| UVP | 5.320 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- wunderschönes Retro-Design
- solide Bauweise
- sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
- schöner Einzylinder-Sound
- einfache Bedienung, nichts lenkt ab
- Haupt- und Seitenständer Serie
- überschaubare Leistung
- Schalthebel etwas zu tief angebracht
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest.Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.
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Royal Enfield Classic 350 vs Honda CB 500 F – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Classic 350 steht für klassisches Retro-Feeling, eine entspannte Gangart und eine charaktervolle Motorwahrnehmung. Die Honda CB 500 F wirkt dagegen moderner, klarer im Auftritt und zielt auf einen vielseitigen Alltagsbetrieb mit neutraler, gutmütiger Fahrbarkeit. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheiden möchte, sollte weniger auf Schlagworte setzen, sondern darauf achten, wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen: beim Anfahren, in der Stadt, auf der Landstraße und beim entspannten Cruisen.
Grundidee und Charakter: Retro-Rhythmus vs. universelle Allround-Form
Die Royal Enfield Classic 350 bringt eine deutlich spürbare „Old-School“-Atmosphäre mit. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch darin, wie der Motor arbeitet und wie das Motorrad insgesamt „mitgeht“. Wer gern im passenden Drehzahlbereich fährt und den Weg zum Ziel eher genießt als optimiert, wird an der Classic 350 viel Freude haben.
Die Honda CB 500 F verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist als Motorrad für viele Situationen gedacht. Der Charakter ist dabei weniger „romantisch“ und mehr „funktional“. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, schnell in den Alltag zu passen – vom kurzen Weg zur Arbeit bis zur längeren Tour, bei der man nicht ständig an der Fahrbarkeit feilen möchte.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Maschinen ihre Stärken in unterschiedlichen Bereichen ausspielen. Die Royal Enfield Classic 350 setzt auf einen eher gemütlichen, gleichmäßigen Rhythmus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Fahren nicht nur „effizient“, sondern auch emotional sein soll. In der Praxis bedeutet das: In typischen Stadt- und Landstraßen-Situationen lässt sich die Classic 350 oft angenehm ohne hektisches Hochdrehen bewegen. Gleichzeitig kann es je nach Fahrstil vorkommen, dass man für zügigere Beschleunigungen etwas mehr Geduld einplant.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Vorteile eher in der Alltagspraxis aus, wenn es um gleichmäßige Durchzugskraft und ein souveränes Ansprechverhalten geht. Die Maschine wirkt dabei oft „bereit“, sobald Gas gegeben wird. Wer häufig zwischen Ampeln, Einfahrten und wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert von dieser unkomplizierten Handhabung. Für sportlichere Fahrten auf der Landstraße ist die CB 500 F ebenfalls gut geeignet, weil sie sich nicht so stark auf einen engen Drehzahlbereich festlegt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb im direkten Vergleich
- Royal Enfield Classic 350: Stärke im entspannenden Fahrgefühl und im charaktervollen Motorbetrieb; Schwäche eher bei sehr dynamischen Anforderungen, wenn man konstant zügig unterwegs sein möchte.
- Honda CB 500 F: Stärke in der vielseitigen, alltagstauglichen Kraftentfaltung und im unkomplizierten Vorankommen; Schwäche eher dort, wo man bewusst den „Retro-Flow“ sucht und weniger Wert auf einen neutralen Charakter legt.
Fahrwerk und Fahrgefühl: Komfort, Stabilität und Kontrolle
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die Royal Enfield Classic 350 vermittelt ein eher klassisches Motorradgefühl: Das Motorrad ist nicht darauf getrimmt, jede Unebenheit „wegzudrücken“, sondern eher, die Fahrt spürbar zu machen. Das kann angenehm sein, wenn man bewusst fährt und nicht ständig nach maximaler Dämpfungs-Perfektion sucht. Auf der anderen Seite kann es bei schlechterem Belag oder bei dynamischer Fahrweise weniger „sportlich“ wirken als moderne, auf Stabilität und Alltagspolsterung ausgelegte Konzepte.
Die Honda CB 500 F wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Streckenbedingungen gemacht ist. Sie bietet ein kontrolliertes Fahrverhalten, das sich besonders dann auszahlt, wenn man nicht jedes Mal neu „einstellen“ möchte. Gerade auf wechselnden Straßenoberflächen und bei moderatem bis zügigem Tempo spielt die CB 500 F ihre Stärken aus: Sie bleibt berechenbar und vermittelt Sicherheit, ohne dabei zu steif zu wirken.
Was das im Alltag bedeutet
Wer viel in der Stadt unterwegs ist und häufig anhalten, anfahren und rangieren muss, wird bei beiden Motorrädern eine andere Art von Komfort erleben. Die Classic 350 punktet mit dem entspannten Gesamteindruck, während die CB 500 F mit ihrer neutralen, leicht zu handhabenden Art überzeugt. Auf längeren Strecken kann die Honda tendenziell das „weniger Nachdenken“-Gefühl liefern, während die Royal Enfield eher zum bewussten Fahren einlädt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 500 F wirkt häufig besonders gut darin, Verzögerung fein dosierbar zu machen. Das ist gerade im Stadtverkehr hilfreich, wenn man nicht immer mit voller Bremsleistung arbeitet, sondern häufig in kurzen Intervallen bremst. Außerdem unterstützt ein stimmiges Bremsgefühl dabei, das Motorrad in Kurvennähe oder beim Einlenken kontrolliert zu halten.
