UVP 9.499 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Wie schlägt sich der überarbeitete Klassiker im Test?
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A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • 25% mehr Power als die Vorgängerin
  • gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
  • Kardan
  • Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
Kontra:
  • unpassendes LCD-Cockpit
  • Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
  • einfache Ausstattung
Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht218kg
Radstand1.450mm
Länge2.165mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.100mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-BauartV2-Zylinder-Viertakt längs
Hubraum853ccm
Hub77mm
Bohrung84mm
KühlungLuft-Ölkühlung
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung67 PS bei 6.900 U/Min
Drehmoment79 NM bei 4.400 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite429km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm
Federung hintenZwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 - 18
Reifen hinten150/70 - 17
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneBrembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.
 
Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.100€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: lieferbar ab 10/2021
  • Farben: schwarz, orange, blau

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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Moto Guzzi V7 Stone vs. Yamaha WR 125 R – welcher Typ Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die Moto Guzzi V7 Stone steht für klassischen Retro-Style, eine ruhige, kultivierte Art zu fahren und ein Fahrgefühl, das sich vor allem auf der Straße zuhause fühlt. Die Yamaha WR 125 R dagegen ist ein leichtes Enduro-Konzept: agil, unkompliziert und darauf ausgelegt, auch abseits befestigter Wege Spaß zu machen. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: nicht nur in technischen Details, sondern vor allem in der Frage, wo und wie das Motorrad am meisten genutzt werden soll.

Grundidee im Vergleich: Retro-Cruiser vs. leichtes Enduro

Wie sich die Moto Guzzi V7 Stone anfühlt

Die V7 Stone wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Charakter setzt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Design, Sitzgefühl und einem Motorlauf, der eher zum entspannten Fahren einlädt als zum hektischen Durchziehen. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, kurze Strecken in der Stadt fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das optisch wie technisch „nach Motorrad“ aussieht, findet hier eine klare Richtung.

Wie sich die Yamaha WR 125 R anfühlt

Die WR 125 R ist dagegen deutlich „funktionaler“ gedacht. Sie bringt das typische Enduro-Gefühl mit: leichtes Handling, gute Übersicht und ein Fahrstil, der auch auf unebenem Untergrund nicht sofort verunsichert. Gerade wenn der Weg zur Tour nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn das Motorrad auch mal für Schotter, Feldwege und spontane Abstecher genutzt werden soll, spielt die WR ihre Stärken aus.

Motor & Fahrcharakter: Drehmomentgefühl vs. Enduro-Agilität

Im direkten Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Motorcharakter. Die Moto Guzzi V7 Stone steht für einen eher gleichmäßigen, kultivierten Antrieb, der in vielen Alltagssituationen angenehm dosierbar wirkt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im mittleren Drehzahlbereich gefahren wird und wenn der Fokus auf flüssigem Vorankommen liegt.

Die Yamaha WR 125 R dagegen ist stärker auf „Anpacken“ ausgelegt. Das bedeutet: mehr Gefühl von Direktheit und ein Fahrstil, bei dem man die Leistung eher über Drehzahl und Gasstellung nutzt. Für Gelände und für Situationen, in denen Traktion und Kontrolle wichtiger sind als maximale Laufruhe, ist das ein Vorteil. Gleichzeitig kann genau dieser Charakter im reinen Langstrecken- oder Autobahn-ähnlichen Betrieb weniger „entspannt“ wirken als bei der Guzzi.

Fahrwerk & Handling: Komfort auf der Straße vs. Kontrolle im Gelände

Stärken der Moto Guzzi V7 Stone

Die V7 Stone spielt ihre Stärken vor allem auf Asphalt aus. Das Fahrwerk wirkt auf Fahrbahnunebenheiten oft harmonisch, und die Geometrie unterstützt ein ruhiges, gutmütiges Handling. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich für längere Ausfahrten und für wechselnde Streckenbedingungen eignet, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss.

Stärken der Yamaha WR 125 R

Die WR 125 R ist dagegen im Gelände im Vorteil. Das Motorrad ist dafür gemacht, mit Unebenheiten umzugehen und auch bei wechselndem Grip sicher zu bleiben. Das Handling ist leicht und schnell zu „lesen“, was besonders dann hilft, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern Kurven, Anstiege oder holprige Passagen bewältigen muss.

Schwäche im Vergleich: Wer hauptsächlich glatten Asphalt fährt und dabei viel Wert auf maximalen Komfort und „Cruising“-Feeling legt, wird die Enduro-typische Auslegung der WR als etwas weniger souverän im Langstreckenkomfort empfinden.

Bremsen & Sicherheit: Dosierbarkeit vs. Geländetauglichkeit

Bei beiden Motorrädern ist Sicherheit ein Thema, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt im Straßenbetrieb vor allem durch eine gut dosierbare Bremswirkung stimmig. Das hilft, wenn man im Alltag häufig moderat bremst oder in urbanen Situationen präzise reagieren möchte.

