| UVP | 5.320 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- wunderschönes Retro-Design
- solide Bauweise
- sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
- schöner Einzylinder-Sound
- einfache Bedienung, nichts lenkt ab
- Haupt- und Seitenständer Serie
- überschaubare Leistung
- Schalthebel etwas zu tief angebracht
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest.Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Royal Enfield Classic 350 vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Alltag, Landstraße und Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „klassisch“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Hubraumwelten kommen, wird der Vergleich spannend. Die Royal Enfield Classic 350 steht für entspanntes Cruisen, überschaubare Dimensionen und ein sehr zugängliches Fahrgefühl. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen zielt stärker auf Präsenz, mehr Durchzug und ein souveränes Auftreten – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo höher ausfällt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Design & Charakter: Retro-Feeling trifft auf unterschiedliche Ausrichtung
Beide Modelle bewegen sich im Retro-Umfeld, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Classic 350 wirkt wie ein „leichtes“ Classic Bike: kompakt, nah am Fahrer, mit einer ruhigen, harmonischen Optik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem im Alltag funktionieren soll – zum Beispiel für kurze Wege, Stadtfahrten und gemütliche Ausfahrten.
Die Cromwell 1200 ist dagegen deutlich „größer gedacht“. Das Design wirkt massiver, die Proportionen sind präsenter und das Gesamtgefühl ist mehr auf Durchsetzungsvermögen ausgelegt. Wer ein Motorrad sucht, das auch auf längeren Strecken nicht nach „kleinerem Bruder“ aussieht, sondern als eigenständige Maschine auftreten soll, findet hier eher die passende Richtung.
Motor & Fahrgefühl: 350er Gelassenheit vs 1200er Souveränität
Der größte Unterschied liegt natürlich beim Motor. Die Royal Enfield Classic 350 setzt auf den Charakter eines kleineren Hubraums: eher gleichmäßig, gut dosierbar und auf entspanntes Fahren ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: Beschleunigungen fühlen sich nicht „sportlich aggressiv“ an, sondern eher wie ein kontrolliertes Gleiten. Das ist angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Rhythmus liegt – etwa auf Landstraßen mit moderatem Tempo oder in Situationen, in denen häufiges Anfahren und langsames Rollen den Alltag prägen.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen die Stärken eines größeren Motors aus. Im Vergleich zu einer 350er zeigt sich das besonders beim Durchzug: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen auf Landstraßen wirkt das Motorrad oft souveräner, weil mehr Reserven verfügbar sind. Das macht die Cromwell 1200 vor allem dann attraktiv, wenn längere Strecken, zügigeres Fahren oder häufiger Autobahn-/Schnellstraßenanteil eine Rolle spielen.
Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwirkung
Auch ohne in Zahlen zu verfallen, lässt sich der Unterschied gut beschreiben: Die Classic 350 liefert eine eher „harmonische“ Kraftentfaltung, die sich gut anfühlt, solange das Tempo im passenden Bereich bleibt. Die Cromwell 1200 bietet dagegen mehr „Biss“ – nicht nur beim Anfahren, sondern vor allem dann, wenn man aus niedrigeren Drehzahlen heraus zügig weiterkommen möchte. Das kann den Fahrspaß erhöhen, weil weniger häufig nachjustiert werden muss.
Getriebe & Alltagstauglichkeit: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Im Alltag zählt vor allem, wie stressfrei sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Die Royal Enfield Classic 350 wirkt hier besonders unkompliziert: Durch die kompaktere Auslegung und das eher entspannte Leistungsprofil lässt sie sich häufig „einfach mitfahren“. Das ist hilfreich, wenn der Fokus auf entspannten Fahrten liegt oder wenn häufig Stop-and-Go vorkommt.
Die Brixton Cromwell 1200 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit beim Handling. Das liegt weniger an der Bedienung selbst, sondern am „größeren“ Gesamteindruck: mehr Masse, mehr Motorwirkung und ein spürbar anderes Fahrgefühl. Wer das mag, bekommt dafür ein Motorrad, das sich auf der Landstraße und bei längeren Touren deutlich gelassener anfühlt.
Schaltgefühl und Dosierbarkeit
Die Classic 350 punktet mit einer gutmütigen Dosierbarkeit: Gas geben fühlt sich meist vorhersehbar an, und das Motorrad bleibt in vielen Situationen angenehm kontrollierbar. Die Cromwell 1200 kann dagegen bei Bedarf schneller reagieren – das ist ein Vorteil, wenn man aktiv fährt oder häufiger zügig beschleunigt. Wer eher ruhig unterwegs ist, wird die Mehrleistung nicht immer „brauchen“, aber sie sorgt trotzdem für ein souveränes Sicherheitsgefühl.
Fahrwerk & Bremsen: Komfort vs sportliche Reserve
Beim Fahrwerk geht es um zwei Dinge: Wie stabil bleibt das Motorrad in Kurven und wie komfortabel ist es auf unruhiger Fahrbahn? Die Royal Enfield Classic 350 ist tendenziell auf Komfort und Alltag ausgelegt. Das Fahrgefühl wirkt eher weich abgestimmt bzw. auf entspannte Fahrten optimiert. Damit eignet sie sich gut für Strecken, auf denen die Straßenqualität nicht immer perfekt ist.
