MV Agusta
F3 800 RR
Kawasaki
Z 650
| UVP | 21.200 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- markanter Sound
- drehwilliger Motor
- technisch in Serie komplett ausgestattet
- gut funktionierender QuickShifter
- eigenständiges, italienisches Design
- kein LED Licht
- extrem sportliche Sitzposition
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 147 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrgitter | |
| Federung vorne | Marzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Progressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminiumguss | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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MV Agusta F3 800 RR vs. Kawasaki Z 650: Sportmotorräder im Vergleich
Wenn es um Sportmotorräder geht, stehen die MV Agusta F3 800 RR und die Kawasaki Z 650 ganz oben auf der Liste. Beide Maschinen haben ihre eigenen Eigenschaften und Stärken, die sie für unterschiedliche Fahrer attraktiv machen. In diesem Vergleich stellen wir die beiden Motorräder gegenüber, um herauszufinden, welches Modell für welchen Fahrertyp am besten geeignet ist.
Design und Ergonomie
Die MV Agusta F3 800 RR besticht durch ihr aggressives und aerodynamisches Design. Mit scharfen Linien und einem sportlichen Look zieht sie die Blicke auf sich. Die Sitzposition ist sportlich und vor allem für Anfänger gewöhnungsbedürftig. Andererseits bietet die Kawasaki Z 650 ein modernes Naked-Bike-Design, das sowohl ansprechend als auch funktional ist. Die aufrechte Sitzposition sorgt für ein entspanntes Fahren und macht sie ideal für den Stadtverkehr.
Leistung und Fahrverhalten
In Sachen Leistung hat die MV Agusta F3 800 RR die Nase vorn. Der leistungsstarke Dreizylindermotor sorgt für eine beeindruckende Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit. Die präzise Fahrwerksabstimmung sorgt für ein agiles Handling, das sowohl auf der Rennstrecke als auch auf kurvigen Landstraßen überzeugt. Die Kawasaki Z 650 hingegen bietet einen soliden Parallel-Twin-Motor, der für gleichmäßige Leistung und ein angenehmes Fahrgefühl sorgt. Sie ist besonders einfach zu handhaben und eignet sich hervorragend für die tägliche Fahrt ebenso wie für gelegentliche Ausflüge auf kurvenreichen Straßen.
Technologie und Ausstattung
Die MV Agusta F3 800 RR ist mit modernster Technologie ausgestattet, darunter ein fortschrittliches Traktionskontrollsystem und verschiedene Fahrmodi, die das Fahrerlebnis anpassen. Diese Eigenschaften sind vor allem für sportliche Fahrerinnen und Fahrer von Vorteil, die das Maximum aus ihrer Maschine herausholen wollen. Die Kawasaki Z 650 bietet ebenfalls moderne Technik, allerdings in einem weniger komplexen Paket. Sie ist einfach zu bedienen und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, was sie zu einer attraktiven Option für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer macht.
Stärken und Schwächen
Die Stärken der MV Agusta F3 800 RR liegen in ihrer überlegenen Leistung, dem sportlichen Design und der hochwertigen Verarbeitung. Sie ist jedoch nicht die beste Wahl für Anfänger, da die sportliche Sitzposition und die Leistungsentfaltung eine gewisse Erfahrung voraussetzen. Zudem ist sie in der Anschaffung und im Unterhalt teurer als die Kawasaki Z 650.
Die Kawasaki Z 650 punktet mit einfacher Bedienung, komfortabler Sitzposition und attraktivem Preis. Sie ist ideal für den Stadtverkehr und bietet eine gute Balance zwischen Leistung und Alltagstauglichkeit. Ihre Schwäche liegt jedoch in der Leistung im Vergleich zur MV Agusta, was sie für sportliche Ambitionen weniger geeignet macht.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl zwischen der MV Agusta F3 800 RR und der Kawasaki Z 650 stark von den individuellen Bedürfnissen und Fahrvorlieben abhängt. Die MV Agusta ist die richtige Wahl für erfahrene Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Leistung, Sportlichkeit und modernste Technik legen. Sie ist perfekt für die Rennstrecke und kurvenreiche Straßen, wo sie ihr volles Potenzial entfalten kann.
Die Kawasaki Z 650 hingegen ist ideal für Einsteiger und Fahrer, die ein komfortables und vielseitiges Motorrad suchen. Sie eignet sich hervorragend für den täglichen Gebrauch und bietet ein entspanntes Fahrgefühl, ohne auf Fahrspaß zu verzichten. Letztendlich hängt die Entscheidung davon ab, welches Fahrerlebnis man sucht und welche Prioritäten man setzt.