| UVP | 21.200 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- markanter Sound
- drehwilliger Motor
- technisch in Serie komplett ausgestattet
- gut funktionierender QuickShifter
- eigenständiges, italienisches Design
- kein LED Licht
- extrem sportliche Sitzposition
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 147 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrgitter | |
| Federung vorne | Marzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Progressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminiumguss | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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MV Agusta F3 800 RR vs. CF Moto 800 MT Explore – Vergleich für sportliche und vielseitige Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die MV Agusta F3 800 RR steht für sportliche Dynamik und ein Setup, das Kurvenfahrten in den Mittelpunkt stellt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen wie ein vielseitiger Begleiter, der auch abseits des reinen Feierabend-Programms Spaß macht und für längere Touren ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Wie schlagen sich die beiden Modelle bei Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Ausstattung im direkten Vergleich?
Grundidee der beiden Motorräder: Supersport vs. Touren-Vielseitigkeit
Die MV Agusta F3 800 RR ist klar im Supersport-Lager verortet. Das merkt man nicht nur am optischen Auftritt, sondern auch an der Ausrichtung: Sitzposition, Gewichtung und das Gesamtgefühl zielen darauf, zügig zu fahren und das Motorrad aktiv zu bewegen. Wer gern sportlich unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten anfühlt.
Die CF Moto 800 MT Explore verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als Touren- und Allround-Bike gedacht, das Komfort und Alltagstauglichkeit stärker gewichtet. Das „Explore“-Konzept steht dabei für eine Auslegung, die nicht nur auf die perfekte Asphaltstraße beschränkt ist. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich für unterschiedliche Streckenprofile eignet – von der Feierabendrunde bis zur längeren Reise.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere im Vergleich anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich im 800er-Bereich, aber sie vermitteln unterschiedliche Fahrstimmungen. Die MV Agusta F3 800 RR setzt stärker auf den sportlichen Punch und ein Ansprechverhalten, das das Gas als Steuerinstrument begreift. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt der Antrieb wie ein Verstärker für die Fahrdynamik: Man kann das Tempo aufbauen, ohne dass das Motorrad „träge“ wirkt.
Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen eher auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Alltagstauglichkeit ausgelegt. Der Motor wirkt in vielen Situationen weniger „auf Kante“, sondern eher wie ein verlässlicher Antrieb, der auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen, intensiven Passagen besteht, sondern aus wechselnden Bedingungen.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- MV Agusta F3 800 RR: Stärken liegen im sportlichen Charakter und in der Art, wie der Motor das Kurvenfahren unterstützt. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Dynamik als auf „entspanntes Rollen“ liegt.
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und dem tourentauglichen Gefühl. Schwäche kann sein, dass der sportliche „Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei einer Supersport-Ausrichtung.
Fahrwerk und Handling: Wo die Motorräder ihre Stärken ausspielen
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die MV Agusta F3 800 RR ist darauf ausgelegt, sportlich geführt zu werden. Das Handling wirkt direkter, die Rückmeldung aus dem Fahrwerk ist stärker auf „aktive“ Fahrweise ausgerichtet. Wer gern früh bremst, präzise einlenkt und das Motorrad in Schräglage arbeitet, wird hier schnell ein stimmiges Gefühl finden.
Die CF Moto 800 MT Explore setzt dagegen auf ein Setup, das Komfort und Kontrolle kombiniert. Auf längeren Strecken und bei wechselnder Fahrbahnqualität spielt das eine große Rolle: Das Motorrad bleibt gut beherrschbar, ohne dass man ständig das Gefühl hat, es müsse „gegen“ die Strecke gearbeitet werden. Dadurch eignet es sich besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve ein perfektes Setup verlangt.
Kurven, Tempo und Alltag: Vergleich der Fahrwerksphilosophie
- MV Agusta F3 800 RR: Stärken in der sportlichen Präzision und im dynamischen Einlenken. Schwäche: weniger „komfortorientiert“ im Vergleich, wenn die Strecke rauer wird oder die Fahrt länger dauert.
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken in der souveränen Alltags- und Tourenwirkung. Schwäche: weniger kompromisslos sportlich im Handling als die Supersport-Variante.
Bremsen und Sicherheit: Wie stark die Verzögerung im Alltag wirkt
Bremsen sind ein entscheidender Punkt, weil sie sowohl bei sportlicher Fahrt als auch im Alltag Vertrauen schaffen. Im Vergleich zeigt sich: Die MV Agusta F3 800 RR ist stärker auf sportliche Verzögerung und ein direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Das hilft besonders beim zügigen Fahren, wenn man häufig in kurzer Distanz von hoher Geschwindigkeit auf kontrolliertes Tempo wechseln muss.
