UVP 21.200 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Die schicke SuperSport-Rakete aus Bella Italia im Test.
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • markanter Sound
  • drehwilliger Motor
  • technisch in Serie komplett ausgestattet
  • gut funktionierender QuickShifter
  • eigenständiges, italienisches Design
Kontra:
  • kein LED Licht
  • extrem sportliche Sitzposition
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht192kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung147 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.100 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite275km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrgitter
Federung vorneMarzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm
Federung hintenProgressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminiumguss
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.
 
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.900 €
  • Verfügbarkeit: ab 11/2021
  • Farben: rot, weiß, weinrot

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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MV Agusta F3 800 RR vs MV Agusta Superveloce 800 – welcher 800er passt besser?

Wenn zwei Motorräder aus dem Hause MV Agusta kommen, ist die Erwartung meist hoch: viel Charakter, eine klare Designsprache und ein Fahrgefühl, das nicht nach „Mainstream“ klingt. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der MV Agusta F3 800 RR und der MV Agusta Superveloce 800 an. Beide Modelle bewegen sich im 800er-Bereich und teilen sich die Leidenschaft für präzise Abstimmung, moderne Elektronik und einen Motor, der spürbar „zieht“. Trotzdem sind die Schwerpunkte unterschiedlich: Die F3 800 RR wirkt wie ein sportlicher Werkzeugkasten für dynamische Fahrten, während die Superveloce 800 stärker auf den Mix aus Alltag, Stil und sportlicher Performance setzt.

Grundcharakter: Supersport-Fokus vs. sportliche Alltagsmaschine

Die MV Agusta F3 800 RR ist vom Gesamtkonzept her näher an der Supersport-Idee: sportliche Sitzposition, klare Linienführung und ein Setup, das Kurvenarbeit belohnt. Wer häufig zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich schnell „sortiert“: Gas auf, Linie halten, sauber einlenken. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie die erwachsene Alternative für alle, die nicht nur am Wochenende fahren wollen. Sie bringt ebenfalls sportliche Gene mit, legt aber mehr Wert darauf, dass sich das Motorrad auch außerhalb der Rennstrecken-Logik angenehm bewegt.

Wie sich das im Alltag anfühlt

Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Sitzhaltung und im „Arbeitsmodus“. Die F3 800 RR fordert mehr sportliche Bereitschaft: Wer sich aktiv nach vorne lehnt, bekommt dafür ein sehr direktes Rückmeldegefühl. Die Superveloce 800 ist in der Grundhaltung etwas entspannter, ohne dabei ihren Anspruch zu verlieren. Dadurch wirkt sie oft leichter zugänglich – besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve maximal ausgereizt werden soll.

Motor und Antrieb: ähnliche Basis, unterschiedlicher Einsatz

Beide Motorräder setzen auf den 800er-Charakter, der zwischen Durchzug und sportlicher Beschleunigung gut vermittelt. Der entscheidende Unterschied liegt weniger darin, ob der Motor „gut“ ist – sondern wie das Motorrad den Motor in Szene setzt. Die F3 800 RR ist spürbar darauf ausgelegt, die Leistung in einem sportlichen Rhythmus abzurufen. Das fühlt sich an wie: Motor reagiert schnell, das Motorrad unterstützt die Linie, und das Ganze wirkt wie aus einem Guss.

Die Superveloce 800 spielt dagegen stärker die Karte „kontrollierte Dynamik“. Sie bleibt ebenfalls agil, aber die Abstimmung wirkt so, dass man auch bei weniger aggressiver Fahrweise zügig vorankommt. Wer häufig im Stadtverkehr oder auf gemischten Strecken unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur bei maximalem Tempo Spaß macht.

Gasannahme und Fahrbarkeit

In der Praxis bedeutet das: Die F3 800 RR belohnt ein präzises Dosieren und ein aktives Fahren. Die Superveloce 800 wirkt etwas „breiter“ nutzbar – also weniger abhängig davon, ob gerade die ideale Drehzahl und die perfekte Kurvenphase anliegen. Beide profitieren von moderner Motorsteuerung und Elektronik, aber die F3 800 RR wirkt wie der schärfere Sportler, während die Superveloce 800 eher der vielseitige Allrounder mit sportlichem Anspruch ist.

Fahrwerk und Handling: sportlich vs. sportlich-elegant

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied in der Art, wie das Motorrad mit Lastwechseln umgeht. Die MV Agusta F3 800 RR ist auf dynamisches Einlenken und ein klares Kurvengefühl ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein „sportliches Vertrauen“: Man kann früh anbremsen, sauber umsetzen und die Linie halten. Gerade auf kurvigen Strecken fühlt sich die F3 800 RR wie ein Werkzeug an, das für schnelle Richtungswechsel gemacht ist.

Die MV Agusta Superveloce 800 bleibt ebenfalls präzise, aber die Abstimmung wirkt etwas alltagstauglicher. Sie nimmt Unebenheiten souveräner in den Alltag mit und bleibt dabei kontrolliert. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrt nicht nur aus perfekten Asphaltabschnitten besteht.

Bremsen und Stabilität

Beide Modelle setzen auf starke Bremsleistung und eine moderne Bremscharakteristik. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die F3 800 RR wirkt im sportlichen Modus „konsequenter“, also eher für Fahrer, die häufig hart verzögern und das Motorrad aktiv führen. Die Superveloce 800 bietet ebenfalls Reserven, wirkt aber in der Abstimmung etwas harmonischer für gemischte Fahrprofile – also wenn nicht jede Fahrt ein „Training“ ist.

