| UVP | 19.200 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Selten
- Fahrkomfort
- kraftvoller Motor
- handlich
- Händlernetz
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 144 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 144 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 10.150 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 7.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Reifen 190/55 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus – Motorradvergleich
Wer sich für ein modernes Touring-Motorrad interessiert, landet schnell in der Kategorie zwischen sportlicher Dynamik und echter Langstrecken-Tauglichkeit. Genau dort spielen die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS und die Yamaha Tracer 9 GT Plus ihre Stärken aus. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie prädestinierte Begleiter für längere Touren, Pendeln mit Gepäck und flotte Landstraßen. Doch im Detail unterscheiden sie sich spürbar: beim Charakter, bei der Art, wie sie Komfort und Performance verbinden, und auch darin, wie konsequent sie auf Elektronik und Assistenz setzen.
Grundcharakter: italienische Eleganz trifft auf japanische Effizienz
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS steht für einen klaren Stil: luxuriös, markant und mit dem Anspruch, sich nicht wie ein reines Zweckfahrzeug anzufühlen. Der Fokus liegt spürbar auf dem „Erlebnis“ – also darauf, wie sich das Motorrad anfühlt, wie es auf Gasbefehle reagiert und wie es sich in Kurven anfügt. Das macht die Turismo Veloce besonders interessant, wenn Touren nicht nur von A nach B führen, sondern auch Spaß an der Fahrt bedeuten.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen einen sehr funktionalen Ansatz: Sie wirkt wie ein durchdachtes Gesamtsystem, das Komfort, Alltagstauglichkeit und sportliche Reserven in ein stimmiges Paket packt. Die Tracer 9 GT Plus ist dabei weniger „Show“ und mehr „Werkzeug“, das sich auf langen Strecken besonders bewährt. Wer häufig unterwegs ist, wird die Art zu fahren und die Alltagstauglichkeit schnell zu schätzen wissen.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich: Beide sind auf Touren ausgelegt, aber sie liefern ihre Qualitäten auf unterschiedliche Weise. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt im Fahrgefühl oft unmittelbarer. Das bedeutet: Gasbefehle werden schnell übersetzt, und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren, ohne dass es dafür ständig „aufgerissen“ werden muss. Gerade auf kurvigen Strecken kann das als Stärke durchgehen, weil die Dynamik nicht nur aus der reinen Leistung entsteht, sondern aus dem Zusammenspiel von Ansprechverhalten und Fahrwerksgefühl.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärke eher über die souveräne, gleichmäßige Leistungsentfaltung aus. Das Motorrad wirkt dabei besonders dann überzeugend, wenn die Fahrt länger dauert und verschiedene Geschwindigkeiten, Verkehrssituationen und Streckenprofile zusammenkommen. Die Tracer 9 GT Plus vermittelt das Gefühl, dass sie für den Alltag gemacht ist: stabil, berechenbar und mit Reserven, die man nicht ständig „abholen“ muss.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- MV Agusta: Stärke ist das emotionale Ansprechverhalten und die sportliche Note, die Touren lebendiger macht. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß liegt und damit je nach Nutzung der „Allround“-Charakter weniger im Vordergrund steht.
- Yamaha: Stärke ist die gleichmäßige, alltagstaugliche Leistungscharakteristik. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „dramatisch“ wirkt und dadurch weniger das Gefühl von Exklusivität vermittelt.
Elektronik und Assistenz: SCS vs. GT Plus-Ansatz
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt im Elektronik- und Assistenzkonzept. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS bringt mit dem SCS-Ansatz ein System mit, das auf Traktion und Stabilität abzielt. Das kann besonders dann helfen, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man sportlicher unterwegs ist. Die Stärke liegt darin, dass das Motorrad dadurch in vielen Situationen „ruhiger“ wirkt und das Vertrauen in die Traktion steigt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls stark in der Elektronik – und zwar in einem sehr umfassenden Touring-Sinn. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Regen, Temperaturwechsel, unterschiedliche Beladung) ist das ein Vorteil, weil die Tracer 9 GT Plus das Motorradverhalten konsistent hält. Dazu kommt, dass die GT-Plus-Philosophie häufig darauf ausgerichtet ist, den Fahrer im Alltag zu entlasten und das Motorrad leichter „planbar“ zu machen.
Was das in der Praxis bedeutet
Die MV Agusta kann durch das SCS-System besonders dann punkten, wenn sportliches Fahren mit wechselnder Haftung im Vordergrund steht. Die Yamaha wirkt dagegen oft wie die bessere Wahl, wenn man möglichst viele Situationen „automatisch“ abdecken möchte – also wenn Komfort und Sicherheit über den gesamten Tagesverlauf hinweg zählen.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Langstreckenstabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich eine klare Tendenz: Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt im Handling oft sportlicher und direkter. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurvenfahrten ein wichtiger Bestandteil der Tour sind. Die Abstimmung unterstützt ein dynamisches Fahrverhalten und lässt das Motorrad „arbeiten“, ohne dabei unruhig zu werden.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stark in der Stabilität über längere Zeit. Gerade wenn die Strecke eintöniger wird oder wenn man mit konstantem Tempo unterwegs ist, spielt die Tracer 9 GT Plus ihre Stärken aus. Das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar, und das Fahrgefühl bleibt auch bei wechselnder Beladung angenehm.
