UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Royal Enfield Classic 650 vs Kawasaki W 800: Vergleich für Retro-Fans

Wenn es um klassische Optik, entspanntes Cruisen und ein Motorrad geht, das sich nicht wie ein reines „Transportmittel“ anfühlt, landen viele schnell bei Royal Enfield Classic 650 und Kawasaki W 800. Beide Modelle bedienen den Retro-Gedanken sehr glaubwürdig – aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten. Während die Classic 650 eher den Charakter eines modernen Klassikers mit eigenem Stil verkörpert, wirkt die W 800 wie eine konsequent durchgezogene Interpretation des klassischen Kawasaki-Designs. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend: Es geht nicht nur um Daten, sondern um das Gesamtgefühl beim Fahren.

Grundidee: Was beide Motorräder gemeinsam haben

Beide Bikes setzen auf eine Sitzposition, die nicht nach „Sport“ schreit, sondern nach Kontrolle und Komfort. Das Fahrwerk ist auf ein ruhigeres Tempo ausgelegt, die Motoren liefern ihre Stärke nicht nur im oberen Drehzahlbereich, und die Optik ist so gestaltet, dass man das Motorrad auch dann gern anschaut, wenn man gerade nicht fährt. Dazu kommt: Beide Modelle sind so gebaut, dass sie im Alltag funktionieren – vom kurzen Weg in die Stadt bis zur längeren Tour am Wochenende.

Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Royal Enfield Classic 650 ist spürbar auf einen „gefühlten Drehmoment-Drive“ ausgelegt: Der Motor wirkt im unteren bis mittleren Bereich lebendig und vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig hochdrehen muss. Das passt besonders zu Fahrern, die entspannt beschleunigen möchten und gern mit gleichmäßigem Gas arbeiten.

Die Kawasaki W 800 dagegen wirkt in der Praxis oft „linearer“ und sehr kultiviert. Sie lädt dazu ein, den Motor im passenden Drehzahlfenster zu halten, ohne dass man das Gefühl bekommt, ständig gegen den Charakter des Motors arbeiten zu müssen. Gerade auf Landstraßen und bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten spielt die W 800 ihre Stärken aus: ruhiger Lauf, angenehmes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich wie ein klassisches Cruiser-Rhythmus anfühlt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen im „Alltagston“ des Motors – angenehm, wenn häufiges Anfahren, zügiges Mitschwimmen und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter je nach Erwartung weniger „fein“ wirkt als bei sehr modernen, stark auf Glätte getrimmten Aggregaten.
  • Kawasaki W 800: Stärken liegen in der gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem kultivierten Eindruck. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale Spontanität aus dem Stand heraus suchen, die Charakteristik als weniger „druckvoll“ empfinden – dafür belohnt sie die W 800 mit einem stimmigen Gesamtpaket über die Drehzahlbereiche.

Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität

Beide Motorräder sind nicht als „Sportgeräte“ gedacht, aber sie unterscheiden sich im Detail. Die Royal Enfield Classic 650 vermittelt häufig den Eindruck, dass sie für entspannte Fahrten gebaut ist: Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten nicht unnötig nach vorn durchgereicht werden. In Kurven fühlt sich das Bike stabil an, solange die Fahrweise ruhig bleibt und man das Motorrad nicht zu aggressiv „einlenkt“.

Die Kawasaki W 800 wirkt im Handling oft etwas „präsenter“. Das heißt nicht, dass sie sportlich wird, aber sie lässt sich in der Praxis häufig leichter in den gewünschten Rhythmus bringen. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten auf Landstraßen kann das ein Vorteil sein: Man bekommt ein gutes Gefühl für die Linie und kann das Motorrad ohne viel Aufwand führen.

Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich

  • Royal Enfield Classic 650: Stärken sind der komfortorientierte Charakter und die entspannte Abstimmung. Schwäche kann sein, dass bei sehr dynamischer Fahrweise weniger „Biss“ entsteht als bei Bikes, die klar auf Agilität getrimmt sind.
  • Kawasaki W 800: Stärken sind die gutmütige Führung und das harmonische Zusammenspiel aus Stabilität und Kontrolle. Schwäche kann sein, dass der Komfort je nach Reifenwahl und Beladung weniger „weich“ wirkt als erwartet.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?

Bei Retro-Motorrädern ist die Ergonomie entscheidend, weil man oft länger unterwegs ist und der Komfort nicht nur auf dem Papier zählen sollte. Die Royal Enfield Classic 650 bietet typischerweise eine Sitzposition, die für viele Fahrer angenehm zugänglich ist: nicht zu tief, nicht zu gestreckt, und damit gut für Alltagsfahrten. Wer gern „aufrecht“ fährt, findet hier meist schnell einen passenden Winkel.

Die Kawasaki W 800 wirkt ergonomisch ebenfalls alltagstauglich. Häufig wird sie als Motorrad wahrgenommen, das sich für längere Strecken angenehm anfühlt, weil die Haltung nicht in eine extreme Richtung drückt. Gleichzeitig kann die konkrete Passform je nach Körpergröße und Arm-/Beinlänge variieren.

