UVP 21.200 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Die schicke SuperSport-Rakete aus Bella Italia im Test.
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • markanter Sound
  • drehwilliger Motor
  • technisch in Serie komplett ausgestattet
  • gut funktionierender QuickShifter
  • eigenständiges, italienisches Design
Kontra:
  • kein LED Licht
  • extrem sportliche Sitzposition
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht192kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung147 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.100 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite275km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrgitter
Federung vorneMarzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm
Federung hintenProgressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminiumguss
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.
 
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.900 €
  • Verfügbarkeit: ab 11/2021
  • Farben: rot, weiß, weinrot

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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MV Agusta F3 800 RR vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die MV Agusta F3 800 RR und die Royal Enfield Guerrilla 450, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: Wie schnell ist man „im Thema“, wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, und wie gut passt es zum eigenen Alltag – von der kurzen Runde bis zur längeren Tour. Genau diese Punkte stehen im Mittelpunkt dieses Vergleichs.

Grundidee der beiden Motorräder

MV Agusta F3 800 RR: Supersport mit Fokus auf Dynamik

Die MV Agusta F3 800 RR ist klar im sportlichen Lager. Die Auslegung zielt auf zügiges Beschleunigen, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das sich besonders in Kurven und bei dynamischer Fahrweise entfaltet. Das Motorrad ist dabei weniger „Allrounder im Sinne von entspannt“, sondern eher „Allrounder im Sinne von sportlich vielseitig“.

Royal Enfield Guerrilla 450: Modernes Konzept für Alltag und Stil

Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt modern, bleibt aber in der Philosophie nah an der Marke – mit einem Charakter, der sich auch im Alltag gut anfühlt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, im Stadtverkehr unkompliziert zu sein und auf Landstraßen souverän mitzuspielen, ohne dass man ständig „sportlich“ fahren muss, um Spaß zu haben.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Maschinen vor allem in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die MV Agusta F3 800 RR ist auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine dynamische Leistungsentfaltung ausgelegt. Dadurch wirkt sie bei zügiger Gangart oft „direkter“: Gas geben fühlt sich schnell nach Kontrolle an, und das Motorrad unterstützt eine Fahrweise, die auf Schwung und Tempo setzt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt dagegen stärker mit einem alltagstauglichen Temperament. Der Motorcharakter ist weniger auf maximale Spitzenperformance getrimmt, sondern auf eine gleichmäßige Nutzbarkeit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go oder entspanntes Gleiten durch den Verkehr im Vordergrund stehen. In flotten Momenten zeigt sich die Guerrilla ebenfalls lebendig, aber sie lädt eher zu „mitgehen“ ein als zu „durchziehen“.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Leichtigkeit

Beim Fahrwerk und Handling trennen sich die Wege deutlich. Die MV Agusta F3 800 RR ist auf sportliche Präzision ausgelegt. Das spürt man besonders bei Richtungswechseln und in Kurven, in denen man das Motorrad aktiv führen möchte. Die Geometrie und Abstimmung unterstützen eine dynamische Linie, und das Motorrad wirkt dabei wie aus einem Guss: Man kann es zügig bewegen, ohne dass ständig das Gefühl entsteht, man müsse „gegenarbeiten“.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich leichter zugänglich. Sie ist so ausgelegt, dass sie sich im Alltag nicht sperrig anfühlt. Das ist ein echter Vorteil, wenn häufig enge Situationen, wechselnde Untergründe oder kurze Strecken vorkommen. In schnelleren Kurven bleibt sie stabil, aber der Schwerpunkt liegt eher auf gutem Vorankommen und kontrollierbarer Fahrbarkeit als auf maximaler sportlicher Aggressivität.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die MV Agusta F3 800 RR ist für sportliche Anforderungen gedacht: Beim Verzögern unterstützt sie eine klare Dosierbarkeit, was gerade bei zügiger Fahrweise wichtig ist. Wer gerne spät bremst oder in Kurven dynamisch ankommt, profitiert von dem sportlich abgestimmten Gefühl.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ebenfalls ein sicheres Bremsverhalten, das vor allem im Alltag überzeugt. Die Stärke liegt hier in der unkomplizierten Handhabung: Man kann die Verzögerung gut einschätzen, ohne dass man sich auf ein „sportliches“ Bremsgefühl einstellen muss. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau die richtige Mischung aus Sicherheit und Alltagstauglichkeit.

