| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Ducati Supersport 950 S – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten stammen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für einen modernen, alltagstauglichen Charakter mit klarer Handschrift und einem Motor, der sich nicht nur im Datenblatt gut macht. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist deutlich sportlicher positioniert: Sie will Dynamik, Präzision und ein spürbar „sportliches“ Gesamtpaket liefern – inklusive der typischen Ducati-Philosophie aus Leistung, Elektronik und Fahrgefühl.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle im Alltag und auf der Hausstrecke auswirken. Dabei werden Stärken und Schwächen so gegenübergestellt, dass die Entscheidung leichter fällt – je nachdem, welche Art von Fahren im Vordergrund steht.
Grundcharakter: Allround-Feeling vs. Supersport-Anspruch
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt. Die aufgelisteten Eckdaten deuten auf einen Motor hin, der sich gut dosieren lässt und in vielen Situationen souverän bleibt. Das passt besonders zu Fahrten in der Stadt, zu Feierabendrunden und zu Touren, bei denen nicht jede Kurve „auf Zeit“ gefahren wird.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen klar auf sportliche Auslegung getrimmt. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Setup, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist: spürbare Reserven, ein direkteres Ansprechverhalten und ein Gesamtpaket, das sich eher nach „Fahrspaß“ als nach „entspannt ankommen“ anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
Royal Enfield Guerrilla 450
Bei der Guerrilla 450 zeigen die aufgelisteten Werte vor allem eines: ein nutzbarer Charakter über viele Drehzahlbereiche. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn häufig beschleunigt und wieder verzögert wird – also genau dort, wo es im Alltag oft ruckelig wird. Wer gern vorausschauend fährt, findet hier ein harmonisches Zusammenspiel aus Gasannahme und Durchzug.
Ducati Supersport 950 S
Die Supersport 950 S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Tempo steigt. Die aufgelisteten Werte deuten auf mehr „Biss“ hin, der sich beim Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht. Gleichzeitig ist das Motorrad so abgestimmt, dass es nicht nur schnell sein will, sondern auch kontrollierbar bleibt – vor allem, wenn die Elektronik sauber eingreift und das Fahrwerk die Linie stabil hält.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in Kurven vs. Agilität im Alltag
Beim Fahrwerk entscheidet sich, ob ein Motorrad „leicht“ wirkt oder eher „auf der Linie“ bleibt. Die aufgelisteten Werte beider Modelle zeigen unterschiedliche Prioritäten: Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt auf den ersten Blick wie die Wahl für Agilität und Alltagstauglichkeit. Das bedeutet: leichteres Handling, angenehmeres Rangieren und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Straßenbedingungen nicht sofort anstrengend wird.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Stabilität ausgelegt. Die aufgelisteten Werte lassen vermuten, dass das Motorrad bei zügigem Kurventempo mehr Ruhe ausstrahlt. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke „flowig“ wird und man das Motorrad bewusst arbeiten lässt. Gleichzeitig kann ein sportlicheres Setup im Alltag weniger „weich“ wirken, etwa bei schlechten Belägen oder wenn längere Strecken in aufrechter Haltung gefahren werden.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind nicht nur ein Sicherheitsfaktor, sondern auch ein Fahrspaßfaktor. Die aufgelisteten Werte zeigen, dass beide Motorräder auf zuverlässiges Verzögern ausgelegt sind – aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das sich im Alltag mit gutem Gefühl dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man nicht jedes Mal „hart“ anhalten will.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie die Wahl für sportliche Situationen: Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Setup, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und wiederholten Bremsmanövern stabil bleibt. Wer gern dynamisch fährt, profitiert hier von einem stärkeren „Anker“-Gefühl.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Grenzbereich
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „Gimmick“. Die aufgelisteten Werte zeigen, dass die Ducati Supersport 950 S in diesem Bereich stärker auf sportliche Unterstützung setzt. Das kann sich in der Praxis so anfühlen, dass das Motorrad auch dann berechenbar bleibt, wenn die Fahrweise zügiger wird oder wenn die Traktion in Kurven gefordert ist.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt hingegen wie ein Motorrad, das Elektronik sinnvoll einsetzt, ohne den Charakter zu überdecken. Das ist oft ein Vorteil für Fahrer, die ein direktes, ehrliches Gefühl bevorzugen und nicht ständig mit Menüs oder Regelsystemen beschäftigt sein möchten.
