UVP 5.320 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Was kann das neue Retro-Bike aus Indien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • solide Bauweise
  • sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
  • schöner Einzylinder-Sound
  • einfache Bedienung, nichts lenkt ab
  • Haupt- und Seitenständer Serie
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • Schalthebel etwas zu tief angebracht
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.390mm
Länge2.145mm
Radstand1.390mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.090mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/80-18
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.090 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • 7 Farben: Halcyon Black, Halcyon Green, Halcyon Grey, Dark Stealth Black, Dark Gunmetal Grey, Chrome Red, Chrome Bronze

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Royal Enfield Classic 350 vs Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Royal Enfield Classic 350 steht für entspanntes Cruisen, eine klassische Optik und ein sehr zugängliches Fahrgefühl. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen bringt die moderne Interpretation eines Retro-Styles mit mehr Leistung, dynamischerem Antritt und einem sportlicheren Gesamtpaket. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?

Erster Eindruck: Stil, Haltung und Charakter

Beide Modelle setzen auf Retro-Design, aber mit unterschiedlicher Handschrift. Die Classic 350 wirkt bewusst „old school“: Rundliche Formen, ein ruhiger Auftritt und eine Ausstrahlung, die nach gemütlichen Touren aussieht. Die XSR 700 Xtribute ist ebenfalls nah an der Retro-Tradition, wirkt jedoch insgesamt „agiler“ und moderner: Die Linien sind klarer, die Details sportlicher, und das Motorrad macht schon im Stand Lust auf zügigere Fahrten.

Im Alltag zeigt sich das in der Wirkung auf den Fahrer: Die Classic 350 lädt eher zu entspanntem Fahren ein, während die XSR 700 Xtribute stärker nach „Fahrspaß“ ruft. Das ist kein Werturteil, sondern eine Frage des Geschmacks und der Erwartung an das Motorrad.

Motor und Fahrgefühl: Entspanntes Cruisen vs. mehr Dynamik

Royal Enfield Classic 350: ruhiger Rhythmus

Die Royal Enfield Classic 350 ist auf ein gleichmäßiges, gutmütiges Fahren ausgelegt. Der Motorcharakter wirkt eher „gelassen“ als hektisch. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken ist das angenehm: Gangwechsel fühlen sich unkompliziert an, und das Motorrad lässt sich ohne großen Aufwand bewegen. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder einfach entspannt ankommen möchte, findet hier eine stimmige Basis.

Yamaha XSR 700 Xtribute: lebendiger und spritziger

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen deutlich mehr Dynamik aus. Der Motor bietet spürbar mehr Reserven, wodurch Überholmanöver und zügiges Beschleunigen leichter fallen. Auch beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder aus dem Stadtverkehr heraus wirkt das Motorrad „bereit“, statt erst lange auf Tempo zu warten.

Stärke der XSR 700: mehr Durchzug und ein insgesamt sportlicheres Ansprechverhalten. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem sehr entspannt fahren will, kann die zusätzliche Dynamik als „zu viel“ empfinden – nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie nicht zur eigenen Fahrphilosophie passt.

Getriebe, Drehzahl und Alltag: Wie leicht ist das Motorrad zu fahren?

Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie vermitteln das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Classic 350 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach laufen lässt: Man fährt, genießt den Rhythmus und muss nicht ständig „arbeiten“. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen.

Die XSR 700 Xtribute belohnt dagegen eine etwas aktivere Fahrweise. Wer gerne mit dem Gas spielt, zügiger fährt oder häufiger Landstraßen nutzt, wird das Motorrad als lebendiger erleben. Das kann ein Vorteil sein – und gleichzeitig eine Schwäche für alle, die möglichst wenig „Fahrarbeit“ wollen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Classic 350 ist eher auf souveränes, ruhiges Rollen ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich dabei berechenbar an und vermittelt ein entspanntes Sicherheitsgefühl. In langsameren Geschwindigkeitsbereichen und auf gleichmäßigen Strecken ist das besonders angenehm.

Die XSR 700 Xtribute wirkt dagegen insgesamt agiler. Sie unterstützt dynamischere Linien, lässt sich zügiger umsetzen und fühlt sich bei flotterem Tempo „präsenter“ an. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn die Fahrten öfter kurvig oder schneller sind. Wer jedoch hauptsächlich kurze Strecken fährt und das Motorrad möglichst „unkompliziert“ bewegen möchte, kann die sportlichere Ausrichtung als weniger gelassen empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Wie stark ist das Gefühl beim Verzögern?

Beim Bremsen geht es nicht nur um reine Bremsleistung, sondern auch um das Gefühl am Hebel und die Dosierbarkeit. Die Classic 350 bietet ein gut kontrollierbares Bremsverhalten, das im Alltag sehr hilfreich ist. Gerade bei häufigem Anhalten und Anfahren ist eine intuitive Dosierung Gold wert.

