| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs Honda CB 500 F – Vergleich für Alltag, Landstraße und Wochenendtouren
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Royal Enfield Goan Classic 350 steht für klassisches Design, einen charaktervollen Motor und das Gefühl, mit einer „echten“ Maschine unterwegs zu sein. Die Honda CB 500 F wirkt dagegen moderner und pragmatischer: klarer Aufbau, alltagstaugliche Technik und ein Fahrkonzept, das auf unkomplizierte Kontrolle setzt. Beide Modelle sind spannend – aber sie sprechen oft unterschiedliche Bedürfnisse an.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was im Alltag zählt: Wie sich die Motorleistung anfühlt, wie gut sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegt, wie stabil es auf der Landstraße wirkt und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen. So wird der Vergleich greifbar – und am Ende lässt sich leichter entscheiden, welches Bike besser zum eigenen Fahrstil passt.
Erster Eindruck: Stil und Philosophie
Royal Enfield Goan Classic 350 – klassisch, eigenständig, „old school“
Die Goan Classic 350 bringt eine klare Retro-Identität mit. Das Design wirkt bewusst zeitlos und vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern auch Teil des Erlebnisses. Wer Wert auf Charakter legt, findet hier schnell eine emotionale Verbindung. Gleichzeitig ist das Motorrad eher auf entspanntes Fahren ausgelegt: nicht als „Sportgerät“, sondern als Maschine, die in ruhigem Tempo Spaß macht und auf der Landstraße mit ihrem eigenen Rhythmus überzeugt.
Honda CB 500 F – modern, stimmig, alltagstauglich
Die CB 500 F wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket. Der Look ist klar, die Ergonomie wirkt aufgeräumt, und die Technik ist auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Honda setzt hier stark auf Alltagstauglichkeit: Das Motorrad soll sich leicht beherrschen lassen, zuverlässig funktionieren und auch nach vielen Kilometern noch „einfach“ bleiben. Wer ein Motorrad sucht, das man ohne große Gedanken fahren kann, findet in der CB 500 F häufig genau diese Ruhe.
Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Effizienz
Wie sich der Unterschied im Antrieb bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Charakter: Die Royal Enfield Goan Classic 350 spielt ihre Stärken dort aus, wo Drehmoment und gleichmäßiges Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Das Fahren fühlt sich oft „mechanischer“ an – nicht hektisch, sondern eher wie ein ruhiger Fluss. Das kann besonders im Stadtverkehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die Honda CB 500 F ist dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, kontrolliertes Leistungsbild ausgelegt. Sie wirkt oft souveräner, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder das Tempo auf der Landstraße stabil zu halten. Das Fahrgefühl ist insgesamt „glatter“ und lässt sich leichter in verschiedene Situationen übertragen – vom entspannten Cruisen bis zum dynamischeren Überholen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der Goan Classic 350: viel Charakter, angenehmes Fahren ohne ständiges Hochdrehen, ein Motor, der sich wie ein echtes Erlebnis anfühlt. Schwächen: wer sehr sportliche Ansprüche hat oder häufig hohe Geschwindigkeiten fährt, könnte die Grenzen eher spüren als bei der CB 500 F.
Stärken der CB 500 F: souveräne Fahrbarkeit, oft bessere Reserven für zügige Manöver, insgesamt sehr „stressarmes“ Handling. Schwächen: wer genau den Retro-Charme und die „andersartige“ Motorseele sucht, empfindet die Honda manchmal als weniger emotional – dafür aber verlässlich und unkompliziert.
Sitzposition und Ergonomie: Wohlfühlen auf kurzen und langen Strecken
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, ob ein Motorrad im Alltag Freude macht oder nach kurzer Zeit ermüdet. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt tendenziell entspannter und eher auf gemütliches Fahren ausgelegt. Das passt gut zu Stadtfahrten, kurzen Wegen und Touren, bei denen der Weg das Ziel ist.
Die Honda CB 500 F bietet dagegen häufig eine ergonomische Balance, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Die Haltung unterstützt eine kontrollierte Sitzposition, die sich leicht anfühlt und nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ wird. Wer regelmäßig pendelt oder öfter längere Strecken fährt, profitiert oft von dieser Art von Alltagsergonomie.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Stadtverkehr: Wendigkeit und Ruhe
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad rangieren lässt und wie sicher es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten anfühlt. Die Goan Classic 350 spielt hier ihre entspannte Art aus: Sie wirkt eher „zugänglich“ und lädt dazu ein, langsam und bewusst zu fahren. Wer gerne entspannt durch den Verkehr gleitet, findet schnell ein gutes Gefühl.
