| UVP | 21.200 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- markanter Sound
- drehwilliger Motor
- technisch in Serie komplett ausgestattet
- gut funktionierender QuickShifter
- eigenständiges, italienisches Design
- kein LED Licht
- extrem sportliche Sitzposition
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 147 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrgitter | |
| Federung vorne | Marzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Progressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminiumguss | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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MV Agusta F3 800 RR vs BMW F 450 GS: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die MV Agusta F3 800 RR und die BMW F 450 GS, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein sportlich geprägtes Konzept auf ein modernes, alltagstaugliches und zugleich abenteuerorientiertes Motorrad. Beide Modelle haben ihren eigenen Charakter – und genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten, zum gewünschten Einsatzgebiet und zum persönlichen Anspruch an Fahrgefühl und Komfort?
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Bremsverhalten, Sitzposition und die praktische Alltagstauglichkeit? Dabei geht es nicht um „besser“ im absoluten Sinn, sondern um „besser für“ – also darum, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am ehesten trifft.
Grundidee der beiden Motorräder: Sportfokus vs. Vielseitigkeit
Die MV Agusta F3 800 RR steht klar für sportliche Dynamik. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig zu fahren, Kurven aktiv zu nutzen und ein direktes, präzises Feedback zu liefern. Wer sich an sportlicher Optik, knackigem Ansprechverhalten und einer eher „fahrenden“ Sitzposition erfreut, findet hier eine starke Basis.
Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das im Alltag funktioniert und gleichzeitig genug Reserven für Ausflüge abseits des reinen Asphaltfokus bietet. Der Charakter ist weniger „Rennstrecke zuerst“, sondern eher „Tour und Alltag mit Abenteuer-Option“.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die MV Agusta F3 800 RR wirkt deutlich stärker auf sportliches Fahren getrimmt. Das spürbare Ziel ist ein dynamischer Vortrieb, der besonders beim zügigen Beschleunigen und in der Kurvenfahrt Freude macht. Das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise – also Gas geben, die Linie halten und das Motorrad spürbar arbeiten lassen.
Die BMW F 450 GS setzt eher auf einen nutzbaren, alltagstauglichen Charakter. Der Antrieb ist so ausgelegt, dass er im Stadtverkehr ebenso funktioniert wie auf Landstraßen und bei moderatem Offroad-Einsatz. Das Motorrad vermittelt eher das Gefühl von „kontrolliertem Vorankommen“ statt maximaler Sportdramatik.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die MV Agusta spielt ihre Vorteile aus, wenn es sportlich und zügig wird. Die BMW punktet, wenn die Fahrt abwechslungsreich ist und nicht jede Strecke nach „Sportmodus“ verlangt.
Fahrwerk und Handling: Präzision in Kurven vs. Stabilität im Gelände
Bei der MV Agusta F3 800 RR steht das Handling im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt typischerweise ein sehr direktes Gefühl – man hat das Gefühl, dass Lenkimpulse schnell ankommen und das Motorrad zügig auf Richtungswechsel reagiert. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein echter Vorteil, weil sich das Fahrgefühl wie ein Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Geometrie anfühlt.
Die BMW F 450 GS ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen darauf ab, dass das Motorrad auch auf unebenen Untergründen souverän bleibt. In der Praxis bedeutet das: weniger „sportliches Krawallgefühl“, mehr Ruhe und Sicherheit – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Schwächen zeigen sich entsprechend im Einsatz: Die MV Agusta ist weniger „gemütlich“ für holprige Wege, weil der Fokus klar auf Asphalt und sportlicher Linie liegt. Die BMW ist zwar sportlich genug für flotte Landstraßen, aber sie fühlt sich dort am stärksten an, wo Vielseitigkeit zählt – nicht wo maximale Kurvenagilität im Vordergrund steht.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen beim Tempo und beim Stop-and-go
Beim Thema Bremsen ist der Unterschied weniger „besser/schlechter“, sondern eher „anders“. Die MV Agusta F3 800 RR ist auf sportliche Situationen ausgelegt: Beim zügigen Fahren und in dynamischen Passagen ist das Ziel, dass das Motorrad stabil verzögert und das Gefühl von Kontrolle vermittelt. Wer gern spät bremst und das Motorrad aktiv in die Kurve bringt, wird das Konzept schätzen.
