| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs Kawasaki Ninja 1000 SX: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Goan Classic 350 und die Kawasaki Ninja 1000 SX, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die eine Maschine steht für entspanntes Cruisen, überschaubare Dimensionen und ein klassisches Fahrgefühl. Die andere ist auf Dynamik, Komfort auf langen Strecken und eine moderne Ausstattung ausgelegt. Genau daraus entsteht die spannende Frage: Welche Maschine passt besser zum eigenen Alltag und zu den geplanten Touren?
Grundidee und Zielgruppe: Retro-Cruiser vs. Sporttourer
Royal Enfield Goan Classic 350
Die Goan Classic 350 ist ein Motorrad, das sich eher nach Rhythmus als nach Tempo anfühlt. Der Motor liefert die Kraft so, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig nach dem nächsten Kick zu suchen. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und Feierabendfahrten im Vordergrund stehen. Auch wer sich an das Motorradfahren herantastet oder bewusst ein leicht zu handhabendes Bike sucht, findet hier eine stimmige Basis.
Kawasaki Ninja 1000 SX
Die Ninja 1000 SX dagegen ist klar als Sporttourer gedacht. Hier steht nicht nur Leistung im Fokus, sondern auch die Kombination aus Fahrstabilität, Komfort und moderner Technik. Die Maschine wirkt wie gemacht für längere Strecken, zügiges Fahren auf der Autobahn und für Touren, bei denen man nicht nach kurzer Zeit schon wieder „runterfahren“ möchte. Wer gern dynamisch unterwegs ist und dabei trotzdem eine alltagstaugliche Ergonomie erwartet, schaut bei der Ninja 1000 SX besonders genau hin.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt reiner Vergleich
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied: Die Goan Classic 350 setzt auf einen eher ruhigen, gleichmäßigen Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag unkompliziert: Beschleunigungen fühlen sich kontrolliert an, und das Fahren bleibt entspannt. Die Ninja 1000 SX ist dagegen deutlich „druckvoller“ und reagiert spürbar kraftvoller, vor allem wenn es darum geht, aus höheren Geschwindigkeiten zügig zu beschleunigen oder Tempo auf langen Strecken zu halten.
Im direkten Vergleich wird klar: Die 350er ist ideal, wenn der Fahrspaß aus dem entspannten Umgang mit dem Motorrad entsteht. Die 1000er ist ideal, wenn der Fahrspaß aus Dynamik, Durchzug und der Möglichkeit entsteht, jederzeit mehr Leistung abzurufen.
Leistung und Drehmoment: Unterschiedliche Prioritäten
Wenn man die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte betrachtet, zeigt sich ein klares Bild: Die Kawasaki Ninja 1000 SX liegt bei den Kennzahlen deutlich vorn. Das wirkt sich vor allem auf die Art des Fahrens aus. Während die Royal Enfield Goan Classic 350 eher im „flüssigen Bereich“ Spaß macht, spielt die Ninja 1000 SX ihre Stärken dort aus, wo man mehr Reserven braucht: beim Überholen, beim Beschleunigen aus dem Stand (oder aus niedrigen Geschwindigkeiten) und bei zügigen Etappen.
Stärken und Schwächen lassen sich daraus gut ableiten: Die Goan Classic 350 wirkt weniger „übermotorisiert“ und dadurch oft leichter zu fahren. Die Ninja 1000 SX kann dafür mehr: Sie bietet mehr Spielraum, verlangt aber auch, dass man die größere Leistung und das sporttouringtypische Setup bewusst nutzt.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. stabil auf Strecke
Auch beim Fahrwerk und beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die Goan Classic 350 wirkt in der Praxis meist handlicher: Sie passt gut in den Stadtverkehr, lässt sich im Alltag leichter bewegen und vermittelt ein nahes, direktes Fahrgefühl. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig enge Straßen, Ampeln und Stop-and-go anstehen.
Die Ninja 1000 SX ist dagegen auf Stabilität und Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein souveränes Gefühl auf der Landstraße und besonders auf Autobahnabschnitten. In Kurven fühlt sich die Maschine sportlich an, aber nicht nervös. Die Schwäche liegt eher dort, wo es sehr eng wird: In der Stadt kann das größere Format und das sporttouringtypische Setup weniger „spielerisch“ wirken als bei einer kleineren Maschine.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen
Beim Thema Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen den Einsatzzielen. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist mit Blick auf höhere Geschwindigkeiten und längere Strecken konzipiert. Das bedeutet: Bremsleistung und Dosierbarkeit sind darauf ausgelegt, auch bei zügigerem Fahren konstant zu funktionieren. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist ebenfalls sicher unterwegs, aber eher im Rahmen dessen, was man von einem leichteren, alltagstauglichen Motorrad erwartet.
