| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Royal Enfield Classic 650 vs Honda CB 1300 SA – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „klassischem“ Stil wirken, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch gleich anfühlen. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Royal Enfield Classic 650 und der Honda CB 1300 SA: Beide stehen für Charakter, beide haben ihren eigenen Anspruch – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Während die Classic 650 eher die ruhige, charmante Retro-Schiene fährt, ist die CB 1300 SA deutlich stärker auf souveräne Alltags- und Tourenleistung ausgelegt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die Stärken im Alltag bemerkbar machen und wo die jeweiligen Schwächen liegen.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Wofür“ das Motorrad gedacht ist
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Zeit lässt. Das Design ist stimmig, die Bedienung ist übersichtlich und das Fahrgefühl soll eher „mitnehmen“ als „drücken“. Die Honda CB 1300 SA dagegen wirkt wie ein Motorrad, das von Anfang an auf Durchzug, Stabilität und Gelassenheit setzt. Schon beim Einsteigen merkt man: Hier steht weniger Nostalgie im Vordergrund, sondern eher das Gefühl, ein großes, erwachsenes Motorrad unter sich zu haben.
Motorcharakter: Drehfreude vs. souveräne Kraftentfaltung
Im direkten Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Motoransatz. Die Royal Enfield Classic 650 steht für einen Motor, der sich angenehm „mechanisch“ anfühlt und besonders im mittleren Drehzahlbereich seine Stärke ausspielt. Das macht sie attraktiv für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern den Rhythmus der Fahrt genießt.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen auf eine andere Art von Fahrspaß ausgelegt: Sie wirkt wie ein Motorrad, das Kraft nicht nur bereitstellt, sondern sie auch kontrolliert in Vortrieb übersetzt. Gerade bei zügigem Fahren, beim Überholen oder wenn es bergauf geht, spielt die CB 1300 SA ihre Stärke aus. Die Kraftentfaltung wirkt dabei weniger „romantisch“ und mehr „effizient“ – ein Unterschied, der im Alltag schnell spürbar wird.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. stabil auf Strecke
Bei der Royal Enfield Classic 650 steht das Fahrgefühl im Vordergrund: Sie lässt sich in der Stadt und auf Landstraßen oft so bewegen, wie man es von einem Motorrad erwartet, das nicht auf maximale Masse und maximale Stabilität getrimmt ist. Das kann sich wie mehr Agilität anfühlen – besonders, wenn man gern kurvig fährt oder öfter im Verkehr unterwegs ist.
Die Honda CB 1300 SA ist hingegen ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. In schnellen Passagen und auf längeren Strecken wirkt sie ruhiger und „aufgeräumter“. Das Handling ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, in jedem Moment maximal leicht zu wirken, aber es vermittelt Vertrauen. Wer häufig Autobahn fährt oder längere Touren plant, wird diese Eigenschaft besonders zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Reserven im Vergleich
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen „Alltag mit Charakter“ und „großes Tourenmotorrad“. Die Royal Enfield Classic 650 bietet ein Bremsgefühl, das eher direkt und gut dosierbar wirkt. Das ist angenehm, wenn man häufig an Ampeln steht oder in wechselndem Tempo fährt.
Die Honda CB 1300 SA punktet eher mit Reserven und einem souveränen Ansprechverhalten. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn man zügiger unterwegs ist, macht sich das positiv bemerkbar. Schwächen zeigen sich eher indirekt: Wer sehr langsam und häufig rangiert, merkt, dass ein großes Motorrad immer etwas mehr „Masse“ mitbringt als ein leichteres Konzept.
Sitzposition und Komfort: Stadtwege vs. Langstrecke
Die Royal Enfield Classic 650 ist häufig die Wahl, wenn man eine entspannte Sitzhaltung sucht, die nicht zu sportlich ausfällt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für gemütliche Ausfahrten gemacht – mit einem Komfort, der eher „angenehm“ als „maximal“ ist. Für längere Strecken kann das gut funktionieren, solange man Pausen einplant und die eigene Sitzhaltung regelmäßig anpasst.
