| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Classic 650 vs Triumph Speed 400 – Vergleich für Alltag, Landstraße und den eigenen Stil
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird die Entscheidung oft spannend: Die Royal Enfield Classic 650 steht für klassische Retro-Ästhetik, eine entspannte Art zu fahren und das Gefühl, mit jeder Ausfahrt ein Stück Motorradgeschichte mitzunehmen. Die Triumph Speed 400 wirkt dagegen moderner, dynamischer und ist klar darauf ausgelegt, im Alltag schnell verfügbar zu sein – vom kurzen Weg zur Arbeit bis zur spontanen Runde am Feierabend.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Eigenschaften, die man aus den jeweiligen Ausstattungs- und Leistungsprofilen ableiten kann, gegeneinander abgewogen: Motorcharakter, Fahrbarkeit, Ergonomie, Fahrwerk/Bremsen und das Gesamtpaket aus Komfort, Anspruch und Kostenperspektive.
Design und Charakter: Retro-Vibe vs. moderne Street-Optik
Royal Enfield Classic 650: klassisch, stimmig, mit Haltung
Die Classic 650 ist optisch eine klare Ansage. Rundungen, Chrom-Details und die typische Retro-Silhouette sorgen dafür, dass das Motorrad nicht nur gefahren, sondern auch angeschaut wird. Der Charakter passt dazu: Wer eine Maschine sucht, die sich nicht wie ein reines Transportmittel anfühlt, sondern wie ein Statement, wird hier schnell warm.
Triumph Speed 400: kompakt, leichtfüßig, modern
Die Speed 400 wirkt dagegen wie ein zeitgemäßes Streetbike: klarere Linien, ein agiler Auftritt und ein Gesamtbild, das nach „einfach losfahren“ aussieht. Das Design unterstützt das Fahrgefühl – dynamischer, direkter und weniger „gemütlich im Look“, sondern eher „sportlich im Alltag“.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. knackige Dynamik
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der grundsätzliche Unterschied: Die Classic 650 zielt auf einen eher entspannten, gleichmäßigen Antrieb. Das merkt man besonders dann, wenn man nicht ständig am Gas spielt, sondern im Fluss fährt. Die Maschine wirkt dabei wie gemacht für ruhige Landstraßenabschnitte, für längere Strecken ohne Stress und für das „einfach laufen lassen“.
Die Speed 400 ist dagegen stärker auf spürbare Dynamik ausgelegt. Das Fahrgefühl wirkt lebendiger, das Ansprechverhalten ist direkter und die Maschine lädt dazu ein, öfter zu beschleunigen, zu schalten und die Strecke aktiv zu gestalten. Wer gerne zügig unterwegs ist oder im Stadtverkehr öfter „mitnimmt“, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell anfühlt.
Stärken der Classic 650 im Alltag
- Gleichmäßiger Lauf und ein Charakter, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
- Entspanntes Tempo auf Landstraße und bei längeren Fahrten.
- Retro-Feeling, das zur Fahrweise passt: weniger hektisch, mehr Genuss.
Schwächen bzw. Grenzen der Classic 650
- Wer maximale Agilität und „Sportlichkeit auf Knopfdruck“ erwartet, könnte sich eher zurückhaltend fühlen.
- Im sehr engen Stadtverkehr kann das Gesamtgefühl weniger „leicht“ wirken als bei kompakteren Konzepten.
Stärken der Speed 400 im Alltag
- Direktes Ansprechverhalten und spürbare Dynamik beim Beschleunigen.
- Agiles Handling, das sich besonders im Stadt- und Landstraßenmix auszahlt.
- Ein Fahrstil, der eher „aktiv“ als „entspannt“ belohnt.
Schwächen bzw. Grenzen der Speed 400
- Wer vor allem auf ruhige, gleichmäßige Langstrecken-Ruhe setzt, könnte die Charakteristik als weniger „entschleunigend“ empfinden.
- Je nach Erwartung an Komfort und Langstrecken-Feeling kann die Ausrichtung stärker auf Fahrspaß im Alltag wirken.
Ergonomie und Sitzposition: entspannte Haltung vs. sportlich-kompakt
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „einfach passt“ oder ob man nach einer Weile merkt, dass man sich anpassen muss. Die Classic 650 wirkt tendenziell auf eine entspannte Haltung ausgelegt: aufrechter, ruhiger, mit dem Gefühl, dass man nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeitet. Das ist angenehm, wenn man häufig im Alltag unterwegs ist oder längere Strecken ohne dauernde Anspannung fahren möchte.
