| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs KTM 1190 Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Anspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Goan Classic 350 und die KTM 1190 Adventure, lohnt sich ein genauer Blick. Denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen: beim Anfahren in der Stadt, auf der Landstraße, auf längeren Touren und dort, wo der Untergrund nicht immer perfekt ist. Genau hier zeigt sich, warum der Vergleich zwischen einem klassischen 350er Cruiser/Allrounder und einer großen Adventure-Maschine so spannend ist.
Grundidee der Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Royal Enfield Goan Classic 350 – entspannt, nah am Fahrer
Die Royal Enfield Goan Classic 350 steht für ein Motorrad, das bewusst auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis setzt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen, alltagstauglichen Motorgefühl und einer Sitzposition, die nicht nach „Sport“ schreit. Gerade auf kurzen Wegen oder in der Stadt wirkt das Konzept stimmig: leicht zu handeln, angenehm im Rhythmus und mit einem Fahrstil, der eher „mitfließt“ als „durchzieht“.
KTM 1190 Adventure – bereit für Tempo und Strecke
Die KTM 1190 Adventure verfolgt dagegen eine klar andere Philosophie: mehr Reserven, mehr Dynamik und ein Setup, das für lange Strecken und wechselnde Bedingungen gedacht ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Tour selbst genießen – inklusive zügiger Passagen, Autobahnabschnitten und dem gelegentlichen Ausflug abseits der perfekten Straße.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag auswirken
Im direkten Vergleich zeigt sich, dass die Royal Enfield Goan Classic 350 eher auf ein „ruhiges“ Ansprechverhalten ausgelegt ist. Die Motorleistung ist auf Alltag und entspannte Touren abgestimmt. Das bedeutet: Beschleunigung fühlt sich oft gleichmäßig an, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind. Für Stadtverkehr und Landstraße ist das angenehm, weil das Motorrad nicht „laut“ nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die KTM 1190 Adventure bringt dagegen deutlich mehr Durchzug und Reserven. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen und Autobahnabschnitten spielt die größere Maschine ihre Stärken aus. Das Fahrgefühl ist kraftvoller, mit mehr „Biss“ in den höheren Lastbereichen. Gleichzeitig kann das dazu führen, dass man die Leistung bewusster dosiert, um das Motorrad nicht unnötig aggressiv wirken zu lassen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Goan Classic 350: angenehm kontrolliert
Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt im Handling eher leicht und zugänglich. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag nicht sperrig anfühlt. Auf kurvigen Landstraßen bleibt das Motorrad gut berechenbar, und das Fahrwerk unterstützt einen entspannten Stil. Wer nicht permanent am Limit fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
1190 Adventure: souverän bei Tempo und Last
Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn es schneller wird oder die Strecke länger ist. Das Fahrwerk ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt, wodurch das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. In Situationen, in denen die Straße wellig ist oder man mal nicht auf glattem Asphalt unterwegs ist, zeigt sich die Adventure-DNA: Das Motorrad vermittelt mehr Sicherheit, wenn es „unruhiger“ wird.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei der Royal Enfield Goan Classic 350 ist die Sitzposition eher auf Komfort und entspanntes Fahren ausgelegt. Das hilft besonders im Stadtverkehr und auf kürzeren bis mittleren Touren. Die Maschine ist so gestaltet, dass man nicht ständig „gegen“ die Haltung arbeitet.
Die KTM 1190 Adventure bietet dagegen eine ergonomische Ausrichtung, die zu dynamischerem Fahren und längeren Etappen passt. Je nach Fahrstil kann die Sitzposition sportlicher wirken als bei der 350er. Dafür ist das Motorrad oft die bessere Wahl, wenn längere Strecken, häufige Richtungswechsel und wechselnde Untergründe Teil des Plans sind.
Ausstattung und Technik: Von klassisch bis modern
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied in der technischen Ausrichtung. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt eher klassisch und reduziert auf das Wesentliche. Das ist ein Vorteil für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht mit zu vielen Systemen „überfordert“. Gleichzeitig kann genau diese Einfachheit dazu führen, dass moderne Assistenz- und Komfortfunktionen bei der 350er weniger im Vordergrund stehen.
