UVP 23.000 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
208 PS bei lediglich 186 kg Gewicht - noch Fragen?
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Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound direkt aus der Hölle
  • Leistung satt
  • Optik zum Niederknien
  • schöne Details
  • Spitzenfahrwerk, spielerisches Fahrverhalten
  • Technik 'volle Hütte' mit wirklich allem, was es derzeit so gibt
  • Handy-Connectivity mit App und Navi
Kontra:
  • Getriebe etwas hakelig
  • an manchen Stellen etwas lieblos
  • Bremsweg länger als nötig, vermutlich wegen Abhebe-Control
Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft

Abmessungen & Gewicht

Gewicht186kg
Radstand1.415mm
Länge2.080mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung208 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 11.000 U/Min
Höchstgeschw.300km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite239km
Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km

Fahrwerk

Federung vorneMarzocchi USD (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17 M/C (58 W)
Reifen hinten200/55 - ZR 17 M/C (78 W)
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, Mann, Mann, was für ein Motorrad. Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist ein herrlich eigenständiges Bike mit Ecken und Kanten. Typisch italienisch steht bei ihr Style und die Fahrerei im Vordergrund. Da sieht man über die eine oder andere Eigenart hinweg und freut sich, dass man kein Einheitsbrei fährt, sondern italienische Motorradbaukunst vom Allerfeinsten. Kunstvoll ist vor allem die Optik, an der wir uns einfach nicht sattsehen konnten.
 
Schade, dass wir die Leihmaschine nach einem halben Tag Heizerei auf den Landstraßen von Schleswig-Holstein und einer kurzen Autobahn-Etappe wieder bei Bergmann & Söhne in Hamburg am Nedderfeld  abgeben mussten. Trotzdem sind wir dankbar für diese Erfahrung und können allen potentiell kaufwilligen nur zu einem Besuch bei B&S raten. Selbst wenn man nicht fahren will, lohnt sich ein Blick in den 1. Stock: Hier stehen sie, die Schätzchen aus Varese. Auch eine RR und die noch schönere Superveloce in mehreren Farben. Ich glaube, ich fahre da morgen nochmal hin...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 25.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: rot, grau

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

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MV Agusta Brutale 1000 RS vs Honda CRF 300 L: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die MV Agusta Brutale 1000 RS steht für sportliche Eleganz, präzises Handling und einen klaren Fokus auf Fahrspaß auf der Straße. Die Honda CRF 300 L dagegen ist eher die pragmatische Wahl: leicht, unkompliziert und darauf ausgelegt, auch abseits des Asphalts souverän zu wirken. Genau hier liegt der Reiz dieses Duells: Es geht nicht nur um „besser oder schlechter“, sondern um passend oder weniger passend.

Grundcharakter: Straße vs. vielseitiger Allround-Einsatz

Die Brutale 1000 RS ist als Naked Bike konzipiert, das seine Stärken vor allem dann ausspielt, wenn die Route kurvig wird und der Fahrer das Motorrad aktiv bewegt. Der Motorcharakter und die Abstimmung zielen auf Dynamik und ein direktes Rückmeldegefühl. Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Motorrad, das sich weniger über maximale Performance definiert, sondern über Alltagstauglichkeit, Leichtigkeit und unkomplizierte Fahrbarkeit. Dadurch wirkt sie besonders dann attraktiv, wenn Strecken variieren oder wenn auch mal Schotter, Feldwege oder unwegsamere Abschnitte dazugehören.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung „spürbar“ wird. Die MV Agusta Brutale 1000 RS liefert ein sportliches, oft sehr lebendiges Ansprechverhalten und unterstützt damit eine Fahrweise, bei der man das Motorrad zügig bewegt und die Drehzahl bewusst nutzt. Die Honda CRF 300 L setzt eher auf einen Charakter, der das Fahren entspannt macht: Sie wirkt gutmütig, lässt sich kontrolliert bewegen und eignet sich dadurch auch für Situationen, in denen nicht jede Beschleunigung im Vordergrund steht, sondern Konstanz und Beherrschbarkeit.

Stärken und Schwächen ergeben sich daraus wie folgt: Die Brutale punktet mit dem Gefühl von „Sportlichkeit“ und dem Wunsch nach zügigem Fahren. Die CRF 300 L punktet mit dem „einfach draufsetzen und losfahren“-Ansatz. Wer häufig lange Strecken mit sportlichem Anspruch fährt, wird die MV Agusta eher als befriedigender erleben. Wer dagegen regelmäßig zwischen Asphalt und weniger glatten Untergründen wechselt, findet in der Honda oft die passendere Basis.

Handling und Ergonomie: Agilität vs. entspannte Kontrolle

Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die Brutale 1000 RS ist auf ein sportliches Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkkonzept und Fahrwerksgefühl ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn man Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad „mitnimmt“. Die Honda CRF 300 L ist hingegen so gestaltet, dass sie sich leicht und kontrolliert bewegen lässt. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder wenn man im Gelände oder auf holprigen Strecken vorsichtig agieren möchte, spielt die Leichtigkeit ihre Vorteile aus.

Die Schwäche der Brutale liegt weniger im Können, sondern eher im Anspruch: Wer sie bewegt, will meist auch sportlich fahren. Die Honda kann dagegen in sehr schnellen, rein straßenorientierten Szenarien weniger „Sport-Feeling“ liefern, dafür aber mit ihrer unkomplizierten Art überzeugen. Kurz gesagt: Die MV Agusta belohnt aktives Fahren, die Honda belohnt entspanntes, vielseitiges Fahren.

