventure-Konzept gedacht: mehr Alltagsschutz, mehr Technik, mehr „Allround“-Anspruch – und damit ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht ganz so glatt ist wie geplant.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Alltag und die nächsten Touren zu finden.
Grundcharakter: Retro-Cruiser vs. Adventure-Allrounder
Wie sich die V7 Stone anfühlt
Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das man nicht „abarbeitet“, sondern bewusst fährt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, stimmigen Gesamtbild aus Design, Sitzgefühl und Motorlauf. Das Motorrad passt besonders gut zu Fahrten, bei denen die Geschwindigkeit nicht das einzige Ziel ist – sondern der Weg dorthin.
Wie sich die X-ADV anfühlt
Die Honda X-ADV ist dagegen deutlich „funktionaler“ im Auftritt. Sie ist als Adventure-Variante gebaut, die im Alltag mit mehr Schutz und einer auf vielseitige Nutzung ausgelegten Ergonomie punktet. Wer häufig pendelt, längere Strecken am Stück fährt oder auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs ist, findet hier ein Konzept, das genau darauf ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Beide Motorräder machen Spaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die V7 Stone spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man gleichmäßig fährt und den Motor in einem Bereich nutzt, der sich natürlich anfühlt. Das Fahrgefühl ist eher „mechanisch“ und direkt: Gas geben, reagieren lassen, genießen. Dadurch entsteht ein entspanntes Tempo, das sich gut in Stadtverkehr und Landstraßen integrieren lässt.
Die X-ADV ist stärker auf souveräne Dynamik und kontrollierbare Leistung ausgelegt. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn der Untergrund nicht ganz planbar ist oder wenn es zügiger vorangehen soll – wirkt das Motorrad wie ein Allrounder, der die Situation schnell „sortiert“. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht jedes Mal neu überlegen möchten, wie sie die Leistung am besten einsetzen.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Ermüdung
In der Praxis entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie nach zehn Minuten. Die V7 Stone bietet eine eher klassische Sitzhaltung, die zum entspannten Fahren einlädt. Das ist ideal, wenn kurze Wege, gemütliche Touren und eine entspannte Haltung im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann die klassische Ausrichtung je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger „sportlich“ wirken, was aber nicht automatisch ein Nachteil ist – eher eine Frage des persönlichen Komfortempfindens.
Die X-ADV zielt stärker auf Komfort über längere Zeit. Durch die adventuretypische Auslegung mit mehr Schutz und einer auf Alltagstauglichkeit abgestimmten Position fühlt sich das Motorrad oft dann besonders stimmig an, wenn die Strecke länger wird oder wenn Wind und Wetter eine größere Rolle spielen. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht jedes Mal „neu“ in die Fahrt hineinfinden möchte, profitiert von diesem Ansatz.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Beim Handling zeigen sich die Unterschiede deutlich: Die V7 Stone wirkt im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen oft agil und leicht zu kontrollieren. Das Motorrad lädt dazu ein, flüssig zu fahren und Kurven mit einem ruhigen Rhythmus zu nehmen. Wer gern „mit Gefühl“ fährt, findet hier eine passende Basis.
Die X-ADV ist dagegen stärker auf Stabilität und sicheres Vorankommen ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße nicht ganz gleichmäßig ist, spielt das Konzept seine Vorteile aus. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch dann souverän bleibt, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Dafür kann das Handling im engen Stadtbereich je nach Fahrstil etwas weniger „spielerisch“ wirken als bei einem klassischen Cruiser.
Technik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der X-ADV
Ein großer Unterschied liegt in der technischen Ausrichtung. Die Honda X-ADV ist klar als modernes Motorrad mit stärkerer Assistenz- und Technikorientierung gedacht. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad die Fahrt unterstützt und wie gut es sich in unterschiedliche Situationen einfügt. Für viele Fahrer ist das ein echter Pluspunkt: weniger „Handarbeit“ bei der Kontrolle, mehr Fokus auf die Strecke.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen stärker auf das klassische Fahrerlebnis. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ wäre – aber der Schwerpunkt liegt weniger auf maximaler Assistenz, sondern auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Wer Technik als Mittel zum Zweck sieht und lieber direkt mit dem Motorrad interagiert, wird das schätzen.
