UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 14.990 €
Baujahr von 2017 bis 2020
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Rasender Kofferträger
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz
Pro:
  • Motor
  • Windschutz
  • Fahrstabilität
  • Sound
Kontra:
  • Quickshifter

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment97 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartGitterrohr
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Royal Enfield Guerrilla 450 vs. Ducati Supersport S – Vergleich der Supersport-Philosophie

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Sport“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit eigenem Charakter. Die Ducati Supersport S dagegen ist klar auf sportliche Performance und präzises Handling ausgelegt – mit dem Anspruch, auf der Landstraße und darüber hinaus ein sehr direktes Fahrerlebnis zu liefern.

Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur darum, wer „mehr“ hat, sondern darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Fahralltag und auf sportlichen Strecken bemerkbar machen – und wo die Grenzen liegen.

Motor & Charakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Bei der Royal Enfield Guerrilla 450 zeigt sich der Fokus auf einen nutzbaren, modernen Antrieb. Die aufgelisteten Kennzahlen deuten auf einen Motor hin, der vor allem dort überzeugt, wo man häufig fährt: im Stadtverkehr, auf kurzen Landstraßen und bei zügigem Cruisen. Der Charakter wirkt dabei eher „zugänglich“ – also nicht nur für die ganz sportliche Gangart, sondern auch für entspannte Fahrten, bei denen trotzdem Reserven vorhanden sind.

Die Ducati Supersport S ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Die aufgelisteten Werte sprechen für einen Antrieb, der sich besonders bei höheren Drehzahlen und in dynamischen Passagen bemerkbar macht. Wer gerne zügig beschleunigt, früh in den richtigen Bereich kommt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr direktes Gefühl.

Stärken & Schwächen im Motorvergleich

  • Guerrilla 450: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und in einem Motor, der sich unkompliziert fahren lässt. Schwäche: Wer ausschließlich auf maximale Sportdynamik bei hohen Drehzahlen setzt, könnte weniger „Biss“ erwarten als bei der Ducati.
  • Supersport S: Stärken liegen in der sportlichen Durchsetzungskraft und im dynamischen Ansprechverhalten. Schwäche: Der Fokus auf Performance kann im Alltag etwas mehr „Anspruch“ an die Fahrweise bedeuten, damit das Motorrad seine Stärken wirklich ausspielt.

Fahrwerk & Handling: Präzision vs. Alltagstauglichkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt in den aufgelisteten Werten wie ein Motorrad, das auf ein ausgewogenes Setup setzt: komfortabel genug für den Alltag, aber sportlich genug, um auf der Landstraße Spaß zu machen. Gerade wenn Straßen nicht perfekt sind, spielt diese Balance ihre Vorteile aus.

Die Ducati Supersport S zielt mit den aufgelisteten Fahrwerksdaten stärker auf präzises, sportliches Arbeiten. Das Motorrad soll in Kurven eine klare Linie halten und beim Herausbeschleunigen Stabilität vermitteln. Wer gerne „arbeitet“ – also bremst, lenkt, beschleunigt und das Motorrad aktiv führt – wird hier besonders viel Feedback bekommen.

Was das in der Praxis bedeutet

Die Guerrilla 450 ist tendenziell die Wahl, wenn Strecken abwechslungsreich sind und nicht jede Fahrt perfekt vorbereitet wirkt. Die Supersport S ist eher die Wahl, wenn die Fahrt bewusst sportlich geplant ist und das Motorrad in Kurven und bei zügigem Tempo seine Stärken ausspielen soll.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind bei Supersport-Motorrädern ein entscheidender Punkt. Die aufgelisteten Werte zeigen, dass die Ducati Supersport S in Richtung sportlicher Bremsperformance ausgelegt ist. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man in Kurven bewusst spät bremst.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ebenfalls eine solide Basis, die im Alltag und auf moderat sportlichen Strecken sehr gut funktioniert. Die Stärke liegt hier eher in der gut dosierbaren Alltagsbremsung – also in einem Gefühl, das auch bei weniger aggressiver Fahrweise zuverlässig bleibt.