Fahrwerk und Bremsen: Wo die Unterschiede im Detail liegen

Im Vergleich der Fahrwerks- und Bremscharakteristik zeigt sich ein typisches Bild: Die Brutale 1000 RS ist auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine zügige Linie und vermittelt ein präzises Gefühl, wenn man das Motorrad in die Kurve bringt. Auch die Bremsanlage wirkt auf den ersten Blick darauf abgestimmt, dass man in sportlichen Situationen sicher und kontrolliert verzögern kann.

Die Honda CRF 300 L ist dagegen auf souveräne Beherrschung ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt eher darauf hin, Unebenheiten zu „verzeihen“ und die Kontrolle zu erleichtern. Die Bremsen sind dabei so zu verstehen, dass sie den Charakter eines vielseitigen Motorrads unterstützen: nicht als reines Performance-Tool, sondern als verlässliche Komponente für Alltag und wechselnde Untergründe.

Damit ergibt sich ein klares Stärken-Schwächen-Profil: Die MV Agusta ist im sportlichen Grenzbereich überzeugender, während die Honda im „realistischen Alltag“ und bei wechselnden Bedingungen oft die stressfreiere Wahl ist.

Ausstattung und Alltag: Welche Rolle spielen Komfort und Praxis?

Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung. Auch Dinge wie Sitzkomfort, Übersichtlichkeit und die Art, wie das Motorrad im Stadtverkehr oder auf Touren wirkt, entscheiden mit. Die Brutale 1000 RS ist ein Motorrad, das man häufig als „Spaßmaschine“ wahrnimmt: Sie macht Lust auf Bewegung, aber sie ist auch ein Bike, das man bewusst fährt. Die Honda CRF 300 L wirkt dagegen wie ein Werkzeug, das zuverlässig funktioniert. Sie ist besonders interessant, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und gelegentliche Abenteuer im Vordergrund stehen.

Ein weiterer Punkt ist die Frage nach dem „Wofür“. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem auf Asphalt und bei sportlicher Fahrweise glänzt, wird bei der MV Agusta eher glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch mal abseits der Komfortzone funktioniert und dabei nicht zu kompliziert wird, findet in der Honda häufig die bessere Passform.

Unterhalt, Wartung und Lebensgefühl: Kosten vs. Anspruch

Bei der Kaufentscheidung spielt auch das Thema Unterhalt eine Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die MV Agusta Brutale 1000 RS steht für eine deutlich stärker „marken- und modelltypische“ Ausrichtung. Das kann sich in der Wahrnehmung von Service, Ersatzteilverfügbarkeit und Wartungsplanung niederschlagen. Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Modell, das für seine praktische Auslegung bekannt ist. Das macht sie oft zur unkomplizierten Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das langfristig möglichst wenig Diskussionen verursacht.

Wichtig ist dabei: Nicht jede Wartung ist automatisch „teurer“ oder „günstiger“, aber der Charakter der Motorräder ist unterschiedlich. Die Brutale ist eher etwas für Fahrer, die das Motorrad als Teil ihres sportlichen Lebensstils sehen. Die Honda ist eher etwas für Fahrer, die ein zuverlässiges, vielseitiges Motorrad wollen, das einfach mitmacht.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

MV Agusta Brutale 1000 RS: Ideal für sportliche Straßenfahrer

Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist besonders passend, wenn der Fokus auf sportlicher Fahrweise, kurvigen Strecken und einem Motorrad liegt, das man aktiv bewegt. Wer gerne zügig unterwegs ist, das Fahrgefühl einer sportlichen Abstimmung sucht und das Motorrad als „Signature“ für die eigene Fahrkultur betrachtet, wird die Brutale als stimmig erleben.

Honda CRF 300 L: Ideal für vielseitige Nutzung und Einsteigerfreundlichkeit

Die Honda CRF 300 L passt besonders gut, wenn Alltag, Lernkurve und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer ein leichtes Motorrad möchte, das sich kontrolliert fahren lässt und auch abseits des Asphalts nicht sofort überfordert, findet in der CRF 300 L eine sehr praktische Basis. Auch für Fahrer, die ein unkompliziertes Zweitmoped suchen oder regelmäßig unterschiedliche Untergründe anfahren, ist sie häufig die bessere Wahl.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der MV Agusta Brutale 1000 RS: sportliches Fahrgefühl, präzises Handling, klare Ausrichtung auf dynamische Straßenfahrten.

Schwächen der MV Agusta Brutale 1000 RS: weniger „entspannt“ für wechselnde Untergründe, eher ein Motorrad für Fahrer, die sportliche Nutzung wirklich wollen.

Stärken der Honda CRF 300 L: leichte Handhabung, unkomplizierte Fahrbarkeit, vielseitig im Alltag und auf wechselnden Strecken.

Schwächen der Honda CRF 300 L: weniger Fokus auf maximale Sportdynamik auf der Straße, eher ein Motorrad, das über Alltag und Vielseitigkeit überzeugt.

Fazit:

Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Straßenfahrt liegt: Kurven, zügiges Tempo und ein Motorrad, das mit präzisem Handling und dynamischem Fahrgefühl belohnt. Wer ein Naked Bike sucht, das sich wie eine sportliche Ansage anfühlt und das eigene Fahren aktiv unterstützt, wird mit der Brutale sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.

Die Honda CRF 300 L gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Vielseitigkeit zählen: leicht zu bewegen, gut kontrollierbar und passend für unterschiedliche Untergründe. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt, auch mal abseits des Asphalts funktioniert und dabei eine entspannte Lern- und Nutzungserfahrung bietet, trifft mit der CRF 300 L die passendere Entscheidung.

Kurz: Sportliche Straße spricht eher für die MV Agusta, vielseitiger Alltag eher für die Honda.

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