| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs BMW R 1250 R – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Goan Classic 350 steht für klassisches Retro-Feeling, unkomplizierte Handhabung und einen Charakter, der eher zum Genießen als zum „Durchziehen“ einlädt. Die BMW R 1250 R dagegen ist ein modernes, leistungsorientiertes Naked Bike mit Fokus auf souveräne Fahrdynamik, Komfort und Technik. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Alltag – und welches eher zu längeren Touren?
Grundcharakter: Retro-Rhythmus vs. moderne Naked-Performance
Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt wie aus einer anderen Zeit: Rundliche Formen, ein stimmiges Gesamtbild und ein Motor, der sich nicht wie ein Sportgerät anfühlt, sondern wie ein verlässlicher Begleiter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und entspannte Landstraßenfahrten im Vordergrund stehen. Der Motor liefert dabei ein gutmütiges Ansprechverhalten, das sich leicht dosieren lässt.
Die BMW R 1250 R spielt in einer anderen Liga. Sie ist als Naked Bike gebaut, um Dynamik und Alltagstauglichkeit zu verbinden. Die Sitzposition bleibt sportlich aufrecht, ohne zu unbequem zu werden. Der Antrieb ist deutlich stärker und wirkt dadurch vor allem bei Überholvorgängen, Autobahnabschnitten und zügigem Landstraßentempo überlegen. Wer gern „mehr Reserve“ hat, bekommt bei der BMW ein spürbar souveräneres Gesamtpaket.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Nutzwert. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist auf ein entspanntes Tempo ausgelegt. Das bedeutet: weniger Stress beim Schalten, ein ruhigerer Rhythmus und ein Fahrgefühl, das eher an „mitfahren“ als an „fordern“ erinnert. Gerade in der Stadt ist das ein Vorteil, weil das Motorrad leicht zu kontrollieren ist und die Leistungsentfaltung nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die BMW R 1250 R bietet dagegen eine deutlich kräftigere und elastischere Charakteristik. Das merkt man besonders in Situationen, in denen man nicht ständig in den Drehzahlen arbeiten möchte: beim Anfahren aus dem Stand, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Die BMW wirkt dadurch weniger „getrieben“ und mehr „durchgehend verfügbar“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Royal Enfield Goan Classic 350: Stärke ist der entspannte, gutmütige Charakter – Schwäche ist die begrenzte Reserven bei sehr dynamischer Fahrweise oder langen Autobahnphasen mit hohem Tempo.
- BMW R 1250 R: Stärke ist die souveräne Leistungsentfaltung und die Elastizität – Schwäche ist, dass das Motorrad je nach Fahrprofil mehr „Anspruch“ an Budget und Pflegekonzept mitbringt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?
Die Royal Enfield Goan Classic 350 punktet häufig mit einer unkomplizierten Sitzposition, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehm anfühlt – besonders, wenn der Fokus auf Alltag und kurze Touren liegt. Die Handhabung wirkt insgesamt leicht, was das Motorrad auch für weniger geübte Fahrer attraktiv macht. Wer gern entspannt aufsteigt und einfach losfährt, findet hier schnell einen Zugang.
Die BMW R 1250 R bietet eine Sitzposition, die aufrecht bleibt, aber dennoch genug sportliche Orientierung hat. Für längere Strecken kann das ein Vorteil sein, weil man nicht in eine zu tiefe oder zu verkrampfte Haltung rutscht. Gleichzeitig ist die BMW durch ihre Größe und das Gewicht eher ein Motorrad, das man „mit Gefühl“ bewegt – im Stand und bei langsamen Manövern braucht es etwas mehr Aufmerksamkeit als bei der kleineren Royal Enfield.
Fahrwerk und Bremsen: Unterschiedliche Ansprüche, unterschiedliche Ergebnisse
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie der beiden Motorräder. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist eher auf Komfort und Alltag ausgelegt. Das Fahrverhalten wirkt dadurch harmonisch, solange die Fahrweise moderat bleibt. Auf schlechten Straßen oder bei wechselnden Untergründen ist das Motorrad meist angenehm zu kontrollieren, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die BMW R 1250 R ist spürbar auf höhere Geschwindigkeiten und dynamischere Manöver ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine stabile Linie, und die Bremsanlage vermittelt mehr Reserven, wenn es zügiger werden soll. Gerade bei sportlicherem Fahren oder bei Touren mit wechselndem Tempo ist das ein klarer Vorteil.
Bremsen und Stabilität – was man im Vergleich merkt
- Royal Enfield Goan Classic 350: Stärke ist die gutmütige Abstimmung für den Alltag – Schwäche ist die begrenzte Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise.