Ergonomie und Sitzposition: Sportlich fokussiert oder entspannt nutzbar

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die MV Agusta F3 800 RR ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: Wer gerne dynamisch fährt, fühlt sich schnell zuhause. Gleichzeitig ist die Haltung eher auf zügige Einsätze optimiert. Für lange, entspannte Fahrten kann das je nach Körpergröße und Fahrstil weniger komfortabel sein als bei einem Motorrad, das stärker auf Alltagshaltung setzt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt ergonomisch alltagstauglicher. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man auch über längere Strecken entspannt bleiben kann. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche zuverlässig funktioniert.

Ausstattung und Alltag: Was man im echten Leben merkt

Im Alltag zählt mehr als nur Motorleistung. Bei der MV Agusta F3 800 RR steht die sportliche Ausrichtung im Vordergrund: Das Motorrad ist darauf getrimmt, Fahrdynamik erlebbar zu machen. Wer Wert auf eine „Performance-Optik“ und ein Motorrad legt, das sich wie ein Werkzeug für Kurven anfühlt, wird hier schnell begeistert sein.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet dagegen mit dem Gefühl, ein Motorrad für viele Situationen zu sein. Sie wirkt weniger wie ein reines „Sportgerät“ und mehr wie ein modernes Bike, das man gerne nutzt. Gerade wenn das Motorrad häufig für Pendeln, kurze Touren oder spontane Ausfahrten herhalten muss, spielt die alltagstaugliche Auslegung ihre Stärken aus.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

MV Agusta F3 800 RR – Stärken

  • Sportliches Handling mit präzisem Kurvengefühl
  • Dynamischer Motorcharakter für zügige Fahrweise
  • Bremsgefühl mit Vertrauen bei sportlicher Gangart
  • Fahrerfokus: ideal für alle, die das Fahren in den Mittelpunkt stellen

MV Agusta F3 800 RR – Schwächen

  • Sportliche Ergonomie kann für lange, entspannte Fahrten weniger ideal sein
  • Alltagstauglichkeit hängt stärker vom Fahrstil ab als bei klassischeren Konzepten

Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken

  • Alltagstaugliches Fahrgefühl für Stadt und Land
  • Gute Nutzbarkeit im Alltag statt reiner Performance-Fokussierung
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Strecken
  • Modernes Gesamtpaket mit eigenständigem Charakter

Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen

  • Sportliche Spitzenansprüche werden eher weniger im Fokus stehen
  • Kurven-„Sportgefühl“ ist stärker auf kontrollierte Fahrbarkeit als auf maximale Dynamik ausgelegt

Für wen passt welches Motorrad?

Die MV Agusta F3 800 RR ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das bei sportlicher Fahrweise begeistert. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und ein präzises, sportlich abgestimmtes Gesamtpaket möchte, findet in der F3 800 RR einen starken Partner. Auch wer das Motorrad als „Fahrmaschine“ versteht – also das Fahren selbst als Hauptgrund sieht – wird hier eher glücklich.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt dagegen besser zu Menschen, die ein Motorrad für den Alltag und für abwechslungsreiche Touren suchen, ohne ständig auf maximale Sportlichkeit zu zielen. Wer ein unkompliziertes, gut nutzbares Bike möchte, das sich im Stadtverkehr genauso wohlfühlt wie auf der Feierabendrunde, trifft mit der Guerrilla 450 eine sehr stimmige Wahl.

Fazit:

Die MV Agusta F3 800 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein klar sportliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügiges Fahren, Kurven und aktives Führen gefragt sind. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen die passendere Option, wenn ein Motorrad für den Alltag gesucht wird: gut nutzbar, angenehm in der Ergonomie und vielseitig für Stadt und Land. Wer vor allem Komfort, unkomplizierte Fahrbarkeit und einen modernen Allround-Charakter möchte, findet in der Guerrilla 450 mehr „Alltagsglück“. Kurz gesagt: Sportfokus führt zur MV Agusta, Alltagstauglichkeit und entspannte Vielseitigkeit zur Royal Enfield.

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