UVP 19.200 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Fahrendes Kunstwerk
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A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Selten
  • Fahrkomfort
  • kraftvoller Motor
  • handlich
Kontra:
  • Händlernetz
Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht215kg
Radstand144mm
Länge2.120mm
Radstand144mm
Sitzhöhe: 850 mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum798ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 10.150 U/Min
Drehmoment80 NM bei 7.100 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hintenReifen 190/55 17
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS vs Yamaha WR 125 R: Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS steht für sportlich-elegantes Reisen mit moderner Elektronik und einem klaren Fokus auf Komfort. Die Yamaha WR 125 R dagegen ist ein leichtes, agiles Offroad-orientiertes Motorrad, das vor allem dort Spaß macht, wo die Straße aufhört oder zumindest weniger wichtig wird. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheiden will, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem auf das Fahrgefühl, die Einsatzbereiche und die Art, wie sich die Motorräder im Alltag verhalten.

Grundidee: Sporttourer gegen leichtes Offroad-Motorrad

Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist als Sporttourer gedacht: Sie soll lange Strecken angenehm machen, dabei sportlich wirken und mit Elektronik unterstützen. Die Yamaha WR 125 R ist hingegen ein Bike für dynamische Fahrten im Gelände-Umfeld und für alle, die ein leichtes Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegen lässt. Schon die Grundausrichtung macht deutlich: Hier geht es nicht um „besser oder schlechter“, sondern um „passend oder nicht passend“.

Motor und Charakter: Drehfreude vs. Leichtbau-Agilität

Die MV Agusta setzt auf einen deutlich größeren Hubraum und damit auf einen Charakter, der auf flüssiges Fahren und souveräne Beschleunigung ausgelegt ist. Das spürt man besonders bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen: Das Motorrad wirkt weniger „angestrengt“, sondern eher wie ein Antrieb, der die Geschwindigkeit einfach mitnimmt.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen auf Leichtigkeit und Agilität getrimmt. Der Motor fühlt sich eher wie ein „Werkzeug“ an, das man aktiv bewegt. Wer mit dem Gas spielt, findet schnell ein lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das zum Mitdenken einlädt. Im Gelände zählt häufig nicht maximale Durchzugskraft, sondern die Kontrolle über das Tempo und die Fähigkeit, das Motorrad präzise zu bewegen.

Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. Offroad-nah

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS zielt auf Stabilität und Komfort ab, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren. Gerade auf wechselndem Belag oder bei längeren Fahrten spielt das Motorrad seine Stärke aus: Es bleibt ruhig, vermittelt Vertrauen und lässt sich gleichzeitig zügig bewegen.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen auf Beweglichkeit ausgelegt. Das Motorrad wirkt leichter in den Richtungswechseln und eignet sich dadurch gut für enge Passagen, unebene Wege oder Situationen, in denen man das Bike „mit den Händen“ führen möchte. Im Offroad-Umfeld ist diese Art von Handling ein echter Vorteil, während auf der Straße eher der Komfort und die Laufruhe der MV Agusta punkten.

Elektronik und Assistenz: SCS als Komfort- und Sicherheitsfaktor

Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS bringt mit dem SCS-Konzept eine Unterstützung mit, die das Fahren spürbar erleichtern kann. Das System zielt darauf ab, die Traktion und das Ansprechverhalten zu harmonisieren und damit das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer zu machen. Gerade wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren, kann das den Unterschied zwischen „anstrengend“ und „entspannt“ ausmachen.

Die Yamaha WR 125 R ist stärker auf ein reduziertes, direktes Fahrgefühl ausgelegt. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher ein anderer Ansatz: weniger Elektronik-Komplexität, dafür ein Motorrad, das sich sehr unmittelbar anfühlt. Wer Offroad fährt, schätzt oft genau diese direkte Rückmeldung.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um „wie gut dosierbar“. Die MV Agusta wirkt in der Regel so, als würde sie dem Fahrer ein sehr kontrolliertes Gefühl geben – passend zu ihrem Anspruch als Tourer. Das hilft besonders im Stadtverkehr und auf längeren Strecken, wenn man häufig dosieren muss.

