| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Moto Morini X-Cape 650 vs. Honda XL 700 V Transalp – Motorradvergleich
Wer eine Reiseenduro sucht, die sowohl auf der Landstraße als auch auf Schotterwegen eine gute Figur macht, landet schnell bei zwei Modellen, die auf unterschiedliche Art überzeugen: die Moto Morini X-Cape 650 und die Honda XL 700 V Transalp. Beide Bikes sind für Touren gemacht, beide wirken auf den ersten Blick „allroundig“ – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis, wo liegen Stärken, wo zeigen sich Schwächen, und für wen passt welches Modell am besten?
Grundidee und Charakter: moderne Vielseitigkeit vs. bewährte Tourenbasis
Die Moto Morini X-Cape 650 steht für einen etwas moderneren Ansatz im Adventure-Segment. Sie wirkt dynamischer, mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß und eine stimmige Balance aus Alltag und Tour. Die Honda XL 700 V Transalp dagegen ist stärker als „bewährte Reiseenduro“ zu verstehen. Sie hat den Ruf, über Jahre hinweg konstant zu funktionieren – und genau diese Verlässlichkeit spürt man auch im Fahrgefühl: ruhig, kontrolliert und auf Langstrecke ausgelegt.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem ein Unterschied im Charakter. Die Moto Morini X-Cape 650 zielt eher auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine sportlichere Gangart. Das macht sie besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus „gleichmäßigem Dahingleiten“ besteht, sondern auch aus zügigen Passagen, Überholvorgängen und häufigem Richtungswechsel.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, gut dosierbaren Kraftentfaltung aus. Das ist gerade dann angenehm, wenn die Strecke abwechslungsreich ist, aber die Fahrweise eher entspannt bleiben soll. In der Praxis bedeutet das: Während die Moto Morini oft „mehr Lust auf Tempo“ macht, wirkt die Transalp wie ein Motorrad, das sich leicht in einen Reise-Rhythmus bringen lässt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Moto Morini X-Cape 650: Stärken liegen im spritzigen Gefühl und in der Tendenz, das Motorrad aktiver zu fahren. Schwäche kann sein, dass man für ganz entspanntes Gleiten manchmal etwas mehr „mitdenken“ muss, um das volle Potenzial passend zu nutzen.
- Honda XL 700 V Transalp: Stärken liegen in der gutmütigen, tourentauglichen Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „sportlich“ wirkt, wenn man vor allem dynamische Beschleunigung sucht.
Fahrwerk und Fahrkomfort: Kontrolle auf Straße und losem Untergrund
Beide Motorräder sind für gemischte Strecken gedacht, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Zusammenspiel aus Fahrwerk und Sitzposition oft etwas direkter. Das kann auf kurvigen Straßen ein Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „mitarbeitet“. Auf holprigen Abschnitten zeigt sich dann, ob die Abstimmung eher auf sportliche Dynamik oder auf Komfort ausgelegt ist.
Die Honda XL 700 V Transalp ist in der Regel stärker auf souveränen Komfort ausgelegt. Das merkt man besonders auf längeren Etappen: Das Motorrad bleibt stabil, die Linie lässt sich gut halten, und man wird nicht ständig daran erinnert, dass die Strecke unruhig ist. Auf losem Untergrund ist die Transalp häufig dann im Vorteil, wenn es um ruhige Traktion und ein gutmütiges Handling geht.
Was bedeutet das für den Alltag?
Wenn die Tour häufig aus Landstraße, Stadtverkehr und zügigen Passagen besteht, kann die Moto Morini X-Cape 650 die passendere Wahl sein. Wenn dagegen viele Kilometer am Stück geplant sind – mit wechselnden Belägen und dem Wunsch nach entspannter Kontrolle – spielt die Honda XL 700 V Transalp ihre Stärken besonders aus.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. „Biss“
Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „wer bremst stärker“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Gefühl am Hebel und Stabilität unter Last. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt tendenziell sportlicher in der Ansprechlogik. Das kann beim zügigen Fahren helfen, weil man schneller ein Gefühl für die Bremskraft bekommt.
Die Honda XL 700 V Transalp punktet häufig mit einem ruhigen, berechenbaren Bremsverhalten. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Straße plötzlich weniger griffig ist – ist dieses „Planbarkeit“-Gefühl ein echter Vorteil.
Ergonomie und Sitzposition: wer fühlt sich schneller wohl?
