| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Royal Enfield Classic 650 vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz eines Vergleichs. Die Royal Enfield Classic 650 steht für klassischen Stil, einen charaktervollen Motor und ein entspanntes Fahrgefühl. Die Kawasaki KLE 500 SE dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur auf der Straße, sondern auch abseits der ganz glatten Wege gern bewegt. Wer vor der Entscheidung steht, profitiert davon, die Unterschiede nicht nur auf dem Papier zu betrachten, sondern sie im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Sitzposition und Nutzung zu verstehen.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Royal Enfield Classic 650 ist ein Motorrad, das bewusst auf Retro-Ästhetik setzt und dabei moderne Ansprüche an Alltagstauglichkeit erfüllen möchte. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gleichmäßigen Antrieb und einem Fahrstil, der eher nach „mitgehen“ als nach „durchziehen“ verlangt. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Erlebnis.
Die Kawasaki KLE 500 SE verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist als Allrounder gedacht: für Pendeln, für längere Strecken und auch für Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist. Das merkt man an der Auslegung, die auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Wer ein Motorrad sucht, das flexibel bleibt und nicht zu sehr auf eine einzige Disziplin festgelegt ist, findet hier einen spannenden Kandidaten.
Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich schnell: Die Royal Enfield Classic 650 wirkt im Fahrbetrieb eher „drehmomentorientiert“ im Sinne von gleichmäßigem Vortrieb. Das bedeutet: In vielen Situationen reicht ein moderates Tempo, und das Motorrad zieht sauber nach, ohne dass ständig nachgeschaltet oder aggressiv beschleunigt werden muss. Genau das macht den Charakter so angenehm für Stadtverkehr und entspannte Landstraßenrunden.
Die Kawasaki KLE 500 SE spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von „Fahrbarkeit“ über verschiedene Drehzahlbereiche. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen gut reagieren kann. Gerade wenn die Strecke unruhiger wird oder man öfter zwischen Beschleunigen und Rollen wechselt, wirkt die KLE oft wie ein Motorrad, das sich schnell anpasst. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht immer die gleiche Streckenart fährt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Royal Enfield Classic 650: Stärke ist der stimmige, entspannte Vortrieb, der sich besonders bei gleichmäßiger Fahrweise gut anfühlt. Schwäche kann sein, dass wer sportlich „obenrum“ unterwegs sein möchte, das Charakterbild weniger dynamisch findet als bei Motorrädern, die stärker auf maximale Spitzenleistung ausgelegt sind.
Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die vielseitige Nutzbarkeit im Alltag, inklusive der Fähigkeit, auf wechselnde Bedingungen souverän zu reagieren. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „romantisch“ wirkt als bei einer klassischen Retro-Maschine – dafür steht aber die praktische Alltagstauglichkeit im Vordergrund.
Fahrgefühl und Sitzposition: Komfort vs. Kontrolle
Die Royal Enfield Classic 650 ist in der Regel so ausgelegt, dass sie ein angenehmes, eher entspanntes Fahrgefühl vermittelt. Die Sitzposition und die Ergonomie passen gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „kämpfen“ muss, um die Kontrolle zu behalten. Das ist besonders dann ein Plus, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn im Alltag häufig angehalten und wieder angefahren wird.
Die Kawasaki KLE 500 SE setzt stärker auf Kontrolle und Beweglichkeit. Durch die Auslegung als Allrounder fühlt sich das Motorrad oft dann besonders passend an, wenn die Straße nicht immer gleich bleibt. Die Sitzhaltung wirkt dabei meist so, dass man das Motorrad aktiv führen kann, ohne dass es sich zu sehr auf eine einzige Fahrart festlegt.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer vor allem kurze Strecken, Stadtverkehr und entspannte Touren fährt, wird an der Royal Enfield Classic 650 häufig den „Flow“ schätzen: Man fährt, ohne ständig zu optimieren. Wer dagegen regelmäßig zwischen unterschiedlichen Straßenverhältnissen wechselt oder auch mal unebene Abschnitte einplant, profitiert eher von der Kawasaki KLE 500 SE, weil sie sich als vielseitiges Werkzeug anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Spurtreue und Wendigkeit
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Royal Enfield Classic 650 zielt eher auf ein harmonisches, ruhiges Fahrbild. Das Motorrad wirkt dabei so, als würde es Unebenheiten nicht dramatisieren, sondern sie „wegmoderieren“. Dadurch entsteht ein angenehmes Gefühl, besonders wenn man nicht ständig aggressiv in Kurven arbeitet.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist stärker auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten ausgelegt. Das Handling wirkt oft direkter, und die Maschine vermittelt das Gefühl, dass man sie auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollieren kann. Gerade auf Strecken, auf denen man mal zügig fahren möchte und mal eher defensiv unterwegs ist, kann das ein Vorteil sein.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
Royal Enfield Classic 650: Stärke ist das entspannte Fahrverhalten, das lange Fahrten angenehmer macht. Schwäche kann sein, dass sehr sportliche Fahrerinnen und Fahrer ein noch „spritzigeres“ Kurvengefühl erwarten.
Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die vielseitige Kontrolle und das Gefühl von Anpassungsfähigkeit. Schwäche kann sein, dass das Fahrbild je nach persönlichem Geschmack weniger „seidig“ wirkt als bei einer stärker auf Komfort abgestimmten Retro-Maschine.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Bei beiden Modellen spielt die Bremsanlage eine wichtige Rolle, aber der Unterschied zeigt sich eher im Gesamtkonzept: Die Royal Enfield Classic 650 wirkt so, als würde sie auf gut dosierbare Verzögerung setzen, die zu einem ruhigen Fahrstil passt. Das ist im Alltag besonders wertvoll, weil man häufig sanft und kontrolliert bremst.
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Gesamteindruck oft „allrounder“: Wenn es zügiger wird oder wenn man häufiger auf wechselnde Situationen reagieren muss, hilft das Gefühl von direkter Kontrolle. Das ist ein Plus, wenn man nicht nur auf perfekt glatten Straßen unterwegs ist.
Komfort, Alltagstauglichkeit und Ausstattung
Im Alltag zählen Details: Windschutz, Sitzkomfort, Übersicht und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegt. Die Royal Enfield Classic 650 punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Retro-Charme und angenehmer Fahrbarkeit. Gerade wer gerne „entspannt unterwegs“ ist, wird die Maschine als angenehm empfinden.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist stärker darauf ausgelegt, dass man das Motorrad für verschiedene Zwecke nutzt. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die Wochenendtour zählt, sondern auch der tägliche Weg zur Arbeit oder längere Strecken mit wechselnden Bedingungen.
Stärken und Schwächen in der Nutzung
Royal Enfield Classic 650: Stärke ist die stimmige Kombination aus Charakter und Komfort für entspannte Fahrten. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Werkzeugcharakter“ vermittelt als ein Allrounder, wenn man sehr vielseitige Einsatzszenarien plant.
Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die flexible Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass der Retro-Faktor und das „klassische Erlebnis“ nicht im Vordergrund stehen, sondern eher die praktische Funktion.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Classic 650 und Kawasaki KLE 500 SE hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird.
Royal Enfield Classic 650 – passend für…
Die Royal Enfield Classic 650 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag angenehm anfühlt, mit seinem Motorcharakter begeistert und optisch wie ein echter Klassiker wirkt. Wer gerne gleichmäßig fährt, Touren entspannt angeht und Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Kawasaki KLE 500 SE – passend für…
Die Kawasaki KLE 500 SE ist eine gute Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad im Fokus steht: für unterschiedliche Strecken, für wechselnde Bedingungen und für Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich nicht auf eine einzige Fahrart festnageln lässt. Wer gern flexibel bleibt und auch mal mehr „Allround“ statt „nur Straße“ fährt, findet in der KLE oft den passenden Charakter.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn der Wunsch nach einem klassischen Look, einem stimmigen Motorcharakter und einem entspannten Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie eignet sich besonders für ruhige Alltagsfahrten, genussvolle Landstraßenrunden und Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen. Die Kawasaki KLE 500 SE punktet dagegen mit Vielseitigkeit: Wer häufig zwischen unterschiedlichen Streckenverhältnissen wechselt, ein Motorrad für verschiedene Einsätze sucht und dabei Wert auf Kontrolle und Anpassungsfähigkeit legt, wird mit der KLE eher das Gefühl bekommen, „das richtige Werkzeug“ zu haben. Kurz gesagt: Classic 650 für Stil und entspanntes Fahren, KLE 500 SE für Flexibilität und Allround-Einsatz. Wer beide Probefährt, merkt schnell, welches Konzept besser zur eigenen Fahrweise passt.