Die BMW F 450 GS bringt Bremsleistung und Regelung so zusammen, dass sie im Alltag und auf wechselndem Untergrund Vertrauen schafft. Gerade im Stadtverkehr und auf Strecken, die mal griffig und mal weniger griffig sind, ist das ein Vorteil. Das Motorrad wirkt dabei oft „berechenbarer“, weil es auf Alltagssicherheit und Vielseitigkeit optimiert ist.
Zusammengefasst: Die MV Agusta spielt ihre Stärken aus, wenn es sportlich und ambitioniert wird. Die BMW punktet, wenn die Fahrt mehr Varianz hat und man sich auf konsistente Kontrolle verlassen möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlich aktiv vs. entspannt touren
Die MV Agusta F3 800 RR bringt eine eher sportliche Sitzposition mit. Das bedeutet: Der Körper ist stärker in die Fahrdynamik eingebunden, was auf der Landstraße und in flotten Kurven ein Plus ist. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und persönlicher Statur aber auch anstrengender wirken, weil die Haltung aktiver ist.
Die BMW F 450 GS ist ergonomisch stärker auf „Alltag plus“ ausgelegt. Die Sitzposition wirkt in der Regel weniger kompromisshaft, wodurch sich längere Fahrten entspannter anfühlen können. Dazu kommt: Das Motorrad ist so konzipiert, dass es auch bei wechselnden Untergründen gut kontrollierbar bleibt.
Stärken/Schwächen in einem Satz: Die MV Agusta ist ideal, wenn sportliche Haltung und aktives Fahren Priorität haben. Die BMW ist ideal, wenn Komfort und Vielseitigkeit über viele Kilometer hinweg wichtiger sind.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die MV Agusta F3 800 RR ist zwar nicht „nur“ für die Rennstrecke gedacht, aber sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn der Tag nach sportlicher Fahrt aussieht: zügige Ausfahrten, kurvige Strecken, kurze bis mittlere Touren mit Fokus auf Fahrspaß.
Die BMW F 450 GS ist dagegen deutlich stärker auf den Alltag ausgelegt. Sie passt gut zu Pendeln, Wochenendtouren und auch zu Ausflügen, bei denen die Route nicht komplett planbar ist. Wer gern spontan fährt oder unterschiedliche Untergründe mitnimmt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Schwächen ergeben sich entsprechend: Die MV Agusta kann im Alltag dann weniger überzeugen, wenn Komfort, Variabilität und „einfach draufsetzen“ im Vordergrund stehen. Die BMW kann im sportlichen Grenzbereich zwar Spaß machen, wirkt aber nicht so kompromisslos auf maximale Sportdynamik wie die MV Agusta.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? Stärken im direkten Abgleich
MV Agusta F3 800 RR – die passende Wahl für sportlich ambitionierte Fahrer
Die MV Agusta F3 800 RR ist besonders interessant, wenn sportliches Fahren Priorität hat: Kurven, dynamische Beschleunigung, ein direktes Handling und ein Motorrad, das die eigene Fahrweise aktiv unterstützt. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“ und sich an sportlicher Ergonomie erfreut, findet hier eine starke Grundlage.
BMW F 450 GS – die passende Wahl für vielseitige Nutzung
Die BMW F 450 GS ist besonders interessant, wenn das Motorrad mehr als nur eine Rolle spielen soll: Alltag, Touren, wechselnde Strecken und gelegentliche Ausflüge abseits des perfekten Asphalts. Wer ein Motorrad sucht, das sich über viele Kilometer hinweg angenehm anfühlt und dabei kontrolliert bleibt, trifft mit der BMW häufig die bessere Wahl.
Fazit:
Die MV Agusta F3 800 RR ist die bessere Wahl für alle, die vor allem sportliche Dynamik suchen: ein direktes Handling, ein klar sportlich ausgerichtetes Fahrgefühl und die Freude an aktiver Kurvenfahrt. Wer seine Fahrten gern zügig und kurvenreich plant, wird an der MV Agusta besonders viel Spaß haben – auch wenn sie im Alltag weniger „entspannt“ wirkt als ein vielseitigeres Konzept.
Die BMW F 450 GS passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad für unterschiedliche Situationen wollen: Stadt, Landstraße, Touren und gelegentlich auch unebene Strecken. Die BMW wirkt dabei oft als Allrounder, der Kontrolle und Komfort in den Vordergrund stellt. Wer nicht nur auf maximale Sportdynamik setzt, sondern auf Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit, findet in der BMW F 450 GS die stimmigere Entscheidung.
Kurz gesagt: Sport zuerst führt zur MV Agusta – Vielseitigkeit und entspannter Tourenfokus führen zur BMW.