| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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Royal Enfield Classic 650 vs Husqvarna Vitpilen 701 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wer zwischen der Royal Enfield Classic 650 und der Husqvarna Vitpilen 701 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Motorräder, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien: Die Classic 650 steht für entspanntes Cruisen, einen klassischen Look und einen Motor, der eher nach Gefühl als nach Sportlichkeit klingt. Die Vitpilen 701 dagegen wirkt wie ein modernes Statement: kompakt, leichtfüßig, mit klarer Naked-Bike-Optik und einem deutlich sportlicheren Anspruch. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.
Erster Eindruck: Charakter und Stil im direkten Vergleich
Die Royal Enfield Classic 650 bringt den Retro-Vibe mit: runde Formen, stimmige Proportionen und eine Ausstrahlung, die sofort nach „einfach fahren“ aussieht. Das Motorrad wirkt bewusst nicht wie ein technisches Gerät, sondern wie ein Begleiter für entspannte Touren. Die Husqvarna Vitpilen 701 ist dagegen deutlich kantiger und moderner. Schon von der Sitzposition bis zur Frontansicht wirkt sie agil und wach – als wäre sie für dynamische Landstraßenfahrten gemacht.
Beide Motorräder sind Naked- bzw. Cruiser-nahe Konzepte, aber die Wirkung ist verschieden: Die Classic 650 lädt eher zum ruhigen Rhythmus ein, während die Vitpilen 701 eher Tempo und Reaktionsfreude vermittelt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede. Die Royal Enfield Classic 650 setzt auf einen Motor, der sich gleichmäßig und „mechanisch“ anfühlt. Das Drehmoment kommt spürbar, aber nicht hektisch. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf der Landstraße angenehm ist: Gas auf, Rhythmus halten, entspannt weiterrollen. Wer gerne vorausschauend fährt und den Motor eher als Begleitung nutzt, wird sich schnell wohlfühlen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt dagegen in einer anderen Liga, wenn es um Dynamik geht. Der Motor wirkt lebendiger und „direkter“, die Gasannahme fühlt sich sportlicher an. Das macht die Vitpilen 701 besonders interessant, wenn häufig beschleunigt wird, wenn Überholmanöver zügig passieren sollen oder wenn Kurvenfahrten mehr als nur „durchfahren“ sein sollen.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Classic 650 punktet mit entspannter Dosierbarkeit und einem souveränen Alltagsgefühl. Die Vitpilen 701 punktet mit Temperament und einem Fahrstil, der schneller in den Vordergrund rückt. Wer häufig gemütlich unterwegs ist, wird die Classic 650 eher genießen; wer öfter sportlich fährt, wird die Vitpilen 701 als passender empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auch beim Fahrwerk zeigen sich klare Unterschiede. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt auf Komfort und Alltag ausgelegt. Unebenheiten werden tendenziell ruhiger verarbeitet, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen gut kontrollierbar. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn längere Fahrten ohne ständiges „Nachjustieren“ angenehm bleiben sollen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 fühlt sich dagegen spürbar agiler an. In Kurven wirkt sie wendiger, das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Route viele Richtungswechsel hat oder wenn man gerne zügig und präzise fährt. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup je nach Fahrstil und Straßenqualität weniger „weich“ wirken als bei der Classic 650.
Kurz gesagt: Die Classic 650 ist oft die entspanntere Wahl für Alltag und längere Strecken. Die Vitpilen 701 ist die dynamischere Wahl, wenn Handling und Kurvengefühl im Fokus stehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Royal Enfield Classic 650 bietet ein gut kontrollierbares Bremsverhalten, das im Alltag zuverlässig wirkt. Gerade im Stadtverkehr und bei moderater Fahrweise ist das ein Plus, weil sich das Motorrad angenehm „vorhersagbar“ verzögern lässt.
Die Husqvarna Vitpilen 701 wirkt beim Bremsen insgesamt sportlicher. Die Verzögerung fühlt sich kräftiger und direkter an, was in zügigen Situationen oder bei sportlicherem Fahren mehr Sicherheit vermitteln kann. Wer häufig dynamisch unterwegs ist, profitiert von diesem Charakter.
