| UVP | 5.320 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- wunderschönes Retro-Design
- solide Bauweise
- sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
- schöner Einzylinder-Sound
- einfache Bedienung, nichts lenkt ab
- Haupt- und Seitenständer Serie
- überschaubare Leistung
- Schalthebel etwas zu tief angebracht
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest.Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Classic 350 vs BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Charakter
Wer zwischen der Royal Enfield Classic 350 und der BMW G 310 R schwankt, sucht meist nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Motorrad mit passendem Charakter. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein handliches Bike wollen, das im Alltag funktioniert – aber sie erzählen dabei sehr unterschiedliche Geschichten. Die Classic 350 setzt auf den klassischen Look und einen Motor, der sich eher nach „entspanntem Drehen“ anfühlt. Die G 310 R dagegen wirkt moderner, sportlicher und technischer – mit einem Fahrgefühl, das stärker auf Dynamik und Agilität ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb, wie fühlt sich das Handling an, und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im Alltag? Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Motorräder in der Praxis bemerkbar machen.
Grundidee: Retro-Charme vs. modernes Naked-Konzept
Royal Enfield Classic 350 – klassisch, ruhig, stimmig
Die Royal Enfield Classic 350 ist ein Motorrad, das bewusst auf Stil und Charakter setzt. Das Konzept wirkt wie gemacht für Menschen, die gern im eigenen Rhythmus fahren: gleichmäßiges Rollen, angenehmes Tempo und ein Motor, der nicht hektisch wirkt. Gerade auf kurzen Strecken und bei gemütlicher Fahrweise passt das sehr gut. Wer eine „lebendige“ Mechanik mag, wird sich schnell wohlfühlen.
BMW G 310 R – kompakt, agil, alltagstauglich mit sportlichem Touch
Die BMW G 310 R ist als Naked Bike deutlich zielgerichteter auf Alltag und Wendigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf abgestimmt, dass man zügig durch den Verkehr kommt und auch auf der Landstraße spontan reagieren kann. Die Maschine fühlt sich insgesamt „aufgeräumter“ an: Man merkt, dass BMW hier ein modernes Gesamtpaket bauen wollte, das sich leicht kontrollieren lässt.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Classic 350: Drehmomentgefühl statt sportlicher Attacke
Bei der Royal Enfield Classic 350 steht der Motorcharakter im Vordergrund. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen Antrieb hin, der vor allem im unteren bis mittleren Bereich angenehm arbeitet. Das bedeutet: Beim Anfahren und beim gleichmäßigen Dahingleiten wirkt das Motorrad souverän, ohne dass man ständig „nachschieben“ muss. In der Praxis ist das ideal für Stadtverkehr, Ampelphasen und entspannte Ausfahrten.
Die Schwäche zeigt sich dort, wo man sehr dynamische Beschleunigung aus niedrigen Drehzahlen erwartet oder lange Strecken mit hohem Tempo fahren möchte. Wer das Motorrad eher wie ein sportliches Gerät nutzt, wird die Grenzen schneller spüren.
G 310 R: mehr Biss durch sportlichere Abstimmung
Die BMW G 310 R wirkt beim Fahren insgesamt „reaktiver“. Die aufgelisteten Eigenschaften sprechen für einen Motor, der sich besser für zügiges Beschleunigen und dynamischere Fahrmanöver eignet. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen auf der Landstraße ist das spürbar: Das Motorrad nimmt Gasbefehle direkter an und unterstützt ein aktiveres Fahrgefühl.
Als Schwäche kann man sehen, dass der Fokus weniger auf dem entspannten „Oldschool“-Flow liegt. Wer vor allem Ruhe, Gelassenheit und ein klassisches Fahrgefühl sucht, könnte die BMW als etwas „zielorientierter“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht sich beide Motorräder bewegen lassen
Royal Enfield: angenehm für entspanntes Fahren
Die Royal Enfield Classic 350 ist vor allem dann stark, wenn man nicht ständig das Motorrad „arbeitet“, sondern es laufen lässt. Das Handling wirkt gutmütig und passt zu einer Fahrweise, bei der man Kurven sauber anrollt und die Maschine stabil in der Spur hält. Auf holprigen Abschnitten zeigt sich: Das Motorrad ist eher auf Alltag und Komfort ausgelegt als auf maximale Sportlichkeit.
Wenn es sehr sportlich wird – also hartes Bremsen, aggressives Kurvenfahren oder häufiges Wechseln der Linie – kann die Classic 350 weniger „sportlich“ wirken als die BMW. Das ist weniger ein Problem der Kontrolle, eher eine Frage des Charakters.
BMW: agiler in Kurven und beim schnellen Richtungswechsel
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken besonders beim aktiven Fahren aus. Die aufgelisteten Werte und die typische Naked-Bike-Auslegung deuten auf ein Handling hin, das sich leicht dosieren lässt. In der Stadt hilft das bei engen Situationen, auf der Landstraße bei schnellen Richtungswechseln. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man sich „verkrampfen“ muss.