Die Honda CB 500 F punktet oft mit einem sehr gutmütigen Handling. Das Motorrad lässt sich meist präzise bewegen, ohne dass man ständig gegenlenken oder korrigieren muss. Gerade wenn der Verkehr unruhig wird oder häufige Richtungswechsel anstehen, ist diese Stabilität ein echter Vorteil.
Landstraße: Stabilität vs. Agilität
Auf der Landstraße zeigt sich der Unterschied zwischen „Charakter“ und „Allround-Souveränität“. Die Royal Enfield Goan Classic 350 macht dort besonders Spaß, wenn das Tempo moderat bleibt und das Fahren eher genussorientiert ist. Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle durch Ruhe.
Die Honda CB 500 F wirkt auf der Landstraße oft vielseitiger: Sie unterstützt gleichmäßiges Tempo, lässt sich gut dosieren und bietet häufig mehr Reserven, wenn die Strecke schneller wird oder Überholmanöver anstehen. Wer öfter zügig fährt, wird die CB 500 F meist als „einfacher“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Bremsen sind nicht nur Technik, sondern Vertrauen. Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Alltag ausgelegt, aber die Art, wie sie sich beim Verzögern anfühlen, kann unterschiedlich wirken. Die Honda CB 500 F wird häufig als sehr berechenbar wahrgenommen: Der Druckpunkt wirkt klar, und das Motorrad lässt sich kontrolliert in die gewünschte Verzögerung bringen.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 kann ebenfalls überzeugen, besonders wenn das Fahrtempo im Alltag nicht ständig hoch ist. Wer jedoch sehr sportlich bremst oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten stark verzögert, merkt eher, dass die Honda in der Regel den „modernen“ Sicherheitskomfort stärker ausspielt.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt
Im Alltag sind Details entscheidend: Bedienbarkeit, Übersicht, Ergonomie und das Gefühl, dass das Motorrad „einfach funktioniert“. Die Honda CB 500 F ist hier oft im Vorteil, weil sie auf eine unkomplizierte Nutzung ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger, Pendler und Fahrer, die wenig Zeit mit „Tüftelei“ verbringen möchten.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 punktet stärker über das Gesamtgefühl: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, um dem Alltag zu entkommen. Die Ausstattung ist dabei nicht der Hauptgrund für Begeisterung, aber das Motorrad bietet eine stimmige Basis, um sich wohlzufühlen.
Typische Zielgruppen: Für wen passt welches Motorrad?
Royal Enfield Goan Classic 350 – ideal für Genussfahrer
Die Goan Classic 350 passt besonders gut zu Fahrern, die Retro-Design lieben, Wert auf Motorcharakter legen und eher entspannt unterwegs sind. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne in Ruhe durch die Stadt rollt und auf der Landstraße nicht ständig das Maximum sucht, wird mit der Royal Enfield sehr glücklich.
Honda CB 500 F – ideal für Allrounder und Einsteiger
Die CB 500 F ist häufig die bessere Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das in vielen Situationen souverän bleibt: Pendeln, Wochenendtouren, gelegentlich zügiger fahren und dabei ein sehr gutmütiges Handling genießen. Auch für Einsteiger ist sie oft attraktiv, weil sie sich kontrolliert anfühlt und nicht „fordert“, sondern unterstützt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich (ohne Zahlen-Fokus)
- Royal Enfield Goan Classic 350: Stärke im Charakter, im entspannten Fahrgefühl und im Retro-Erlebnis. Schwäche eher bei sehr sportlichen Ansprüchen und wenn häufig hohe Geschwindigkeiten oder dynamische Manöver im Vordergrund stehen.
- Honda CB 500 F: Stärke in Alltagssouveränität, berechenbarem Handling und vielseitiger Fahrbarkeit. Schwäche eher dort, wo maximale Emotion und „Old School“-Identität wichtiger sind als pragmatische Effizienz.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die passendere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, Charakter und entspanntem Fahren liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ihre Motorradtage genießen möchten – in der Stadt, auf der Landstraße und auf Touren, bei denen das Tempo eher moderat bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein reines Werkzeug anfühlt, sondern wie ein Erlebnis, wird hier schnell zufrieden.
Die Honda CB 500 F ist dagegen die bessere Option, wenn ein Motorrad für möglichst viele Situationen funktionieren soll: Pendeln, längere Strecken, häufige Fahrten mit wechselnden Anforderungen und ein Handling, das einfach Sicherheit gibt. Wer ein alltagstaugliches, gutmütiges und vielseitiges Bike bevorzugt, findet in der CB 500 F oft die rundere Entscheidung.
Kurz gesagt: Genuss und Retro-Charme sprechen eher für die Royal Enfield – Allround-Souveränität und unkomplizierte Kontrolle eher für die Honda.