| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs Honda VFR1200F – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Goan Classic 350 und die Honda VFR1200F, steckt in dem Vergleich mehr als nur ein Blick auf Daten. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen, wie sie sich auf längeren Strecken verhalten und welche Art von Fahrspaß sie jeweils besonders gut liefern. Genau das wird in diesem Vergleich deutlich: Die Goan Classic 350 steht für unkomplizierten Charakter, überschaubare Dimensionen und ein entspanntes Fahrgefühl. Die VFR1200F dagegen ist klar auf Tour und Dynamik ausgelegt – mit dem Anspruch, auch bei zügigem Tempo stabil und souverän zu bleiben.
Grundidee der Motorräder: entspannter Klassiker vs. sportliche Tourenmaschine
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist vom Grundgefühl her nah an dem, was viele an klassischen Motorrädern lieben: eine ruhige, gutmütige Art, die sich im Stadtverkehr ebenso bewährt wie auf kurzen Landstraßen. Die Maschine wirkt dabei bewusst nicht überladen – und genau das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „laut“ sein muss, um Spaß zu machen.
Die Honda VFR1200F verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist als sportliche Tourenmaschine gedacht, die auch längere Strecken komfortabel abspulen kann. Dabei spielt nicht nur der Motor eine Rolle, sondern auch das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Ergonomie und der Art, wie die Maschine Kraft auf die Straße bringt. Wer mit der VFR unterwegs ist, merkt schnell: Hier geht es um souveräne Performance und ein Motorrad, das auch bei höherem Tempo gelassen bleibt.
Motor und Fahrcharakter: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt auf ein eher harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt – etwa im Stadtverkehr oder bei gemütlichen Ausfahrten. Die Maschine lässt sich meist leicht „mitnehmen“, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig wären, um voranzukommen.
Die Honda VFR1200F bringt dagegen eine deutlich andere Art von Kraft mit. Hier ist das Fahrgefühl stärker auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Gerade beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten oder beim zügigen Überholen zeigt sich, dass die VFR nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv Tempo aufbaut. Gleichzeitig wirkt die Leistungsentfaltung oft so, dass man weniger hektisch fahren muss: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und die Maschine bleibt dabei stabil.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Royal Enfield Goan Classic 350: Stärke ist das unkomplizierte, ruhige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer sportliche Hochgeschwindigkeitsdynamik sucht, schneller an Grenzen stößt.
- Honda VFR1200F: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und die Fähigkeit, auch bei Temporeserven gelassen zu bleiben. Schwäche kann sein, dass die Maschine im Alltag durch ihre Ausrichtung und Größe weniger „leichtfüßig“ wirkt als die kompakteren Modelle.
Komfort und Sitzposition: wie Ergonomie den Fahrspaß beeinflusst
Komfort ist im Vergleich oft der entscheidende Punkt, weil er direkt bestimmt, wie lange man sich wohlfühlt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt in der Praxis eher auf „entspanntes Handling“ ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie die Maschine geführt werden will, passen gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig auf maximale sportliche Spannung setzt. Gerade auf kürzeren Strecken oder bei häufigen Stop-and-Go-Situationen ist das ein Plus.
Die Honda VFR1200F ist dagegen klar auf längere Strecken und zügiges Reisen ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt das, was viele an Tourern mögen: Man kann über längere Zeit konzentriert fahren, ohne dass der Körper nach kurzer Zeit „arbeitet“. Gleichzeitig ist die VFR weniger für das typische „mal eben schnell durch die Stadt“ gemacht – sie fühlt sich eher dann richtig an, wenn die Strecke Raum gibt.
Komfort im Vergleich: was passt besser?
- Goan Classic 350: passt gut, wenn unkomplizierte Fahrten im Vordergrund stehen und man ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
- VFR1200F: passt besser, wenn regelmäßige längere Touren oder dynamisches Fahren Priorität haben und man dafür ein stimmiges Gesamtpaket möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich eine typische Aufteilung: Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt eher darauf ausgelegt, den Alltag souverän zu meistern und dabei nicht unnötig kompliziert zu werden. Das Handling ist meist direkt und gut nachvollziehbar – ideal, wenn man gern entspannt fährt und das Motorrad nicht ständig „überreden“ möchte.