Als mögliche Schwäche kann man nennen: Wer sehr lange Strecken in einer entspannten Sitzhaltung fahren möchte, könnte die BMW als etwas „präsenter“ empfinden. Das ist kein Nachteil für alle, aber es hängt stark vom persönlichen Komfortempfinden ab.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten und in kritischen Momenten
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Sicherheit entscheidend, gerade im Einsteiger- und Alltagsbereich. Die aufgelisteten Bremswerte und die Auslegung zeigen, dass beide Modelle grundsätzlich auf kontrolliertes Bremsen ausgelegt sind. Die BMW G 310 R wirkt dabei häufig etwas „sportlicher“ in der Ansprechlogik, während die Royal Enfield Classic 350 eher auf gleichmäßiges, gut dosierbares Verzögern setzt.
In der Praxis bedeutet das: Bei der BMW fühlt man sich schneller bereit für zügige Manöver, bei der Classic 350 steht das ruhige, vorhersehbare Bremsgefühl im Vordergrund. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von einem System, das sich fein dosieren lässt – beide können hier überzeugen, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Classic 350: Wohlfühlen im Retro-Look
Die Royal Enfield Classic 350 ist besonders dann passend, wenn die Fahrt nicht nur „von A nach B“ ist, sondern auch ein Stück Lifestyle. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert, passen gut zu einer entspannten Tour. Für kurze Wege, Wochenendfahrten und Fahrerinnen und Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind, ist das ein starker Punkt.
Wer dagegen häufig lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit fährt oder sehr sportlich unterwegs sein möchte, könnte den Komfortfokus weniger ideal finden. Das Motorrad ist eher auf Charakter und Alltag ausgelegt als auf maximale Autobahn-Performance.
G 310 R: moderne Ergonomie für wechselnde Strecken
Die BMW G 310 R wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Situationen gemacht ist: Stadt, Landstraße, kurze spontane Ausfahrten. Die aufgelisteten Ausstattungs- und Fahrwerksdetails deuten darauf hin, dass man das Bike schnell „versteht“ und es sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Gerade wenn man häufig zwischen Stop-and-Go und flüssigem Fahren wechselt, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Als mögliche Schwäche kann gelten: Wer den Retro-Charakter sucht oder bewusst eine entspannte, „gemütliche“ Fahrweise bevorzugt, findet bei der BMW weniger von dieser Oldschool-Atmosphäre.
Ausstattung und Technik: Was man im Vergleich spürt
Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsmerkmale zeigt sich: Die BMW G 310 R wirkt insgesamt technischer und moderner. Das kann sich in der Bedienbarkeit, in der Anmutung und in der Art widerspiegeln, wie das Motorrad sich „zeitgemäß“ anfühlt. Die Royal Enfield Classic 350 setzt dagegen stärker auf den klassischen Stil und eine direkte, unverstellte Art zu fahren.
Stärken und Schwächen lassen sich hier so zusammenfassen: Die BMW punktet eher bei Technikaffinität und einem modernen Gesamtpaket. Die Classic 350 punktet eher bei Stil, Charakter und dem Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht alles „glättet“, sondern bewusst seine eigene Handschrift zeigt.
Für wen welches Motorrad? Typische Käuferprofile
Royal Enfield Classic 350 – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die den Retro-Look und den klassischen Fahrstil wirklich mögen
- Menschen, die im Alltag vor allem entspannt unterwegs sind und das Motorrad nicht ständig „fordern“
- Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich gutmütig anfühlt und nicht nach Sportlichkeit schreit
- Alle, die eine klare Identität im Motorrad wollen: weniger „Technik-Show“, mehr Charakter
BMW G 310 R – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles Naked Bike für Stadt und Landstraße suchen
- Menschen, die beim Fahren gern reaktiv sind und dynamischer beschleunigen möchten
- Einsteiger, die ein Motorrad wollen, das sich modern und leicht kontrollierbar anfühlt
- Alle, die Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Technik, Handling und Alltagstauglichkeit legen
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Classic 350 wirkt besonders stark, wenn es um den entspannten Charakter, den klassischen Stil und ein harmonisches Fahrgefühl im Alltag geht. Die Schwäche liegt eher in Situationen, in denen man sportlichere Dynamik erwartet oder sehr hohe Ansprüche an Tempo und „Biss“ stellt.
BMW G 310 R punktet vor allem durch Agilität, ein moderneres Gesamtgefühl und ein Antrieb-/Fahrwerkskonzept, das dynamischere Manöver unterstützt. Die Schwäche zeigt sich dort, wo der Wunsch nach Retro-Charme, Gelassenheit und einem bewusst „langsamer“ wirkenden Fahrstil im Vordergrund steht.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem Charakter haben soll: klassischer Stil, entspanntes Fahren und ein Motor, der im Alltag angenehm arbeitet. Wer gern ruhig unterwegs ist, kurze Wege genießt und das Motorrad als Teil des Lebensgefühls betrachtet, wird hier sehr zufrieden sein.
Die BMW G 310 R passt besser, wenn Agilität und ein moderner, reaktionsfreudiger Fahrstil wichtiger sind. Für Stadtverkehr, schnelle Richtungswechsel und dynamischere Ausfahrten fühlt sich die BMW oft stimmiger an. Wer ein alltagstaugliches Naked Bike sucht, das sich leicht kontrollieren lässt und sportliche Momente unterstützt, findet in der G 310 R die passendere Basis.
Kurz gesagt: Classic 350 für Retro und Gelassenheit, G 310 R für modernes Handling und mehr Dynamik.