UVP 19.200 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
Fahrendes Kunstwerk
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Was kann das neue Modell 2026 und wie fährt sie sich?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Selten
  • Fahrkomfort
  • kraftvoller Motor
  • handlich
Kontra:
  • Händlernetz
Pro:
  • kräftiger Motor
  • fährt sich superagil
  • sehr gute Bremsen von Brembo
  • trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
  • TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
  • vier ABS-Modi
  • schon in Serie gut ausgestattet
Kontra:
  • unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
  • Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht215kg
Radstand144mm
Länge2.120mm
Radstand144mm
Sitzhöhe: 850 mm
Gewicht160kg
Radstand1.476mm
Länge2.194mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Höhe1.183mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum798ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 10.150 U/Min
Drehmoment80 NM bei 7.100 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite329km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hintenReifen 190/55 17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15
Reifen hinten160/60R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneBrembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
 
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.

Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999€ (Aktionspreis 08/2026)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2016
  • Farben: weiß-gelb

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MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS vs Husqvarna 701 Supermoto – der Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS und die Husqvarna 701 Supermoto, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein sportlich-elegantes Tourenmotorrad mit Fokus auf Komfort, Fahrbarkeit und moderner Elektronik. Auf der anderen Seite geht es deutlich direkter zu: die Husqvarna steht für Agilität, Leichtfüßigkeit und einen Charakter, der Lust auf kurvige Strecken und spontane Fahrten macht.

Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Während die MV Agusta eher das Gefühl vermittelt, dass längere Strecken „von selbst“ laufen, fordert die Husqvarna mehr Aufmerksamkeit im Fahrstil und belohnt dafür mit einem sehr unmittelbaren Handling. Genau diese Unterschiede zeigen sich in mehreren Bereichen: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Elektronik, Komfort sowie in der Frage, wofür das jeweilige Motorrad im Alltag am besten passt.

Motorcharakter: Tourenruhe vs. Supermoto-Unmittelbarkeit

Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal länger fährt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Der Motor liefert dabei einen gleichmäßigen, tourentauglichen Schub und lässt sich in vielen Situationen souverän dosieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Autobahnabschnitten, zügigen Überlandfahrten und wechselnden Geschwindigkeiten.

Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen steht für den direkten Kontakt zur Straße. Der Einzylinder-Charakter sorgt für spürbare Dynamik und ein Fahrgefühl, das stärker nach „Gas geben und reagieren“ klingt. Das Motorrad ist weniger auf entspanntes Gleiten ausgelegt, sondern auf lebendiges Vorankommen – gerade dort, wo man die Linie im Kopf hat und das Bike sofort mitmacht. In der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen fühlt sich die Husqvarna deshalb oft wie ein Werkzeug an, das man schnell in die richtige Richtung „zieht“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität für lange Strecken vs. Agilität für enge Kurven

Beim Handling zeigt sich der Charakter der beiden Konzepte sehr deutlich. Die MV Agusta ist in erster Linie auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das merkt man besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Abschnitten, auf denen man nicht ständig neu „einsortieren“ möchte. Die Geometrie und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad berechenbar bleibt und Kurvenfahrten flüssig wirken.

Die Husqvarna 701 Supermoto spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird: in Kehren, auf kurvigen Straßen mit wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit und bei Manövern, die schnelle Richtungswechsel verlangen. Das Motorrad wirkt leichter im Kopf und im Gefühl, was das Tempo in vielen Situationen automatisch nach oben schiebt. Gleichzeitig kann genau diese Unmittelbarkeit bedeuten, dass man seinen Fahrstil etwas bewusster anpassen sollte, um das volle Potenzial sauber auszuspielen.

Elektronik und Assistenz: SCS als Komfort- und Sicherheitsfaktor

Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS setzt mit dem SCS-System auf eine Unterstützung, die das Motorrad in kritischen Situationen stabilisiert und den Grip besser in kontrollierbare Bahnen lenkt. Das ist besonders hilfreich, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man in Kurven zügig unterwegs ist und das Motorrad trotzdem „ruhig“ bleiben soll.

Die Husqvarna 701 Supermoto ist ebenfalls modern, aber der Fokus liegt stärker auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Das bedeutet: Die Elektronik greift zwar ein, aber das Motorrad bleibt insgesamt „direkter“. Wer gern selbst fein dosiert und den Charakter des Einzylinders bewusst nutzt, fühlt sich hier schnell zuhause. Wer dagegen maximale Unterstützung bei wechselnden Bedingungen sucht, wird die MV Agusta tendenziell als entspannter empfinden.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Verzögerung

Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen unterschiedlich. Die MV Agusta wirkt dabei wie ein Paket aus Kontrolle und Vorhersehbarkeit: Beim Verzögern und in der Kurvenphase bleibt das Gefühl stabil, was gerade auf längeren Fahrten entlastet. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur „Sportmodus“ fährt, sondern auch mal entspannt unterwegs ist und trotzdem jederzeit sicher abbremsen können möchte.

