| UVP | 19.200 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Selten
- Fahrkomfort
- kraftvoller Motor
- handlich
- Händlernetz
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 144 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 144 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 10.150 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 7.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Reifen 190/55 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS vs. BMW F 450 GS – Vergleich für Tour, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS steht für sportlich-elegantes Touring mit Fokus auf Fahrgefühl und Premium-Anspruch. Die BMW F 450 GS verkörpert dagegen das GS-Prinzip: vielseitig, alltagstauglich und mit Blick auf Abenteuer – auch abseits der gewohnten Strecken. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur von A nach B. Doch je nach Priorität fällt die Entscheidung anders aus.
Charakter und Einsatzprofil: Sporttourer vs. GS-Vielseitigkeit
Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Genuss ausgelegt ist. Der Name steht für Tourenkomfort, aber die Linie und die Abstimmung lassen klar erkennen, dass Kurvenfahrten nicht nur „mitgenommen“ werden. Wer gerne dynamisch fährt, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, findet hier eine stimmige Mischung.
Die BMW F 450 GS ist dagegen stärker auf Flexibilität getrimmt. Das Konzept zielt auf einen Alltag, der sich nicht an Asphaltgrenzen hält. Dabei geht es nicht nur um „Offroad-Look“, sondern um ein Motorrad, das sich in unterschiedlichen Situationen wohlfühlt: Stadt, Landstraße, längere Touren und auch leichte Schotterpassagen. Wer ein Bike sucht, das sich schnell an wechselnde Anforderungen anpasst, wird mit der GS-Philosophie eher warm.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS setzt auf einen sportlichen, drehfreudigen Charakter. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung und spontanes Reagieren gefragt sind. In der Praxis bedeutet das: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen fühlt sich das Motorrad „direkt“ an.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, kontrollierten Fahrbarkeit aus. Der Antrieb wirkt so, dass er sich gut dosieren lässt – gerade dann, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn nicht jede Situation perfekt planbar ist. Für Fahrten, bei denen Ruhe, Traktion und ein souveränes Gefühl wichtiger sind als maximale Dynamik, ist das ein Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Präzision oder Geländetauglichkeit?
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft schneller als man denkt. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist spürbar auf Stabilität und saubere Linienführung ausgelegt. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad wie „auf den Punkt“ abgestimmt: Man kann zügig fahren, ohne dass das Bike hektisch wird. Gleichzeitig bleibt der Komfort für längere Abschnitte im Blick.
Die BMW F 450 GS ist dagegen so konzipiert, dass sie Unebenheiten besser „wegsteckt“ und auch bei wechselndem Untergrund kontrollierbar bleibt. Das Handling ist weniger auf maximale Schräglagen-Perfektion getrimmt, sondern auf ein sicheres, verlässliches Fahrgefühl. Wer häufig zwischen verschiedenen Untergründen wechselt, wird den GS-Ansatz als angenehm empfinden.
Elektronik und Assistenz: Unterschiedliche Philosophie bei der Unterstützung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS bringt mit dem SCS-System eine Unterstützung mit, die das Fahrgefühl in dynamischen Situationen absichern kann. Das ist besonders dann relevant, wenn Traktion und Stabilität bei sportlicherem Fahren eine Rolle spielen – etwa beim Herausbeschleunigen oder beim Wechsel zwischen Grip und weniger Grip.
Die BMW F 450 GS setzt eher auf ein Paket, das Alltag und Vielseitigkeit unterstützt. Das Motorrad soll sich in unterschiedlichen Situationen leicht beherrschen lassen, ohne dass man ständig „gegen“ das System arbeiten muss. Gerade auf längeren Touren oder bei wechselhaften Bedingungen ist das ein Pluspunkt, weil es die Konzentration auf die Strecke lenkt.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Komfort ist nicht nur Polsterung, sondern auch Sitzposition, Windschutz und das Zusammenspiel aus Lenker, Fußrasten und Körperhaltung. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS zielt klar auf Touring-Genuss. Die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass längere Strecken nicht zur Belastungsprobe werden. Dazu passt auch der Anspruch, dass das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch „angenehm“ ist.
Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die eher auf Übersicht und Kontrolle ausgelegt ist. Das ist besonders praktisch, wenn das Tempo variiert oder wenn die Strecke unruhiger wird. Für Fahrten, bei denen man öfter mal die Haltung anpasst oder das Motorrad flexibel bewegen möchte, ist das ein Vorteil.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Luxus vs. Funktion
Bei der MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS steht der „Lusso“-Gedanke spürbar im Vordergrund. Das zeigt sich weniger in einzelnen technischen Daten, sondern im Gesamteindruck: hochwertig, stimmig und auf ein Premium-Erlebnis getrimmt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die Wert auf eine besondere Optik und ein rundes Gesamtpaket legen.
Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein Werkzeug, das man gerne nutzt. Der Fokus liegt auf Funktionalität und dem, was man unterwegs wirklich braucht. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde, sondern auch für den Alltag oder für wechselnde Touren gedacht ist, spielt diese Philosophie ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS
Stärken: Die MV Agusta punktet vor allem mit sportlicher Ausrichtung im Touring-Kontext. Das Fahrgefühl wirkt präzise, die Abstimmung unterstützt dynamisches Fahren, und der Komfort ist so gewählt, dass längere Strecken Spaß machen. Die Elektronikunterstützung (SCS) kann dabei helfen, das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert zu bewegen.
Schwächen: Wer ein Motorrad sucht, das maximal „abseits“ funktioniert oder sich primär als universelles Abenteuergerät versteht, könnte die Ausrichtung als Sporttourer stärker spüren. Außerdem ist das Konzept eher auf Fahrspaß und Premium-Erlebnis getrimmt – das kann bedeuten, dass man bei sehr rauem Einsatz weniger „Gelände-Fokus“ erwartet.
BMW F 450 GS
Stärken: Die BMW überzeugt durch Vielseitigkeit und ein souveränes, leicht kontrollierbares Fahrverhalten. Das Motorrad passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen und unterstützt den Alltag ebenso wie Touren. Die Elektronik ist darauf ausgelegt, das Handling in vielen Situationen angenehm zu machen, ohne dass man ständig nachregeln muss.
Schwächen: Wer vor allem maximale sportliche Präzision in Kurven sucht, könnte die Ausrichtung weniger „sporttourer-lastig“ empfinden. Das Motorrad ist zwar agil, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf Kontrolle und Anpassungsfähigkeit als auf dem Gefühl eines kompromisslos sportlichen Touring-Bikes.
Welche Entscheidung passt? – Für wen welches Motorrad besser ist
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die Touring mit sportlichem Anspruch verbinden möchten. Wer Kurven liebt, gerne dynamisch fährt und dabei Wert auf ein hochwertiges Gesamtpaket legt, findet in der MV Agusta eine starke Wahl. Auch wenn die Strecke nicht immer perfekt ist, hilft die Elektronikunterstützung dabei, das Fahrgefühl stabil zu halten.
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das wirklich vielseitig bleibt: Stadt, Landstraße, längere Touren und gelegentlich auch unbefestigte Wege. Wer ein Bike möchte, das sich leicht beherrschen lässt, flexibel reagiert und den Fokus auf Alltagstauglichkeit und Abenteuerfreundlichkeit legt, wird mit der GS-Philosophie eher glücklich.
Fazit:
Die Entscheidung zwischen MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS und BMW F 450 GS hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die MV Agusta ist die Wahl, wenn sportliches Touring, präzises Handling und ein Premium-Gesamtgefühl wichtiger sind als ein maximal „abenteuerorientierter“ Einsatz. Die BMW punktet dagegen mit Vielseitigkeit, kontrollierbarer Fahrbarkeit und einem Konzept, das für unterschiedliche Streckenprofile gemacht ist – inklusive dem Wunsch, auch mal abseits der klassischen Route unterwegs zu sein.
Wer häufig kurvige Strecken genießt und dabei Komfort sowie eine dynamische Unterstützung schätzt, fährt mit der MV Agusta besonders stimmig. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt und Touren sowie wechselnde Untergründe souverän mitmacht, trifft mit der BMW F 450 GS die passendere Wahl.