UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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So klein und schon Reiseenduro?
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz
Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm
Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Royal Enfield Guerrilla 450 vs BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Tour und leichtes Abenteuer

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide für den Einstieg in die Welt des modernen Fahrens stehen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Royal Enfield Guerrilla 450 und die BMW G 310 GS wirken auf den ersten Blick wie unterschiedliche Antworten auf ähnliche Fragen: Wie fährt sich ein Motorrad im Alltag, wie gut ist es für Touren geeignet und wie souverän bleibt es auf wechselnden Strecken? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Fokus auf die Stärken und Schwächen, die sich aus den typischen Eigenschaften der Modelle ergeben.

Grundcharakter: Urbaner Stil trifft auf „GS“-Alltagstauglichkeit

Der Royal Enfield Guerrilla 450 steht für einen modernen, aber klar eigenständigen Look und ein Fahrgefühl, das oft als direkt und alltagstauglich beschrieben wird. Die Auslegung zielt darauf, dass sich das Motorrad im Stadtverkehr leicht bewegt und auf Landstraßen angenehm dynamisch bleibt. Dabei wirkt die Charakteristik häufig „bodenständig“: nicht übertrieben sportlich, aber mit genug Temperament, um zügig mitzuschwimmen.

Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker in der Tradition der GS-Reihe verankert. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Ergonomie, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad mit Unebenheiten umgeht. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, spielt die Auslegung ihre Vorteile aus. Die G 310 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch für längere Wochenendtouren nutzt – und das dabei nicht sofort „zu viel“ wird.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich

Beim Vergleich der Motoren fällt vor allem die unterschiedliche Art der Kraftentfaltung auf. Der Royal Enfield Guerrilla 450 wird häufig mit einem Charakter beschrieben, der sich im Alltag gut dosieren lässt und in vielen Situationen spontan anspricht. Das macht ihn attraktiv, wenn häufiges Anfahren, Schalten und Beschleunigen im Stadtverkehr vorkommen. Auf der Landstraße kann das Motorrad dadurch angenehm „mitgehen“, ohne dass man ständig im oberen Drehzahlbereich arbeiten muss.

Die BMW G 310 GS setzt ebenfalls auf eine nutzbare Leistungsentfaltung, die auf Alltag und Tour ausgelegt ist. Im Vergleich wirkt sie oft harmonisch abgestimmt: Gasannahme und Schaltvorgänge passen zusammen, sodass sich das Motorrad gleichmäßig und berechenbar bewegt. Gerade bei konstantem Tempo oder bei moderater Fahrweise kann das den Unterschied machen, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr“ verlangt.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

Guerrilla 450 punktet tendenziell dort, wo spontane Reaktionen und ein direkteres Fahrgefühl gefragt sind. Schwäche kann sein, dass je nach Fahrstil der Fokus stärker auf dem „Alltags-Flow“ liegt, während sehr sportliche Ansprüche eher weniger im Mittelpunkt stehen.

G 310 GS punktet tendenziell mit einem ausgewogenen, tourorientierten Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional direkt“ wirkt als bei Motorrädern, die stärker auf einen markanten Stil und ein unmittelbares Ansprechverhalten setzen.

Fahrwerk und Handling: Wie stabil fühlt sich das Motorrad an?

Beide Motorräder sind für Einsteiger und Alltagsfahrer interessant, aber die Art, wie sie sich bewegen, unterscheidet sich. Der Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt in vielen Situationen leicht zu kontrollieren. Das Handling ist oft so ausgelegt, dass man im Stadtverkehr schnell reagiert und in Kurven zügig einlenken kann. Auf welligen Straßen bleibt das Motorrad dabei meist gut beherrschbar, ohne dass es „zu nervös“ wird.

Die BMW G 310 GS ist stärker auf das abgestimmt, was viele als „GS-Feeling“ kennen: ein Motorrad, das Unebenheiten schluckt und gleichzeitig genug Stabilität bietet, um auch auf schlechterem Belag nicht sofort die Kontrolle zu verlieren. Gerade wenn die Strecke mal ausbricht – etwa durch Kopfsteinpflaster, Schotteranteile oder unebene Landstraßen – spielt die Auslegung ihre Stärken aus.

Kurven, Bremsen und Spurtreue

Beim Thema Bremsen zeigt sich häufig ein Unterschied in der Abstimmung: Der Guerrilla 450 kann bei moderater bis zügiger Fahrweise überzeugen, weil die Dosierbarkeit im Alltag sehr gut funktioniert. Die G 310 GS punktet oft mit einem stabilen Gefühl beim Verzögern, besonders wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Das kann gerade bei wechselnden Bedingungen den Stress reduzieren.

In der Spurtreue und beim Kurvenverhalten zeigt sich: Der Guerrilla 450 fühlt sich häufig „agiler“ an, während die G 310 GS eher „ruhiger“ wirkt – ein Vorteil, wenn man längere Strecken fährt oder wenn die Straße nicht planbar ist.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort

Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Sitzhöhe, Kniewinkel, Reichweite der Bedienelemente und die Frage, wie entspannt man nach einer Stunde noch unterwegs ist. Der Royal Enfield Guerrilla 450 ist so konzipiert, dass er sich für viele Fahrer leicht zugänglich anfühlt. Die Sitzposition wirkt meist so, dass man im Stadtverkehr nicht „zu tief“ sitzt, aber auch nicht komplett aufrecht wie bei reinen Street-Bikes. Das hilft, um Pendelstrecken und kurze Touren angenehm zu machen.

