| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs KTM 1290 Super Duke R – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Goan Classic 350 und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich spannend: Hier trifft klassischer Charme auf kompromisslose Performance. Die Goan Classic 350 steht für entspanntes Fahren, eine klare Retro-Ästhetik und einen Motor, der eher zum Genießen als zum Sprinten einlädt. Die Super Duke R dagegen ist ein Naked Bike, das mit seiner Kraft, dem sportlichen Anspruch und dem Fokus auf Dynamik deutlich macht: Das ist ein Motorrad für Fahrer, die Tempo und Kontrolle in jeder Situation suchen.
Grundidee: entspannter Genuss vs. sportliche Attacke
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist im Kern ein Motorrad für den Alltag und für Touren, bei denen der Weg das Ziel ist. Der Motorcharakter wirkt dabei bodenständig und gleichmäßig. Das Fahrgefühl ist nicht darauf ausgelegt, ständig an die Grenzen zu gehen, sondern eher darauf, souverän durch den Verkehr zu gleiten und auf Landstraßen entspannt zu rollen.
Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist als sportliches Naked Bike gebaut, das Leistung und Ansprechverhalten in den Vordergrund stellt. Schon beim Beschleunigen wird klar, dass hier nicht „nur“ gefahren wird, sondern dass das Motorrad aktiv fordert: Gas geben, Linie halten, das Motorrad arbeiten lassen. Wer Dynamik sucht, bekommt sie – und zwar deutlich spürbar.
Motor und Kraftentfaltung: wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen
Royal Enfield Goan Classic 350: gleichmäßig, angenehm, alltagstauglich
Die Goan Classic 350 punktet vor allem mit einem Motor, der sich leicht dosieren lässt. Gerade in Stadt und im Feierabendverkehr ist das ein Vorteil: Man kommt entspannt voran, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Die Kraft wirkt dabei eher linear und harmonisch, sodass das Motorrad auch bei moderatem Tempo ruhig bleibt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: weniger Stress, mehr Kontrolle im Alltag.
KTM 1290 Super Duke R: kräftig, direkt, sportlich
Die Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das Leistung nicht nur liefert, sondern ins Fahrgefühl übersetzt. Die Kraftentfaltung wirkt deutlich aggressiver und dynamischer. Das bedeutet: Beschleunigung fühlt sich spontan an, und das Motorrad macht Lust auf zügige Fahrweise. Gleichzeitig ist das ein Motorrad, das man bewusst fahren sollte. Wer die Leistung nicht im Griff hat, merkt schnell, dass das Bike nicht „von allein“ bremst – es will geführt werden.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. sportliche Präzision
Beim Fahrwerk zeigt sich der Charakter beider Modelle sehr klar. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist auf ein ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl ausgelegt. Unebenheiten werden spürbar abgefedert, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen angenehm stabil. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht ständig an der perfekten Linie feilen wollen, sondern lieber entspannt fahren und dabei trotzdem ein sicheres Gefühl haben möchten.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt dagegen auf sportliche Präzision. Das Handling wirkt direkter, die Rückmeldung vom Untergrund ist klarer, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. In schnellen Passagen fühlt sich die Super Duke R wie ein Werkzeug an, das für Dynamik gebaut wurde. Wer jedoch häufig lange Strecken mit schlechterem Belag fährt oder eher gemütlich unterwegs ist, kann den sportlichen Fokus als weniger „weich“ empfinden als bei der Royal Enfield.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen
Bremsen sind bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt – aber mit unterschiedlichem Einsatzprofil. Die Royal Enfield Goan Classic 350 bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das im Alltag und bei moderater Fahrweise sehr angenehm ist. Das Motorrad lässt sich kontrolliert verzögern, ohne dass man ständig „gegen“ das Bike arbeiten muss.