Stärken/Schwächen: Die Classic 650 punktet mit alltagstauglicher Kontrolle. Die Vitpilen 701 punktet mit sportlicher Bremsleistung und einem Gefühl von Reserven.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Faktor, weil sie den Alltag prägt. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt tendenziell entspannter: Die Haltung unterstützt einen ruhigen Fahrstil und macht längere Fahrten oft angenehmer, solange das Tempo nicht dauerhaft hoch ist. Das Motorrad „trägt“ den Fahrer eher, statt ihn in eine sportliche Haltung zu drängen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist ergonomisch klarer auf aktives Fahren ausgelegt. Die Position unterstützt eine aufmerksame, dynamische Fahrweise. Wer gerne schnell reagiert, Kurven aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die Vitpilen 701 als stimmiger empfinden. Wer dagegen lange Strecken sehr entspannt fahren möchte, kann die Classic 650 als komfortabler wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Alltagspraxis
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die Royal Enfield Classic 650 ist dabei besonders stark, wenn es um entspanntes Handling im Verkehr geht: ruhige Motorcharakteristik, gutmütiges Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das nicht ständig nach sportlicher Konzentration verlangt. Das macht sie attraktiv für Pendler, die nicht jedes Mal „arbeiten“ wollen, sondern einfach ankommen möchten.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit anderer Ausrichtung. Sie fühlt sich im Stadtverkehr lebendig an und macht Spaß, wenn man gerne beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt. Für viele ist das ein Plus – für andere kann der sportlichere Charakter im dichten Verkehr weniger „entspannt“ wirken.
Ausstattung und Technik: Was man im Vergleich spürt
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Classic 650 wirkt eher wie ein Motorrad, das auf Fahrgefühl und Stil setzt. Die Vitpilen 701 wirkt technischer und moderner, was sich im Gesamteindruck bemerkbar macht. In der Praxis bedeutet das: Wer gerne moderne Features und ein „aktuelles“ Motorradgefühl möchte, wird sich bei der Vitpilen 701 wohler fühlen. Wer dagegen den Fokus auf klassisches Motorradgefühl legt, findet bei der Classic 650 schnell den richtigen Ton.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Classic 650 – Stärken
- Entspanntes, gut dosierbares Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Komfortorientiertes Handling, das längere Fahrten erleichtert
- Retro-Charakter und stimmiger Stil, der nicht nach „Sportgerät“ wirkt
Royal Enfield Classic 650 – Schwächen
- Weniger sportlicher Anspruch im Vergleich zur Vitpilen 701
- Wer maximale Agilität und Dynamik sucht, findet diese eher bei der Husqvarna
Husqvarna Vitpilen 701 – Stärken
- Lebendiger Motorcharakter mit sportlicher Gasannahme
- Agiles Handling und dynamisches Kurvengefühl
- Bremsen und Fahrdynamik wirken insgesamt „sportlicher“
Husqvarna Vitpilen 701 – Schwächen
- Sportlicheres Setup kann je nach Straßenqualität weniger „weich“ wirken
- Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die Classic 650 als passender empfinden
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Der Vergleich wird am Ende einfach, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Royal Enfield Classic 650 ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt, sich angenehm dosieren lässt und mit klassischem Stil überzeugt. Sie eignet sich gut für Pendeln, entspannte Landstraßenfahrten und für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht ständig „fordern“ soll.
Die Husqvarna Vitpilen 701 passt eher zu Fahrern, die Dynamik mögen: schnelle Reaktionen, lebendiger Motor, agiles Handling und ein sportliches Gesamtgefühl. Wer häufig Kurven fährt, gerne zügig unterwegs ist oder einfach mehr Fahrspaß aus dem Motorrad herauskitzeln möchte, findet in der Vitpilen 701 meist die stimmigere Wahl.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl für entspannte Fahrer, die ein klassisches Motorradgefühl suchen: ruhigerer Charakter, komfortorientiertes Handling und ein Gesamtpaket, das im Alltag leicht zu genießen ist. Wer vor allem pendelt, gemütlich über Landstraßen rollt und Wert auf Stil sowie unkomplizierte Fahrbarkeit legt, wird mit der Classic 650 sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist die passendere Option für alle, die mehr Dynamik möchten: lebendiger Motor, agiles Handling und ein sportlicheres Brems- und Fahrgefühl. Wer Kurven aktiv fährt, häufiger zügig unterwegs ist oder ein modernes Naked-Bike mit klarer Performance-Ausrichtung sucht, findet in der Vitpilen 701 den besseren Match.
Kurz gesagt: Classic 650 für entspanntes Cruisen und Alltag mit Charakter – Vitpilen 701 für sportlichen Fahrspaß, Agilität und mehr „Biss“.