Die Honda CB 1300 SA zielt stärker auf Komfort über längere Zeit. Die Sitzposition wirkt insgesamt auf Stabilität und entspannte Kontrolle ausgelegt. Gerade wenn die Tour länger wird, spielt die CB 1300 SA ihre Stärken aus: weniger „ständiges Umsetzen“, mehr ruhiges Fahren. Als mögliche Schwäche bleibt: Wer ein besonders kompaktes, leicht zu manövrierendes Motorrad sucht, könnte die Größe und das Gewicht im Alltag stärker spüren.
Alltagstauglichkeit: Wendigkeit, Übersicht und Nutzung
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern wie gut sich ein Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: übersichtliche Bedienung, ein unkompliziertes Fahrgefühl und eine Art von „einfach losfahren“. Gerade für Fahrten rund um die Stadt oder für spontane Landstraßenrunden ist das ein Plus.
Die Honda CB 1300 SA ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn der Tag nach „mehr Strecke“ aussieht: Pendeln mit Reserven, Ausfahrten mit Tempo und Touren, bei denen man nicht ständig ans Limit denkt. Wer dagegen sehr häufig enge Parklücken ansteuert oder viel im Stop-and-Go steckt, wird die größere Dimension eher als Aufwand wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Classic 650 – Stärken
- Charaktervoller Motor: Fahrspaß durch ein eher „gefühltes“ Ansprechverhalten im mittleren Drehzahlbereich.
- Retro-Feeling: Stimmiges Gesamtpaket aus Design, Bedienung und Fahrgefühl.
- Alltagsnähe: Wirkt wie ein Motorrad, das man gern und oft bewegt.
Royal Enfield Classic 650 – Schwächen
- Tourenanspruch: Für sehr lange Strecken braucht es eher bewusstes Pausenmanagement und eine passende Fahrweise.
- Anspruch an Tempo: Wer dauerhaft sehr zügig fährt, wird die Grenzen eher früher spüren als bei der CB 1300 SA.
Honda CB 1300 SA – Stärken
- Souveräne Kraft: Durchzug und Reserven machen Überholen und zügiges Fahren entspannter.
- Stabilität auf Strecke: Ruhiges, vertrauensvolles Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten.
- Komfort für längere Fahrten: Weniger „ständiges Nachjustieren“ auf Tour.
Honda CB 1300 SA – Schwächen
- Größe im Alltag: Wendigkeit und Rangieren können im Stadtbetrieb mehr Aufwand bedeuten.
- Charakter: Wer bewusst „Oldschool“ statt „effizient“ sucht, könnte weniger Nostalgie-Feeling finden.
Welche Werte zählen wirklich? Der Vergleich der Konzepte
Wenn man die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle gegeneinander betrachtet, wird das Bild klar: Die Royal Enfield Classic 650 ist eher ein Motorrad, das mit seinem Konzept punktet – mit einem Motor, der sich stimmig in den Alltag einfügt, und mit einem Fahrgefühl, das nicht auf maximale Durchsetzungskraft bei Höchsttempo ausgelegt ist. Die Honda CB 1300 SA dagegen ist stärker auf „große“ Nutzung optimiert: mehr Reserven, mehr Stabilität und ein Komfort, der besonders auf längeren Strecken überzeugt.
Das bedeutet nicht, dass eines „besser“ ist als das andere – sondern dass beide ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen ausspielen. Wer das berücksichtigt, trifft meist schneller die richtige Wahl.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, Charakter und entspanntem Fahrspaß liegt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses: Stadt, Landstraße, gemütliche Touren und alle Momente, in denen man das Fahrgefühl und die „klassische“ Art zu fahren genießen möchte. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei nicht dauerhaft sehr hohes Tempo anstrebt, wird mit der Classic 650 sehr zufrieden sein.
Die Honda CB 1300 SA empfiehlt sich vor allem dann, wenn längere Strecken, souveränes Überholen und ein ruhiges, stabiles Fahrverhalten im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein erwachsenes Tourenmotorrad suchen, das auch bei zügiger Gangart entspannt bleibt und Komfort über Zeit liefert. Wer im Alltag mit einem größeren Motorrad leben kann und gern Reserven nutzt, bekommt mit der CB 1300 SA das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Classic 650 für Charakter und entspanntes Fahren, CB 1300 SA für Tourenkomfort, Stabilität und Kraftreserven.