| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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Royal Enfield Goan Classic 350 vs Yamaha MT-125: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Einsteiger
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Royal Enfield Goan Classic 350 steht für klassisches Retro-Feeling und einen entspannten Charakter, während die Yamaha MT-125 mit ihrem modernen Naked-Look und dem agilen Stadt-Fokus punktet. Beide Maschinen richten sich an Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen – aber sie liefern das Erlebnis auf sehr verschiedene Art.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Sitzposition und dem typischen Einsatzbereich unterscheiden. Dabei werden die Stärken und Schwächen nicht isoliert betrachtet, sondern direkt gegeneinander abgewogen – damit am Ende klar wird, welches Bike für welchen Fahrstil und welche Anforderungen am besten passt.
Charakter und Motorgefühl: entspannter Cruiser-Vibe vs. lebendiges Naked-Feeling
Royal Enfield Goan Classic 350: Drehmoment-orientiert und gelassen
Die Goan Classic 350 wirkt wie ein Motorrad, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Der Motorcharakter ist eher auf ruhiges Vorankommen ausgelegt: Man kann entspannt fahren, ohne ständig „hochdrehen“ zu müssen. Das macht sie besonders attraktiv für Strecken, auf denen häufiges Anfahren, Rollen und moderates Tempo den Alltag bestimmen.
In der Praxis zeigt sich das als angenehmes Fahrgefühl: Die Maschine wirkt souverän im unteren bis mittleren Drehzahlbereich, was gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Pendelrouten Vorteile bringt. Gleichzeitig ist das Motorrad weniger darauf ausgelegt, sportlich „zu attackieren“ – wer maximale Dynamik aus dem Stand erwartet, wird eher enttäuscht als begeistert.
Yamaha MT-125: spritzig, direkt und auf Agilität getrimmt
Die MT-125 steht dagegen für ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten. Das Naked-Konzept zielt darauf ab, dass sich das Motorrad leichtfüßig anfühlt und schnell auf Gasbefehle reagiert. Gerade in der Stadt, wo häufiges Beschleunigen, Beschleunigungswechsel und das schnelle Reagieren auf Verkehrssituationen gefragt sind, spielt die MT-125 ihre Stärken aus.
Auch wenn die Maschine nicht den „großen“ Hubraum-Charakter einer 350er bietet, wirkt sie im Alltag oft dynamischer, weil das Fahrgefühl stärker auf unmittelbare Kontrolle und zügiges Vorankommen ausgelegt ist. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch angeht oder einfach das Gefühl von „leichtem Handling“ sucht, wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. wendig im Stadtbetrieb
Beim Vergleich der Fahrwerke zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Retro- und Naked-Philosophie. Die Goan Classic 350 vermittelt eher das Gefühl eines Motorrads, das auf ruhiges Gleiten und angenehmen Komfort ausgelegt ist. Unebenheiten werden tendenziell gelassener „weggearbeitet“, und das Motorrad wirkt stabil, wenn es nicht ständig hektisch bewegt werden muss.
Die MT-125 ist dagegen spürbar auf Wendigkeit und schnelle Richtungswechsel ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn enge Straßen, häufige Spurwechsel und das ständige „Mit-dem-Verkehr-mitgehen“ zum Alltag gehören. In flotteren Situationen fühlt sich die Yamaha oft agiler an, während die Royal Enfield eher mit Gelassenheit und einem gleichmäßigen Rhythmus überzeugt.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Vergleich
Bei der Bremsleistung geht es im Alltag weniger um reine Spitzenwerte, sondern um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Goan Classic 350 punktet häufig mit einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl, das zu ihrem entspannten Charakter passt. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Stadtverkehr häufig bremsen muss und dabei nicht ständig „nachregeln“ möchte.
Die MT-125 wirkt im Vergleich oft etwas direkter in der Reaktion. Das kann ein Vorteil sein, wenn schnelle Situationen entstehen oder wenn man gern sportlicher fährt. Gleichzeitig gilt: Wer mit der Dosierung vertraut ist, profitiert von der direkten Rückmeldung – wer eher ruhig und gleichmäßig bremst, wird sich auch mit der Yamaha schnell anfreunden.
Sitzposition und Ergonomie: Retro-Lounge vs. aufrechte Kontrolle
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt vom Konzept her wie ein Motorrad, das man gern „gemütlich“ fährt. Das unterstützt längere Fahrten im entspannten Modus und macht sie attraktiv für Menschen, die nicht permanent in einer sportlichen Haltung „arbeiten“ möchten.
Die Yamaha MT-125 bietet dagegen eine Position, die eher auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Das erleichtert das aktive Fahren in der Stadt und sorgt dafür, dass man sich schnell an das Handling gewöhnt. Wer häufig zwischen Ampeln, im Verkehr und auf kurzen Strecken unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Ergonomie.