Die XSR 700 Xtribute zeigt sich im Vergleich oft als „kräftiger“ und sportlicher im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiger zügig gefahren wird oder wenn man in Situationen schnell reagieren möchte. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Motorrad bei sehr gemütlicher Fahrweise „zu schnell“ das Gefühl von Sportlichkeit vermittelt – wer es ganz entspannt mag, muss sich daran nicht anpassen, aber es fällt auf.

Komfort und Sitzgefühl: Für kurze Wege und längere Strecken

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Classic 350 wirkt wie ein Motorrad, das auf entspannte Sitzhaltung und ruhiges Fahren setzt. Das macht sie besonders passend für Pendelstrecken, Stadtfahrten und gemütliche Ausflüge.

Die XSR 700 Xtribute ist ebenfalls komfortabel, aber mit einer sportlicheren Gesamthaltung. Das kann auf längeren Strecken ein Vorteil sein, wenn man gerne aktiv fährt und die Arme nicht „durchhängen“ möchte. Wer dagegen sehr auf maximalen Wohlfühlfaktor ohne sportliche Spannung setzt, könnte die Classic 350 als entspannter empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“

Für die Stadt ist die Royal Enfield Classic 350 besonders stimmig: Sie ist leicht im Gefühl, lässt sich unkompliziert bewegen und passt gut zu kurzen Wegen. Auch das Thema „einfach losfahren“ steht hier im Vordergrund.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken stärker außerhalb der engsten Stadtbereiche aus. Auf der Landstraße oder bei längeren Strecken zeigt sie ihre Reserven und wirkt insgesamt souveräner, wenn es etwas schneller wird.

Design und Ausstattung: Was bekommt man für den eigenen Anspruch?

Beim Design sind beide Modelle stark, aber die Zielrichtung ist unterschiedlich. Die Classic 350 ist ein Motorrad, das man wegen seiner klassischen Optik liebt – und das auch im Alltag „authentisch“ wirkt. Die XSR 700 Xtribute ist dagegen eine moderne Retro-Interpretation, die sportliche Akzente setzt und dadurch oft auch optisch „mehr Motorrad“ vermittelt.

In der Ausstattung zeigt sich im Vergleich vor allem die Frage: Will man ein Motorrad, das sich bewusst auf das Wesentliche konzentriert, oder eines, das insgesamt moderner wirkt und mehr Dynamik in den Alltag bringt? Genau hier liegen die typischen Stärken und Schwächen beider Konzepte.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Classic 350 – Stärken

  • Entspanntes, gutmütiges Fahrgefühl für Stadt und kurze Strecken
  • Stimmiger Retro-Charakter und „einfach genießen“-Mentalität
  • Leicht zu fahren, ohne dass man ständig nachjustieren muss

Royal Enfield Classic 350 – Schwächen

  • Weniger Reserven für sehr dynamisches Fahren im Vergleich zur XSR 700
  • Wer sportliche Beschleunigung erwartet, wird die XSR 700 als überlegen empfinden

Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken

  • Mehr Dynamik und spürbarer Durchzug für zügige Fahrten
  • Agileres Handling und sportlicheres Gesamtgefühl
  • Mehr „Spielraum“ für Landstraße und längere Touren

Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen

  • Wer maximal entspannt fahren möchte, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger „ruhig“ empfinden
  • Anspruch an Fahrstil: Das Motorrad macht mehr Spaß, wenn man es auch nutzt

Für wen welches Motorrad? Klare Empfehlung

Die Royal Enfield Classic 350 ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, im Alltag unkompliziert bleibt und vor allem Freude am entspannten Cruisen vermittelt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder einfach ein klassisch wirkendes Motorrad möchte, trifft mit der Classic 350 eine sehr stimmige Wahl. Auch als Einstieg in die Welt der Retro-Motorräder ist sie attraktiv, weil sie weniger „Druck“ erzeugt und das Fahren angenehm zugänglich macht.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Dynamik wollen: für Landstraßen, längere Touren und Situationen, in denen Reserven wichtig sind. Wer gerne zügig fährt, das Motorrad aktiv bewegt und ein sportlicheres Gesamtpaket sucht, wird die XSR 700 Xtribute als deutlich passender empfinden.

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, klassischem Retro-Feeling und unkomplizierter Alltagstauglichkeit liegt. Sie überzeugt durch Ruhe im Fahrgefühl und passt besonders gut zu Stadtfahrten und gemütlichen Touren. Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist die richtige Entscheidung, wenn mehr Dynamik, spürbarer Durchzug und ein agileres Handling im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke etwas schneller wird oder man häufiger zügig unterwegs ist. Wer also vor allem „genießen“ möchte, findet in der Classic 350 den passenden Begleiter. Wer dagegen „fahren und mitnehmen“ will, bekommt mit der XSR 700 Xtribute das lebendigere Motorrad. Am Ende entscheidet die eigene Fahrfreude: entspanntes Cruisen oder sportlicheres Tempo.

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