Stärken & Schwächen bei den Bremswerten

  • Guerrilla 450: Stärken in der unkomplizierten Dosierbarkeit und im sicheren Alltagsgefühl. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Ducati durch ihre Ausrichtung schneller „mehr Reserve“ vermitteln.
  • Supersport S: Stärken in sportlicher Verzögerungsleistung und in der Unterstützung bei dynamischem Fahren. Schwäche: Wer überwiegend entspannt fährt, nutzt die volle Bremsperformance möglicherweise nicht aus.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Sportlogik

Elektronik kann ein Motorrad entweder „einfacher“ machen oder es in eine bestimmte sportliche Richtung schieben. Die aufgelisteten Werte der Ducati Supersport S deuten auf ein sehr modernes Paket hin, das besonders bei wechselnden Bedingungen und beim sportlichen Fahren hilft. Gerade wenn man nicht jedes Mal identische Streckenbedingungen hat, kann diese Unterstützung das Fahrgefühl stabilisieren.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt ebenfalls auf zeitgemäße Technik, wirkt aber in der Gesamtausrichtung eher darauf, das Motorrad alltagstauglich und leicht verständlich zu halten. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für den Alltag.

Worauf es beim Elektronik-Vergleich ankommt

Die Supersport S ist die bessere Wahl, wenn Elektronik als aktiver Teil des sportlichen Fahrens verstanden wird. Die Guerrilla 450 passt besser, wenn Technik zwar vorhanden sein soll, aber das Motorrad vor allem durch ein natürliches, unkompliziertes Fahrgefühl überzeugen soll.

Ergonomie & Sitzposition: Alltagshaltung vs. sportliche Ausrichtung

Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die aufgelisteten Werte der Royal Enfield Guerrilla 450 sprechen für eine ergonomische Auslegung, die auch bei längeren Fahrten im Alltag nicht sofort „zu viel“ wird. Das macht sie interessant für Pendler, für Touren mit Pausen und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach jeder Fahrt „anstrengend“ wirkt.

Die Ducati Supersport S ist stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann auf der Landstraße ein echter Vorteil sein, weil die Position das aktive Fahren unterstützt. Schwäche: Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken in entspannter Haltung fahren möchte, kann die sportlichere Ausrichtung als weniger komfortabel empfinden.

Design & Charakter: Zwei unterschiedliche Markenidentitäten

Auch wenn Design nicht direkt in die Fahrwerte eingeht, beeinflusst es die Wahrnehmung. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt eigenständig und modern, ohne den Fokus komplett auf „reine Rennstrecke“ zu legen. Die Ducati Supersport S steht dagegen für die klassische Ducati-Sportlichkeit: klare Linien, sportliche Präsenz und ein Gesamtpaket, das nach Performance aussieht.

Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag „rund“ anfühlt, findet in der Guerrilla 450 oft genau diesen Charakter. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das optisch und technisch spürbar auf sportliche Dynamik getrimmt ist, wird mit der Supersport S eher glücklich.

Welche Stärken und Schwächen zeigen sich im Gesamtpaket?

Wenn die aufgelisteten Werte als Gesamtbild betrachtet werden, entsteht ein klares Muster:

  • Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders stark, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Alltag, kurze bis mittlere Touren, abwechslungsreiche Strecken. Die Stärken liegen in der Zugänglichkeit, im ausgewogenen Setup und in einem Fahrgefühl, das nicht nur für „Sporttage“ gemacht ist.
  • Ducati Supersport S spielt seine Vorteile aus, wenn die Fahrt bewusst sportlich geplant ist: zügiges Fahren, dynamische Kurven, häufiges Verzögern und Beschleunigen. Die Stärken liegen in der sportlichen Ausrichtung, im präzisen Handling und in der Unterstützung durch moderne Elektronik.

Die Schwächen ergeben sich dabei fast logisch aus den Stärken: Die Guerrilla 450 ist weniger „maximal“ im sportlichen Anspruch, während die Supersport S im Alltag weniger „entspannt“ wirken kann, wenn man nicht aktiv fährt.

Fazit:

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl für alle, die ein sportlich aussehendes Motorrad suchen, das im Alltag und auf gemischten Strecken souverän bleibt. Wer ein unkompliziertes, gut dosierbares Fahrgefühl bevorzugt und ein Motorrad möchte, das auch ohne „Rennstreckenmodus“ Spaß macht, trifft mit der Guerrilla 450 eine sehr stimmige Entscheidung. Sie wirkt wie ein vielseitiger Begleiter, der Touren und Alltag verbindet.

Die Ducati Supersport S passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die sportliche Dynamik aktiv einfordern. Wenn präzises Handling, sportliche Bremsperformance und moderne Elektronik im Mittelpunkt stehen und die Fahrten häufiger zügig und kurvenreich geplant sind, zeigt die Supersport S ihre Stärken deutlich. Sie ist die Wahl für alle, die das Motorrad nicht nur „mitfahren“, sondern spürbar „führen“ möchten.

Kurz gesagt: Guerrilla 450 für vielseitige Alltags- und Tourenfreude, Supersport S für sportliche Performance und präzises, dynamisches Fahren.

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