UVP 19.200 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Fahrendes Kunstwerk
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Selten
  • Fahrkomfort
  • kraftvoller Motor
  • handlich
Kontra:
  • Händlernetz
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht215kg
Radstand144mm
Länge2.120mm
Radstand144mm
Sitzhöhe: 850 mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum798ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 10.150 U/Min
Drehmoment80 NM bei 7.100 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hintenReifen 190/55 17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS vs MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aus dem Hause MV Agusta kommen, ist die Erwartung meist hoch: Design, Charakter und Fahrspaß sind bei der Marke selten Zufall. Im direkten Vergleich stehen hier die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS und die MV Agusta Superveloce 800. Beide teilen sich die 800er-Basis und damit eine ähnliche Grundidee: lebendiger Motor, präzises Handling und ein Auftritt, der nicht nach „Mainstream“ aussieht. Trotzdem unterscheiden sich die Konzepte spürbar – und genau das macht den Vergleich so spannend.

Grundidee: Tourenkomfort trifft auf sportliche Direktheit

Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist klar als Reise- und Alltagsmaschine gedacht. Der Fokus liegt auf Komfort, entspannterem Handling über längere Strecken und einer Ausstattung, die das Motorrad im Alltag „runder“ wirken lässt. Die Superveloce 800 dagegen ist stärker auf sportliche Performance und ein unmittelbares Fahrgefühl ausgerichtet. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man öfter „aus dem Stand“ heraus bewegt – mit dem Wunsch nach Dynamik, ohne dass man dafür erst in den Tourenmodus wechseln muss.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Charaktere unterscheiden

Im Alltag zeigt sich schnell, dass die Turismo Veloce 800 Lusso SCS eher auf kontrollierte Gelassenheit ausgelegt ist. Das Motorrad lässt sich gut dosieren, bleibt dabei aber nicht träge. Gerade auf wechselnden Strecken – Stadt, Landstraße, kurze Autobahnabschnitte – fühlt sich die Abstimmung so an, als wäre sie auf „mitfahren und genießen“ optimiert.

Die Superveloce 800 spielt dagegen ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Straße kurvig wird oder wenn zügiges Fahren gefragt ist. Das Motorrad wirkt direkter, reagiert spürbar unmittelbarer auf Gas und Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie konsequent zu fahren. Wer gern sportlich unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich weniger nach „Reise“ anfühlt und mehr nach „Fahren“.

Motor und Antrieb: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Beide Modelle setzen auf den 800er-Motorcharakter von MV Agusta. Dadurch entsteht ein ähnliches Grundgefühl: Der Motor zieht nicht nur, sondern begleitet das Fahrverhalten. Allerdings unterscheiden sich die Motorräder in der Art, wie sie die Leistung in Szene setzen.

Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt im Gesamtkonzept so, dass der Motor besonders harmonisch in den Alltag passt. Das bedeutet: gleichmäßiges Ansprechen, gut nutzbare Leistung über verschiedene Drehzahlbereiche und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Fahrten nicht „zu viel“ wird.

Die Superveloce 800 betont stärker die sportliche Seite. Das Motorrad wirkt dadurch oft „agiler“ im Kopf: Man hat schneller das Gefühl, dass es jetzt losgeht. Das ist nicht zwingend lauter oder brutaler, aber die Art der Rückmeldung und die Abstimmung lassen das Fahren dynamischer wirken.

Getriebe- und Kraftübertragung: Alltag vs. Sport

Im Vergleich zeigt sich: Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist so abgestimmt, dass sie sich auch bei weniger perfekten Bedingungen angenehm bewegt. Die Superveloce 800 ist dagegen die Wahl, wenn man das Motorrad häufiger „sportlich“ nutzt und die Kraftübertragung als Teil des Fahrspaßes betrachtet.

Technik-Highlight: SCS bei der Turismo Veloce 800 Lusso

Ein klarer Unterschied ist das SCS-Thema bei der MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS. Dieses System steht für eine intelligente Unterstützung beim Anfahren und beim kontrollierten Schalten/Antrieb. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen souveräner dosieren, besonders wenn man nicht jedes Mal maximal „sportlich“ fahren möchte.

