| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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Moto Morini X-Cape 650 vs Husqvarna Vitpilen 701: Vergleich für Alltag, Landstraße und mehr
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz: Die Moto Morini X-Cape 650 kommt mit dem Anspruch, als vielseitiges Allround-Adventure zu funktionieren, während die Husqvarna Vitpilen 701 deutlich stärker in Richtung Street-Charakter und agiles Handling zielt. Im direkten Vergleich wird schnell klar, wo die Schwerpunkte liegen: beim Fahrgefühl, bei der Sitzposition, bei der Art, wie Motor und Fahrwerk die Straße „lesen“, und auch dabei, wie gut die jeweiligen Bikes mit typischen Alltagssituationen klarkommen.
Wichtig: Beide Modelle sind keine „Einbahnstraßen“-Konzepte. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar darin, wie sie sich anfühlen und welche Art von Fahrten sie am liebsten mögen. Genau das macht den Vergleich spannend – und hilft dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundcharakter: Adventure-Versatilität vs Street-Aggressivität
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Tour kauft, sondern für viele: Stadt, Landstraße, gelegentlich auch längere Strecken. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket. Das merkt man daran, wie das Bike mit wechselnden Geschwindigkeiten umgeht und wie ruhig es sich im Alltag anfühlt.
Die Husqvarna Vitpilen 701 dagegen spielt die Stärken eher auf der Straße aus. Sie wirkt leichter, direkter und „wach“ – besonders dann, wenn es um zügiges Beschleunigen, dynamische Kurvenfahrten und ein sportliches Fahrgefühl geht. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird hier eher abgeholt.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind nicht nur für „geradeaus“ gedacht. Der Unterschied liegt eher darin, wie der Motor seine Kraft bereitstellt.
Die Moto Morini X-Cape 650 setzt auf einen Charakter, der sich gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn der Verkehr dichter wird, wenn Ampeln und Kreisverkehre den Takt vorgeben oder wenn die Strecke ständig wechselt. Die Kraft wirkt so, dass man ohne großes Nachdenken in den passenden Bereich kommt – ideal für entspanntes Fahren, aber auch für flotte Landstraßenabschnitte.
Die Husqvarna Vitpilen 701 wirkt dagegen spürbar „druckvoller“ im dynamischen Einsatz. Das Motorrad lädt dazu ein, den Gasgriff aktiver zu nutzen. In Situationen, in denen man schnell beschleunigen oder zügig überholen möchte, kommt der Street-Charakter besonders zur Geltung. Wer gern sportlich fährt, bekommt hier ein Motorrad, das die eigene Fahrweise unterstützt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs Agilität
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu oft schnell. Die Moto Morini X-Cape 650 zielt auf ein souveränes Gesamtgefühl. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Gerade auf welligen Straßen oder bei unruhigen Belägen ist diese Art von Stabilität ein echter Vorteil.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist im Handling stärker auf Agilität ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie Kurven annimmt und wie schnell sich das Motorrad „in die Linie“ bringt. Wer gern präzise fährt und Kurven als Spielplatz sieht, profitiert davon. Gleichzeitig kann das sportliche Setup im Alltag dann weniger „entspannt“ wirken, wenn die Strecke eher holprig oder unruhig ist.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort für lange Strecken oder Fokus auf Sportlichkeit
Die Moto Morini X-Cape 650 bietet eine Sitzposition, die auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Das hilft dabei, auch über längere Zeit angenehm zu bleiben. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen sich Stadt und Landstraße abwechseln, wird die ergonomische Ausgewogenheit zu schätzen wissen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 wirkt dagegen stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürt und bewusst führt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein Vorteil – für sehr lange Fahrten hängt es stärker davon ab, wie die eigene Körperhaltung und der Fahrstil zusammenpassen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass man im Alltag sicher zum Ziel kommt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied in der „Art“ des Bremsens: Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt tendenziell darauf ausgelegt, kontrolliert und gleichmäßig zu verzögern – besonders angenehm, wenn häufiges Anbremsen im Stadtverkehr vorkommt.
Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad schnell wieder in die nächste Kurve bringen möchte. Das Bremsgefühl wirkt dabei direkter und passt gut zu einem dynamischen Fahrstil.
Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung ja – aber mit unterschiedlichem Fokus
Moderne Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema. Im Vergleich fällt auf, dass die Moto Morini X-Cape 650 eher auf ein „einfach nutzbares“ Gesamtpaket setzt: Die Unterstützung soll den Alltag erleichtern und das Motorrad in verschiedenen Situationen berechenbar machen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „mitdenkt“. Elektronische Helfer unterstützen dynamisches Fahren, ohne den Charakter zu verstecken. Wer gern variiert – mal gemütlich, mal sportlich – bekommt hier ein Setup, das sich gut anfühlt, wenn man die Möglichkeiten nutzt.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Ampeln und Parken
Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung. Es geht auch darum, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt: beim Rangieren, beim Anfahren, beim Handling in engen Situationen.
Die Moto Morini X-Cape 650 punktet vor allem mit dem Gefühl von „Allround“. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell in den Alltag integriert. Das macht sie interessant für Pendler oder für alle, die nicht jedes Wochenende eine „große Tour“ planen, sondern das Motorrad regelmäßig nutzen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist im Stadtverkehr ebenfalls machbar, aber sie belohnt eher den Fahrer, der das Motorrad aktiv nutzt. Wer gern zügig ankommt, gern beschleunigt und die Straße als Bühne sieht, wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken
- Vielseitiger Charakter: gut für unterschiedliche Streckenarten, vom Alltag bis zur längeren Tour.
- Ausgewogenes Fahrgefühl: wirkt ruhig und kontrolliert, besonders auf wechselndem Belag.
- Ergonomie für längere Nutzung: angenehm, wenn das Motorrad regelmäßig gefahren wird.
Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen
- Weniger „Street-Agilität“ als die Vitpilen, wenn es um sehr dynamisches Kurvenfahren im sportlichen Modus geht.
- Charakter eher allround statt kompromisslos sportlich – wer maximale Schärfe sucht, könnte weniger „wow“ erwarten.
Husqvarna Vitpilen 701 – Stärken
- Direktes, lebendiges Fahrgefühl: macht Lust auf dynamische Fahrten.
- Starker Fokus auf Agilität: unterstützt zügiges Fahren und präzises Handling.
- Motorcharakter für sportliche Einsätze: lädt zum aktiven Gasgeben ein.
Husqvarna Vitpilen 701 – Schwächen
- Sportlicheres Setup: kann bei sehr langen oder holprigen Strecken weniger „entspannt“ wirken.
- Anspruch an den Fahrstil: wer eher gemütlich fährt, nutzt die Stärken eventuell nicht vollständig aus.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem viel können – oder soll es vor allem besonders sportlich sein?
Die Moto Morini X-Cape 650 ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf längeren Strecken nicht „ermüdet“. Wer regelmäßig fährt, Stadt und Landstraße kombiniert und dabei ein ruhiges, kontrolliertes Gesamtgefühl schätzt, trifft hier häufig die richtige Wahl.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist die bessere Option für Fahrer, die das Motorrad als sportliches Werkzeug sehen: dynamische Beschleunigung, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das schnell „antwortet“. Wer Kurven liebt, gern zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Vitpilen deutlich mehr Freude am direkten Fahrkontakt haben.
Fazit:
Die Moto Morini X-Cape 650 ist die stimmigere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das Alltag, Landstraße und längere Touren souverän verbindet. Ihr Plus liegt im ausgewogenen Fahrgefühl, in der angenehmen Ergonomie und darin, dass sie sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur für bestimmte Strecken Spaß macht, sondern für viele, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn dynamisches Fahren im Fokus steht. Agilität, ein lebendiger Motorcharakter und ein direkteres Handling machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die Kurven und Beschleunigung bewusst genießen. Wer sportlich unterwegs ist und das Motorrad aktiv führen möchte, findet in der Vitpilen den passenderen Partner.