UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.249 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
Weiter zum Testbericht
Was kann das 48 PS Retro-Nakedbike im Italo-Design?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung
Pro:
  • wendiges und wuseliges Bike
  • einfache Bedienung
  • angenehm aufrechte Sitzposition
  • Bedienungsanleitung braucht man nicht
Kontra:
  • startet nur im Leerlauf
  • Sound könnte besser sein
  • Sitzbank etwas straff

Abmessungen & Gewicht

Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm
Gewicht207kg
Radstand1.460mm
Länge2.160mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite302km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneeinstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.
 
Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.899 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€
  • Baujahre: 2018-2022
  • Verfügbarkeit: ab 2018
  • Farben: rot, knallgelb

MotorradTest.de auf YouTube

Royal Enfield Classic 650 vs Benelli Leoncino 500: Vergleich für Alltag, Landstraße und Stil

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Classic 650 steht für klassisches Retro-Feeling, eine ruhige, markante Art zu fahren und den Charme, der viele Fahrer genau deshalb begeistert. Die Benelli Leoncino 500 dagegen wirkt moderner und dynamischer: kompakter, alltagstauglich und mit einem Charakter, der Lust auf kurvige Strecken macht. Beide Modelle sind interessant – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im direkten Vergleich schlagen: bei Motor und Fahrgefühl, bei Komfort und Ergonomie, beim Handling sowie bei den typischen Vor- und Nachteilen, die im Alltag auffallen. So lässt sich leichter entscheiden, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Erster Eindruck: Retro-Charme trifft moderne Kompaktheit

Royal Enfield Classic 650 – klassischer Look und entspannte Ausstrahlung

Die Classic 650 wirkt wie aus einer anderen Zeit, ohne dabei altbacken zu sein. Das Design ist bewusst „echt“ und zieht Blicke auf sich. Wer Wert auf Stil legt und gern mit einem Motorrad unterwegs ist, das nicht nach Massenware aussieht, wird hier schnell warm. Auch die Art, wie das Motorrad „präsent“ ist, passt zum Charakter: eher gelassen, eher kultiviert, eher Genuss als Sportprogramm.

Benelli Leoncino 500 – kompakt, leichtfüßig und modern

Die Leoncino 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für den Alltag gemacht ist: übersichtlich, handlich und mit einem Look, der modern interpretiert, was viele an Retro mögen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt die Kompaktheit ihre Vorteile aus. Das Motorrad wirkt so, als würde es schnell „mitgehen“, statt sich erst in Fahrt bringen zu müssen.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. lebendige Dynamik

Wie sich die Motoren im Vergleich anfühlen

Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber sie vermitteln das Fahrgefühl unterschiedlich. Die Royal Enfield Classic 650 setzt stärker auf einen charaktervollen, eher gleichmäßigen Antrieb. Das bedeutet: Fahren fühlt sich oft „rund“ an, mit einem Motor, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch Stimmung. In der Praxis zeigt sich das besonders beim entspannten Cruisen und beim Fahren mit moderaten Drehzahlen.

Die Benelli Leoncino 500 wirkt hingegen tendenziell lebendiger. Sie macht Lust auf zügiges Anfahren, auf kurze Beschleunigungsphasen und auf dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven. Wer gern häufiger schaltet oder das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier eher das Gefühl, dass es „mitdenkt“.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Classic 650 punktet mit ihrem kultivierten Retro-Charakter und dem entspannten Fahrstil. Schwäche kann sein, dass wer sehr sportliche Ansprüche hat, die eher gelassene Gangart als weniger „aggressiv“ empfindet. Die Leoncino 500 ist oft das Motorrad, das sich schneller nach „Spaß“ anfühlt – kann aber je nach Fahrstil weniger „entschleunigend“ wirken, wenn man genau diesen ruhigen Genuss sucht.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Wie sich das Fahrwerk im Vergleich bemerkbar macht

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Royal Enfield Classic 650 zielt stärker auf souveräne Stabilität und ein kontrolliertes Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt, als würde es die Strecke „ruhig“ nehmen. Gerade auf längeren Abschnitten kann das angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrekturen verlangt.

Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen agiler. Sie lässt sich oft leichter in Richtungswechsel bringen und vermittelt das Gefühl, dass man schneller „durch“ eine Kurve kommt. Das ist besonders auf Landstraßen mit wechselnden Radien ein Plus.