Die KTM 1290 Super Duke R hingegen ist auf stärkere Verzögerung und sportliche Anforderungen ausgelegt. Das Bremsverhalten wirkt kraftvoll und standfest, besonders wenn es zügig wird. In Kombination mit dem dynamischen Fahrwerk entsteht ein Gefühl von Sicherheit – allerdings eher für Fahrer, die das Motorrad auch entsprechend bewegen und die Bremsleistung aktiv nutzen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Royal Enfield Goan Classic 350 – leicht im Kopf, entspannt im Alltag
Die Goan Classic 350 ist besonders dann im Element, wenn der Tag nicht nach „Sportmodus“ aussieht. Sie eignet sich für kurze Wege, für Pendlerstrecken und für Touren, bei denen man nicht ständig maximale Leistung abrufen muss. Das Motorrad wirkt dabei unkompliziert: Man steigt auf, fährt los und genießt den Charakter. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, ist das ein Plus.
KTM 1290 Super Duke R – wenn die Straße nach Tempo ruft
Die Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise besonders glänzt. Sie macht Spaß, wenn die Strecke Kurven hat, wenn man beschleunigen möchte und wenn das Fahrgefühl „sportlich“ sein darf. In der Stadt kann das Motorrad zwar funktionieren, aber der Fokus liegt klar woanders: auf Fahrspaß, Dynamik und einem souveränen Umgang mit höheren Geschwindigkeiten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Goan Classic 350
Stärken: Die Goan Classic 350 überzeugt mit ihrem entspannten Motorcharakter, dem harmonischen Fahrgefühl und dem unkomplizierten Einsatz im Alltag. Das Motorrad wirkt angenehm zugänglich und passt gut zu Fahrern, die ein klassisches Design und eine entspannte Art zu fahren schätzen.
Schwächen: Wer maximale Performance sucht oder häufig sehr sportlich fährt, wird die Grenzen eher früher erreichen. Auch wenn das Motorrad für Touren geeignet ist, steht nicht die „sportliche Attacke“ im Mittelpunkt, sondern der Genuss.
KTM 1290 Super Duke R
Stärken: Die Super Duke R punktet mit ihrer starken Kraftentfaltung, dem präzisen Handling und dem sportlichen Gesamtpaket. In dynamischen Situationen fühlt sich das Motorrad wie ein echtes Performance-Werkzeug an – besonders dann, wenn man Kurven aktiv fährt und Leistung gezielt einsetzt.
Schwächen: Der sportliche Anspruch kann im Alltag oder bei sehr gemütlicher Fahrweise weniger „entspannt“ wirken. Außerdem verlangt die Leistung mehr Aufmerksamkeit und Fahrkultur, damit das Potenzial wirklich passend genutzt wird.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten so zusammenfassen: Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die Wahl für Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt, Charakter hat und im Alltag zuverlässig Spaß macht. Die KTM 1290 Super Duke R ist die Wahl für Fahrer, die Dynamik suchen, Leistung spüren wollen und ein Naked Bike bevorzugen, das sportlich geführt werden möchte.
Für wen ist die Royal Enfield Goan Classic 350 die bessere Wahl?
Für Fahrer, die ein Motorrad für Stadt, Feierabend und entspannte Touren suchen. Wer ein klassisches Design mag, Wert auf ein gut dosierbares Fahrgefühl legt und nicht ständig maximale Leistung abrufen muss, findet in der Goan Classic 350 eine stimmige Lösung.
Für wen ist die KTM 1290 Super Duke R die bessere Wahl?
Für Fahrer, die sportliche Fahrweise genießen, Kurven dynamisch nehmen und die Kraft des Motors als Teil des Fahrspaßes erleben möchten. Wer ein Motorrad sucht, das auf Landstraßen und bei zügiger Fahrt besonders stark ist und dabei ein präzises, leistungsorientiertes Setup bietet, liegt mit der Super Duke R richtig.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, klassischem Stil und unkomplizierter Alltagstauglichkeit liegt. Sie passt zu Touren, bei denen man den Weg genießt, und zu Fahrern, die ein harmonisches, gut dosierbares Motorrad suchen. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen dort, wo es um Dynamik, sportliche Präzision und spürbare Leistung geht. Wer Kurven aktiv fährt, Beschleunigung als Erlebnis betrachtet und ein Naked Bike möchte, das deutlich mehr „Biss“ hat, findet in der Super Duke R die passendere Option. Kurz gesagt: Die Goan Classic 350 steht für Genuss und Leichtigkeit, die Super Duke R für Performance und Anspruch. Je nachdem, welche Art von Motorradspaß im Vordergrund steht, fällt die Entscheidung klar aus.