Die BMW G 310 GS bietet typischerweise eine Sitzposition, die Übersicht und Kontrolle betont. Das kann besonders dann gefallen, wenn man gern „aktiv“ fährt oder wenn man auf längeren Touren eine entspannte Haltung sucht. Durch die GS-typische Auslegung fühlt sich das Motorrad oft wie ein Allrounder an, der auch auf längeren Strecken nicht sofort ermüdet.

Stärken und Schwächen in der Ergonomie

Guerrilla 450 ist tendenziell stark, wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Schwäche: Wer sehr lange Strecken mit hoher Dauerbelastung plant, könnte je nach Körpergröße und Fahrstil eher das BMW-Konzept bevorzugen.

G 310 GS ist tendenziell stark, wenn man eine tourorientierte Sitzhaltung und ein ruhiges Fahrgefühl sucht. Schwäche: Im reinen Stadtbetrieb kann das „Adventure“-Gefühl manchmal etwas mehr Gewicht im Kopf erzeugen, obwohl das Handling an sich meist gut bleibt.

Alltagstauglichkeit: Reichweite, Wartung und Kostengefühl

Bei der Alltagstauglichkeit geht es nicht nur um den Tank, sondern auch um das Gesamtpaket aus Wartungsfreundlichkeit, Verfügbarkeit und dem Gefühl, wie unkompliziert sich das Motorrad betreiben lässt. Der Royal Enfield Guerrilla 450 wird oft als Motorrad wahrgenommen, das sich im Alltag gut nutzen lässt – mit einem Charakter, der Lust auf regelmäßige Fahrten macht. Das kann auch bedeuten, dass man sich weniger Gedanken über „zu kompliziert“ macht und das Motorrad einfach nutzt.

Die BMW G 310 GS punktet häufig mit einem sehr stimmigen Service- und Ersatzteilumfeld. Dazu kommt das Gefühl, dass das Motorrad als System gedacht ist: vom Fahrwerk bis zur Bedienlogik. Das kann gerade für Fahrer interessant sein, die Wert auf planbare Abläufe und ein „rund laufendes“ Gesamtpaket legen.

Stärken und Schwächen im Betrieb

Guerrilla 450 kann besonders attraktiv sein, wenn man ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt und dabei einen eigenen Stil mitbringt. Schwäche kann sein, dass je nach Region das subjektive Kosten- und Servicegefühl stärker schwanken kann als bei etablierten Markenstrukturen.

G 310 GS ist tendenziell die sichere Wahl, wenn man auf ein sehr konsistentes Gesamtpaket setzt und das Motorrad als langfristigen Begleiter sieht. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „individuell“ wirkt, wenn man genau diesen besonderen Look und das markante Fahrgefühl von Royal Enfield sucht.

Design und Ausstattung: Was passt zum eigenen Stil?

Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst, wie man sich auf dem Motorrad fühlt. Der Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt oft wie ein Statement: modern, aber mit klarer Identität. Das kann ein Plus sein, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch optisch Freude macht.

Die BMW G 310 GS wirkt dagegen wie ein funktionales Adventure-Motorrad. Das Design ist weniger „laut“, aber dafür sehr stimmig. Wer ein Motorrad möchte, das auch nach Jahren noch „passt“, findet hier häufig die richtige Mischung aus Zweckmäßigkeit und Wiedererkennung.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

Beim Thema Ausstattung zeigt sich meist: Der Guerrilla 450 kann durch seine stimmige, alltagstaugliche Auslegung überzeugen, während die G 310 GS häufig mit einem sehr durchdachten Gesamtpaket punktet. Schwäche bei beiden kann sein, dass man je nach Erwartung an Komfortfeatures oder Assistenzfunktionen genau prüfen sollte, was im eigenen Wunschpaket enthalten ist.

Welches Motorrad ist die bessere Wahl?

Der Vergleich zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und BMW G 310 GS zeigt vor allem zwei unterschiedliche Philosophien. Der Guerrilla 450 ist besonders interessant, wenn ein Motorrad im Alltag leicht wirken soll, wenn das Fahrgefühl direkt und sympathisch sein darf und wenn der eigene Stil eine große Rolle spielt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und trotzdem gelegentlich auf Landstraßen Spaß haben möchte, findet hier oft einen sehr passenden Charakter.

Die BMW G 310 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad als vielseitiger Begleiter für Touren gedacht ist. Wer Wert auf Stabilität, ruhiges Handling und ein „Adventure“-Gefühl legt – auch wenn es nur gelegentlich über schlechteren Belag geht – wird mit der G 310 GS häufig zufriedener sein. Außerdem ist sie eine starke Option, wenn planbare Service- und Betriebsabläufe wichtig sind.

Fazit:

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das sich leicht anfühlt, spontan anspricht und dabei optisch sowie vom Charakter her überzeugt. Besonders passend ist sie für Stadtfahrten, Feierabendrunden und Touren, bei denen der Fokus auf unkompliziertem Fahrspaß liegt. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich auf wechselnden Strecken besonders souverän anfühlt und als langfristiger Allrounder für längere Ausfahrten gedacht ist, trifft mit der BMW G 310 GS meist die richtige Entscheidung. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Stabilität, ruhiges Handling und ein tourorientiertes Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale „Direktheit“ im Ansprechverhalten. Kurz gesagt: Guerrilla für den individuellen Alltags-Flow, GS für den vielseitigen Reise- und Abenteueranspruch.

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