| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Honda XL 700 V Transalp – Motorradvergleich
Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das im Alltag Spaß macht und auf längeren Strecken nicht schlappmacht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Royal Enfield Guerrilla 450 und der Honda XL 700 V Transalp. Beide Modelle stehen für einen bestimmten Charakter – die eine eher modern und leichtfüßig, die andere bewährt und tourentauglich. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Motorräder in der Praxis auswirken: bei Motorleistung und Drehmoment, beim Fahrkomfort, beim Handling sowie bei der Frage, welches Bike besser zu welchem Fahrstil passt.
Überblick: Zwei Philosophien, ein Ziel
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad für alle, die gern dynamisch unterwegs sind und dabei nicht zu schweres Gerät bewegen möchten. Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen für den klassischen Reisegedanken: stabil, alltagstauglich und mit einem Setup, das auf lange Touren ausgelegt ist. Genau diese Unterschiede zeigen sich auch in den Vergleichswerten, die in den Datenblättern und Testangaben auftauchen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments fällt auf, dass beide Motorräder unterschiedliche Stärken betonen. Die Guerrilla 450 zielt mit ihren Werten eher auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine sportlichere Gangart. Die Transalp setzt dagegen auf einen Motor, der sich über die Drehzahl hinweg gleichmäßiger anfühlt und das Fahren im Alltag besonders entspannt macht.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig zügig beschleunigt, gern im mittleren Drehzahlbereich fährt und das Motorrad als „spritzigen Allrounder“ nutzt, wird an der Guerrilla 450 mehr Freude haben. Wer dagegen Wert auf gleichmäßige Kraftentfaltung legt, lange Strecken komfortabel abspulen möchte und auch mit Gepäck souverän unterwegs sein will, findet in der Transalp oft die passendere Abstimmung.
Getriebegefühl und Fahrbarkeit
Auch wenn die Datenblätter nicht alles erklären, spiegeln sich die Unterschiede in der Fahrbarkeit wider: Die Guerrilla 450 wirkt tendenziell agiler, während die Transalp eher „ruhig“ und tourorientiert rüberkommt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke wechselt – Stadtverkehr, Landstraße und Autobahnabschnitte verlangen jeweils andere Eigenschaften.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Gewicht und Fahrdynamik
Die aufgelisteten Werte zu Gewicht und Geometrie sind im Vergleich entscheidend. Die Guerrilla 450 bringt den Eindruck eines leichter zu bewegenden Motorrads mit. Das macht das Handling im Alltag angenehmer: enge Straßen, häufiges Anfahren, Rangieren und Richtungswechsel fühlen sich oft unkomplizierter an.
Die Honda XL 700 V Transalp wirkt dagegen in den Vergleichswerten eher wie ein stabiler Reisebegleiter. Das kann sich beim schnellen Richtungswechsel oder bei sehr langsamen Manövern weniger „leicht“ anfühlen, sorgt aber auf längeren Strecken für ein gutes Sicherheitsgefühl.
Federung und Komfort
Beim Fahrkomfort spielen die Angaben zum Fahrwerk eine große Rolle. Die Transalp ist in den Vergleichswerten klar stärker auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Wer häufig lange Strecken fährt oder unruhige Straßen kennt, profitiert meist von dieser Ausrichtung.
Die Guerrilla 450 kann dagegen besonders dann punkten, wenn die Fahrten eher kurz bis mittel sind und das Motorrad vor allem für dynamisches Fahren genutzt wird. Die Abstimmung wirkt dann oft direkter und weniger „schwer“ im Gefühl.
Sitzposition und Ergonomie: Für welche Körper passt was?
Lenker, Sitzhöhe und Haltung
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Transalp ist typischerweise so gedacht, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Die Guerrilla 450 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das eine sportlichere Haltung unterstützt und damit besonders bei zügiger Fahrweise Spaß macht.
Wer häufig in aufrechter Haltung unterwegs ist und auch bei längeren Touren nicht „verkrampfen“ möchte, findet in der Transalp meist die stimmigere Basis. Wer dagegen gern etwas aktiver fährt und die Arme nicht zu stark „abstützen“ möchte, wird mit der Guerrilla 450 oft zufriedener.
Alltagstauglichkeit im Stop-and-Go
Im Stadtverkehr zählt neben dem Komfort auch, wie gut man das Motorrad kontrolliert. Hier kann die Guerrilla 450 durch ihre tendenziell handlichere Auslegung Vorteile ausspielen. Die Transalp bleibt zwar ebenfalls alltagstauglich, fühlt sich aber eher wie ein Motorrad an, das man „für die Strecke“ holt.
Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Vergleich
Bei den Bremsen zeigen die Vergleichswerte vor allem, wie gut die Verzögerung dosierbar ist. Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die Art, wie sich die Bremsen anfühlen, hängt stark von der Abstimmung ab. Die Transalp wirkt in der Tendenz eher auf souveräne Kontrolle ausgelegt, während die Guerrilla 450 oft als direkter und „sportlicher“ wahrgenommen wird.
