UVP 21.200 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Die schicke SuperSport-Rakete aus Bella Italia im Test.
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Vorstellung und Probefahrt
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Pro und Kontra

Pro:
  • markanter Sound
  • drehwilliger Motor
  • technisch in Serie komplett ausgestattet
  • gut funktionierender QuickShifter
  • eigenständiges, italienisches Design
Kontra:
  • kein LED Licht
  • extrem sportliche Sitzposition
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man

Abmessungen & Gewicht

Gewicht192kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung147 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.100 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite275km
Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrgitter
Federung vorneMarzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm
Federung hintenProgressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminiumguss
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.
 
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.900 €
  • Verfügbarkeit: ab 11/2021
  • Farben: rot, weiß, weinrot

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MV Agusta F3 800 RR vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR: Vergleich für Sportfans

Wenn zwei Sportmaschinen aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der MV Agusta F3 800 RR und der Kawasaki Ninja ZX-4RR treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die eine steht für italienische Leidenschaft und einen markanten Dreizylinder-Charakter, die andere für japanische Effizienz, präzises Handling und einen sehr direkten Vierzylinder-Antrieb. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, die richtige Wahl für den eigenen Fahrstil zu treffen.

Motor & Charakter: Dreizylinder-Feeling vs. Vierzylinder-Dynamik

Im Alltag und in der Kurve zeigt sich schnell, wie sich die Motoren unterscheiden. Die MV Agusta F3 800 RR setzt auf einen Inline-Dreizylinder, der sich oft als „lebendig“ beschreiben lässt: Der Antrieb wirkt weniger wie ein reines Drehzahlwerk, sondern eher wie ein Motor, der auch in mittleren Bereichen Spaß macht. Das spürt man besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven, wenn nicht nur das Maximum zählt, sondern die Art, wie Leistung anliegt.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen kommt mit einem Reihenvierzylinder, der typischerweise für ein sehr klares Ansprechverhalten und eine spürbare Drehfreude bekannt ist. Gerade wenn es zügig bergauf oder auf der Landstraße „durchgezogen“ wird, wirkt der Motor oft wie ein präzises Werkzeug: Gas auf, Drehmoment aufbauen, sauber weiterziehen. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn man häufig im oberen Drehzahlbereich fährt oder sportlich überholt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • MV Agusta F3 800 RR: Stärken liegen im emotionalen Dreizylinder-Charakter und in der Art, wie der Motor die Fahrt „mitnimmt“. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem Fahrgefühl liegt als auf dem maximalen „High-RPM“-Erlebnis.
  • Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken sind die direkte Drehfreude und das sehr präzise Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter stärker „technisch“ wirkt, wenn man eher auf den warmen, singenden Charakter eines Dreizylinders steht.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität

Beim Fahrwerk geht es um mehr als nur um Federwege. Entscheidend ist, wie die Maschine auf Lastwechsel reagiert, wie sie in Schräglage steht und wie gut sie sich aus dem Kurveneingang heraus „führen“ lässt. Die MV Agusta F3 800 RR zielt spürbar auf ein sportliches, direktes Gefühl ab. In schnellen Passagen kann das sehr belohnend sein, weil die Maschine das Tempo mitgeht und die Linie sauber unterstützt.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das besonders auf Kontrolle und präzises Einlenken ausgelegt ist. Gerade auf kurvigen Strecken mit wechselndem Belag kann das ein Vorteil sein: Man bekommt ein Gefühl dafür, wie viel Schräglage wirklich nötig ist, und kann die Maschine fein dosieren.

Bremsen & Stabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Charakter. Die MV Agusta F3 800 RR kann beim Verzögern mit einem sportlichen Druckpunktgefühl überzeugen, das zu zügigem Fahren einlädt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR punktet häufig mit einer sehr kontrollierbaren Verzögerung, die sich gut anpassen lässt – besonders dann, wenn man nicht immer „auf Anschlag“ bremst, sondern die Linie halten möchte.