Komfort und Sitzposition: Tourentauglichkeit vs. sportliche Haltung
Bei der Sitzposition trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer lange Strecken fährt, merkt schnell, ob ein Motorrad „ermüdungsarm“ ist. Die aufgelisteten Werte deuten bei der Royal Enfield Guerrilla 450 auf eine eher alltagstaugliche Geometrie hin. Das macht sie interessant für Pendler, für Wochenendtouren und für alle, die nicht ständig in einer sehr sportlichen Haltung „arbeiten“ wollen.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen klar sportlich ausgelegt. Die aufgelisteten Werte sprechen für eine Position, die Kurvenfahrt belohnt. Auf der Hausrunde fühlt sich das oft großartig an – bei längeren Fahrten kann es jedoch stärker auf den Fahrer ankommen. Wer regelmäßig Touren fährt, sollte deshalb besonders auf die eigene Beweglichkeit und die geplante Streckenart achten.
Alltag, Wartung und Kosten: Was sich im Betrieb bemerkbar macht
Auch wenn man beim Kauf vor allem auf Fahrgefühl und Technik schaut, entscheidet der Alltag über die Zufriedenheit. Die aufgelisteten Werte und die Positionierung der Modelle deuten darauf hin, dass die Royal Enfield Guerrilla 450 eher auf unkomplizierten Betrieb ausgelegt ist. Das kann sich in einer entspannteren Nutzung zeigen: weniger „Spezialdenken“, mehr „einfach fahren“.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf Premium-Sport ausgelegt. Das bedeutet nicht automatisch höhere Probleme, aber häufig einen anderen Anspruch an Pflege, Service-Intervalle und die Art, wie man das Motorrad nutzt. Wer das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird den Charakter eher genießen. Wer hingegen vor allem „stressfrei“ unterwegs sein möchte, sollte den eigenen Anspruch realistisch einordnen.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Identitäten
Design ist nicht nur Optik, sondern auch Identität. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt modern, aber bodenständig – ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“ und das nicht so tut, als wäre es nur für die Rennstrecke gebaut. Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie ein Statement: sportlich, markant und mit dem Anspruch, dass man das Motorrad auch spürt, wenn man nur kurz darauf sitzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Alltagstauglicher Charakter: Die aufgelisteten Werte unterstützen ein gut dosierbares Fahrgefühl.
- Komfortorientierte Nutzung: Sitz- und Handling-Ansatz wirken weniger fordernd im Alltag.
- Praktischer Fokus: Das Motorrad passt zu Pendeln, Stadtfahrten und entspannten Touren.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Sportliche Spitzenansprüche: Wer maximale Dynamik sucht, wird bei der Ducati eher mehr finden.
- Grenzbereich: Die Unterstützung durch Elektronik wirkt weniger „sportlich“ als bei der Supersport.
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Sportliche Performance: Die aufgelisteten Werte deuten auf mehr Reserven und mehr „Punch“ hin.
- Stabilität bei Tempo: Das Setup wirkt auf zügiges Fahren ausgelegt.
- Elektronik als Fahrhilfe: Die Unterstützung im Fahrbetrieb kann das Motorrad berechenbarer machen.
Ducati Supersport 950 S – Schwächen
- Alltag kann fordernder sein: Sportliche Haltung und Setup passen nicht zu jeder Fahrroutine.
- Anspruch an Nutzung: Wer „einfach nur fahren“ will, muss den Premium-Sport-Charakter mögen.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Art zu fahren passt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, sich leicht bewegt und auf Touren nicht sofort in den „Sportmodus“ zwingt. Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, Stabilität bei Tempo und ein stärkerer Elektronik- und Performance-Fokus im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die passende Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für entspannte bis zügige Touren suchen. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl, das im Stadtverkehr ebenso funktioniert wie auf der Feierabendrunde. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt und nicht ständig nach „sportlicher Arbeit“ verlangt, trifft hier häufig genau den richtigen Ton.
Die Ducati Supersport 950 S empfiehlt sich, wenn sportliche Ansprüche klar im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte deuten auf mehr Reserven, ein stabileres Fahrverhalten bei Tempo und eine stärkere elektronische Unterstützung hin. Das Motorrad macht besonders dann Spaß, wenn Kurvenfahrt dynamisch geplant ist und das Setup die eigene Fahrweise aktiv unterstützt.
Kurz gesagt: Guerrilla 450 für Alltag, Leichtigkeit und vielseitige Nutzung – Supersport 950 S für Performance, Präzision und sportliche Begeisterung.