| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Moto Guzzi V7 Stone vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich von Charakter, Komfort und Touring-Tauglichkeit
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Moto Guzzi V7 Stone und die Yamaha Tracer 9 GT Plus, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein klassisch geprägtes Konzept mit eigenständigem Motorcharakter im Vordergrund, dort ein modernes Sporttouring-Bike mit viel Elektronik und klarer Langstrecken-Ausrichtung. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen werden je nach Fahrprofil spürbar, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrertyp?
Grundidee der beiden Motorräder: Retro-Charme vs. Hightech-Touring
Moto Guzzi V7 Stone: Stil und Fahrgefühl im Fokus
Die Moto Guzzi V7 Stone steht für eine bodenständige, stilvolle Interpretation moderner Retro-Kultur. Das Motorrad wirkt kompakt, leicht zugänglich und vermittelt schnell das Gefühl, dass es vor allem für die Straße gemacht ist – für kurze bis mittlere Strecken, für entspanntes Cruisen und für Fahrer, die den Charakter eines Motors spüren möchten. Die V7 Stone ist dabei weniger „Werkzeug“ und mehr „Erlebnis“: Man fährt nicht nur von A nach B, sondern genießt den Weg.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Komfort, Schutz und Elektronik
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen eine klare Touring-Philosophie. Das Bike ist auf längere Strecken ausgelegt, mit Fokus auf Windschutz, Alltagstauglichkeit und einem Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Die GT Plus-Variante bringt dabei typischerweise eine deutlich stärkere Ausstattungsebene mit, die das Motorrad im Alltag „runder“ macht: mehr Komfort, mehr Assistenz und mehr Möglichkeiten, die Fahrweise an die Situation anzupassen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein großer Unterschied: Die V7 Stone setzt auf einen eher „gefühlsbetonten“ Antrieb, der sich über Drehmoment und Rhythmus definiert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Fahren nicht nur schnell, sondern auch stimmig sein soll. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist stärker auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. Im Vergleich wirkt die Yamaha oft dann im Vorteil, wenn zügiges Beschleunigen, entspanntes Überholen und gleichmäßiges Tempo über längere Zeit gefragt sind.
Stärken der Moto Guzzi V7 Stone
- Stimmiges Fahrgefühl durch einen charaktervollen Motorlauf
- Ein entspanntes Tempo passt besonders gut zum Motorrad
- Genussorientiertes Fahren ohne ständiges „Arbeiten“ am Gas
Schwächen im Vergleich
- Wer sehr sportlich oder dauerhaft zügig unterwegs ist, merkt eher Grenzen im Konzept
- Für lange Autobahnphasen wirkt die Yamaha als Touring-Bike meist „passender“
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Mehr Reserven für dynamisches Fahren und Überholen
- Sehr souveräner Langstrecken-Charakter
- Elektronik und Abstimmung unterstützen eine stressfreie Fahrweise
Schwächen im Vergleich
- Der Fokus auf Touring kann sich im Stadtverkehr oder bei kurzen Fahrten „großer“ anfühlen
- Wer bewusst den puren Retro-Charakter sucht, findet bei der Yamaha eher ein modernes Gesamtpaket
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt eher leichtfüßig und unkompliziert, was besonders bei Landstraßen mit vielen Kurven oder bei häufigem Richtungswechsel spürbar wird. Die Sitzposition und die Geometrie unterstützen ein entspanntes, kontrolliertes Fahren. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität und Komfort bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das Motorrad liegt oft ruhiger in der Spur und vermittelt auf längeren Strecken mehr „Gelassenheit“.
Was im Alltag auffällt
- V7 Stone: angenehm handlich, schnell im Kopf und im Gefühl – ideal für abwechslungsreiche Strecken
- Tracer 9 GT Plus: souverän bei Tempo und Wind, besonders stark, wenn die Strecke länger wird
Grenzen je nach Fahrstil
Die V7 Stone kann bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei dauerhaft hohem Tempo weniger „Touring-Puffer“ bieten. Die Yamaha kann im Gegenzug bei sehr engen, langsamen Situationen oder wenn maximale Leichtigkeit gewünscht ist, weniger „spielerisch“ wirken als die Guzzi.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Setup
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber der Charakter der Bremsanlage und die Art, wie das Motorrad verzögert, unterscheiden sich im Gesamteindruck. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus profitiert typischerweise von einem modernen Sicherheits- und Elektronikpaket, das die Dosierbarkeit und Stabilität unterstützt. Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt dagegen oft direkter und „mechanischer“ im Gefühl – das kann für viele Fahrer ein Vorteil sein, weil man die Reaktion sehr unmittelbar spürt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Yamaha
Ein klarer Unterschied im Vergleich ist die Elektronik. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Assistenz und Fahrmodi ausgelegt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn unterschiedliche Bedingungen (Regen, wechselnder Belag, unterschiedliche Beladung) schnell und unkompliziert gemeistert werden sollen. Außerdem erleichtert die moderne Bedienlogik das Leben im Alltag: Einstellungen sind schnell verfügbar, und das Motorrad bleibt dabei berechenbar.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen stärker auf das Fahrerlebnis ohne „Übersteuerung“ durch viele Systeme. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – aber es verändert den Charakter: Die Yamaha nimmt dem Fahrer mehr Arbeit ab, die Guzzi belohnt eine bewusste, ruhige Fahrweise.