Stärken und Schwächen beim Handling
- MV Agusta: Stärke ist das sportliche, direkte Kurvengefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirkt als bei einem rein touringorientierten Setup.
- Yamaha: Stärke ist die Langstreckenstabilität und die gutmütige Planbarkeit. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „Kanten“ im Fahrgefühl zeigt und dadurch weniger emotional wirkt.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag
Für viele Käufer ist der Komfort der entscheidende Punkt. Beide Motorräder sind auf Touring ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt dabei wie ein luxuriöses Gesamtpaket: Das Design und die hochwertige Anmutung passen zum Anspruch, dass man sich auf langen Strecken wohlfühlt. Der Komfort zeigt sich nicht nur im Sitzgefühl, sondern auch darin, wie das Motorrad die Fahrt „zusammenhält“ – also wie ruhig es sich bei wechselnden Geschwindigkeiten anfühlt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist besonders dann stark, wenn man wirklich viel unterwegs ist: Der Touring-Charakter ist sehr konsequent, und das Motorrad ist so ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Dazu gehört auch, dass die Ergonomie und die Bedienung im Alltag funktionieren, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Wind und Schutz als Vergleichskriterium
Im direkten Vergleich ist der Windschutz ein typisches Thema bei Sporttourern. Die MV Agusta kann hier durch ihre Abstimmung und die luxuriöse Ausrichtung überzeugen, während die Yamaha häufig als besonders „touring-tauglich“ wahrgenommen wird, weil sie auf Langstreckenkomfort optimiert ist. Welche Lösung besser passt, hängt am Ende auch von Körpergröße und Sitzposition ab – aber die Tendenz ist klar: Beide sind für Touren gemacht, die Yamaha wirkt dabei oft noch einen Tick alltagstauglicher.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS vermittelt beim Bremsen häufig ein sportliches, direktes Gefühl. Das ist eine Stärke, wenn man zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt. Gleichzeitig kann das sportliche Setup je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus punktet im Vergleich oft mit einem sehr kontrollierten Bremsgefühl. Das ist besonders vorteilhaft, wenn man im Alltag unterwegs ist, häufig Verkehrssituationen hat oder wenn man mit wechselnder Beladung fährt. Die Tracer 9 GT Plus wirkt dabei wie ein Motorrad, das Sicherheit und Komfort in den Vordergrund stellt.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS und Yamaha Tracer 9 GT Plus lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf Touren besonders „lebendig“ anfühlt, das sportliche Dynamik mit Luxus verbindet und bei Kurvenfahrten Freude macht, wird mit der MV Agusta sehr wahrscheinlich glücklich. Sie ist dann die richtige Wahl, wenn die Fahrt selbst einen hohen Stellenwert hat und das Motorrad nicht nur funktionieren, sondern auch begeistern soll.
Wer dagegen vor allem ein Touring-Motorrad möchte, das über viele Stunden souverän bleibt, in der Elektronik und im Komfort sehr konsequent ist und sich im Alltag leicht handhaben lässt, findet in der Yamaha Tracer 9 GT Plus einen starken Partner. Sie ist besonders passend, wenn Touren häufig stattfinden, wenn unterschiedliche Bedingungen gemeistert werden müssen und wenn ein „einfach gutes Gefühl“ über den Tag hinweg wichtiger ist als maximale Emotion.
Fazit:
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist die bessere Wahl für alle, die Touring mit einem deutlich sportlicheren und emotionaleren Fahrgefühl verbinden möchten. Das SCS-Konzept unterstützt dabei das Vertrauen in die Traktion, während der Charakter des Motorrads besonders auf Kurven und Fahrspaß ausgelegt wirkt. Wer Wert auf luxuriöse Anmutung und ein Motorrad legt, das sich wie ein besonderes Erlebnis anfühlt, wird hier schnell das passende Gegenstück finden.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem auf Langstreckenkomfort, souveräne Planbarkeit und ein sehr konsequent touringorientiertes Gesamtpaket setzen. Die Elektronik und die Art, wie das Motorrad über längere Zeit stabil und entspannt bleibt, machen sie zur idealen Wahl für häufige Touren, wechselnde Bedingungen und einen Alltag, der ebenfalls mitgedacht werden soll. Kurz gesagt: MV Agusta für mehr Emotion und sportliche Dynamik, Yamaha für maximalen Touring-Komfort und Alltagstauglichkeit.