| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Honda CB 1100 EX – Vergleich im Alltag und auf der Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für moderne Leichtigkeit und einen klaren Fokus auf Fahrspaß im Alltag. Die Honda CB 1100 EX dagegen wirkt wie ein Statement für klassische Motorradkultur: viel Charakter, ein souveränes Auftreten und ein Fahrgefühl, das eher nach „entspannt genießen“ klingt als nach „schnell durchziehen“.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle in der Praxis bemerkbar machen: bei Motor und Antrieb, beim Handling, bei Komfort und Bremsen sowie bei der Frage, wie gut die Maschinen zu unterschiedlichen Fahrstilen passen.
Motorcharakter und Antrieb: Wie unterschiedlich fühlt sich „Leistung“ an?
Bei der Royal Enfield Guerrilla 450 zeigt sich der Ansatz eines modernen 450ers: Die Kraft wirkt in der Regel „direkter“ und lässt sich im Stadtverkehr angenehm dosieren. Gerade wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen und zügiges Einfädeln in den Verkehr gefragt sind, spielt die Art, wie der Motor auf Gasbefehle reagiert, ihre Stärken aus. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Maschine eher auf nutzbare Alltagsdynamik setzt als auf maximale Durchzugskraft jenseits der Komfortzone.
Die Honda CB 1100 EX verfolgt einen anderen Weg. Durch die größere Hubraumklasse und den typischen Honda-Charakter wirkt der Antrieb oft „breiter“ und souveräner. In der Praxis bedeutet das: weniger hektisches Arbeiten mit dem Gas, mehr gleichmäßiges Vorankommen. Auf der Landstraße und bei längeren Strecken zeigt sich diese Art von Motorarbeit besonders: Der Motor trägt, statt nur zu beschleunigen. Die aufgelisteten Werte sprechen hier eher für ein Motorrad, das mit Ruhe und Konstanz überzeugt.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
- Guerrilla 450: Stärken liegen in der agilen, alltagstauglichen Reaktion und im unkomplizierten Handling. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Fahrstil oder hohen Geschwindigkeiten das „letzte Quäntchen“ Dynamik weniger im Vordergrund steht als bei größeren Motoren.
- CB 1100 EX: Stärken liegen in der Souveränität und dem entspannteren Drehmomentgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im dichten Stadtverkehr durch seine eher klassische Auslegung und das Gesamtgefühl weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Guerrilla.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Maschinen deutlich. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das für häufiges Wechseln der Fahrbahn, enge Kurven und spontane Richtungswechsel gemacht ist. Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerkseigenschaften und Geometrie lassen darauf schließen, dass sie ein eher lebendiges Fahrverhalten unterstützt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht „planbar“ ist: Baustellen, wechselnder Belag oder unruhige Stadtstraßen.
Die Honda CB 1100 EX steht dagegen für Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Auslegung hin, die Komfort und Geradeauslauf priorisiert. In der Praxis heißt das: Auf längeren Abschnitten bleibt das Motorrad gelassen, und das Fahrwerk arbeitet so, dass man sich auf den Verkehr und die Linie konzentrieren kann, statt ständig nachzusteuern.
Kurven, Tempo und Alltag
In schnellen Kurven und bei zügigem Landstraßentempo kann die Guerrilla durch ihre Agilität punkten. Die Honda kann dafür im „entspannten Tempo“ überzeugen: Sie fühlt sich weniger wie ein Motorrad an, das man ständig aktiv „fahren“ muss, sondern eher wie eines, das man genießen kann.
Wer häufig Stadtverkehr hat oder gern spontan auf kurze Strecken geht, wird die Guerrilla 450 oft als unkomplizierter empfinden. Wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Wert auf ruhige Stabilität legt, findet in der CB 1100 EX häufig den passenderen Charakter.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?
Bremsen sind mehr als nur „Stärke“. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremsleistung dosieren lässt und wie konstant sie im Alltag bleibt. Die aufgelisteten Werte zeigen bei beiden Modellen einen klaren Anspruch auf sichere Verzögerung, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dabei wie ein Motorrad, das für häufiges Bremsen im Stadtverkehr ausgelegt ist: kontrollierbar, berechenbar und passend für kurze Abstände. Die Honda CB 1100 EX spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßiger Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten aus. Das kann besonders auf Landstraßen und bei längeren Touren spürbar sein, wenn man nicht nur „schnell“ bremsen muss, sondern das Tempo sauber in den Kurvenaufbau bringt.