- BMW R 1250 R: Stärke ist die hohe Stabilität und das sichere Gefühl beim Verzögern – Schwäche ist, dass das Motorrad im Alltag durch seine Leistungs- und Größenklasse mehr „Motorrad“ verlangt.
Ausstattung und Technik: Was zählt, wenn man länger unterwegs ist
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt auf ein klassisches Motorradgefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger Technikballast möchte und das Motorrad eher als „mechanischen Klassiker“ erleben will. Für viele ist genau das der Reiz: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Fahren.
Die BMW R 1250 R ist dagegen stärker auf moderne Technik und Komfort ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder wenn Wetter- und Streckenbedingungen variieren. Je nach persönlichem Anspruch kann die BMW dadurch im Alltag entspannter wirken, weil sie mehr Reserven und mehr Komfort bietet.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour – wer gewinnt wo?
Im Alltag ist die Royal Enfield Goan Classic 350 oft die naheliegende Wahl. Sie ist leichter zu handhaben, wirkt weniger „groß“ im Kopf und passt gut zu typischen Fahrten: zur Arbeit, zum Einkaufen, am Wochenende eine Runde drehen. Auch wenn man nicht ständig die volle Leistung braucht, macht das Motorrad Spaß – und genau das ist im Alltag entscheidend.
Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken und bei zügigem Fahren aus. Wer regelmäßig Touren fährt, häufig überholt oder einfach gern mit mehr Leistungsreserve unterwegs ist, wird die BMW deutlich angenehmer finden. In der Stadt kann sie zwar ebenfalls funktionieren, aber sie ist eher ein Motorrad, das man bewusst bewegt und nicht nur „nebenbei“ durch den Verkehr schiebt.
Vergleich der Einsatzprofile
- Royal Enfield Goan Classic 350: ideal für Stadt, entspannte Landstraßenfahrten und Einsteiger, die ein leicht zu handhabendes Retro-Motorrad suchen.
- BMW R 1250 R: ideal für Touren, dynamischere Fahrweise und Fahrer, die Komfort, Reserven und moderne Technik priorisieren.
Kosten, Wartung und Kaufentscheidung: Nicht nur der Preis zählt
Bei der Kaufentscheidung geht es nicht nur um den Anschaffungspreis. Auch der eigene Anspruch an Wartung, Ersatzteilverfügbarkeit und den Umgang mit dem Motorrad spielt eine Rolle. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt in der Philosophie oft unkomplizierter: weniger „High-Tech“-Komplexität, dafür ein klassischer Ansatz. Das kann die Entscheidung erleichtern, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt.
Die BMW R 1250 R ist technisch anspruchsvoller und damit auch eher ein Motorrad für Fahrer, die bereit sind, in Qualität und Servicekonzept zu investieren. Dafür bekommt man in der Regel ein sehr rundes Gesamtpaket, das sich besonders bei regelmäßiger Nutzung und längeren Touren auszahlt.
Welches Motorrad passt besser? – Stärken gezielt nutzen
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist dann die bessere Wahl, wenn der Alltag im Mittelpunkt steht und das Motorrad vor allem leicht, stimmig und angenehm zu fahren sein soll. Wer Retro-Optik mag, gern entspannt unterwegs ist und nicht ständig hohe Reserven braucht, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen. Die Schwäche liegt weniger im Fahrspaß als im Leistungsfenster: Wer häufig sehr zügig fährt oder lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo plant, stößt eher an Grenzen.
Die BMW R 1250 R ist dann die bessere Wahl, wenn Touren, Dynamik und Komfort zusammenkommen sollen. Die BMW bietet mehr Reserven, ein souveräneres Fahrgefühl bei Tempo und eine moderne Technikbasis, die längere Strecken angenehmer macht. Die Schwäche ist vor allem der höhere Anspruch an Budget und die Tatsache, dass das Motorrad im Alltag durch Größe und Gewicht bewusster bewegt werden will.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist für viele die stimmige Wahl, wenn ein leicht zu handhabendes Retro-Motorrad gesucht wird, das im Alltag Spaß macht und sich unkompliziert fahren lässt. Sie eignet sich besonders für kurze Wege, entspannte Landstraßenfahrten und Fahrer, die den Charakter eines klassischen Motorrads in den Vordergrund stellen. Die BMW R 1250 R ist dagegen die bessere Wahl, wenn mehr Leistung, mehr Reserven und ein komfortableres Tourenpaket gefragt sind. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, dynamischer unterwegs ist oder einfach ein souveränes Gesamtgefühl bei wechselnden Bedingungen möchte, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Kurz gesagt: Die Royal Enfield gewinnt dort, wo Leichtigkeit und entspanntes Fahren zählen – die BMW dort, wo Tempo, Komfort und Technik im Vordergrund stehen.