Komfort, Sitzposition und Windschutz: Wer macht längere Strecken leichter?
Beim Komfort ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um längere Tagesetappen geht. Der Windschutz und die Touring-Ausrichtung reduzieren Ermüdung, und die Sitzposition ist typischerweise so gewählt, dass auch nach mehreren Stunden noch Konzentration möglich bleibt. Die Guzzi V7 Stone ist dagegen eher auf „Genuss in Bewegung“ ausgelegt: Sie ist angenehm für kürzere bis mittlere Strecken und für Fahrer, die nicht ständig gegen Wind und Wetter ankämpfen möchten.
Stärken der Yamaha im Komfort-Check
- Mehr Schutz bei höheren Geschwindigkeiten
- Touring-ergonomisches Gesamtkonzept
- Elektronik und Ausstattung reduzieren Stress
Stärken der Guzzi im Komfort-Check
- Entspanntes Fahren ohne „Touring-Druck“
- Leicht zugängliche Bedienung und angenehmes Handling
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Touring-Setup vs. purer Stil
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als GT Plus-Modell typischerweise stärker auf Alltag und Reisen vorbereitet. Dazu gehören moderne Features, die das Motorrad im Alltag „komplett“ wirken lassen. Wer Gepäck mitnimmt, längere Strecken plant oder einfach ein Bike möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig funktioniert, findet in der Yamaha meist die passendere Basis.
Die Moto Guzzi V7 Stone punktet dagegen mit ihrem Stil und dem Gefühl, dass das Motorrad nicht „zu viel“ ist. Für viele Fahrer ist genau das der Charme: weniger Technikballast, mehr Motorradgefühl. Allerdings ist sie im Vergleich weniger auf ausgedehnte Reisen mit viel Gepäck und Dauer-Tempo optimiert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wenn die Moto Guzzi V7 Stone gewinnt
- Bei Fahrten, bei denen der Charakter im Vordergrund steht
- Wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen
- Wenn ein Retro-Look und ein „ehrliches“ Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Touring-Komfortfeatures
Wenn die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt
- Bei längeren Touren und häufigem Autobahn- oder Schnellstraßenanteil
- Wenn Elektronik, Fahrmodi und Assistenzsysteme den Alltag erleichtern sollen
- Wenn Komfort, Windschutz und Reserven für dynamisches Fahren gefragt sind
Die typischen Kompromisse
- V7 Stone: weniger „Touring-Paket“, dafür mehr Stil und unmittelbares Fahrgefühl
- Tracer 9 GT Plus: mehr Motorrad im Sinne von Ausstattung und Touring-Anspruch, dafür sehr stark auf Strecke
Für wen passt welches Motorrad?
Die Moto Guzzi V7 Stone passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt, sondern wie ein stimmiger Begleiter. Wer gerne entspannt fährt, den Motorcharakter genießt und Wert auf Retro-Ästhetik legt, wird mit der Guzzi sehr wahrscheinlich mehr „emotionale“ Zufriedenheit erleben.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort und Windschutz schätzen und sich über moderne Elektronik freuen. Wer ein Bike möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt und dabei dynamisches Fahren ermöglicht, findet in der Yamaha ein sehr rundes Gesamtpaket.
Fazit:
Die Moto Guzzi V7 Stone ist der richtige Weg, wenn Stil, Charakter und ein unmittelbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen und eher kürzere bis mittlere Strecken im Alltag dominieren. Sie wirkt leicht zugänglich, belohnt ruhiges Fahren und bietet genau die Art von Motorrad-Erlebnis, die man nicht „optimieren“ muss. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn lange Touren, hoher Komfort und moderne Unterstützung gefragt sind: Windschutz, Touring-Ausrichtung und die Elektronik machen das Motorrad besonders stressarm und souverän. Wer also ein Bike für den Alltag mit gelegentlichen Ausflügen sucht, findet in der Guzzi viel Charme. Wer dagegen regelmäßig große Strecken fährt oder ein sportlich-komfortables Touring-Gesamtpaket bevorzugt, liegt mit der Yamaha deutlich näher am Optimum.