Die CF Moto 800 MT Explore bringt ebenfalls eine solide Bremsleistung mit, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft „tourenorientierter“. Das bedeutet: Die Verzögerung ist gut dosierbar, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen berechenbar.
Bremsvergleich – was passt zu welchem Fahrstil?
- MV Agusta F3 800 RR: Stärken bei sportlicher Fahrweise und beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern. Schwäche: wer primär Komfort und entspanntes Fahren sucht, empfindet den Fokus auf Sportlichkeit möglicherweise als „zu viel“.
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken bei Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort. Schwäche: wer maximal sportliche Bremsperformance sucht, wird eher zur Supersport-Ausrichtung greifen.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Elektronik kann den Unterschied machen, vor allem wenn die Bedingungen nicht konstant sind. Bei der MV Agusta F3 800 RR steht die Unterstützung stärker im Kontext sportlicher Dynamik. Das kann sich in einer Abstimmung zeigen, die das Motorrad beim zügigen Fahren stabilisiert, ohne den Charakter komplett „abzuschalten“.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Elektronik insgesamt stärker auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Das ist besonders relevant, wenn die Fahrt nicht nur aus trockenen, warmen Bedingungen besteht, sondern auch aus Regen, wechselndem Belag oder längeren Etappen, bei denen man nicht ständig „auf Anschlag“ fährt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- MV Agusta F3 800 RR: Stärken in der sportlichen Abstimmung. Schwäche: weniger „tourenfokussiert“ in der Gesamtwirkung, wenn man vor allem Komfort und entspannte Unterstützung sucht.
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken in der breiten Nutzbarkeit und in der Unterstützung für unterschiedliche Situationen. Schwäche: wer eine kompromisslose Supersport-Feinabstimmung erwartet, findet diese eher bei der MV Agusta.
Ausstattung und Komfort: Was man auf Tour wirklich merkt
Bei der Ausstattung trennt sich die Spreu schnell. Die MV Agusta F3 800 RR ist eher auf den sportlichen Einsatz ausgerichtet. Das zeigt sich in der Priorisierung von Fahrdynamik und einem Setup, das auf aktive Kontrolle ausgelegt ist. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen die Kurve im Vordergrund steht, ist das ein Vorteil.
Die CF Moto 800 MT Explore bringt dagegen mehr „Reisegefühl“ mit. Gerade bei längeren Fahrten zählt, wie gut das Motorrad mit dem Alltag klarkommt: Windschutz, Sitzkomfort, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad auf Distanz wirkt. Das Explore-Konzept zielt darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch Lust auf die nächste Etappe hat.
Komfortvergleich – wer profitiert?
- MV Agusta F3 800 RR: Stärken bei sportlicher Ausrichtung und bei Fahrern, die gern aktiv fahren. Schwäche: Komfort steht nicht so stark im Zentrum wie bei einem Tourenmodell.
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken bei Alltag und Langstrecke. Schwäche: weniger „rennstrecken-nah“ im Gefühl als die Supersport-Variante.
Preis-Leistungs und Zielgruppe: Welche Kaufentscheidung passt besser?
Auch wenn beide Motorräder im 800er-Bereich liegen, ist die Zielgruppe unterschiedlich. Die MV Agusta F3 800 RR richtet sich an Fahrer, die sportliche Performance, ein markantes Fahrgefühl und die Supersport-Philosophie suchen. Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht und gern die Dynamik ausreizt, wird hier besonders glücklich.
Die CF Moto 800 MT Explore ist eher für Menschen gedacht, die ein Motorrad wollen, das viele Aufgaben abdeckt: Pendeln, Wochenendtouren, längere Fahrten und wechselnde Strecken. Wer Wert auf Vielseitigkeit legt und ein Motorrad sucht, das nicht nur auf eine Art von Fahrt beschränkt ist, findet hier eine stimmige Basis.
Fazit:
Die MV Agusta F3 800 RR ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Fahrdynamik liegt: präzises Handling, ein Motorcharakter, der Kurvenfahrten unterstützt, und eine Gesamtabstimmung, die zügiges Fahren belohnt. Wer regelmäßig sportlich unterwegs ist und das Motorrad als aktives Fahrwerkzeug nutzt, bekommt hier das passendste Gesamtpaket.
Die CF Moto 800 MT Explore passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Einsätze suchen: Alltag, längere Touren und wechselnde Bedingungen. Die tourenorientierte Wirkung bei Komfort, Ergonomie und der eher „entspannten“ Gesamtcharakteristik macht sie besonders attraktiv für Menschen, die nicht nur Tempo, sondern auch Durchhaltevermögen und Alltagstauglichkeit priorisieren.
Kurz gesagt: Supersport-Fokus führt zur MV Agusta, Allround- und Tourenanspruch zur CF Moto.