Die Speed 400 ist eher kompakt und dynamisch. Das bedeutet: Die Maschine fühlt sich schnell handlich an, die Bewegungen wirken unmittelbarer. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil man in Alltagssituationen schneller reagieren kann. Wer jedoch sehr lange Touren mit maximaler Entspannung plant, sollte darauf achten, ob die eigene Körpergröße und Sitzgeometrie zur sportlicheren Ausrichtung passt.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um das Zusammenspiel aus Stabilität und Agilität. Die Classic 650 vermittelt eher das Gefühl von ruhigerem Vorankommen: Sie wirkt so, als wolle sie die Strecke „tragen“. Das kann auf längeren Abschnitten sehr angenehm sein, besonders wenn man nicht ständig die Linie neu erfinden möchte.
Die Speed 400 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Kurven und Richtungswechsel gerne annimmt. Das Handling ist oft der Punkt, an dem sich die Unterschiede im Alltag besonders zeigen: In wechselnden Situationen – Stadt, Landstraße, Kreisverkehr, Überholvorgänge – wirkt die Speed 400 häufig „leichter“ und direkter.
Auch bei den Bremsen gilt: Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber die Art, wie man Verzögerung dosiert, hängt stark vom Gesamtpaket ab (Bremsgefühl, Hebelweg, Reifen und Fahrwerksabstimmung). Wer häufig zügig unterwegs ist oder in der Stadt öfter bremsen muss, wird die direkte Rückmeldung der Speed 400 oft als Vorteil sehen. Wer dagegen eher gleichmäßig fährt und Stabilität priorisiert, wird mit der Classic 650 ebenfalls gut zurechtkommen.
Alltagstauglichkeit: Pendeln, Stadtverkehr und „einfach los“
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell man fährt, sondern wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Dazu gehören Dinge wie Ansprechverhalten, Wärmeentwicklung, Bedienbarkeit, sowie das Gefühl, dass man nicht ständig nachjustieren muss.
Die Speed 400 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufiges Beschleunigen und Abbremsen passiert. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege, für Ampelstarts, für das schnelle Einfädeln in den Verkehr und für die Momente, in denen man nicht lange planen möchte.
Die Classic 650 ist dagegen dann besonders stark, wenn man den Tag eher „mit dem Motorrad“ plant: gemütlich losrollen, Landstraße genießen, anhalten, schauen, weiterfahren. Die Maschine wirkt weniger wie ein reines Werkzeug und mehr wie ein Begleiter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Classic 650 – typische Vorteile
- Retro-Charakter und stimmiges Gesamtbild.
- Entspannter Motorcharakter, der nicht permanent Drehzahl verlangt.
- Genussorientiertes Fahrgefühl für längere Abschnitte.
Royal Enfield Classic 650 – typische Nachteile
- Weniger „sportlich-direkt“ als ein modernes Streetbike-Konzept.
- Wer maximale Agilität in engen Situationen erwartet, muss sich ggf. umstellen.
Triumph Speed 400 – typische Vorteile
- Lebendiges, dynamisches Fahrgefühl im Alltag.
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Fahrbefehle.
- Wirkt wie ein Motorrad, das Spaß macht, auch wenn die Zeit knapp ist.
Triumph Speed 400 – typische Nachteile
- Weniger „entschleunigend“ als die Classic 650.
- Komfort- und Sitzgefühl können je nach Körperbau stärker variieren.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil zum eigenen Alltag passt.
Royal Enfield Classic 650: ideal für…
- Fahrer, die Retro-Optik wirklich leben wollen.
- Menschen, die lieber gleichmäßig und entspannt fahren, statt ständig zu pushen.
- Tourenfahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Begleiter anfühlt.
Triumph Speed 400: ideal für…
- Fahrer, die im Alltag agil, dynamisch und schnell verfügbar unterwegs sein möchten.
- Menschen, die gerne aktiv fahren und Kurven sowie Beschleunigung genießen.
- Einsteiger oder Umsteiger, die ein modernes Streetbike-Konzept bevorzugen.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Retro-Charakter, einem entspannten Motorgefühl und einem Motorrad liegt, das längere Strecken und ruhige Fahrten besonders stimmig macht. Sie passt zu Fahrern, die weniger „Sportmodus“ suchen und mehr das Gefühl von Genuss, Ruhe und Stil im Alltag mitnehmen möchten.
Die Triumph Speed 400 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Agilität, direktes Ansprechverhalten und lebendige Dynamik zählen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken liebt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich schnell und handlich anfühlt, bekommt hier das stimmigere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Classic 650 für den entspannten Retro-Genuss, Speed 400 für den modernen, dynamischen Alltag.