Elektronik und Assistenz: beide modern, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung

Elektronik ist bei MV Agusta ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. In beiden Fällen helfen Systeme dabei, Traktion und Antrieb kontrolliert zu dosieren. Der Unterschied liegt in der Art, wie die Elektronik das Motorrad „in den Griff“ nimmt. Die F3 800 RR wirkt so, als würde sie den sportlichen Anspruch stärker unterstützen: Sie passt sich an, bleibt aber in der Grundtendenz auf sportliche Dynamik ausgerichtet.

Die Superveloce 800 nutzt Elektronik ebenfalls, aber mit dem Fokus auf Alltag und Fahrkomfort. Das merkt man daran, dass das Motorrad auch dann ruhig und berechenbar bleibt, wenn die Fahrweise weniger konstant ist. Für viele Fahrer ist das ein echter Vorteil, weil es den Einstieg erleichtert und die Maschine weniger „fordert“.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition entscheidet oft mehr als Daten

Bei der Wahl zwischen F3 800 RR und Superveloce 800 spielt die Ergonomie eine große Rolle. Die MV Agusta F3 800 RR ist klar auf sportliche Haltung ausgelegt. Das ist nicht nur eine Frage von „Bequemlichkeit“, sondern beeinflusst direkt das Handling: Wer die sportliche Sitzposition nutzt, bekommt ein sehr direktes Feedback und kann das Motorrad präzise führen. Wer dagegen eher entspannt fährt, wird die Haltung schneller als anstrengender empfinden.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist in der Grundausrichtung etwas weniger kompromissbereit. Dadurch eignet sie sich häufiger für längere Strecken, Pendeln oder Touren, bei denen man nicht ständig „in Rennmodus“ fährt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt gedacht ist.

Windschutz, Komfort und Langstrecke

Auch wenn beide Modelle sportlich sind, wirkt die Superveloce 800 im Gesamtkonzept etwas tourentauglicher. Die F3 800 RR kann natürlich auch lange Strecken ab, aber sie fühlt sich eher an wie ein Motorrad, das man für dynamische Ausfahrten „auspackt“. Die Superveloce 800 ist dagegen häufiger die Maschine, die man einfach nimmt, weil sie sich für viele Situationen gut anfühlt.

Design und Charakter: zwei Gesichter, gleiche Marke

Optisch sind beide Modelle ein Statement. Die F3 800 RR wirkt wie ein kompromissloser Sportler, der seine Performance bereits im Stand ankündigt. Die Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein eleganterer Sport-Tourer mit MV-typischer Handschrift. Das ist natürlich Geschmackssache – aber der Charakter zeigt sich auch in der Art, wie sich das Motorrad fahren lässt: Die F3 800 RR ist stärker auf „Kante“ getrimmt, die Superveloce 800 eher auf „Alltag mit Anspruch“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

MV Agusta F3 800 RR – Stärken

  • Sportliches Handling: sehr direktes Einlenken und ein klares Kurvengefühl.
  • Fahrdynamik: unterstützt eine aktive Fahrweise und belohnt präzises Dosieren.
  • Sportlicher Elektronik-Charakter: wirkt wie ein System, das Performance in den Vordergrund stellt.

MV Agusta F3 800 RR – mögliche Schwächen

  • Ergonomie: sportliche Sitzposition kann auf Dauer oder im Alltag weniger entspannend sein.
  • Allround-Anspruch: fühlt sich am stärksten an, wenn die Fahrweise dynamisch ist.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärken

  • Vielseitigkeit: funktioniert häufig besser für gemischte Strecken und längere Fahrten.
  • Harmonische Abstimmung: bleibt kontrolliert, auch wenn die Fahrweise nicht konstant sportlich ist.
  • Alltagstauglichkeit: Einstieg und Komfort wirken oft unkomplizierter.

MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen

  • Sportfokus: wer maximale Supersport-Intensität sucht, fühlt sich bei der F3 800 RR stärker „im Rennen“.
  • Fahrgefühl: die Superveloce 800 wirkt etwas weniger „spitz“ als die F3 800 RR.

Welche MV Agusta passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung wird am Ende weniger durch einzelne Datenblöcke bestimmt, sondern durch den eigenen Fahrstil. Wer häufig kurvige Strecken ansteuert, gerne zügig unterwegs ist und eine sportliche Sitzposition bewusst nutzt, wird mit der MV Agusta F3 800 RR sehr glücklich. Sie ist die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als aktives Werkzeug sehen: ein bisschen mehr Fokus, ein bisschen mehr „Fahren statt nur fahren lassen“.

Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sportlich bleibt, aber im Alltag nicht ständig Kompromisse verlangt, liegt mit der MV Agusta Superveloce 800 oft richtig. Sie ist besonders interessant für Touren, gemischte Strecken und Fahrten, bei denen Komfort und Kontrolle genauso wichtig sind wie Dynamik.

Fazit:

Die MV Agusta F3 800 RR ist die bessere Wahl für alle, die eine klar sportliche Ausrichtung wollen: direktes Handling, ein Fahrgefühl, das aktive Linienarbeit unterstützt, und Elektronik, die Performance in den Vordergrund stellt. Wer die sportliche Sitzposition mag und häufig dynamisch fährt, bekommt hier das „Supersport-Gefühl“ besonders intensiv.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt besser zu Fahrern, die eine sportliche MV Agusta suchen, aber mehr Alltagstauglichkeit und entspannteres Handling bevorzugen. Sie wirkt harmonischer für gemischte Strecken, längere Touren und Situationen, in denen nicht jede Fahrt maximal aggressiv geplant ist. Kurz gesagt: F3 800 RR für sportliche Spezialisten, Superveloce 800 für vielseitige Fahrer mit Anspruch.

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