| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs Husqvarna Vitpilen 701 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Goan Classic 350 und die Husqvarna Vitpilen 701, steckt fast immer auch eine unterschiedliche Idee dahinter: Die eine Maschine steht für entspanntes Fahren mit klassischem Charakter, die andere für ein modernes Naked-Bike-Gefühl mit mehr Durchzug und klarer Performance-Ausrichtung. Genau darum lohnt sich der Blick auf den Vergleich – nicht nur auf einzelne Daten, sondern darauf, wie sich diese Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Erster Eindruck: Stil und Philosophie
Die Goan Classic 350 setzt auf einen klassischen Look, der an ruhige Touren und gemütliche Fahrten erinnert. Das Motorrad wirkt bewusst „echt“ und bodenständig. Die Vitpilen 701 dagegen ist deutlich kantiger und moderner: schlanke Linien, sportlichere Anmutung und ein Auftritt, der sofort nach Dynamik aussieht.
Beide Bikes können im Alltag Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Wer vor allem Wert auf ein stimmiges Gesamtbild, entspannte Bedienung und ein eher gelassenes Fahrgefühl legt, findet in der Goan Classic 350 schnell einen passenden Partner. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch bei zügiger Fahrweise souverän bleibt und sich „lebendig“ anfühlt, wird mit der Vitpilen 701 eher glücklich.
Motor und Fahrcharakter: 350er Gelassenheit vs 701er Temperament
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied: Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist auf ein harmonisches, alltagstaugliches Fahren ausgelegt. Der Motor liefert die Kraft so, dass man entspannt beschleunigen kann, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“. Das macht sie besonders attraktiv für Stadtverkehr, kurze Strecken und Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt in einer anderen Liga. Durch die deutlich größere Motorisierung wirkt das Ansprechverhalten direkter, und beim Beschleunigen entsteht schneller das Gefühl von Reserven. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen zeigt sich die Stärke: Die Vitpilen 701 bleibt auch dann souverän, wenn der Rhythmus höher wird.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Goan Classic 350: Stärke ist die entspannte Kraftentfaltung und das unkomplizierte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Gangart die Reserven begrenzter wirken als bei einem größeren Motor.
- Vitpilen 701: Stärke ist der deutlich dynamischere Vortrieb und das souveräne Gefühl bei Tempo. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch stärker nach „Fahrspaß“ verlangt und weniger nach reiner Gelassenheit klingt.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs sportlich-präzise
Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 vermittelt meist ein eher ruhiges, gutmütiges Bild. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen wirkt sie so, als würde sie die Situation „mitnehmen“, statt sie hart zu kommentieren. Das ist angenehm, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist dagegen spürbar auf mehr Präzision und sportlicheres Feedback ausgelegt. In Kurven fühlt sie sich oft direkter an, und das Zusammenspiel aus Rahmengefühl und Fahrwerksabstimmung unterstützt ein aktiveres Fahren. Wer gerne zügig fährt und Kurven bewusst ansteuert, bekommt hier mehr „Biss“.
Alltagstauglichkeit im Handling
Für enge Stadtpassagen und häufiges Rangieren ist ein Motorrad dann besonders angenehm, wenn es sich leicht anfühlt und die Sitzposition nicht zu „hoch“ oder zu „sportlich“ wirkt. Die Goan Classic 350 wirkt in dieser Hinsicht oft zugänglicher. Die Vitpilen 701 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, verlangt aber eher danach, dass man sich aktiv mit der Maschine beschäftigt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist so ausgelegt, dass man im Alltag zuverlässig verzögern kann. Das System wirkt dabei eher auf kontrolliertes Fahren abgestimmt – ideal für Stadt, Verkehr und normale Landstraßenroutinen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 bringt durch die sportlichere Ausrichtung oft mehr Reserven mit. Gerade bei höherem Tempo oder wenn man öfter kräftig verzögert, spielt das Motorrad seine Vorteile aus. Wichtig ist dabei: Nicht nur die Bremsleistung zählt, sondern auch wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt. Die Vitpilen 701 wirkt in der Regel so, dass man sich beim Bremsen schnell „eingrooven“ kann.
