| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Moto Morini X-Cape 650 vs Honda CB 1100 EX – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten wirken, lohnt sich der Vergleich besonders: Die Moto Morini X-Cape 650 steht für einen modernen, reisefreudigen Charakter mit klarer Offroad-Ader, während die Honda CB 1100 EX eher die klassische Neo-Retro-Schiene fährt – mit Fokus auf souveräne Straßenperformance und ein stimmiges Gesamtgefühl. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, wie sich die Modelle auf dem Papier unterscheiden, sondern wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken gegeneinander schlagen.
Grundidee im Vergleich: Reise-Charakter vs. Neo-Retro-Genuss
Die X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch dann nimmt, wenn die Route nicht ganz so glatt ist. Der Aufbau zielt auf Vielseitigkeit: aufrechte bis leicht erhöhte Sitzhaltung, eine Haltung, die entspannt bleibt, und ein Fahrgefühl, das auch abseits der reinen Autobahn-Logik Spaß macht. Die CB 1100 EX dagegen ist stärker auf die Straße zugeschnitten. Sie vermittelt das Gefühl, dass man mit ihr bewusst fährt: ruhig, kontrolliert und mit einem Motor, der sich nicht aufdrängt, sondern trägt.
Stärken und Schwächen der Grundausrichtung
Die Stärke der X-Cape liegt darin, dass sie sich nicht auf eine einzige Rolle festlegt. Wer gern spontan abbiegt, Feldwege als „Abkürzung“ sieht oder einfach ein Motorrad möchte, das sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt, findet hier einen passenden Ansatz. Die Schwäche kann daraus entstehen, dass die X-Cape – je nach Erwartung – nicht die „klassische“ Straßenruhe liefert, die man von einem Neo-Retro-Bike erwartet.
Die CB 1100 EX punktet mit ihrem Straßenfokus und dem stimmigen Gesamtpaket aus Motor, Sitzgefühl und Fahrkultur. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich wie ein Klassiker anfühlt und dabei moderne Alltagstauglichkeit mitbringt, wird sich schnell wohlfühlen. Als mögliche Schwäche zeigt sich: Wer regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist oder eine besonders „abenteuerliche“ Optik mit echter Offroad-Nähe erwartet, wird eher weniger begeistert sein.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das, was daraus im Fahrbetrieb wird. Die Moto Morini X-Cape 650 liefert ein Antriebsgefühl, das auf Alltagstempo und Touren ausgelegt ist. Der Motor wirkt so, als sei er darauf programmiert, gleichmäßig zu ziehen und dabei nicht ständig nach Drehzahl zu verlangen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man entspannt beschleunigt, zügig überholt und auch im Stadtverkehr nicht ständig „arbeiten“ muss.
Die Honda CB 1100 EX setzt dagegen auf eine Motorcharakteristik, die eher nach „Kraftentfaltung mit Ruhe“ klingt. Sie vermittelt das Gefühl, dass der Antrieb auch bei moderaten Drehzahlen souverän bleibt und sich das Motorrad dadurch besonders gelassen fahren lässt. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn man einfach nicht ständig den Drehzahlmesser im Blick haben möchte.
Direkter Vergleich: Wo die Unterschiede spürbar werden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die X-Cape wirkt dynamischer im Sinne von „agil und vielseitig“, während die CB 1100 EX eher „kraftvoll und entspannt“ ist. Wer gern zügig durch den Verkehr gleitet und dabei ein Motorrad möchte, das sich leichtfüßig anfühlt, wird die X-Cape als angenehmer empfinden. Wer dagegen lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo bevorzugt und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl sucht, findet in der CB 1100 EX einen starken Partner.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf kurzen und langen Strecken
Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die X-Cape 650 bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Das hilft besonders dann, wenn man häufig stop-and-go fährt oder wenn man auf Touren öfter die Position wechselt. Die CB 1100 EX setzt auf eine klassische, neo-retrotypische Haltung, die sich sehr natürlich anfühlt, aber auch davon lebt, wie man persönlich auf „klassisch“ reagiert: Wer eine eher aufrechte, entspannte Haltung mag, wird sie schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
Die Stärke der X-Cape liegt darin, dass sie sich für unterschiedliche Fahrstile anbietet: sportlichere Momente sind möglich, ohne dass der Komfort komplett verloren geht. Die Schwäche kann sein, dass die „Allround“-Haltung nicht jedem so liegt wie eine klar definierte Retro-Position.
Die CB 1100 EX punktet mit dem Gefühl von „Ankommen“: Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Kilometer. Als mögliche Schwäche gilt: Wer sehr häufig in engen Kurven mit viel Druck auf dem Vorderrad fährt oder eine besonders sportliche Sitzhaltung sucht, könnte die klassische Auslegung weniger passend finden.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Wie sicher fühlt es sich an?
Beim Handling zeigt sich die Philosophie der beiden Modelle deutlich. Die Moto Morini X-Cape 650 ist darauf ausgelegt, auch auf wechselndem Untergrund kontrolliert zu bleiben. Das macht sie interessant, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Gleichzeitig ist das Fahrwerk so abgestimmt, dass es im Alltag nicht nervös wirkt, sondern eine gute Balance zwischen Komfort und Führung bietet.