Die Yamaha WR 125 R ist stärker auf Kontrolle ausgelegt, wenn der Untergrund nicht planbar ist. Im Gelände zählt, wie gut sich die Bremsen in kurzen Momenten anpassen lassen und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Genau hier fühlt sich die WR oft „natürlicher“ an, während die Guzzi eher auf den Straßenfokus optimiert ist.

Sitzposition & Ergonomie: entspanntes Cruisen vs. aufrechte Enduro-Haltung

Die V7 Stone bietet eine Sitzposition, die auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das passt gut zu Fahrern, die nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinrutschen“ möchten. Gerade für Stadtfahrten, Landstraßen und gemütliche Touren ist das ein Plus.

Die WR 125 R bringt eine aufrechte, endurotypische Ergonomie mit. Das unterstützt die Kontrolle im Gelände und erleichtert das aktive Fahren. Wer häufig auf unebenem Untergrund unterwegs ist oder das Motorrad auch mal im Stehen bzw. mit mehr Bewegungsfreiheit nutzen möchte, profitiert davon.

Schwäche im Vergleich: Wer sehr lange Strecken in einer eher „tourigen“ Sitzhaltung zurücklegt, wird die Guzzi meist als angenehmer empfinden. Umgekehrt kann die WR auf reinen Asphalt-Runden weniger „komfortbetont“ wirken, wenn man vor allem auf entspanntes Cruisen aus ist.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der Blick auf den Einsatzzweck

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Technik, sondern die Frage: Wie oft fährt man wirklich dort, wo das Motorrad seine Stärken ausspielt?

Die Moto Guzzi V7 Stone ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Stadt und Landstraße liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „aus dem Alltag heraus“ nutzt: für kurze Wege, für Feierabendrunden und für Touren, bei denen das Fahrgefühl im Vordergrund steht.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen ideal, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: Baustellenwege, Feldwege, Waldstücke oder einfach die Lust, mal „um die Ecke“ zu fahren. Sie ist ein Motorrad, das sich weniger nach „nur Asphalt“ anfühlt und mehr nach „ich kann überall hin“.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Moto Guzzi V7 Stone – klare Pluspunkte

  • Starker Retro-Charakter und stimmiges Gesamtbild
  • Angenehmer Straßenfokus mit ruhigerem Fahrgefühl
  • Komfortorientierte Ergonomie für Alltag und Touren

Moto Guzzi V7 Stone – mögliche Grenzen

  • Weniger ideal, wenn häufig Gelände oder sehr unebene Strecken im Mittelpunkt stehen
  • Wer ein „Enduro-Feeling“ sucht, wird eher bei der WR fündig

Yamaha WR 125 R – klare Pluspunkte

  • Leichtes, agiles Handling für wechselnde Untergründe
  • Enduro-typische Kontrolle bei Schotter und Feldwegen
  • Vielseitiger Einsatz für Fahrer, die auch abseits fahren wollen

Yamaha WR 125 R – mögliche Grenzen

  • Auf reinem Asphalt kann das Fahrgefühl weniger „cruisig“ wirken
  • Wer vor allem Komfort und ruhige Langstreckenorientierung sucht, wird die Guzzi bevorzugen

Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?

Der Vergleich wird besonders einfach, wenn man sich die eigene Fahrrealität vor Augen hält. Die Moto Guzzi V7 Stone ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Straße gedacht ist: entspannte Fahrten, schöne Strecken, ein Motorrad, das man gern „spürt“ und das optisch wie technisch einen besonderen Eindruck macht.

Die Yamaha WR 125 R passt besser, wenn das Motorrad mehr als nur Asphalt erleben soll. Für Einsteiger, die ein leichtes Bike suchen, das sich auch auf unebenem Untergrund sicher anfühlt, oder für Fahrer, die gern spontan abbiegen und neue Wege ausprobieren, ist die WR eine sehr stimmige Option.

Fazit:

Die Moto Guzzi V7 Stone ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Straßenfahrten liegt und ein Motorrad gesucht wird, das mit Retro-Charme, ruhigem Fahrgefühl und angenehmer Ergonomie überzeugt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraße und im Alltag aus, wenn Komfort und ein stimmiges Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Geländetauglichkeit.

Die Yamaha WR 125 R gewinnt dagegen dort, wo Abwechslung im Untergrund zählt. Wer häufig Feldwege, Schotter oder unebene Strecken nutzt oder einfach Lust auf ein leichtes, agiles Enduro-Feeling hat, findet in der WR den passenderen Begleiter. Sie ist weniger auf Cruising ausgelegt, dafür aber stark in Kontrolle und Beweglichkeit.

Kurz gesagt: Guzzi für die Straße, Yamaha für Gelände und vielseitige Wege.

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