Unterm Strich: Wer häufig schnell unterwegs ist oder lange Strecken fährt, profitiert von der sporttouringtypischen Brems- und Sicherheitsauslegung der Ninja 1000 SX. Wer vor allem im Alltag unterwegs ist, bekommt mit der Goan Classic 350 ein stimmiges Sicherheitsgefühl, ohne dass das Motorrad „zu viel“ ist.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. Fokus auf das Wesentliche
Bei der Ausstattung ist die Kawasaki Ninja 1000 SX klar im Vorteil, wenn es um moderne Assistenzsysteme und Komfortfeatures geht. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommt. Dazu passen die typischen Sporttourer-Elemente: bessere Integration von Elektronik, mehr Komfort im Alltag und ein Setup, das längere Fahrten angenehmer macht.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt dagegen stärker auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger Technikballast möchte und lieber den direkten Kontakt zum Motorrad sucht. Die Schwäche ist nicht „schlecht“, sondern eher eine andere Priorität: Wer maximale Elektronikunterstützung erwartet, wird bei der 350er weniger finden.
Sitzposition und Ergonomie: Entspannt cruisen oder sportlich reisen
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Goan Classic 350 lädt eher zu einer entspannten Haltung ein. Das unterstützt den Alltag: kurze Wege, entspanntes Anfahren und ein Fahrgefühl, das nicht nach „Sport“ verlangt. Dadurch wirkt das Motorrad auch für viele Fahrer zugänglich.
Die Ninja 1000 SX bietet eine Ergonomie, die zwischen sportlich und tourentauglich liegt. Das heißt: Man sitzt nicht komplett „gestreckt wie auf einem Supersportler“, aber auch nicht so bequem wie auf einem reinen Cruiser. Für längere Strecken ist das oft genau richtig, weil man nicht nach kurzer Zeit verkrampft. Wer jedoch sehr häufig im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, kann die sporttouringtypische Haltung als weniger „locker“ empfinden.
Verbrauch und Reichweite: Kosten und Planung im Alltag
Beim Blick auf die aufgelisteten Verbrauchs- und Reichweitenwerte zeigt sich ein typischer Effekt: Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist im Betrieb meist effizienter und damit besonders interessant, wenn die Kosten pro Kilometer eine große Rolle spielen. Das macht sie attraktiv für Pendler, für Wochenendfahrten ohne großen Planungsdruck und für alle, die gern öfter fahren, ohne jedes Mal die Tankanzeige im Kopf zu haben.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist dagegen eher die Maschine für Touren, bei denen man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern die Fahrt selbst als Erlebnis sieht. Der Verbrauch ist im Vergleich höher, aber dafür bekommt man mehr Leistung, mehr Reserven und mehr Komfort auf langen Strecken. Wer häufig längere Strecken fährt, relativiert den Mehrverbrauch oft durch den Nutzen: weniger Stress, mehr Fahrspaß, bessere Unterstützung bei höheren Geschwindigkeiten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Royal Enfield Goan Classic 350
- Entspanntes, klassisches Fahrgefühl für den Alltag
- Handliches Handling im Stadtverkehr
- Effizienter Betrieb durch die aufgelisteten Verbrauchs- und Reichweitenwerte
- Einfacher Zugang zum Motorradfahren, ohne Überforderung
Schwächen der Royal Enfield Goan Classic 350
- Weniger Reserven bei sehr dynamischem Fahren und hohen Geschwindigkeiten
- Weniger moderne Elektronik und Komfortfeatures als beim Sporttourer
Stärken der Kawasaki Ninja 1000 SX
- Deutlich mehr Leistung und Durchzug für zügiges Fahren
- Stabilität und Komfort für lange Strecken
- Moderne Ausstattung und Elektronikunterstützung
- Bremsen und Fahrwerkssetup für höhere Ansprüche
Schwächen der Kawasaki Ninja 1000 SX
- Größeres Format: im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“
- Höherer Betrieb im Vergleich zur 350er
Welche Wahl ist sinnvoll? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist besonders passend, wenn der Fokus auf Alltag, entspanntem Cruisen, unkomplizierter Handhabung und effizientem Betrieb liegt. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gern regelmäßig fahren, aber nicht ständig das Maximum aus dem Motorrad holen müssen.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn Touren, längere Strecken und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, dabei Komfort erwartet und moderne Technik schätzt, bekommt mit der Ninja 1000 SX ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist das Motorrad für den Alltag mit Stil: entspanntes Fahren, handliches Handling und ein effizienter Betrieb, der den regelmäßigen Einsatz angenehm macht. Wer kurze Wege liebt, gern cruiset und das Motorradfahren eher über Ruhe und Leichtigkeit erlebt, findet in der 350er eine sehr passende Wahl. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn mehr Reserven, mehr Dynamik und vor allem mehr Komfort auf langen Strecken zählen. Durch die deutlich höheren Leistungs- und Drehmomentwerte, die sporttouringtypische Stabilität und die moderne Ausstattung eignet sie sich besonders für Fahrer, die Touren planen, zügig fahren und dabei nicht auf Helfer und Komfort verzichten möchten. Kurz gesagt: Goan Classic 350 für entspanntes Alltagscruisen und Effizienz, Ninja 1000 SX für sportliches Reisen, Durchzug und Technik.