Die Honda CB 1100 EX spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus. Das Motorrad vermittelt Stabilität und ein sicheres Gefühl in Kurven, besonders wenn man gleichmäßig fährt. Die Bremsen und die Abstimmung wirken darauf hin, dass man Vertrauen aufbaut und nicht ständig nachjustieren muss.
Vergleich der Praxis: Kurven, Tempo und Stabilität
Im Vergleich zeigt sich: Die X-Cape ist die bessere Wahl, wenn die Route öfter „gemischt“ ist und man sich auch auf weniger perfekte Straßen verlassen möchte. Die CB 1100 EX ist die passendere Option, wenn der Fokus klar auf Asphalt liegt und man ein Motorrad sucht, das sich bei höheren Reisegeschwindigkeiten souverän anfühlt.
Ausstattung und Alltag: Was hilft wirklich im täglichen Betrieb?
Bei der Ausstattung zählt vor allem, was im Alltag spürbar ist: Übersichtlichkeit, sinnvolle Bedienelemente, Schutz vor Wind und Wetter sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad für Touren vorbereiten lässt. Die X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Ausfahrten nutzt. Sie ist so gedacht, dass man mit Gepäck und wechselnden Strecken gut zurechtkommt.
Die CB 1100 EX setzt stärker auf den „Genussfaktor“: Sie fühlt sich hochwertig an, wirkt stimmig in der Bedienlogik und passt zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen. Für den Alltag ist das besonders dann angenehm, wenn man häufig kurze Wege fährt und dabei trotzdem das Gefühl haben möchte, ein besonderes Motorrad zu bewegen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die X-Cape ist im Alltag dann im Vorteil, wenn Vielseitigkeit gefragt ist: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch unebene Abschnitte sollen funktionieren. Die Schwäche kann sein, dass manche Fahrer das „Adventure“-Gefühl stärker erwarten als es im konkreten Setup tatsächlich ausfällt.
Die CB 1100 EX ist im Alltag dann stark, wenn man vor allem auf der Straße unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich kultiviert und wertig anfühlt. Die Schwäche liegt eher dort, wo man „zu viel“ Abenteuer erwartet: Wer regelmäßig abseits befestigter Wege fährt, wird eher ein anderes Konzept bevorzugen.
Design und Charakter: Warum das Aussehen auch eine Rolle spielt
Design ist nicht nur Optik, sondern beeinflusst auch die Erwartung an das Fahrgefühl. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt modern und reisefokussiert. Sie sieht nach „rausfahren“ aus, nicht nach „nur in der Stadt stehen“. Die Honda CB 1100 EX dagegen ist ein Motorrad, das man gern anschaut und das sich auch so bewegt: klassisch, stimmig und mit einem Charakter, der an die gute alte Zeit erinnert.
Stärken und Schwächen beim Gesamteindruck
Die X-Cape überzeugt durch ihren Charakter als Allround-Tourer. Wer ein Motorrad sucht, das optisch und technisch nach „Abwechslung“ aussieht, wird sie mögen. Die Schwäche ist, dass nicht jeder Fahrer den Adventure-Look als „klassisch“ empfindet.
Die CB 1100 EX punktet mit dem Neo-Retro-Ansatz und dem Gefühl von zeitloser Eleganz. Wer klassische Linien liebt, bekommt hier genau das. Als Schwäche kann sich zeigen, dass das Motorrad weniger „robust-abenteuerlich“ wirkt als die X-Cape – selbst wenn es natürlich auch im Alltag funktioniert.
Welche Kaufentscheidung passt? Der Vergleich in einem Satz
Die Moto Morini X-Cape 650 ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das Touren und wechselnde Strecken gern mitnimmt. Die Honda CB 1100 EX ist die bessere Wahl, wenn ein straßenorientiertes, kultiviertes Neo-Retro-Motorrad gesucht wird, das sich auf langen Strecken besonders stimmig anfühlt.
Fazit:
Wer vor allem auf abwechslungsreichen Strecken unterwegs ist – mit Landstraße, gelegentlichen schlechten Abschnitten und dem Wunsch nach einem Motorrad, das sich nicht zu schade für „mehr als nur Asphalt“ ist – liegt mit der Moto Morini X-Cape 650 richtig. Sie wirkt im Alltag flexibel, tourtauglich und macht Lust auf spontane Routen. Gleichzeitig sollte man akzeptieren, dass der Fokus auf Vielseitigkeit nicht jedem Fahrer das „klassisch ruhige“ Gefühl gibt, das manche bei Retro-Modellen suchen.
Für Fahrer, die den Schwerpunkt klar auf der Straße sehen und ein Motorrad möchten, das sich kultiviert, stabil und angenehm entspannt fahren lässt, ist die Honda CB 1100 EX die passendere Wahl. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo gleichmäßiges Tempo, souveräne Kraftentfaltung und ein stimmiger Gesamtcharakter zählen. Wer dagegen regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist, wird mit der CB 1100 EX weniger glücklich.
Kurz gesagt: X-Cape für Vielseitigkeit und Tour-Abenteuer, CB 1100 EX für Neo-Retro-Genuss auf der Straße.