UVP 5.320 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Was kann das neue Retro-Bike aus Indien?
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • solide Bauweise
  • sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
  • schöner Einzylinder-Sound
  • einfache Bedienung, nichts lenkt ab
  • Haupt- und Seitenständer Serie
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • Schalthebel etwas zu tief angebracht
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.390mm
Länge2.145mm
Radstand1.390mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.090mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/80-18
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.090 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • 7 Farben: Halcyon Black, Halcyon Green, Halcyon Grey, Dark Stealth Black, Dark Gunmetal Grey, Chrome Red, Chrome Bronze

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Royal Enfield Classic 350 vs. MV Agusta Superveloce 800: Zwei Welten im Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Classic 350 steht für entspanntes Cruisen, klassische Formen und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist deutlich sportlicher gedacht: Sie bringt eine deutlich dynamischere Ausrichtung mit, wirkt hochwertig und richtet sich an Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad auch optisch als Statement sehen.

Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: Wie fühlt sich der Motor an? Wie unterstützt das Fahrwerk das Tempo? Und welche Stärken zeigen sich dort, wo man wirklich fährt – in der Stadt, auf der Landstraße oder auf längeren Strecken?

Grundcharakter: Retro-Cruiser vs. sportlicher Allrounder

Royal Enfield Classic 350 – entspannt, nahbar, klassisch

Die Classic 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gern einfach startet und losfährt. Der Charakter ist ruhig und gleichmäßig, wodurch sich das Bike besonders für entspannte Touren eignet. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet, sondern eher mit ihm fährt. Das macht das Motorrad sympathisch für Fahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Dynamik.

MV Agusta Superveloce 800 – präzise, fordernd, hochwertig

Die Superveloce 800 ist dagegen ein Motorrad, das Tempo und Präzision betont. Schon beim ersten Eindruck wirkt alles auf Performance getrimmt: Die Linienführung, die sportliche Haltung und das Gesamtpaket sprechen eine klare Sprache. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Strecken nutzt, wird hier eher abgeholt. Gleichzeitig ist das Bike nicht nur auf kurze Spaßmomente reduziert, sondern kann als sportlicher Allrounder verstanden werden.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden

Der größte Unterschied zeigt sich im Fahrgefühl. Die Classic 350 setzt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Dadurch lässt sie sich im Alltag sehr leicht bewegen: Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und entspanntes Dahingleiten funktionieren ohne Stress. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit und unkomplizierter Bedienbarkeit liegt.

Die Superveloce 800 dagegen spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo steigt. Das Motorrad wirkt lebendiger und reagiert spürbar direkter auf Gasbefehle. In Kombination mit der sportlicheren Auslegung entsteht ein Fahrgefühl, das mehr „Drive“ vermittelt. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad in den richtigen Drehzahlbereichen nutzt. Gleichzeitig bedeutet das: Wer vor allem gemütlich fährt, wird die sportliche Ausrichtung möglicherweise weniger auskosten.

Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität

Beide Motorräder können Kurven, aber auf unterschiedliche Art. Die Classic 350 vermittelt ein eher ruhiges, gutmütiges Handling. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man kontrolliert bewegt, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das ist besonders angenehm auf Straßen, die nicht perfekt glatt sind oder wenn der Verkehr in der Stadt häufige Richtungswechsel verlangt.

Die Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliche Agilität und präzises Ansprechverhalten ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das zügige Einlenken und das dynamische Durchfahren von Kurven. In schnellen Passagen fühlt sich das Motorrad dadurch „auf Linie“ an. Der mögliche Nachteil: Wer sehr entspannt fährt oder häufig über unruhige Strecken rollt, kann den sportlichen Anspruch als etwas weniger „locker“ empfinden als bei einem klassischen Cruiser-Ansatz.

Bremsen und Sicherheit im Alltag

Beim Thema Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Classic 350 ist auf ein souveränes, alltagstaugliches Bremsverhalten ausgelegt. Das passt gut zu ihrem Einsatzprofil: Stadt, Landstraße und gemütliche Touren. Die Superveloce 800 bringt dagegen ein deutlich sportlicheres Bremsgefühl mit. Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder in flotten Situationen schnell reagieren muss, profitiert von der stärkeren Performance-Orientierung.