Stärken und Schwächen bei Ergonomie

  • Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen in der unkomplizierten Alltagshaltung. Schwäche kann sein, dass sehr große oder sehr kleine Fahrer je nach Ausstattung/Setup schneller Anpassungsbedarf haben.
  • Kawasaki W 800: Stärken sind die oft stimmige Langstrecken-Komfortwirkung. Schwäche kann sein, dass die Sitzposition für manche Fahrer minimal „anders“ wirkt als erwartet – ein Probefahren ist hier besonders sinnvoll.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour

Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Stop-and-Go bewegt, wie leicht es sich rangieren lässt und wie entspannt es bei konstantem Tempo bleibt. Die Royal Enfield Classic 650 spielt ihre Vorteile oft dort aus, wo man häufig anfahren, schalten und in moderatem Tempo fahren muss. Der Motorcharakter unterstützt das, und das Bike wirkt insgesamt so, als wäre es für „normale“ Fahrten gemacht.

Die Kawasaki W 800 ist besonders stark, wenn die Strecke mehr „Fluss“ bekommt: Landstraße, Landstraßen-Kombinationen und Touren mit gleichmäßigen Abschnitten. Dann zeigt sich, dass die W 800 nicht nur gut aussieht, sondern auch ein stimmiges Langstrecken-Gefühl vermittelt.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Royal Enfield Classic 650: Stärken sind die unkomplizierte Nutzung im Alltag und der Charakter, der sich gut in den Verkehr einfügt. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten oder hohen Dauergeschwindigkeiten die Erwartung an „Highway-Feeling“ nicht immer erfüllt wird.
  • Kawasaki W 800: Stärken sind die ruhige Art bei gleichmäßigem Fahren und das insgesamt stimmige Tourenpaket. Schwäche kann sein, dass man im dichten Stadtverkehr je nach Fahrstil weniger „spielerisch“ wirkt als erwartet.

Technik, Ausstattung und typische Kaufkriterien

Beim Kauf schauen viele nicht nur auf den Motor, sondern auch auf das Gesamtpaket: Bedienbarkeit, Verarbeitung, Ersatzteilversorgung, Wartungsfreundlichkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad langfristig betreiben lässt. Beide Modelle haben ihre Fangemeinde, und genau deshalb lohnt es sich, die typischen Eigenschaften im Blick zu behalten.

Die Royal Enfield Classic 650 wird häufig als Modell wahrgenommen, das einen modernen Retro-Ansatz verfolgt und dabei dennoch seinen eigenen Charakter behält. Das kann ein Plus sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht „wie jedes andere“ wirkt. Gleichzeitig sollte man bei der Kaufentscheidung darauf achten, wie die individuelle Ausstattung (z. B. Komfortdetails, Zubehör, Setup) zum eigenen Fahrprofil passt.

Die Kawasaki W 800 steht oft für ein besonders rundes Gesamtgefühl. Wer Wert auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bedienung legt, findet hier häufig ein Motorrad, das sich „einfach gut“ anfühlt. Auch hier gilt: Je nach Einsatzgebiet (Stadt vs. Tour) können Details wie Sitzkomfort, Reifenwahl und Setup den Unterschied machen.

Preis-Leistungs-Gedanke und Zielgruppe

Beim Vergleich zwischen Royal Enfield Classic 650 und Kawasaki W 800 geht es am Ende oft um die Frage: Was soll das Motorrad vor allem sein? Ein Bike, das man gern „lebt“ und das den Retro-Charme mit einer eigenen Note liefert? Oder ein Motorrad, das sich wie ein klassischer Cruiser anfühlt und dabei sehr konsistent im Fahrgefühl bleibt?

Die Classic 650 ist besonders interessant, wenn der Fokus auf dem Charakter des Motors, dem entspannten Alltagsgebrauch und dem Wunsch nach einem Motorrad liegt, das sich nicht zu „steril“ anfühlt. Die W 800 ist besonders passend, wenn ein kultiviertes, harmonisches Fahrgefühl und ein stimmiges Cruiser-Paket wichtiger sind als maximale „Spontanität“ aus jeder Situation.

Stärken und Schwächen im Gesamtpaket

  • Royal Enfield Classic 650: Stärken: eigenständiger Retro-Charakter, angenehmer Alltagston, oft schnell „vertraut“ im Handling. Schwächen: je nach Erwartung an Laufruhe/Feinheit kann das Fahrgefühl weniger „glatt“ wirken.
  • Kawasaki W 800: Stärken: kultiviertes Gesamtpaket, ruhige Kraftentfaltung, stimmiges Tourenverhalten. Schwächen: wer ein sehr lebhaftes, impulsives Ansprechverhalten sucht, könnte die Charakteristik als weniger „aggressiv“ empfinden.

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Retro-Feeling mit einem modernen, alltagstauglichen Motorcharakter verbindet. Wer gern entspannt fährt, häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder ein Bike möchte, das sich schnell nach „meinem Motorrad“ anfühlt, liegt mit der Classic 650 oft richtig. Die Kawasaki W 800 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die ein besonders rundes, kultiviertes Cruiser-Gefühl bevorzugen und vor allem auf Landstraße und Touren Wert auf harmonisches Zusammenspiel legen. Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an: Die Classic 650 überzeugt durch ihren eigenen Charakter und die unkomplizierte Nutzung, während die W 800 durch ihre stimmige, gleichmäßige Art im Fahralltag und auf längeren Strecken punktet. Am Ende entscheidet das Bauchgefühl – und ein Probefahren zeigt schnell, welches Fahrgefühl wirklich besser zu den eigenen Erwartungen passt.

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