Die Superveloce 800 setzt dagegen stärker auf das klassische, direkte Zusammenspiel aus Fahrerinput und Antrieb. Das kann sich für Fans der puristischen Linie sehr gut anfühlen – und ist gleichzeitig ein Punkt, an dem die Turismo Veloce 800 Lusso SCS im Komfort- und Alltagsbereich punkten kann.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beide Motorräder sind sportlich, aber sie verfolgen unterschiedliche Prioritäten. Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt wie die Maschine, die auch nach vielen Kilometern noch „ruhig“ bleibt. Das macht sie besonders interessant für längere Touren, bei denen die Straße nicht immer perfekt ist.

Die Superveloce 800 ist dagegen spürbar darauf ausgelegt, kurz und präzise zu reagieren. In schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren fühlt sie sich oft wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“ – statt es erst zu beruhigen.

Bremsen und Fahrstabilität

Beim Bremsverhalten zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt so, als wäre sie auf kontrollierte Verzögerung und sicheres Handling ausgelegt – ideal, wenn man auch mal entspannt unterwegs ist und trotzdem jederzeit Reserven möchte. Die Superveloce 800 bringt den sportlichen Charakter stärker in den Vordergrund: Sie wirkt in dynamischen Situationen oft „direkter“ und unterstützt dadurch ein zügiges Fahrtempo.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?

Ergonomisch ist die Turismo Veloce 800 Lusso SCS klar die tourentauglichere Option. Die Sitzposition wirkt so, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht nur die Kurven sucht, sondern auch die Strecke dorthin genießen möchte.

Die Superveloce 800 ist sportlicher positioniert. Das bedeutet: mehr „Fahrgefühl“ und weniger „Reisehaltung“. Für kurze bis mittlere Strecken kann das großartig sein – für sehr lange Touren hängt es stärker davon ab, wie gut die eigene Körperhaltung zur sportlichen Geometrie passt.

Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied?

Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man im Alltag Komfort und praktische Features schätzt. Dazu gehört das Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Unterstützungssystemen und dem tourentauglichen Charakter. Wer regelmäßig pendelt oder Touren plant, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Gefühl „bereit“ ist.

Die Superveloce 800 ist dagegen die Maschine für Menschen, die das Motorrad vor allem als sportliches Werkzeug sehen. Sie wirkt weniger wie ein „Reisemittel“ und mehr wie ein Motorrad, das man gern ausfährt – mit dem Fokus auf Fahrspaß, Linie und Dynamik.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – Stärken: tourentauglicher Charakter, komfortorientiertes Gesamtgefühl, Unterstützung durch SCS für souveränes Anfahren und kontrolliertes Fahren, insgesamt sehr stimmig für längere Strecken.

MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – Schwächen: wer maximal puristische Direktheit sucht, könnte die Unterstützungssysteme als weniger „roh“ empfinden; außerdem ist das Konzept stärker auf Reise ausgelegt als auf kompromissloses Sportgefühl.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärken: sportliche Agilität, unmittelbares Ansprechverhalten, macht besonders in dynamischen Situationen Spaß, wirkt wie ein Motorrad, das man gern „fordert“.

MV Agusta Superveloce 800 – Schwächen: für sehr lange Touren kann die sportlichere Ergonomie weniger entspannend wirken; wer viel Wert auf Reise-Komfort legt, findet in der Turismo Veloce 800 Lusso SCS meist das rundere Gesamtpaket.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist ideal, wenn Touren, Alltag und „ein Motorrad für alles“ im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie eine Maschine, die man gern nutzt, ohne ständig an der Fahrweise zu feilen – und die auch nach vielen Kilometern noch Freude macht.

Die Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Ausfahrten, Kurvenfahrten und ein direkteres Fahrgefühl wichtiger sind als maximaler Komfort. Sie belohnt Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad als Teil des sportlichen Erlebnisses sehen.

Fazit:

Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist die richtige Wahl, wenn ein 800er-Motorrad vor allem für Touren und Alltag gedacht ist: komfortorientiert, souverän im Handling und mit dem SCS-Ansatz als spürbare Unterstützung im Fahralltag. Wer längere Strecken plant, regelmäßig unterwegs ist und dabei trotzdem MV-Agusta-typische Dynamik erleben möchte, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt besser zu Fahrern, die das Motorrad vor allem sportlich nutzen wollen. Sie wirkt direkter, agiler und macht besonders dann Spaß, wenn Kurven, Tempo und präzise Rückmeldung im Mittelpunkt stehen. Wer kurze bis mittlere Ausfahrten liebt und die sportliche Ergonomie gern in Kauf nimmt, bekommt mit der Superveloce 800 ein Motorrad, das sich stärker nach „Fahren“ anfühlt als nach „Reisen“.

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