| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs Ducati Hyperstrada 939: Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen Royal Enfield Goan Classic 350 und Ducati Hyperstrada 939 schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Goan Classic 350 steht für entspanntes Cruisen, einfache Handhabung und ein klassisches Fahrgefühl. Die Hyperstrada 939 dagegen ist der Inbegriff von sportlich ambitionierter Vielseitigkeit: mehr Power, mehr Dynamik und ein Setup, das auch längere Strecken mit Anspruch gut abspult.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, die passende Sitzposition sowie die Frage, wie gut beide Motorräder zu unterschiedlichen Fahrstilen und Einsatzbereichen passen.
Grundidee der Motorräder: entspannt vs. dynamisch
Royal Enfield Goan Classic 350 – klassisch und alltagstauglich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Ruhe und Leichtigkeit setzt. Der Motor vermittelt ein eher gleichmäßiges, gut dosierbares Fahrgefühl. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken nicht „auf Zeit“, sondern „mit Gefühl“ gefahren werden sollen – egal ob Stadtverkehr, Feierabendrunde oder gemütliche Landstraße.
Ducati Hyperstrada 939 – sportliche Vielseitigkeit
Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen auf Dynamik ausgelegt. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, zügiges Fahren zu ermöglichen und dabei trotzdem genug Alltagstauglichkeit zu bieten. Wer gern beschleunigt, Kurven aktiv angeht oder auch mal eine längere Tour mit mehr Tempo plant, findet hier eine deutlich „lebendigere“ Basis.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Goan Classic 350 spielt ihre Stärken vor allem in einem Bereich aus, in dem man entspannt unterwegs ist. Der Antrieb wirkt gutmütig und lässt sich ohne großen Aufwand kontrollieren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das gerade in der Stadt oder bei wechselnden Bedingungen angenehm ist.
Die Hyperstrada 939 liefert dagegen mehr „Biss“ und reagiert spürbar sportlicher. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigeren Geschwindigkeiten heraus. Wer häufig zügig fährt oder Überholmanöver mit Reserve bevorzugt, profitiert von der Ducati-typischen Dynamik.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Goan Classic 350: Stärke ist das ruhige, kontrollierbare Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken.
- Hyperstrada 939: Stärke ist die spürbare Leistungs- und Beschleunigungsdynamik. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf sportlicherem Fahren liegt und damit nicht jeder Fahrstil gleich gut „entspannt“ bleibt.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. präzise
Stabilität und Kurvengefühl
Die Royal Enfield Goan Classic 350 vermittelt ein eher unkompliziertes Handling. Das Motorrad wirkt so, als würde es sich auf „einfach fahren“ konzentrieren: Geradeaus stabil, in Kurven gut kontrollierbar und insgesamt angenehm zu bewegen. Das ist besonders hilfreich, wenn das Motorrad im Alltag häufig bewegt wird oder wenn nicht jede Fahrt ein sportliches Training sein soll.
Die Ducati Hyperstrada 939 spielt ihre Stärken in der Präzision aus. Das Fahrwerk unterstützt ein aktives Kurvenfahren und gibt dem Fahrer mehr Rückmeldung. Wer gern zügig fährt, wird das Setup als klaren Vorteil empfinden – gerade dann, wenn die Straße anspruchsvoller wird.
Komfort auf längeren Strecken
Bei längeren Fahrten zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Goan Classic 350 wirkt eher wie ein Motorrad, das man entspannt „durchzieht“. Die Hyperstrada 939 kann ebenfalls lange Strecken, aber mit einem Fahrstil, der mehr Aufmerksamkeit und aktives Fahren verlangt. Wer Komfort vor sportlicher Kante priorisiert, wird die Royal Enfield oft als entspannter wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsgefühl im Vergleich
Beide Motorräder sind für den Alltag gebaut, aber sie vermitteln unterschiedliche Bremscharaktere. Die Goan Classic 350 wirkt dabei eher auf gut dosierbare Verzögerung ausgelegt: angenehm, vorhersehbar und passend für ruhiges bis zügiges Fahren.
Die Hyperstrada 939 bietet dagegen mehr sportliches Potenzial. Das Bremsverhalten unterstützt dynamisches Fahren und gibt mehr Sicherheit, wenn es schneller gehen soll oder wenn häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss.
Sitzposition und Ergonomie: wer passt besser?
Ergonomie für Stadt und Land
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist in der Regel die Wahl, wenn eine eher entspannte Sitzhaltung und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man sich „in eine Sportposition“ begeben muss.
Die Ducati Hyperstrada 939 richtet sich stärker an Fahrer, die eine sportlichere Haltung akzeptieren oder sogar bevorzugen. Die Ergonomie unterstützt ein aktiveres Fahren und passt besonders gut, wenn Kurvenfahrten und zügige Etappen regelmäßig auf dem Plan stehen.
Ausstattung und Alltag: was zählt wirklich?
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern auch die Art, wie das Motorrad genutzt wird: Starten, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie „einfach“ sich das Motorrad im Alltag bewegt.
Die Goan Classic 350 punktet typischerweise mit einem unkomplizierten Charakter: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig an Grenzen zu denken. Die Hyperstrada 939 ist dagegen eher die Wahl, wenn das Motorrad auch bei ambitionierterem Fahren Spaß machen soll und man die Dynamik regelmäßig abrufen möchte.
Stärken und Schwächen in einem Satz
- Goan Classic 350: stark für entspannte Fahrten, Schwäche bei sehr sportlichem Anspruch.
- Hyperstrada 939: stark für dynamische Touren, Schwäche bei reinem „Relax“-Fokus.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Royal Enfield Goan Classic 350 – die passende Wahl
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, gut im Alltag funktioniert und bei gemütlicher bis moderat zügiger Fahrweise überzeugt. Wer gern Klassiker-Feeling mag, Wert auf unkomplizierte Kontrolle legt und Touren eher entspannt plant, findet hier eine stimmige Basis.
Ducati Hyperstrada 939 – die passende Wahl
Die Ducati Hyperstrada 939 passt am besten zu Fahrern, die mehr Dynamik wollen und ein Motorrad suchen, das auch bei sportlicherem Tempo souverän bleibt. Wer Kurven aktiv angeht, Überholmanöver mit Reserve bevorzugt und das Motorrad als „Allrounder mit Anspruch“ versteht, wird mit der Hyperstrada deutlich mehr Fahrspaß abrufen.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, einfacher Handhabung und einem klassischen, gutmütigen Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, gemütliche Landstraßenrunden und alle, die ein Motorrad suchen, das sich ohne Stress nutzen lässt. Die Ducati Hyperstrada 939 gewinnt dagegen, wenn mehr Dynamik, sportlicheres Ansprechverhalten und ein präziseres, aktives Fahrgefühl gefragt sind. Wer regelmäßig zügig fährt, Kurven mit mehr Tempo angeht und beim Bremsen sowie beim Beschleunigen Reserven spüren möchte, findet in der Hyperstrada den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Goan Classic 350 für entspannte Alltags- und Genussfahrten, Hyperstrada 939 für sportlich ambitionierte Touren und Fahrer, die Dynamik bewusst einfordern.