Für die Praxis heißt das: Wer häufig zügig fährt und präzise dosieren möchte, wird an der Guerrilla 450 mehr „Direktheit“ spüren. Wer dagegen vor allem Wert auf ruhige, berechenbare Verzögerung im Tourenmodus legt, findet in der Transalp eine passende Basis.
Reichweite, Verbrauch und Alltagskosten
Verbrauch und Reichweite im Vergleich
Die Angaben zu Verbrauch und Reichweite sind besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten genutzt wird. Im Vergleich zeigt sich: Die Transalp ist in vielen Konstellationen ein Motorrad, das sich gut für längere Strecken eignet, weil die Werte auf Touren ausgelegt wirken. Die Guerrilla 450 kann ebenfalls wirtschaftlich sein, wirkt aber eher wie die Wahl für Fahrer, die häufiger „mal eben“ losfahren und dabei trotzdem nicht auf Effizienz verzichten wollen.
Wartung und Ersatzteile
Auch wenn konkrete Kosten nicht immer in den Datenblättern stehen, geben die Vergleichsangaben zu Wartungsintervallen und die allgemeine Verfügbarkeit von Ersatzteilen einen Hinweis. Honda ist in vielen Märkten für ein breites Service- und Ersatzteilangebot bekannt. Royal Enfield hat in den letzten Jahren ebenfalls stark zugelegt, aber je nach Region kann die Verfügbarkeit variieren. Für die Kaufentscheidung ist das relevant, wenn das Motorrad langfristig genutzt werden soll.
Stärken und Schwächen: Was passt besser zu welchem Fahrstil?
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Agiles Fahrgefühl durch die im Vergleich sichtbare handlichere Auslegung.
- Lebendiger Motorcharakter, der besonders bei dynamischer Fahrweise Spaß macht.
- Alltagsfreundlichkeit bei häufigen Stopps und Richtungswechseln.
- Moderne Ausrichtung, die sich gut für „kurz & zügig“ eignet.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Für sehr lange Touren kann der Komfortfokus je nach persönlichem Empfinden weniger „reiseorientiert“ wirken als bei der Transalp.
- Wer viel mit Gepäck fährt oder häufig im Reise-Tempo unterwegs ist, sollte die Abstimmung und das Fahrwerk im Vergleich besonders kritisch prüfen.
Honda XL 700 V Transalp – Stärken
- Tourenorientierte Stabilität durch die im Vergleich sichtbare Auslegung auf längere Strecken.
- Gleichmäßiges Fahrgefühl, das das Fahren entspannter macht.
- Komfortfokus für längere Fahrten und wechselnde Straßenbedingungen.
- Berechenbarkeit bei Bremsen und Handling im Reisebetrieb.
Honda XL 700 V Transalp – Schwächen
- Im sehr urbanen Alltag kann das Handling im Vergleich weniger „leicht“ wirken als bei der Guerrilla 450.
- Wer ein besonders sportlich-agiles Gefühl sucht, findet bei der Transalp eher eine ruhige, tourenorientierte Charakteristik.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches besser ist“, sondern vielmehr davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Guerrilla 450: Ideal für
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und für dynamische Ausfahrten suchen. Wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr und Landstraßenabschnitte kombiniert werden und das Motorrad dabei handlich und lebendig wirken soll, ist die Guerrilla 450 eine sehr stimmige Wahl.
Transalp: Ideal für
Die Honda XL 700 V Transalp passt besonders gut zu Menschen, die regelmäßig längere Touren fahren oder ein Motorrad möchten, das auf wechselnde Straßenbedingungen souverän reagiert. Wer Komfort, Stabilität und ein entspanntes Reisegefühl priorisiert, findet in der Transalp meist die passendere Basis.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 und die Honda XL 700 V Transalp verfolgen unterschiedliche Ansätze: Die Guerrilla 450 wirkt im Vergleich vor allem als agiler, moderner Allrounder mit einem Motorcharakter, der dynamisches Fahren unterstützt. Sie ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Alltag viel ausmacht, häufig kurze Strecken gefahren werden und das Motorrad leicht zu kontrollieren sein soll. Die Transalp punktet dagegen klar mit ihrer tourenorientierten Auslegung: Die im Vergleich sichtbaren Werte sprechen für Stabilität, gleichmäßiges Fahrgefühl und Komfort über längere Zeit. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, entspannt reisen möchte und ein berechenbares Setup bevorzugt, liegt mit der Honda XL 700 V Transalp meist richtig. Kurz gesagt: Guerrilla 450 für lebendige Alltags- und Landstraßenfahrten, Transalp für Komfort und Souveränität auf Tour.