Stärken und Schwächen bei der Dosierung
- Guerrilla 450: Vorteil bei häufigem Stop-and-go und beim präzisen Anbremsen. Mögliche Schwäche: Wer sehr sportlich bremst und maximale Reserven erwartet, könnte sich bei der Honda wohler fühlen.
- CB 1100 EX: Vorteil bei souveräner Verzögerung und stabiler Kontrolle auf längeren Strecken. Mögliche Schwäche: Im dichten Stadtverkehr kann das Gesamtgefühl weniger „leicht“ wirken als bei der Guerrilla.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege oder lange Tage?
Komfort ist bei einem Motorradvergleich oft der Punkt, der später über „passt“ oder „passt nicht“ entscheidet. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt durch ihre moderne Auslegung wie ein Motorrad, das den Alltag erleichtert: eine Sitzposition, die nicht unnötig fordert, und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnder Tagesform nicht sofort anstrengend wird. Die aufgelisteten Werte zu Ergonomie und Fahrwerksabstimmung sprechen dafür, dass die Maschine eher auf „einfach fahren“ ausgelegt ist.
Die Honda CB 1100 EX setzt stärker auf klassischen Komfort: Die Sitzhaltung und das Gesamtpaket wirken darauf ausgelegt, dass man sich auf der Fahrt wohlfühlt und die Kilometer eher „vergehen“ als „arbeiten“. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Auslegung hin, die besonders bei längeren Touren angenehm ist, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Wem welcher Komfort besser liegt
Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig stoppt, anfahren muss und zwischendurch auch mal schnell eine Runde drehen möchte, wird die Guerrilla 450 oft als entspannter im Alltag empfinden. Wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei ein klassisches Motorradgefühl sucht, findet in der CB 1100 EX häufig den besseren Begleiter.
Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Ersatzteile und Nutzung
Bei der Alltagstauglichkeit spielen neben dem Fahrgefühl auch Faktoren wie Servicefreundlichkeit, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die allgemeine Praxisnähe eine Rolle. Die Honda CB 1100 EX profitiert in der Wahrnehmung vieler Fahrer von der breiten Service- und Ersatzteilstruktur, was die Planung für Wartung und mögliche Reparaturen erleichtern kann. Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann ebenfalls im Alltag überzeugen, vor allem wenn man die Marke und ihre typische Nutzung kennt und bereit ist, sich auf einen etwas anderen Motorrad-„Lifestyle“ einzulassen.
Wichtig ist: Beide Motorräder können im Alltag funktionieren – entscheidend ist, wie man selbst Motorrad nutzt. Wer ein Motorrad sucht, das möglichst „einfach“ in den Alltag passt und langfristig planbar bleibt, schaut oft zuerst zur Honda. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich modern anfühlt, leicht zu bewegen ist und Spaß macht, auch wenn die Strecke kurz ist, landet schneller bei der Guerrilla.
Optik und Charakter: Nicht nur Technik, sondern auch Gefühl
Der Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf den Charakter. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst modern interpretiert: klar, kompakt und mit einem Fokus auf Fahrspaß. Die Honda CB 1100 EX steht für klassische Linien und ein Motorradgefühl, das man nicht nur fährt, sondern auch „lebt“. Die aufgelisteten Ausstattungs- und Konzeptunterschiede spiegeln genau diese Philosophie wider.
Welche Stimmung passt zu welchem Fahrstil?
- Guerrilla 450: passt besonders zu Fahrern, die gern aktiv unterwegs sind, Kurven mögen und das Motorrad als täglichen Begleiter sehen.
- CB 1100 EX: passt besonders zu Fahrern, die gern cruisen, längere Strecken genießen und ein klassisches Motorradgefühl suchen.
Fazit: Welche Maschine ist für wen die bessere Wahl?
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, agiles Handling und unkompliziertes Fahrvergnügen liegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und dabei trotzdem Charakter hat, wird mit der Guerrilla sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Die Stärken zeigen sich besonders dort, wo häufiges Anfahren, Dosieren und schnelle Richtungswechsel gefragt sind.
Die Honda CB 1100 EX spielt ihre Vorteile aus, wenn längere Strecken, ruhiges Vorankommen und ein souveränes, klassisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad eher als komfortablen Tourer versteht und Wert auf entspannte Kontrolle legt, findet in der Honda oft den passenderen Begleiter. Die Stärken liegen weniger im „spritzigen“ Stadtgefühl, sondern mehr in Stabilität, Konstanz und dem Genussfaktor auf der Landstraße.
Kurz gesagt: Guerrilla 450 für den aktiven Alltag und kurze bis mittlere Touren – CB 1100 EX für klassische Fahrkultur, entspannte Langstrecke und ein souveränes Gesamtpaket.