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen stärker auf moderne Fahrunterstützung und Komfort ausgelegt. Elektronik und Fahrmodi (je nach Ausstattung) helfen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist besonders wertvoll, wenn die Strecke nicht planbar ist oder wenn man unterschiedliche Fahrstile abdecken möchte.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Für den Alltag ist die Royal Enfield Goan Classic 350 häufig die passendere Wahl. Das Konzept ist auf unkompliziertes Handling ausgelegt: leichter zu manövrieren, entspannter im Umgang und insgesamt weniger „groß“ im Gefühl. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze Strecken fährt, profitiert von der zugänglichen Art.
Die KTM 1190 Adventure kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, ist aber eher eine Maschine für Fahrer, die auch im Stadtverkehr nicht nur „funktional“ unterwegs sein wollen. Durch Größe und Gewicht wirkt sie in engen Situationen weniger agil. Dafür punktet sie, sobald die Strecke raus aus dem Alltag führt: Landstraße, Autobahn und Touren sind ihr Terrain.
Touren und Reichweite: Wie sich die Konzepte unterscheiden
Bei längeren Touren trennt sich die Spreu vom Konzept. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist stark, wenn Touren entspannt geplant sind und das Motorrad vor allem für Genussfahrten genutzt wird. Das Fahrgefühl lädt dazu ein, gleichmäßig zu fahren und die Landschaft mitzunehmen.
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen die Maschine für längere Etappen mit mehr Tempo und mehr Anspruch. Wenn es darum geht, auch bei Gegenwind, Steigungen oder wechselndem Untergrund souverän zu bleiben, spielt die größere Adventure ihre Stärken aus. Dazu kommt: Wer Gepäck mitnimmt oder öfter „on the road“ und „off the road“ kombiniert, bekommt mit der KTM meist das rundere Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Goan Classic 350 – Stärken
- Entspanntes, gutmütiges Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Leicht zugängliches Handling, das nicht überfordert
- Klare, klassische Ausrichtung – ideal für Fahrer, die Einfachheit mögen
Royal Enfield Goan Classic 350 – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr zügigem Fahren und langen Autobahnabschnitten
- Technisch eher „reduziert“ im Vergleich zu modernen Adventure-Ansätzen
KTM 1190 Adventure – Stärken
- Deutlich mehr Dynamik und Reserven für Überholmanöver und Tempo
- Souveränes Fahrverhalten bei längeren Strecken und wechselnden Bedingungen
- Moderne Technik und Anpassungsmöglichkeiten für unterschiedliche Situationen
KTM 1190 Adventure – Schwächen
- Im Alltag weniger „handlich“ als die 350er, besonders in engen Situationen
- Anspruch an Fahrstil und Dosierung, weil die Leistung mehr Spielraum bietet
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Royal Enfield Goan Classic 350 und KTM 1190 Adventure ist im Kern ein Vergleich zwischen zwei Fahrwelten: „entspannt und nah dran“ versus „kraftvoll und tourorientiert“. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag einfügt und bei kurzen Wegen genauso Spaß macht wie auf gemütlichen Landstraßen, findet in der 350er oft die bessere Passform.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch bei längeren Strecken, höherem Tempo und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der KTM 1190 Adventure deutlich mehr Reserven und ein stärkeres Gesamtpaket erleben. Gerade wenn Tourenplanung nicht nur „Asphalt pur“ vorsieht, sondern auch mal Abzweigungen, Schotter oder unvorhersehbare Abschnitte dazugehören, spielt die Adventure ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, klassisches Motorrad für Stadt, Feierabend und entspannte Landstraßen suchen. Das Handling wirkt zugänglich, das Fahrgefühl bleibt ruhig und gleichmäßig – ideal, wenn das Motorrad vor allem Spaß im Alltag machen soll und nicht ständig nach mehr Leistung verlangt.
Die KTM 1190 Adventure passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Dynamik, mehr Reserven und ein tourorientiertes Gesamtpaket wollen. Im Vergleich zeigt sich: Während die 350er bei entspanntem Fahren glänzt, bietet die KTM bei Tempo, langen Etappen und wechselnden Bedingungen deutlich mehr Sicherheit und Durchzug. Wer häufig unterwegs ist, auch weitere Strecken plant oder sich nicht von „nicht ganz perfektem“ Untergrund abschrecken lässt, findet in der KTM 1190 Adventure das passendere Motorrad.