Windschutz und Alltag: Wer profitiert im täglichen Einsatz?
Im Alltag zählt oft Kleinkram: Wind, Wetter, Licht, Sicht und die Frage, wie entspannt man nach einer Fahrt ankommt. Die X-ADV hat hier durch ihre adventuretypische Auslegung klare Vorteile. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Pendeln und längere Fahrten angenehmer macht, weil es den Fahrer spürbar entlastet.
Die V7 Stone ist dagegen besonders dann stark, wenn die Fahrt eher „genussorientiert“ ist. Bei kurzen Strecken und entspannten Touren steht das Erlebnis im Vordergrund. Wer jedoch häufig bei wechselnden Wetterbedingungen unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt, wird die Vorteile der X-ADV schneller merken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Moto Guzzi V7 Stone
- Stimmiges Retro-Design und ein Motorradgefühl, das zum entspannten Fahren einlädt.
- Direktes, emotionales Fahrgefühl – ideal für Fahrer, die das Motorrad „spüren“ möchten.
- Agiles Handling im Alltag, besonders auf kurvigen Landstraßen.
Schwächen bzw. Grenzen der Moto Guzzi V7 Stone
- Weniger „Adventure“-Komfort bei Wind und Wetter im Vergleich zur X-ADV.
- Wer maximale Assistenz und moderne Unterstützung erwartet, findet eher den klassischen Ansatz.
Stärken der Honda X-ADV
- Allround-Charakter für Stadt, Land und längere Strecken.
- Mehr Schutz und Komfort durch die adventuretypische Auslegung.
- Moderne Technik und unterstützende Systeme für ein entspanntes Fahrmanagement.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda X-ADV
- Im engen Stadtverkehr kann das Handling je nach Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirken als bei klassischen Cruiser-Konzepten.
- Wer vor allem puren Retro-Charme und Minimalismus sucht, könnte sich eher an der V7 Stone zuhause fühlen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Moto Guzzi V7 Stone und Honda X-ADV hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
V7 Stone: passend für Genussfahrer
Die V7 Stone ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und bei Touren vor allem durch Charakter überzeugt. Wer gern entspannt unterwegs ist, Wert auf klassisches Design legt und das Fahrgefühl im Vordergrund steht, findet hier eine stimmige Wahl.
X-ADV: passend für Viel- und Alltagsfahrer
Die X-ADV passt besonders gut, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird – für Pendeln, längere Strecken und „gemischte“ Routen. Wer Technik und Komfort als echten Mehrwert sieht, profitiert von der adventuretypischen Auslegung und dem modernen Unterstützungspaket. Auch wer gelegentlich abseits der perfekten Strecke unterwegs ist, bekommt ein Konzept, das dafür gemacht ist.
Fazit
Die Moto Guzzi V7 Stone ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf klassischem Stil, emotionalem Fahrgefühl und entspanntem Cruisen liegt. Sie überzeugt vor allem dort, wo kurze Wege, Landstraßen und ein ruhiger Rhythmus zählen – und wenn Technik nicht im Mittelpunkt stehen muss. Die Honda X-ADV ist dagegen die passendere Option für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag suchen: mehr Schutz, mehr Komfort über längere Zeit und eine moderne, unterstützende Ausrichtung. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen fährt und ein Motorrad möchte, das sich als Allrounder schnell „richtig“ anfühlt, wird mit der X-ADV glücklicher. Kurz gesagt: V7 Stone für Charakter und Genuss, X-ADV für Komfort, Vielseitigkeit und souveräne Unterstützung.