Die Yamaha WR 125 R ist für andere Situationen gebaut. Im Gelände zählt häufig die Fähigkeit, das Motorrad kontrolliert zu verzögern, ohne dass es unruhig wird. Hier spielt die Abstimmung eine große Rolle: Sie ist eher auf Offroad-typische Anforderungen ausgelegt als auf maximale Bremsperformance auf der Straße.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Beweglichkeit

Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS bietet eine Sitzposition, die auf sportlich-komfortables Fahren ausgelegt ist. Für viele Fahrer ist das der Punkt, an dem der Sporttourer seine Stärken ausspielt: Man kann zügig fahren, ohne nach kurzer Zeit „verkrampft“ zu sein. Auch die Verkleidung und die Gesamtanmutung unterstützen das Gefühl, dass längere Strecken zum Konzept gehören.

Die Yamaha WR 125 R setzt auf eine eher aufrechte, bewegliche Haltung. Das ist praktisch, wenn man im Gelände häufig die Position wechselt oder das Motorrad aktiv führt. Auf der Straße kann das je nach Fahrstil weniger „tourig“ wirken, dafür aber sehr lebendig.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Reichweite im Kopf

Im Alltag zeigt sich die MV Agusta oft als „komfortabler Begleiter“. Sie ist für viele Situationen gemacht: Pendeln, Wochenendtour, längere Ausfahrten. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Paket aus Fahrkomfort, Elektronik-Unterstützung und sportlicher Optik.

Die Yamaha WR 125 R ist im Alltag anders zu bewerten. Sie passt besonders gut, wenn der Weg zur Tour nicht nur Asphalt ist oder wenn das Motorrad auch mal für kurze Ausflüge abseits der Hauptstrecke genutzt wird. Wer vor allem auf befestigten Straßen unterwegs ist, könnte die WR 125 R dennoch lieben – aber dann eher wegen ihrer Leichtigkeit und ihres direkten Charakters als wegen maximaler Langstreckenruhe.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS

  • Stärken: Tourenfokus mit sportlichem Anspruch, komfortorientiertes Fahrgefühl, Elektronik-Unterstützung durch SCS, souveräne Performance für längere Strecken.
  • Schwächen: Weniger passend für echtes Offroad-Feeling; wer vor allem Gelände fährt, wird den Tourer-Charakter eher als „zu schade“ oder zu wenig agil empfinden.

Yamaha WR 125 R

  • Stärken: Leichtes, agiles Handling, Offroad-nahes Fahrgefühl, ideal für dynamische Fahrten und für alle, die ein Motorrad aktiv bewegen möchten.
  • Schwächen: Auf langen, komfortorientierten Strecken spielt der Tourer-Vorteil der MV Agusta meist seine Vorteile aus; außerdem ist das Konzept weniger auf „Reisen wie auf Schienen“ ausgelegt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sowohl sportlich als auch angenehm ist – und das sich für längere Touren richtig gut anfühlt. Wer Wert auf Komfort, moderne Unterstützung und ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet in der MV Agusta einen starken Begleiter. Auch wenn die Fahrten abwechslungsreich sind, kann die Elektronik dabei helfen, das Motorrad in vielen Situationen berechenbar zu halten.

Die Yamaha WR 125 R passt am besten zu Fahrern, die ein leichtes, direktes Motorrad wollen, das sich im Gelände und auf unebenen Strecken besonders lebendig anfühlt. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, und kurze Wege ebenso schätzt wie spontane Ausflüge abseits der Hauptstrecke, wird mit der WR 125 R schnell warm. Sie ist außerdem eine gute Wahl für alle, die ein unkompliziertes Bike suchen, das nicht „nur“ für die Straße gedacht ist.

Fazit:

Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Reisen, Komfort und Elektronik-Unterstützung liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus, bei denen Laufruhe, Dosierbarkeit und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Offroad-Robustheit. Die Yamaha WR 125 R gewinnt dagegen dort, wo Leichtigkeit, Agilität und ein direktes Fahrgefühl zählen: bei Fahrten abseits der klassischen Asphaltroute, auf unebenen Wegen und in Situationen, in denen man das Motorrad aktiv führen möchte. Kurz gesagt: Wer vor allem Touren auf der Straße plant und dabei Unterstützung durch moderne Technik schätzt, greift zur MV Agusta. Wer dagegen ein leichtes Motorrad sucht, das auch im Gelände Spaß macht und sich unkompliziert bewegt, findet in der Yamaha WR 125 R den passenderen Charakter.

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