Die Husqvarna liefert ebenfalls starke Bremsleistung, aber der Gesamteindruck ist stärker vom agilen Handling geprägt. Das Motorrad lässt sich sehr gut in die Kurve bringen und reagiert schnell – dadurch fühlt sich die Brems- und Kurvenarbeit oft dynamischer an. Wer das liebt, bekommt hier ein sehr lebendiges Setup. Wer eher auf maximalen Komfort und gleichmäßige Ruhe setzt, wird die MV Agusta als souveräner wahrnehmen.

Komfort und Alltag: Touren-Lifestyle vs. Supermoto-Realität

Beim Komfort spielt die MV Agusta ihre Touren-Identität aus. Die Turismo Veloce 800 Lusso ist dafür gemacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Sitzposition, Wind- und Fahrkomfort sowie die insgesamt „rund“ wirkende Abstimmung passen gut zu Fahrten, bei denen man Strecke macht und nicht nur kurze Runden dreht.

Die Husqvarna ist dagegen ein Motorrad, das man oft als „kurz und knackig“ erlebt – auch wenn man damit natürlich genauso lange fahren kann. Die Supermoto-Anmutung und die sportliche Auslegung sorgen dafür, dass das Motorrad im Alltag sehr viel Spaß macht, aber der Komfort ist stärker vom eigenen Anspruch abhängig. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Straßen mag und das Motorrad als agiles Spielzeug betrachtet, wird die Husqvarna besonders schätzen. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der MV Agusta meist die passendere Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – Stärken

  • Tourenorientiertes Fahrgefühl mit guter Langstrecken-Eignung
  • Elektronikunterstützung durch SCS, die das Motorrad in vielen Situationen berechenbarer macht
  • Stabilität bei zügigem Fahren und auf längeren Abschnitten
  • Komfortfokus für Alltag und Reise

MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – mögliche Schwächen

  • Wer maximale „Rohheit“ und maximale Direktheit sucht, fühlt sich bei der MV Agusta eventuell etwas stärker „geführt“
  • Der Tourenansatz kann sich im reinen Stadt- oder Kurven-„Spielbetrieb“ weniger verspielt anfühlen

Husqvarna 701 Supermoto – Stärken

  • Sehr agiles Handling für enge Kurven und schnelle Richtungswechsel
  • Unmittelbarer Motorcharakter mit viel Fahrgefühl
  • Viel Spaß im Alltag, besonders auf kurvigen Strecken und in der Stadt
  • Starkes Konzept für Fahrer, die gern aktiv fahren

Husqvarna 701 Supermoto – mögliche Schwächen

  • Je nach Fahrstil kann die Direktheit mehr Aufmerksamkeit verlangen
  • Für lange Reiseetappen wird die Tourenorientierung der MV Agusta oft als entspannter empfunden

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Daten „besser“ wirken, sondern davon, wie gefahren werden soll. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich genug ist, aber gleichzeitig Komfort, Stabilität und Elektronikunterstützung in den Vordergrund stellt. Wer gern zügig fährt, aber dabei nicht ständig den Kopf „auf Empfang“ haben möchte, wird die MV Agusta als stimmiges Gesamtpaket erleben.

Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem lebendig sein soll: schnell um die Ecke, leicht in der Hand, mit einem Motorcharakter, der Lust auf aktives Fahren macht. Wer Kurven liebt, spontane Touren startet und das Motorrad als dynamisches Werkzeug versteht, bekommt hier sehr viel Fahrspaß.

Fazit:

Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist das passendere Motorrad für Fahrer, die sportliche Leistung mit Tourenkomfort und Elektronikunterstützung kombinieren möchten. Sie wirkt souverän, stabil und entlastet gerade auf längeren Strecken. Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen ideal für alle, die ein agiles, direktes Motorrad suchen, das in der Stadt und auf kurvigen Straßen besonders lebendig wirkt. Wer gern aktiv fährt und das unmittelbare Einzylinder-Feeling mag, wird mit der Husqvarna mehr „Spiel“ erleben. Kurz gesagt: MV Agusta für entspannte sportliche Reisen, Husqvarna für dynamische Kurvenarbeit und maximalen Fahrspaß im Alltag.

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