Wichtig ist: Beide Motorräder können sicher gefahren werden, aber die Superveloce 800 bietet mehr Reserven für dynamische Fahrstile – während die Classic 350 eher durch ihre unkomplizierte Handhabung überzeugt.

Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Hier trennt sich die Spreu schnell nach Fahrertyp. Die Classic 350 ist auf entspannte Ergonomie ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich gestreckt“, wodurch sich längere Fahrten oft angenehmer anfühlen, wenn man nicht permanent in einer aggressiven Haltung bleiben möchte. Für Pendler, Stadtfahrten und Touren mit Fokus auf Genuss ist das ein klarer Vorteil.

Die Superveloce 800 ist sportlicher positioniert. Das kann sich in flotten Kurven und bei zügigem Fahren sehr gut anfühlen, weil der Körper automatisch in die richtige Dynamik kommt. Auf der anderen Seite kann eine sportlichere Sitzhaltung auf sehr langen Strecken oder bei häufigem Stop-and-go weniger komfortabel wirken – vor allem, wenn der Fokus nicht auf sportlichem Fahren liegt.

Ausstattung und „Wertigkeit“: Was man beim Blick ins Detail merkt

Bei der Ausstattung zeigen sich die Unterschiede zwischen „klassisch und funktional“ und „sportlich und hochwertig“. Die Classic 350 wirkt bewusst reduziert und auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht als Mangel zu verstehen, sondern als Konzept: weniger Ablenkung, mehr Motorradgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das nicht überladen wirkt und sich leicht bedienen lässt, wird das mögen.

Die Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Premium-Paket. Materialien, Design und das Gesamtgefühl vermitteln mehr „Show“ und mehr Technikanspruch. Das ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch optisch und haptisch begeistern soll und man gern ein Bike fährt, das sich wie ein besonderes Produkt anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Classic 350 – Stärken

  • Entspanntes Fahrgefühl für Alltag und Genussfahrten
  • Leicht zu bewegen, besonders in der Stadt
  • Konzept mit Fokus auf Einfachheit statt Überkomplexität
  • Charaktervolles Retro-Feeling, das man gern „lebt“

Royal Enfield Classic 350 – mögliche Schwächen

  • Weniger Reserven für sehr dynamische Fahrstile
  • Sportliche Ambitionen werden nicht im gleichen Maß bedient wie bei der Superveloce

MV Agusta Superveloce 800 – Stärken

  • Sportliches, direktes Ansprechverhalten bei zügiger Fahrt
  • Präziseres Handling für dynamische Kurvenfahrten
  • Höhere Wertigkeit im Gesamteindruck
  • Mehr Reserven für ambitionierte Fahrten

MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen

  • Sportliche Auslegung kann im Alltag weniger „locker“ wirken
  • Anspruch an Fahrstil: Wer nur gemütlich fährt, nutzt nicht das volle Potenzial

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Royal Enfield Classic 350: ideal für…

… Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das sich leicht anfühlt und Spaß macht, ohne ständig Leistung abrufen zu müssen. Wer gern entspannt unterwegs ist, Wert auf klassisches Design legt und ein Motorrad möchte, das man unkompliziert bewegt, trifft mit der Classic 350 eine sehr stimmige Wahl.

MV Agusta Superveloce 800: ideal für…

… alle, die sportlich fahren möchten und ein Motorrad suchen, das Dynamik, Präzision und Premium-Feeling verbindet. Wer Kurven aktiv angeht, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad auch als besonderes Erlebnis betrachtet, wird mit der Superveloce 800 deutlich mehr „Fahrspaß-Potenzial“ finden.

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, unkomplizierter Handhabung und klassischem Motorradgefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem im Alltag und auf Genussstrecken aus: leicht zu bewegen, angenehm in der Ergonomie und mit einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig fordert, sondern einfach Spaß macht, wird hier glücklich.

Die MV Agusta Superveloce 800 gewinnt dagegen, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein hochwertiger Gesamteindruck im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven dynamisch fahren und Reserven für ambitionierte Situationen nutzen möchten. Wer das sportliche Konzept mag und es regelmäßig ausfährt, bekommt mit der Superveloce 800 ein Motorrad, das deutlich mehr „Performance-Feeling“ liefert.

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