Sitzposition und Komfort: Klassisch entspannt vs modern auf Aktivität
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „kurz mal fahren“ und „auch länger genießen“ macht. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt eher klassisch: Man sitzt meist natürlicher und weniger „zusammengezogen“. Das unterstützt entspanntes Fahren, besonders wenn man nicht den ganzen Tag sportlich gestreckt unterwegs sein möchte.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist dagegen stärker auf ein aktives Fahrgefühl ausgelegt. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gerne dynamisch fährt und die Maschine in Kurven „mitnimmt“. Für lange, gemütliche Touren kann die Vitpilen 701 je nach Körperbau und Fahrstil aber etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Komfort auf längeren Strecken
Wer häufig längere Strecken fährt und dabei vor allem Komfort sucht, wird bei der Goan Classic 350 oft schneller ein „Wohlfühltempo“ finden. Wer dagegen auch auf Touren gerne zügig unterwegs ist und die Maschine als sportlichen Begleiter sieht, wird mit der Vitpilen 701 eher das Gefühl bekommen, dass sie „mitdenkt“.
Ausstattung und Technik: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie sie das Fahren erleichtert. Die Royal Enfield Goan Classic 350 steht typischerweise für eine eher bodenständige, unkomplizierte Nutzung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht ständig mit komplexen Menüs oder vielen Assistenzfunktionen beschäftigen möchte.
Die Husqvarna Vitpilen 701 wirkt dagegen moderner und technischer. Das kann sich in der Praxis positiv auswirken, etwa durch bessere Übersicht, zeitgemäße Bedienung und ein insgesamt „aktuelles“ Fahrgefühl. Wer gerne mit moderner Technik fährt, bekommt hier eher das passende Paket.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Royal Enfield Goan Classic 350 – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl: Kraft und Antrieb wirken alltagstauglich und harmonisch.
- Charaktervolles Design: Klassischer Look, der auch abseits der Strecke überzeugt.
- Gute Zugänglichkeit: Für viele Fahrer wirkt sie unkompliziert und leicht zu handhaben.
Royal Enfield Goan Classic 350 – Schwächen
- Weniger Reserven bei Tempo: Wer sehr sportlich fährt, merkt schneller Grenzen.
- Fokus auf Alltag statt Performance: Das Motorrad ist eher „genießend“ als „aggressiv“.
Husqvarna Vitpilen 701 – Stärken
- Deutlich mehr Dynamik: Beschleunigung und Durchzug wirken spürbar kräftiger.
- Sportlicheres Handling: Kurven und zügiges Fahren machen mehr „Bock“.
- Modernes Gesamtpaket: Technik und Fahrgefühl wirken zeitgemäß.
Husqvarna Vitpilen 701 – Schwächen
- Anspruch an Fahrstil: Das Motorrad belohnt aktives Fahren stärker als „nur gemütlich rollen“.
- Für manche weniger „klassisch entspannt“: Je nach Erwartung kann die Sitzposition sportlicher wirken.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrtyp?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Goan Classic 350 und Husqvarna Vitpilen 701 hängt weniger davon ab, „welches besser ist“, sondern davon, was im Alltag wichtiger ist.
- Royal Enfield Goan Classic 350 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugt und dabei einen klassischen Charakter mitbringt.
- Husqvarna Vitpilen 701 ist ideal für alle, die mehr Dynamik wollen, gerne zügig fahren, beim Überholen Reserven mögen und ein modernes Naked-Bike-Gefühl suchen.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, klassischem Stil und unkomplizierter Alltagstauglichkeit liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt, zu gemütlichen Landstraßenrunden und zu Fahrern, die ein harmonisches Fahrgefühl suchen, ohne ständig nach mehr Leistung zu verlangen. Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Dynamik gefragt ist: beim zügigen Fahren, beim Überholen und überall dort, wo Reserven und sportlich-präzises Handling den Unterschied machen. Wer ein modernes Naked-Bike möchte, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt, findet in der Vitpilen 701 den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Goan Classic 350 für Genuss und Leichtigkeit, Vitpilen 701 für Temperament und Performance.