UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung
Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm
Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km
Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Royal Enfield Classic 650 vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Alltag, Landstraße und den besonderen Charakter

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, steckt darin oft genau die richtige Frage: Soll es eher der entspannte Klassiker sein, der sich nach Stil und Gelassenheit anfühlt – oder die eher sportlich-robuste Maschine, die auch abseits der ausgetretenen Wege Spaß macht? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Royal Enfield Classic 650 und der Suzuki DR-Z 4SM. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken, beide bringen einen klaren Charakter mit, und beide können je nach Fahrprofil die bessere Wahl sein.

Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Vibe vs. Supermoto-Ansatz

Die Royal Enfield Classic 650 steht für den klassischen Look und ein Fahrgefühl, das eher auf entspannte Drehzahlen und ruhige Kontrolle setzt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht nur von A nach B will, sondern unterwegs auch genießen möchte. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf Agilität und sportliche Dynamik ausgelegt. Der Supermoto-Ansatz zeigt sich im Handling: Das Motorrad fühlt sich lebendig an, reagiert direkt und macht Lust auf zügige Kurvenfahrten – und auf Strecken, die nicht perfekt asphaltiert sind.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. sportliche Direktheit

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden deutlich. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt im Alltag oft wie ein „entspanntes Arbeitstier“: Die Kraft steht spürbar an, ohne dass man ständig hochdrehen muss. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Verkehr stop-and-go ist oder wenn die Route eher gemütlich verläuft. Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen ihre Stärken bei Fahrweise aus, die mehr Dynamik fordert. Der Motor fühlt sich in der Regel dann am besten an, wenn man ihn aktiv nutzt und die Drehzahl im passenden Bereich hält. Dadurch entsteht ein sportlicheres Gefühl, das gerade auf kurvigen Strecken oder bei zügigem Fahren Spaß macht.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht und souverän anfühlt, landet häufig bei der Royal Enfield Classic 650. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das „mitdenkt“, wenn es um Beschleunigung, Richtungswechsel und sportliche Impulse geht, wird die Suzuki DR-Z 4SM stärker im Fokus haben.

Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. agil und kompromissbereit

Auch beim Fahrwerk geht es um unterschiedliche Philosophien. Die Royal Enfield Classic 650 ist so abgestimmt, dass sie im Alltag Ruhe ausstrahlt. Unebenheiten werden in der Regel kontrolliert aufgenommen, und das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar. Das ist besonders wertvoll, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn längere Fahrten geplant sind.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen klar auf Agilität getrimmt. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lässt sich in Kurven oft williger bewegen und vermittelt das Gefühl, schnell „in den Rhythmus“ zu kommen. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung je nach Untergrund auch mehr Aufmerksamkeit verlangen. Wer häufig auf glattem Asphalt unterwegs ist, erlebt die DR-Z 4SM oft als sehr spritzig. Wer dagegen viel Komfort auf schlechten Straßen erwartet, muss bei der Supermoto-Charakteristik eher mit dem einen oder anderen Kompromiss leben.

Bremsen und Sicherheit: Stabilität im Alltag vs. sportliche Kontrolle

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen Alltagssicherheit und sportlicher Kontrolle. Die Royal Enfield Classic 650 zielt darauf ab, zuverlässig zu verzögern und dabei ein gut dosierbares Gefühl zu liefern. Das ist wichtig, wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist oder wenn man vorausschauend fährt.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist stärker auf zügiges Fahren ausgelegt. Dadurch wirkt die Bremsleistung in sportlichen Situationen oft „präsenter“, und das Motorrad lässt sich in Kombination mit dem Fahrwerk dynamischer kontrollieren. Wer häufig zügig unterwegs ist oder Kurvenfahrten mag, wird die DR-Z 4SM hier als besonders passend empfinden.

Komfort und Sitzposition: entspannter Cruiser vs. aufrechte Sportlichkeit

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Royal Enfield Classic 650 bietet typischerweise eine eher entspannte Haltung, die zu längeren Fahrten einlädt. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach fahren kann.

