| UVP | 21.200 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- markanter Sound
- drehwilliger Motor
- technisch in Serie komplett ausgestattet
- gut funktionierender QuickShifter
- eigenständiges, italienisches Design
- kein LED Licht
- extrem sportliche Sitzposition
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 147 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrgitter | |
| Federung vorne | Marzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Progressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminiumguss | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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MV Agusta F3 800 RR vs. BMW R 1300 RT: Vergleich für sportliche Touren und große Reisen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die MV Agusta F3 800 RR und die BMW R 1300 RT, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um Prioritäten: Wie soll sich die Fahrt anfühlen, wie gut trägt das Motorrad den Fahrer über längere Strecken, und wie souverän bleibt es im Alltag? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Stärken und die Punkte, die man vor dem Kauf realistisch einordnen sollte.
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Reisefokus
Die MV Agusta F3 800 RR steht für sportliche Ausrichtung. Das merkt man an der Philosophie: agiles Handling, ein klarer Fokus auf Dynamik und ein Fahrgefühl, das Kurven und Tempo belohnt. Die Maschine ist damit besonders interessant, wenn Fahrten nicht nur von A nach B führen, sondern auch Spaß machen sollen – mit einer sportlichen Sitzhaltung und dem Anspruch, das Motorrad aktiv zu bewegen.
Die BMW R 1300 RT dagegen ist ein klassischer Vertreter der Reise-Fraktion. Hier steht Komfort im Vordergrund: entspannteres Handling auf langen Strecken, ein starker Windschutz und ein Gesamtpaket, das auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt ist. Wer häufig weite Strecken fährt oder auch mal mehrere Tage am Stück unterwegs ist, findet in der RT-Philosophie meist die passendere Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind auf ihre Art schnell – aber sie liefern das Tempo unterschiedlich. Die MV Agusta F3 800 RR wirkt im Vergleich oft „direkter“: Gasannahme und Antriebskonzept zielen darauf, zügig zu beschleunigen und das Motorrad in sportliche Manöver zu bringen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Überholvorgänge, enge Landstraßen oder dynamische Fahrten im Vordergrund stehen.
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, souveränen Leistungsentfaltung aus. Gerade bei längeren Etappen ist das angenehm: weniger „Arbeit“ am Gas, mehr Ruhe im Fahrgefühl. Das macht die RT besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen zuverlässig funktionieren soll.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- MV Agusta F3 800 RR: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem lebendigen Charakter. Schwäche bzw. Einschränkung kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf maximalen Langstreckenkomfort ausgelegt ist.
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der Reise-Eignung, der souveränen Leistungsabgabe und dem entspannteren Gesamtkonzept. Schwäche bzw. Einschränkung kann sein, dass der sportliche „Kick“ nicht im gleichen Maß im Vordergrund steht wie bei der MV Agusta.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Maschine und Tourer besonders deutlich. Die MV Agusta F3 800 RR ist darauf ausgelegt, schnell von einer Linie in die nächste zu wechseln. Das Handling wirkt dadurch oft präzise und „leichtfüßig“, was auf kurvigen Strecken Spaß macht. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad spürt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die BMW R 1300 RT setzt stärker auf Stabilität und Laufruhe. Das ist auf Autobahn und bei längeren Fahrten ein echter Vorteil, weil das Motorrad auch bei Wind, Temperaturwechseln oder wechselndem Belag ruhig bleibt. In schnellen Kurven kann die RT ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist eher „kontrolliert“ als „aggressiv sportlich“.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die MV Agusta F3 800 RR wirkt tendenziell sportlich abgestimmt, was beim zügigen Fahren und in engen Passagen Vorteile bringt. Die BMW R 1300 RT punktet zusätzlich mit einem Gesamtpaket aus Stabilität und Fahrassistenz, das gerade bei wechselnden Bedingungen beruhigt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und hier ist der Vergleich spannend. Die MV Agusta F3 800 RR richtet den Fokus stärker auf ein sportliches Fahrerlebnis. Das bedeutet: Elektronik unterstützt, ohne das Gefühl zu sehr zu „glätten“. Wer gerne kontrolliert fährt, bekommt damit ein System, das sich in das sportliche Konzept einfügt.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen besonders auf Komfort und Sicherheit im Reisealltag ausgelegt. Assistenzsysteme und die Art, wie das Motorrad die Fahrmodi umsetzt, zielen häufig darauf ab, dass sich das Motorrad auch bei langen Tagesetappen entspannt fahren lässt. Das ist vor allem dann relevant, wenn nicht jede Fahrt ein reines „Sport-Event“ ist.