Die Honda VFR1200F ist dagegen auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. In schnellen Kurven oder auf Autobahnabschnitten spielt sie ihre Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie wirkt berechenbar, und das Fahrgefühl vermittelt Sicherheit. Wer sportlich unterwegs ist, profitiert davon besonders. Wer hingegen sehr enge Passagen oder häufiges Rangieren im Fokus hat, spürt eher, dass die VFR als Tourer mehr „Masse“ mitbringt.
Bremsen und Sicherheit: wie Vertrauen entsteht
Bremsen sind im Vergleich nicht nur eine Frage der reinen Verzögerung, sondern auch der Dosierbarkeit. Die Royal Enfield Goan Classic 350 bietet ein Bremsgefühl, das sich im Alltag gut nutzen lässt: Man kann zügig reagieren, ohne dass es sich hektisch anfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn der Verkehr unvorhersehbar ist.
Die Honda VFR1200F punktet vor allem dann, wenn es um wiederholtes starkes Verzögern oder um hohe Geschwindigkeiten geht. Das System wirkt darauf abgestimmt, auch unter anspruchsvolleren Bedingungen konstant zu bleiben. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das gerade auf Touren wichtig ist.
Stärken & Schwächen bei Bremsen
- Goan Classic 350: Stärke ist die einfache, alltagstaugliche Dosierung. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise die Reserven schneller „ausgereizt“ wirken.
- VFR1200F: Stärke ist die Leistungsfähigkeit bei höheren Anforderungen. Schwäche kann sein, dass die Maschine als Ganzes weniger „leicht“ wirkt als kompakter ausgelegte Motorräder.
Elektronik, Ausstattung und Alltag: was man wirklich spürt
Elektronik und Ausstattung machen sich oft nicht sofort bemerkbar, aber sie entscheiden darüber, wie entspannt man unterwegs ist. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt in der Praxis eher als Motorrad, bei dem das Fahrerlebnis im Vordergrund steht und man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu komplex wirkt.
Die Honda VFR1200F ist dagegen stärker auf moderne Tourenanforderungen abgestimmt. Gerade auf längeren Strecken kann das spürbar sein: Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, die Fahrt komfortabel und kontrolliert zu gestalten. Wer viel unterwegs ist, wird die Vorteile einer solchen Ausrichtung eher früher merken.
Wartung, Kosten und Kaufentscheidung: worauf es beim Vergleich ankommt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle: Wartung, Ersatzteilversorgung und der allgemeine Eindruck von Alltagstauglichkeit. Im Vergleich wirkt die Royal Enfield Goan Classic 350 oft wie die Maschine, die man gern als „einfaches“ Motorrad nutzt – mit dem Charme, nicht ständig im Fokus von Technikdiskussionen zu stehen. Die Honda VFR1200F ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das als Tourer über Jahre hinweg zuverlässig funktionieren soll und bei dem man das Gesamtpaket schätzt.
Wichtig ist: Beide Motorräder können je nach Nutzung sehr sinnvoll sein. Der entscheidende Punkt ist, welche Art von Fahrten häufiger vorkommt – kurze, entspannte Strecken oder regelmäßige längere Touren mit Anspruch an Reserven und Komfort.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag einfügt, Spaß macht, ohne ständig nach „mehr“ zu verlangen, und bei dem der Charakter im Vordergrund steht. Wer gern entspannt fährt, gern klassisch unterwegs ist und nicht primär auf maximale Performance setzt, findet in der Goan Classic 350 eine stimmige Option.
Die Honda VFR1200F ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren oder sportlich unterwegs sind und dabei ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Wer Touren liebt, Komfort über längere Zeit schätzt und Reserven nutzen will, wird mit der VFR deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Alltag, entspanntes Fahren und ein unkompliziertes Fahrgefühl zählen. Sie ist ideal für kürzere Strecken, Stadtverkehr und alle, die Motorradfahren eher als Genuss sehen als als ständige Performance-Aufgabe. Die Honda VFR1200F spielt ihre Stärken dagegen besonders auf längeren Touren und bei dynamischer Fahrweise aus: Stabilität, Reserven und ein tourentaugliches Gesamtpaket machen sie zur besseren Wahl, wenn Komfort und souveräne Dynamik Priorität haben. Kurz gesagt: Wer ein leicht zugängliches Motorrad für den Alltag sucht, liegt mit der Goan Classic 350 richtig. Wer dagegen regelmäßig große Strecken fährt und dabei auch sportliche Ansprüche mitbringt, trifft mit der VFR1200F die passendere Entscheidung.