Die Suzuki DR-Z 4SM bringt dagegen eine sportlichere, aufrechtere oder zumindest aktiver zu fahrende Position mit. Das kann sich auf kurzen Strecken sehr lebendig anfühlen und macht Spaß, wenn man das Motorrad spürt. Für sehr lange Touren hängt es stärker vom persönlichen Empfinden ab: Wer eine aktivere Haltung mag, fühlt sich schnell wohl, wer eher Komfort sucht, könnte die Classic 650 bevorzugen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Handlichkeit, Alltagstempo und dem Gefühl, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Royal Enfield Classic 650 punktet hier häufig mit ihrem ruhigen Charakter: Sie wirkt weniger „fordernd“, lässt sich im Verkehr gut bewegen und passt zu Fahrten, bei denen man nicht ständig das Tempo neu erfinden muss.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen besonders dann stark, wenn der Alltag auch mal „unperfekt“ ist: Kopfsteinpflaster, Feldwege in der Nähe oder Strecken, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen. Durch den Supermoto-Ansatz kann sie sich vielseitiger anfühlen, ohne dass man gleich in Richtung reines Offroad-Motorrad gehen muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Classic 650 – Stärken

  • Entspanntes Fahrgefühl mit einem Motorcharakter, der auch ohne permanentes Hochdrehen Spaß macht.
  • Stimmiger Cruiser-Vibe: Optik und Gesamtgefühl passen zu ruhigen, genussvollen Touren.
  • Komfortorientierte Abstimmung, die im Alltag oft als angenehm empfunden wird.

Royal Enfield Classic 650 – Schwächen

  • Wenn maximale Sportlichkeit und „sofortige“ Dynamik im Vordergrund stehen, wirkt die DR-Z 4SM oft lebendiger.
  • Für sehr ambitionierte Fahrten auf wechselndem Untergrund kann die Supermoto-Ausrichtung der Suzuki im Vorteil sein.

Suzuki DR-Z 4SM – Stärken

  • Agiles Handling mit direkter Rückmeldung, ideal für Kurven und dynamische Fahrweise.
  • Vielseitigkeit durch den Supermoto-Ansatz: auch abseits des perfekten Asphalts macht sie oft Freude.
  • Sportlicher Motorzug, der Lust auf aktives Fahren macht.

Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen

  • Je nach Untergrund kann der Fokus auf Agilität weniger „samtig“ wirken als bei der Classic 650.
  • Wer vor allem Komfort und entspanntes Cruisen sucht, könnte die Royal Enfield als stimmiger empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Royal Enfield Classic 650 ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag souverän anfühlt, optisch nach klassischem Stil aussieht und auf längeren Strecken nicht „anstrengend“ wird. Sie passt gut zu Menschen, die lieber gleichmäßig fahren, die Landschaft genießen und das Motorrad als Begleiter sehen.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr „Action“ liefern soll: sportliche Kurvenfahrten, lebendiges Handling und das Gefühl, auch mal eine andere Strecke zu nehmen. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur auf glattem Asphalt wohlfühlt, sondern auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht, wird mit der DR-Z 4SM häufig glücklicher.

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 650 ist die passende Wahl für alle, die ein klassisches Motorrad mit entspanntem Fahrgefühl suchen: Sie wirkt im Alltag leicht zu beherrschen, bietet eine komfortorientierte Abstimmung und macht vor allem dann Freude, wenn gleichmäßiges Fahren und Genuss im Vordergrund stehen. Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt dagegen dort, wo Agilität und sportliche Dynamik zählen: Sie fühlt sich lebendig an, reagiert direkt und macht auch auf nicht ganz perfekten Strecken Lust auf mehr. Wer Komfort und ruhigen Charakter priorisiert, fährt mit der Classic 650 meist entspannter. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das aktiv gefahren werden will und vielseitig zwischen Asphalt und „mal anders“ wechseln kann, trifft mit der DR-Z 4SM die bessere Entscheidung.

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