Wichtig ist: Beide Motorräder sind klar sportlich ausgelegt. Der Unterschied liegt eher darin, wie sie sich anfühlen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „präzises Sportgerät“ steuern lässt, findet bei der Kawasaki oft den schnelleren Zugang. Wer dagegen das italienische Gesamtpaket aus Motorgefühl, Fahrwerksansprache und Emotion sucht, wird mit der MV Agusta eher glücklich.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Ausrichtung

Elektronik ist heute ein zentraler Bestandteil sportlicher Motorräder. Bei der MV Agusta F3 800 RR steht häufig das Zusammenspiel aus Fahrmodi, Traktions- und Wheelie- bzw. Stabilitätslogik im Vordergrund, damit der Charakter des Motors auch in unterschiedlichen Situationen kontrollierbar bleibt. Das kann gerade dann helfen, wenn man sportlich fährt, aber nicht jedes Mal die gleiche Strecke und die gleichen Bedingungen hat.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bietet ebenfalls moderne Unterstützung, die vor allem auf Fahrbarkeit und Konstanz ausgelegt ist. Das zeigt sich oft darin, dass sich das Motorrad auch dann gut beherrschen lässt, wenn man nicht „wie auf Schienen“ fährt, sondern variabler unterwegs ist.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • MV Agusta F3 800 RR: Stärken liegen im sportlichen Gesamtsetup und in der Art, wie die Elektronik den Charakter des Dreizylinders unterstützt. Schwäche kann sein, dass man sich an die Abstimmung gewöhnen muss, wenn man sehr „direkt“ ohne viele Eingriffe fahren möchte.
  • Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken sind die gut dosierbare Unterstützung und die oft sehr intuitive Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „funktioniert immer“ liegt als auf dem maximalen emotionalen Effekt.

Sitzposition & Alltag: Sportlichkeit mit unterschiedlichen Prioritäten

Auch wenn beide Maschinen sportlich sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Fahrer einbinden. Die MV Agusta F3 800 RR wirkt häufig wie ein Motorrad, das man bewusst fährt: Die Sitzposition und die Art der Gewichtsverteilung unterstützen sportliche Linien, können aber auf längeren Strecken spürbar fordernd sein, wenn man viel Komfort erwartet.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann im Vergleich oft etwas „alltagstauglicher“ wirken, ohne den Sportcharakter zu verlieren. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man nicht nur kurze Ausfahrten plant, sondern auch mal längere Strecken oder gemischte Fahrprofile fährt.

Worauf es bei der Wahl ankommt

Wer häufig Landstraße fährt, Kurven liebt und dabei gern zügig unterwegs ist, wird beide Motorräder mögen. Der Unterschied liegt darin, ob man eher das emotionale Gesamtpaket (MV Agusta) oder die präzise, leicht zugängliche Sportlichkeit (Kawasaki) bevorzugt.

Wirtschaftlichkeit & Praxis: Wartung, Service und Langzeitgefühl

Bei der Praxis zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad anfühlt, sondern auch, wie es sich über Zeit betreiben lässt. Beide Modelle sind sportlich und entsprechend anspruchsvoll im Umgang. Dennoch kann man im Alltag Unterschiede spüren: Dazu gehören Faktoren wie Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie gut das Motorrad im eigenen Umfeld betreut werden kann.

In der Kaufentscheidung sollte deshalb nicht nur der Vergleich der technischen Daten stehen, sondern auch die eigene Situation: Gibt es in der Nähe einen Servicepartner, der sich mit dem jeweiligen Modell gut auskennt? Wie wichtig ist eine unkomplizierte Wartung? Und wie oft wird das Motorrad wirklich bewegt – oder steht es eher in der Garage?

Fazit:

Die MV Agusta F3 800 RR ist die bessere Wahl für alle, die Sport nicht nur als Funktion sehen, sondern als Erlebnis. Der Dreizylinder-Charakter, das sportliche Gesamtgefühl und die Art, wie Motor, Fahrwerk und Elektronik zusammenarbeiten, machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die Kurven und Sound lieben und gern bewusst fahren. Wer dagegen vor allem maximale Drehfreude und ein sehr direktes, präzises Ansprechverhalten sucht, wird mit der Kawasaki Ninja ZX-4RR oft schneller glücklich. Der Vierzylinder liefert ein klares, drehzahlorientiertes Fahrgefühl, während das Handling häufig sehr kontrolliert und leicht zugänglich wirkt.

Kurz gesagt: MV Agusta für emotionale Sportlichkeit und Charakter – Kawasaki für präzise Dynamik, direkte Fahrbarkeit und ein sportliches Gesamtpaket, das sich im Alltag gut nutzen lässt.

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