Alltagstauglichkeit: Pendeln, Stadtverkehr und typische Strecken
Royal Enfield Goan Classic 350: ideal für entspanntes Pendeln
Die Goan Classic 350 eignet sich besonders, wenn der Alltag aus gleichmäßigen Strecken besteht: Pendeln mit moderatem Tempo, Stadtverkehr ohne dauernde „Sprint“-Momente und Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem zuverlässig und angenehm sein soll. Das Retro-Design ist dabei nicht nur Optik, sondern Teil des Gesamterlebnisses: Man steigt ein und fährt – ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Yamaha MT-125: perfekt für häufiges Stop-and-go und kurze Wege
Die MT-125 ist stark, wenn der Alltag aus vielen kurzen Wegen besteht: Ein- und Ausfädeln, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten, zügiges Reagieren und das schnelle Durchkommen im Stadtverkehr. Das Naked-Konzept unterstützt das aktive Fahren, und das Motorrad fühlt sich in typischen „Urban“-Situationen oft unkompliziert an.
Design und Stil: Retro-Charme vs. moderne Präsenz
Optik ist natürlich Geschmackssache, aber sie beeinflusst auch, wie man sich auf dem Motorrad fühlt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 bringt Retro-Charme mit und wirkt wie ein Motorrad, das man gern „genießt“. Die Yamaha MT-125 dagegen setzt auf moderne, markante Linien und eine Präsenz, die im Straßenbild sofort auffällt.
Wer Wert auf ein klassisches Erscheinungsbild legt und das Motorrad eher als stilvollen Begleiter sieht, wird bei der Royal Enfield eher glücklich. Wer dagegen ein Bike möchte, das modern, dynamisch und „urban“ wirkt, findet in der MT-125 die passende Richtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Royal Enfield Goan Classic 350
- Entspannter Motorcharakter: geeignet für ruhiges Fahren ohne ständiges Hochdrehen.
- Komfortorientiertes Fahrgefühl: angenehm für Pendelroutinen und längere Alltagsfahrten.
- Retro-Identität: stimmiges Gesamtpaket aus Stil und Fahr-Erlebnis.
Schwächen bzw. Grenzen der Royal Enfield Goan Classic 350
- Weniger Fokus auf sportliche Dynamik: wer maximale „Bissigkeit“ sucht, muss Kompromisse eingehen.
- Charakter passt nicht zu jedem Fahrstil: wer ständig zackig beschleunigen möchte, fühlt sich mit der Yamaha oft besser aufgehoben.
Stärken der Yamaha MT-125
- Agiles Handling: ideal für Stadtverkehr und häufige Richtungswechsel.
- Direktes Ansprechverhalten: macht das Motorrad im Alltag lebendig.
- Moderne Naked-Optik: wirkt dynamisch und „leicht“ im Straßenbild.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha MT-125
- Weniger „entspannte“ Gelassenheit als bei der 350er: der Fahrstil darf aktiver sein.
- Charaktervorteile hängen vom Einsatz ab: auf sehr ruhigen, gleichmäßigen Strecken kann die Royal Enfield stimmiger wirken.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrer?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Alltag lösen: Wer vor allem gemütlich pendelt, Wert auf Retro-Feeling legt und ein Motorrad möchte, das im Alltag nicht ständig „fordert“, findet in der Royal Enfield Goan Classic 350 häufig die stimmigere Wahl.
Wer dagegen viel in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt, häufig anfahren und reagieren muss und ein Motorrad sucht, das sich leicht und direkt anfühlt, wird mit der Yamaha MT-125 oft schneller glücklich. Die Yamaha ist besonders dann stark, wenn das Fahren eher „urban“ und aktiv ist.
Fazit:
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit entspanntem Charakter suchen: ruhiges Vorankommen, angenehmes Fahrgefühl und ein stimmiges Retro-Gesamtpaket. Sie passt besonders gut zu Pendelrouten, bei denen gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht, und zu Fahrern, die das Motorrad eher genießen als ständig „arbeiten“ möchten.
Die Yamaha MT-125 empfiehlt sich, wenn der Alltag stark von Stadtverkehr, kurzen Wegen und agiler Reaktion geprägt ist. Ihr Naked-Konzept sorgt für ein lebendiges Handling und ein direktes Ansprechverhalten, das im Stop-and-go besonders Spaß macht. Wer gern aktiv fährt und schnelle Situationen souverän meistern möchte, findet in der MT-125 meist die passendere Dynamik.
Kurz gesagt: Gemütlicher Cruiser-Vibe mit Retro-Charme = Goan Classic 350. Wendiges, modernes Urban-Bike mit direktem Fahrgefühl = MT-125.