Die Royal Enfield Classic 350 kann ebenfalls zuverlässig verzögern, aber das Bremsgefühl ist stärker vom klassischen Motorrad-Charakter geprägt. Wer sich daran gewöhnt, kommt gut zurecht. Wer jedoch sehr häufig in dichtem Verkehr unterwegs ist und möglichst „sofortiges“ Ansprechverhalten erwartet, könnte die CB 500 F als angenehmer empfinden.
Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Die Sitzposition ist einer der wichtigsten Punkte, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Royal Enfield Classic 350 setzt auf eine entspannte Haltung, die zum Cruisen einlädt. Das passt gut zu Fahrern, die gern aufrecht sitzen und den Blick eher auf die Umgebung als auf die nächste sportliche Linie richten. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig.
Die Honda CB 500 F bietet eine ergonomische Ausrichtung, die sich als „Allround“ interpretieren lässt. Die Sitzposition wirkt so, dass man sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße gut zurechtkommt. Wer regelmäßig pendelt oder auch mal länger unterwegs ist, profitiert oft von dieser neutralen, weniger ermüdenden Haltung.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- Royal Enfield Classic 350: Stärke in der entspannten, retrotypischen Sitzhaltung; Schwäche eher bei sehr langen Strecken oder wenn eine sportlichere Haltung bevorzugt wird.
- Honda CB 500 F: Stärke in der vielseitigen Ergonomie für unterschiedliche Strecken; Schwäche eher, wenn man bewusst den „klassischen“ Look und das dazugehörige Fahrgefühl priorisiert.
Handlichkeit in der Stadt: Rangieren, Anfahren, Überblick
Gerade im Alltag entscheidet sich vieles daran, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt. Die Royal Enfield Classic 350 vermittelt durch ihren Charakter und die eher entspannte Fahrweise ein gutes Gefühl beim langsamen Fahren. Wer gern „mit Gefühl“ fährt, wird die Classic 350 als angenehm empfinden. Gleichzeitig kann es sein, dass man bei sehr hektischem Stadtverkehr mehr Aufmerksamkeit auf den eigenen Rhythmus legen muss.
Die Honda CB 500 F wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das sich schnell in den Verkehrsfluss einordnet. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig zwischen Kreuzungen, Einfahrten und wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist. Die CB 500 F ist dabei nicht nur leicht zu kontrollieren, sondern auch in der Beschleunigung und Verzögerung gut planbar.
Technik, Wartung und Alltagskosten: Worauf man achten sollte
Bei der Entscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle. Beide Motorräder sind grundsätzlich so ausgelegt, dass sie im Alltag funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Honda CB 500 F wird häufig als besonders „unkompliziert“ wahrgenommen, wenn es um den laufenden Betrieb geht – unter anderem wegen der breiten Verfügbarkeit von Teilen und dem insgesamt bekannten Ruf. Das kann beim Gebrauchtkauf und bei der Planung von Serviceintervallen ein Vorteil sein.
Die Royal Enfield Classic 350 kann ebenfalls eine gute Wahl sein, wenn man den Charakter mag und bereit ist, sich etwas mehr mit dem Motorradgefühl auseinanderzusetzen. Wer die Classic 350 als „Lifestyle“-Motorrad betrachtet, wird die Eigenheiten oft als Teil des Erlebnisses sehen. Wer dagegen vor allem maximale Planbarkeit sucht, wird die Honda tendenziell entspannter finden.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen. Die Royal Enfield Classic 350 ist besonders stark, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern ein Stück Fahrkultur. Sie passt gut zu Fahrern, die Retro-Design lieben, gern entspannt unterwegs sind und den Motorcharakter bewusst genießen. Auch für Einsteiger, die nicht sofort „maximale Dynamik“ suchen, kann sie eine stimmige Wahl sein – vor allem, wenn das Fahren im Alltag eher ruhig und gleichmäßig geplant ist.
Die Honda CB 500 F ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das in vielen Situationen zuverlässig funktioniert: Pendeln, Landstraße, längere Touren und häufig wechselnde Bedingungen. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, ohne dass man ständig an der Fahrweise feilen muss, wird mit der CB 500 F sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die Wert auf ein gutmütiges, gut dosierbares Gesamtpaket legen, ist sie oft die stressfreiere Option.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 350 gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn der Fokus auf Retro-Feeling, entspanntem Fahren und einem charaktervollen Motor liegt. Sie ist ideal für alle, die den Weg genießen, im Alltag eher gleichmäßig unterwegs sind und das Motorrad als Erlebnis sehen. Ihre Schwäche zeigt sich weniger im „Können“, sondern eher in Situationen, in denen konsequent dynamisches Tempo gefragt ist oder wenn man maximale Neutralität in jeder Lage erwartet.
Die Honda CB 500 F ist die passendere Wahl für ein vielseitiges, alltagstaugliches Motorrad mit gut dosierbaren Eigenschaften und einem insgesamt sehr stimmigen Fahrgefühl. Wer häufig pendelt, längere Strecken plant oder ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert in den Alltag einfügt, wird mit der CB 500 F glücklicher. Kurz gesagt: Classic 350 für Charakter und entspannten Rhythmus, CB 500 F für Vielseitigkeit, Planbarkeit und stressfreies Fahren.