Ein großer Unterschied zwischen Reiseenduros zeigt sich oft nicht im Datenblatt, sondern im „Sitzgefühl“. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt tendenziell so, dass man aktiver sitzt und das Motorrad leichter in die gewünschte Linie bringt. Das ist angenehm, wenn häufig umpositioniert wird oder wenn die Tour mehr Kurven als Autobahn hat.
Die Honda XL 700 V Transalp ist häufig die Wahl, wenn eine entspannte, langstreckentaugliche Sitzhaltung wichtiger ist. Das Motorrad unterstützt eine Reisehaltung, die auch nach mehreren Stunden noch nicht „ermüdet“.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Auch der Windschutz spielt eine Rolle, vor allem bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen. Je nach Auslegung der Verkleidung und der Position von Lenker und Sitz kann sich die Moto Morini X-Cape 650 schneller „lebendig“ anfühlen, während die Honda XL 700 V Transalp oft den Eindruck vermittelt, dass sie für lange Strecken einfach gemacht ist.
Gepäck, Touring-Optionen und Praxisnutzen
Für viele Käufer ist der wichtigste Punkt nicht nur die Fahrdynamik, sondern die Frage: Wie gut lässt sich das Motorrad für Touren ausrüsten? Beide Modelle sind grundsätzlich tourentauglich, aber sie passen zu unterschiedlichen Reisegewohnheiten.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das sich gut für „flexible“ Touren eignet: Tagesausflüge, Wochenendtrips, spontane Routen. Wer gerne Zubehör nutzt und das Bike individuell aufbaut, findet hier oft einen stimmigen Rahmen.
Die Honda XL 700 V Transalp ist besonders interessant für Fahrer, die auf ein bewährtes Touring-Konzept setzen. Gerade wenn das Motorrad über Jahre hinweg genutzt werden soll und man Wert auf eine unkomplizierte Praxis legt, kann die Transalp überzeugen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Moto Morini X-Cape 650 – typische Pluspunkte
- Lebendiger Fahrcharakter: macht Lust auf zügigere Passagen und aktives Fahren.
- Direkteres Gefühl: kann in Kurven und bei Richtungswechseln Vorteile bringen.
- Modernes Gesamtpaket: wirkt stimmig für Fahrer, die ein zeitgemäßes Adventure-Feeling suchen.
Moto Morini X-Cape 650 – mögliche Nachteile
- Komfortfokus nicht immer „maximal“: je nach Fahrstil kann man auf sehr langen Etappen mehr Feintuning am Setup wünschen.
- Charakter eher „sportlich“: wer ausschließlich entspannt reisen will, könnte den Fokus als weniger „ruhig“ empfinden.
Honda XL 700 V Transalp – typische Pluspunkte
- Reiseorientierte Souveränität: unterstützt eine entspannte Langstreckenhaltung.
- Berechenbarkeit: hilft besonders bei wechselnden Bedingungen.
- Bewährtes Konzept: passt gut zu Fahrern, die auf langfristige Nutzung setzen.
Honda XL 700 V Transalp – mögliche Nachteile
- Weniger „sportlicher Kick“: wer maximale Dynamik sucht, könnte den Charakter als zurückhaltender wahrnehmen.
- Gefühl eher auf Routine: für Fahrer, die ständig „mehr“ wollen, kann das weniger aufregend wirken.
Welche Zielgruppe passt zu welchem Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie die Touren tatsächlich aussehen. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich dynamisch anfühlt, wird mit der Moto Morini X-Cape 650 oft schneller glücklich. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die große Reise, sondern auch für den Alltag und spontane Ausfahrten genutzt wird.
Wer dagegen vor allem lange Strecken plant, Wert auf ruhige Kontrolle legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, trifft mit der Honda XL 700 V Transalp häufig die bessere Wahl. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die Komfort, Berechenbarkeit und ein bewährtes Touring-Konzept priorisieren.
Fazit:
Die Moto Morini X-Cape 650 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Adventure-Bike mit lebendigem Charakter suchen: mehr Dynamik, mehr „Anpacken“ im Fahrgefühl und ein Motorrad, das auch auf kürzeren Strecken Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Touren mit vielen Kurven, für spontane Wochenendtrips und für alle, die das Motorrad aktiv bewegen möchten.
Die Honda XL 700 V Transalp ist die passendere Option für alle, die vor allem lange Strecken planen und ein souveränes, berechenbares Reisegefühl bevorzugen. Sie punktet mit ruhiger Kontrolle, tourentauglicher Ergonomie und einem Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das über Jahre hinweg als verlässlicher Reisebegleiter funktioniert, findet in der Transalp meist die stimmigere Entscheidung.