Kurven, Tempo und Fahrbahngefühl

Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern enge Passagen fährt, wird die Leoncino 500 häufig als handlicher erleben. Wer dagegen lange Strecken entspannt abspulen möchte und dabei ein ruhigeres Gesamtgefühl bevorzugt, wird mit der Classic 650 zufriedener sein. Beide Motorräder können Kurven – aber sie liefern unterschiedliche Prioritäten: Agilität auf der einen Seite, Gelassenheit auf der anderen.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet

Royal Enfield Classic 650: entspannt sitzen, entspannt fahren

Die Classic 650 ist so ausgelegt, dass man gern „einfach fährt“. Die Sitzposition wirkt auf viele Fahrer natürlich, und das Motorrad unterstützt einen Fahrstil, der nicht permanent nach Aktivität verlangt. Das ist besonders dann angenehm, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn der Fokus auf Genuss statt auf maximaler Sportlichkeit liegt.

Benelli Leoncino 500: kompakt und beweglich

Die Leoncino 500 bietet eine Ergonomie, die oft als „direkter“ wahrgenommen wird. Das kann im Stadtverkehr Vorteile bringen, weil man schneller reagieren kann und das Motorrad sich leichter kontrollieren lässt. Wer häufig stop-and-go fährt oder gern spontan die Route ändert, profitiert von dieser Beweglichkeit.

Stärken und Schwächen bei Komfort

Die Classic 650 punktet mit einem stimmigen Gesamtkonzept für entspannte Fahrten. Eine mögliche Schwäche ist, dass sie nicht zwingend das „sportlichste“ Gefühl vermittelt. Die Leoncino 500 kann im Gegenzug als etwas dynamischer empfunden werden, was im Alltag Spaß macht – aber wer maximalen Langstreckenkomfort sucht, sollte genau auf das eigene Körpergefühl achten.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt und bieten ein grundsätzlich sicheres Ansprechverhalten. Entscheidend ist, wie gut sich das Gefühl aufbauen lässt. Die Classic 650 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man „ruhig“ kontrolliert, während die Leoncino 500 eher den Eindruck vermittelt, dass sie schnell auf Eingaben reagiert. Wer häufig zügig beschleunigt und dann sportlicher bremst, wird die Leoncino 500 tendenziell als passender erleben. Wer eher gleichmäßig fährt und vorausschauend bremst, findet an der Classic 650 häufig ein stimmiges Gesamtpaket.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reichweite im Kopf

Stadtverkehr

Für den Stadtverkehr zählt vor allem: Übersicht, Handlichkeit und ein Motor, der in niedrigen Drehzahlen gut mitmacht. Hier spielt die Benelli Leoncino 500 ihre Kompaktheit oft besonders gut aus. Die Classic 650 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie wirkt stärker auf „entspanntes Cruisen“ ausgelegt. Wer im Stop-and-go häufig sehr aktiv fährt, wird die Leoncino 500 meist als unkomplizierter empfinden.

Landstraße

Auf der Landstraße zeigt sich der Unterschied im Fahrstil: Die Classic 650 macht dort Spaß, wenn man gern gleichmäßig fährt, den Motorcharakter genießt und das Motorrad als „Begleiter“ sieht. Die Leoncino 500 ist besonders dann im Vorteil, wenn man Kurven dynamisch angeht und das Motorrad gern spürbar bewegt.

Preis-Leistungs-Blick und Kaufberatung: Woran man sich orientieren sollte

Beim Kauf zählt nicht nur das Papier, sondern vor allem das, was man daraus macht. Beide Modelle können eine gute Wahl sein – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Classic 650 ist oft die bessere Wahl, wenn Stil, Retro-Charakter und ein ruhiges, stimmiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Leoncino 500 ist häufig die bessere Wahl, wenn man ein modernes, agiles Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu handeln ist und auf kurvigen Strecken lebendig wirkt.

Für wen welche Stärken wichtiger sind

  • Royal Enfield Classic 650: ideal, wenn der Fokus auf Charakter, entspannter Fahrweise und einem Motorrad liegt, das optisch wie technisch eine klare Identität hat.
  • Benelli Leoncino 500: ideal, wenn der Fokus auf Agilität, Alltagstauglichkeit und einem dynamischeren Fahrgefühl liegt.

Fazit: Welche Empfehlung passt zu welchem Fahrtyp?

Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem Charakter haben soll: klassischer Retro-Look, ein eher ruhiger Motor- und Fahrstil und ein Gesamtgefühl, das auf Genuss statt auf maximale Sportlichkeit setzt. Wer gern entspannt fährt, den Motorcharakter mag und ein Motorrad sucht, das auch optisch Persönlichkeit ausstrahlt, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Benelli Leoncino 500 passt besser, wenn Agilität und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen: kompakt, leicht zu bewegen und mit einem Fahrgefühl, das zu dynamischem Fahren einlädt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern zügig beschleunigt und auf Landstraßen die Kurven aktiv angeht, bekommt mit der Leoncino 500 oft das passendere Paket.

Kurz gesagt: Classic 650 für den entspannten Retro-Genuss, Leoncino 500 für die lebendige, moderne Interpretation – beide können Spaß machen, aber sie bedienen unterschiedliche Prioritäten.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