Stärken und Schwächen im Elektronik-Vergleich
- MV Agusta F3 800 RR: Stärken in der sportnahen Abstimmung und im direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Komfortfokus weniger stark ausgeprägt ist als bei einem Reise-Tourer.
- BMW R 1300 RT: Stärken in der Reiseunterstützung und im beruhigenden Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch weniger „roh“ und weniger kompromisslos sportlich wirkt.
Ergonomie und Sitzposition: Wie lange fühlt sich gut an?
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die MV Agusta F3 800 RR ist sportlich ausgelegt: Das Motorrad fordert eine aktive Haltung und belohnt das Fahren mit einer sportlichen Kontrolle. Für kürzere bis mittlere Touren oder für Fahrten, bei denen Kurven und Dynamik im Vordergrund stehen, ist das oft ideal.
Die BMW R 1300 RT ist deutlich stärker auf Langstrecke optimiert. Die Sitzposition wirkt entspannter, der Windschutz ist ein wichtiger Faktor und das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig Autobahn fährt oder regelmäßig weite Strecken plant, wird hier schneller einen Vorteil merken.
Windschutz, Gepäck und Alltag: Was zählt auf Tour?
Beim Thema Windschutz und Alltagstauglichkeit spielt die BMW typischerweise ihre Stärken aus. Die RT-Philosophie ist auf Reise ausgelegt: weniger Ermüdung durch Wind, mehr Fokus auf entspanntes Vorankommen. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad für Touren genutzt werden kann – inklusive Gepäck- und Komfortgedanken.
Die MV Agusta F3 800 RR kann natürlich auch auf Tour gehen, aber der Charakter bleibt sportlich. Das heißt: Für Wochenendtrips oder sportliche Landstraßenfahrten ist sie oft die spannendere Wahl. Für sehr lange Etappen mit viel Gepäck und maximalem Komfortanspruch ist die RT meist im Vorteil.
Design und Markencharakter: Nicht nur Optik, sondern Haltung
Die MV Agusta F3 800 RR wirkt wie ein Statement: sportlich, markant und mit dem Anspruch, Emotion zu liefern. Die BMW R 1300 RT wirkt dagegen wie ein durchdachtes Reisewerkzeug: hochwertig, funktional und auf Alltag und Touren abgestimmt. Beide Designs sind überzeugend – aber sie sprechen unterschiedliche Fahrer an.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage lösen: Welche Art von Fahrt steht im Vordergrund? Wenn die Antwort „Kurven, Dynamik, sportliches Gefühl“ ist, dann liegt die MV Agusta F3 800 RR näher. Wenn die Antwort „lange Strecken, Komfort, souveränes Reisen“ ist, dann ist die BMW R 1300 RT die logischere Wahl.
Typische Szenarien
- Viele Kurven, ambitionierte Fahrten: eher MV Agusta F3 800 RR
- Autobahn, lange Etappen, wechselnde Bedingungen: eher BMW R 1300 RT
- Touren mit Fokus auf Komfort und Entspannung: eher BMW R 1300 RT
- Wochenendtrips mit sportlichem Charakter: eher MV Agusta F3 800 RR
Fazit:
Die MV Agusta F3 800 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, direktes Fahrgefühl und aktives Fahren im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven lieben, das Motorrad gerne „mitnehmen“ und bei jeder Ausfahrt spürbar Fahrspaß suchen. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, Wert auf Windschutz, entspannte Ergonomie und ein rundes Reise-Gesamtpaket legt, wird mit der BMW R 1300 RT glücklicher. Die RT wirkt im Alltag oft souveräner und reduziert Ermüdung, sodass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert unterwegs ist. Kurz gesagt: MV Agusta für sportliche Touren mit Fokus auf Dynamik, BMW für Reisen, bei denen Komfort und Stabilität den Ton angeben.