Die Brixton Cromwell 1200 bringt im Vergleich oft mehr „Reserve“ mit. Das zeigt sich vor allem dann, wenn das Tempo steigt oder wenn man dynamischer fährt. Die Abstimmung wirkt dann weniger „zahm“, sondern eher darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei zügigerem Fahren stabil bleibt. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass der Komfort auf sehr schlechten Straßen je nach Fahrweise weniger „weich“ wirkt als bei der 350er.
Bremsen im Vergleich
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Unterschied liegt im Gefühl: Die Classic 350 vermittelt häufig ein gut dosierbares, eher ruhiges Bremsverhalten. Die Cromwell 1200 kann bei stärkerer Beanspruchung mehr Reserven bieten, was sich besonders bei häufigen Verzögerungen aus höheren Geschwindigkeiten bemerkbar macht.
Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie lange man ohne Ermüdung fahren kann. Die Royal Enfield Classic 350 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das für viele Fahrergrößen zugänglich ist: eher „klassisch“ und nicht übermäßig gestreckt. Das unterstützt entspanntes Fahren und macht sie zu einer guten Wahl für kürzere bis mittlere Touren.
Die Brixton Cromwell 1200 bringt eine andere Ergonomie mit: Sie kann sich für größere Fahrer oder für Menschen, die eine souveränere Sitzhaltung bevorzugen, sehr passend anfühlen. Wer jedoch sehr klein ist oder sehr häufig im engen Stadtverkehr rangiert, sollte darauf achten, wie sich die Sitzhöhe und die Gesamtabmessungen im Alltag anfühlen.
Gewicht & Handling: Stadtverkehr entscheidet
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad manövrieren lässt. Die Royal Enfield Classic 350 ist hier im Vorteil, weil sie insgesamt leichter und kompakter wirkt. Das macht das Handling in engen Situationen angenehmer und reduziert die Hürde beim Rangieren.
Die Brixton Cromwell 1200 ist kein „schweres Monster“, aber sie fühlt sich im Handling deutlich präsenter an. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Auf der Landstraße kann genau diese Stabilität ein Plus sein. In der Stadt kann es aber mehr Kraft und Aufmerksamkeit beim langsamen Fahren erfordern.
Reichweite & Alltagskosten: Welche Maschine passt zum Nutzungsprofil?
Bei der Reichweite und der Effizienz spielt die Hubraumklasse eine große Rolle. Die Classic 350 ist typischerweise auf einen Alltag ausgelegt, bei dem regelmäßige Tankstopps nicht ständig dominieren. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad häufig genutzt wird und die Fahrten eher „kurz und regelmäßig“ sind.
Die Cromwell 1200 kann für längere Strecken besonders interessant sein, weil der größere Motor das Fahren entspannter machen kann: Man fährt oft in einem Bereich, in dem das Motorrad nicht ständig nach Leistung „betteln“ muss. Ob das im Alltag die Kosten beeinflusst, hängt stark von der Fahrweise ab – wer die Reserven nutzt, wird entsprechend mehr verbrauchen. Wer dagegen moderat fährt, kann die Vorteile der 1200er-Welt trotzdem genießen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Classic 350 – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Motorcharakteristik
- Leichteres Handling im Stadtverkehr und beim Rangieren
- Ideal für Alltagsfahrten und gemütliche Touren
- Retro-Charme, der nicht nach „Show“ wirkt, sondern nach echter Alltagstauglichkeit
Royal Enfield Classic 350 – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr zügigem Fahren oder häufigen Überholmanövern
- Mehr Fokus auf Rhythmus: Wer sportlich beschleunigen will, wird eher Grenzen spüren
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Mehr Durchzug und souveränes Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
- Stabilität und mehr Reserve für dynamischere Landstraßenfahrten
- Tourenorientiertes Auftreten, das auch längere Strecken angenehm macht
- Stärkerer „Allrounder“-Eindruck durch die Motorleistung
Brixton Cromwell 1200 – Schwächen
- Präsenteres Handling im engen Stadtverkehr
- Fahrweise beeinflusst Kosten stärker, weil die 1200er-Reserven schneller genutzt werden
Welche Maschine ist für wen die bessere Wahl?
Die Royal Enfield Classic 350 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt: kurze Wege, Stadtverkehr, entspannte Landstraßen und ein Fahrstil, der mehr auf Genuss als auf Tempo setzt. Wer gerne „einfach fährt“, ohne ständig nach Leistung zu suchen, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Brixton Cromwell 1200 empfiehlt sich vor allem dann, wenn das Motorrad mehr leisten soll: längere Touren, häufiges Fahren außerhalb der Stadt, zügigeres Tempo und ein Wunsch nach mehr Reserven beim Beschleunigen. Wer ein Motorrad möchte, das sich auch bei höherem Tempo stabil und souverän anfühlt, findet in der Cromwell 1200 meist die passendere Basis.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die mit Ruhe unterwegs sind, das Retro-Feeling genießen und ein Motorrad suchen, das im Stadtverkehr unkompliziert bleibt. Die Brixton Cromwell 1200 ist die stimmigere Option, wenn mehr Durchzug, mehr Reserven und ein souveräneres Gefühl bei längeren Strecken gefragt sind. Wer häufiger zügig fährt oder das Motorrad auch auf Touren „arbeiten“ lassen möchte, profitiert deutlich von der 1200er-Charakteristik. Kurz gesagt: Classic 350 für entspanntes Genießen und einfache Alltagsfahrten – Cromwell 1200 für mehr Power, mehr Stabilität und mehr Fahrspaß auf der Landstraße und unterwegs.