UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Honda NTV 650 Revere – Vergleich, Stärken & Schwächen

Wer zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Honda NTV 650 Revere schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein moderner, kompakter Ansatz auf einen bewährten Klassiker mit eigenem Charme. Beide Motorräder sind für unterschiedliche Ansprüche gebaut – und genau das macht den Vergleich so interessant. Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt, damit sich schnell ein Gefühl dafür ergibt, welches Motorrad eher zum eigenen Fahrprofil passt.

Grundcharakter: modern und kompakt vs. klassisch und entspannt

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem lebendigen, unkomplizierten Fahrgefühl, das sich besonders in der Stadt und auf kürzeren Strecken bemerkbar macht. Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für einen entspannteren, klassischeren Stil. Sie vermittelt eher das Gefühl eines „einfach laufen lassen“-Motorrads, das auch längere Strecken angenehm begleitet.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Gelassenheit

Im Vergleich zeigt sich: Die Guerrilla 450 zielt auf ein dynamisches Ansprechverhalten und ein sportlich inspiriertes Gesamtpaket. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, überholt oder zügig durch den Verkehr bewegt wird. Die NTV 650 Revere hingegen setzt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Fahrt weniger „Action“ verlangt und mehr „Konstanz“: gleichmäßiges Tempo, ruhiger Rhythmus und ein Motor, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Stärken der Motorcharakteristik

  • Royal Enfield Guerrilla 450: lebendiger Charakter, macht Lust auf häufiges Beschleunigen und zügiges Fahren.
  • Honda NTV 650 Revere: gelassener Eindruck, ideal für entspannte Touren und gleichmäßige Fahrweise.

Schwächen bzw. Grenzen im Alltag

  • Guerrilla 450: Wer ausschließlich auf maximale Langstreckenruhe setzt, könnte den moderneren „Drive“-Charakter als etwas präsenter empfinden.
  • NTV 650 Revere: Wer sehr sportlich unterwegs sein möchte, erwartet möglicherweise mehr „Spontanität“ als das klassische Konzept liefert.

Fahrwerk und Handling: agil im Stadtverkehr vs. stabil auf Strecke

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Art, wie sie sich im Alltag anfühlen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken dort aus, wo häufig manövriert wird: enge Situationen, wechselnde Geschwindigkeiten und häufiges Anpassen an den Verkehr. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Auf längeren Strecken bleibt das Fahrgefühl ruhiger, was gerade bei konstantem Tempo angenehm ist.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Modelle werden im Vergleich hinsichtlich Bremsverhalten und Stabilität eingeordnet. Die Guerrilla 450 punktet dabei vor allem mit einem modernen, gut dosierbaren Gefühl – hilfreich, wenn es im Stadtverkehr öfter zu kurzen Bremsimpulsen kommt. Die NTV 650 Revere kann ihre Stärke besonders dann ausspielen, wenn es um gleichmäßige Verzögerung und ein berechenbares Gesamtverhalten geht.

Sitzposition und Komfort: kompakt und direkt vs. entspannt und tourentauglich

Ein entscheidender Unterschied liegt in der Sitzposition und dem damit verbundenen Komfortgefühl. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist tendenziell „direkter“: Die Ergonomie unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürt und schnell reagiert. Die Honda NTV 650 Revere setzt eher auf eine entspannte Haltung, die sich besonders auf längeren Fahrten auszahlt. Wer häufig pendelt oder kurze Strecken fährt, profitiert oft von der agilen Auslegung der Guerrilla. Wer dagegen regelmäßig Touren plant, wird die ruhigere, tourorientierte Ausrichtung der NTV als Vorteil sehen.

Komfort im Alltag

  • Guerrilla 450: angenehm für dynamische Fahrten, unterstützt aktives Handling.
  • NTV 650 Revere: sorgt für ein ruhigeres Sitzgefühl, das Ermüdung auf längeren Strecken reduzieren kann.

Technik und Ausstattung: moderne Auslegung vs. bewährtes Konzept

Im Vergleich wird auch deutlich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder technisch gedacht sind. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das auf zeitgemäße Anforderungen abgestimmt ist: klare Bedienbarkeit, ein modernes Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das sich schnell erschließt. Die Honda NTV 650 Revere steht für ein bewährtes Konzept, das sich durch seine Verlässlichkeit und seine „einfach funktioniert“-Mentalität auszeichnet.

Stärken der jeweiligen Ausrichtung

  • Guerrilla 450: moderne Interpretation eines Roadster-ähnlichen Fahrstils, ideal für alle, die ein Motorrad „von heute“ suchen.
  • NTV 650 Revere: klassischer Charakter, der besonders bei ruhiger Fahrweise und Touren überzeugt.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Damit die Entscheidung leichter fällt, lohnt sich der Blick auf typische Fahrprofile. Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt besonders gut, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird, kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und ein lebendiges, direktes Fahrgefühl gewünscht ist. Sie ist außerdem interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt und dabei trotzdem Spaß macht.

Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen eine starke Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein Motorrad, das nicht ständig „nach Aufmerksamkeit“ verlangt. Wer den klassischen Stil mag und ein zuverlässiges Gesamtgefühl sucht, wird mit der NTV häufig glücklicher.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Guerrilla 450 – typische Vorteile

  • Agiles, modernes Fahrgefühl für Alltag und kürzere Strecken
  • Direkte Reaktion beim Beschleunigen und Manövrieren
  • Komfort, der eher auf aktives Fahren ausgelegt ist

Royal Enfield Guerrilla 450 – mögliche Nachteile

  • Wer maximalen „Tour-Ruhemodus“ erwartet, könnte den dynamischeren Charakter als weniger kompromisslos entspannend empfinden

Honda NTV 650 Revere – typische Vorteile

  • Entspanntes, klassisches Fahrgefühl mit Fokus auf Konstanz
  • Stabilität und berechenbares Verhalten auf längeren Strecken
  • Komfortorientierte Ergonomie für Touren

Honda NTV 650 Revere – mögliche Nachteile

  • Wer sehr sportlich und „spontan“ fahren möchte, könnte den Charakter als weniger dynamisch empfinden

Fazit:

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: häufiges Anfahren, kurzes Beschleunigen, Stadtverkehr und ein Motorrad, das sich agil und modern anfühlt. Sie punktet mit einem lebendigen Charakter und einer Auslegung, die Lust auf aktives Fahren macht. Die Honda NTV 650 Revere empfiehlt sich eher für alle, die entspannt unterwegs sein möchten: längere Strecken, ruhiger Rhythmus und ein klassisches Gesamtgefühl, das Stabilität und Komfort in den Mittelpunkt stellt. Wer ein Motorrad sucht, das Touren angenehm begleitet und nicht ständig „getrieben“ werden will, findet in der NTV meist die passendere Basis. Kurz gesagt: Guerrilla für dynamischen Alltag und direkte Reaktionen, NTV für gelassene Touren und ein bewährtes, ruhiges Fahrgefühl.

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