| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Yamaha Tracer 700 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Royal Enfield Guerrilla 450 steht für einen modernen, leicht zugänglichen Charakter mit viel Gefühl für den Alltag. Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen stärker auf Touren und dynamisches Fahren ausgelegt – mit dem typischen Fokus auf Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die auf längeren Strecken Sinn ergibt. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken Motor und Fahrgefühl im Alltag, wie unterscheiden sich Komfort und Ergonomie, und wo zeigen sich Stärken sowie Schwächen im direkten Vergleich der aufgelisteten Werte beider Modelle?
Überblick: Zwei Philosophien, ein Anspruch
Die Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für kurze Wege, für spontane Ausfahrten und für Fahrten, bei denen die Bedienung unkompliziert bleibt und das Motorrad nicht zu viel verlangt. Die Tracer 700 ist eher die Wahl, wenn die Strecke länger wird oder wenn man auch bei zügigem Tempo entspannt bleiben möchte. Schon bei den grundlegenden Eckdaten zeigt sich: Die Tracer ist stärker auf den Reiseeinsatz ausgerichtet, während die Guerrilla den Schwerpunkt auf Agilität und Alltagsnutzen legt.
Motor & Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf, dass beide Maschinen auf ihre Art „zugänglich“ sind. Die Guerrilla 450 setzt dabei auf einen Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt und sich besonders im Stadtverkehr und auf der Landstraße angenehm anfühlt. Die Tracer 700 bringt dagegen den typischen Touren-Ansatz mit: Der Motor wirkt auf längeren Strecken souveräner, und das Zusammenspiel aus Drehfreude und Durchzug unterstützt ein entspanntes Tempo, ohne dass ständig nachgeschoben werden muss.
Wichtig ist auch, wie sich die Leistungsentfaltung im Alltag anfühlt. Die Guerrilla punktet eher mit einem „direkten“ Gefühl: Gasbefehle werden schnell beantwortet, und das Motorrad bleibt dabei handlich. Die Tracer 700 spielt ihre Stärken dann aus, wenn man gleichmäßiger fährt oder wenn Überholmanöver und Autobahnabschnitte mehr Raum einnehmen. In der Praxis heißt das: Wer häufig stop-and-go fährt oder gern in engen Kurven unterwegs ist, wird die Guerrilla als unkompliziert empfinden. Wer öfter längere Strecken fährt und dabei Ruhe im Fahrgefühl sucht, findet in der Tracer 700 mehr „Reise-Flow“.
Sitzposition & Ergonomie: Agil oder komfortorientiert?
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Sitzposition. Die Guerrilla 450 ist so ausgelegt, dass sie sich leicht und lebendig anfühlt. Das unterstützt eine aufrechte oder zumindest alltagstaugliche Haltung, die das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders attraktiv macht, wenn es um häufiges Auf- und Absteigen, kurze Wege und wechselnde Fahrmanöver geht.
Die Tracer 700 zielt stärker auf Komfort bei längeren Fahrten. Die Ergonomie wirkt insgesamt tourentauglicher: Man sitzt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das macht die Tracer besonders interessant, wenn Pendeln und Wochenendtouren zusammenkommen. Gleichzeitig kann eine stärker komfortorientierte Sitzhaltung das Motorrad im engen Stadtverkehr etwas weniger „spielerisch“ wirken lassen als die Guerrilla.
Fahrwerk & Handling: Wo die Stärken sichtbar werden
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigt sich im Vergleich der aufgelisteten Werte ein klares Bild: Die Guerrilla 450 wirkt auf Agilität getrimmt. Das spürt man vor allem dort, wo es häufig Richtungswechsel gibt – in der Stadt, auf Landstraßen mit wechselndem Belag oder in kurvigen Abschnitten, in denen man gern früh bremst und dynamisch einlenkt.
Die Tracer 700 ist dagegen stärker auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Strecken ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Fahrruhe unterstützt den Komfort. In der Summe ist die Tracer 700 damit oft die bessere Wahl, wenn man „entspannt schnell“ fahren möchte. Die Guerrilla 450 hingegen ist die Maschine, die man eher als „leicht zu bewegen“ wahrnimmt.
Windschutz & Verkleidung: Komfort auf Distanz
Ein entscheidender Punkt für viele Fahrerinnen und Fahrer ist der Windschutz. Die Tracer 700 ist hier klar im Vorteil, weil sie stärker auf Touren ausgelegt ist. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails und die grundsätzliche Ausrichtung zeigen: Die Maschine soll auch bei längeren Fahrten weniger anstrengend sein. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man häufiger Autobahn oder zügige Landstraßenabschnitte fährt.
Die Guerrilla 450 kann natürlich trotzdem Spaß machen, aber sie ist eher als Motorrad für „direktes Fahren“ gedacht. Wer Wind und Wetter als Teil des Fahrgefühls akzeptiert, wird die Guerrilla lieben. Wer dagegen möglichst wenig „Kampf gegen den Fahrtwind“ möchte, findet in der Tracer 700 den entspannteren Begleiter.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Bei der Elektronik zeigt sich, dass beide Motorräder auf moderne Standards setzen. Im Vergleich der aufgelisteten Werte und Funktionen wird aber deutlich, dass die Tracer 700 stärker auf ein „tourenfreundliches Gesamtpaket“ abzielt. Das betrifft vor allem die Art, wie sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrolliert und berechenbar anfühlt.
Die Guerrilla 450 wirkt dabei eher als Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert: klare Bedienung, nachvollziehbares Ansprechverhalten und ein Setup, das im Alltag schnell verstanden ist. Die Tracer 700 bietet dagegen mehr „Komfort- und Sicherheitsgefühl“ über die gesamte Fahrt hinweg – besonders dann, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt oder wenn Wetter und Verkehr variieren.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reinen Zahlen, sondern um die Wirkung im Fahralltag. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Die Tracer 700 wirkt dabei tendenziell als das Motorrad, das auf längere Fahrten und höhere Geschwindigkeiten ausgelegt ist – was sich in der Gesamtwirkung von Verzögerung und Stabilität widerspiegeln kann.
Die Guerrilla 450 ist ebenfalls stark im Alltag, besonders wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus verzögert und wieder beschleunigt. Wer viel „stop-and-go“ fährt, wird die Handlichkeit und das gut dosierbare Gefühl zu schätzen wissen. Wer dagegen häufiger längere Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten fährt, profitiert oft von der tourenorientierten Gesamtbalance der Tracer.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzen
Im Alltag zählt mehr als nur die Performance. Hier spielt die Handlichkeit eine große Rolle. Die Guerrilla 450 wirkt im Vergleich der aufgelisteten Werte tendenziell leichter und agiler im Handling – ein Vorteil beim Rangieren, beim Durchschlängeln im Verkehr und beim schnellen Wechsel zwischen Alltagssituationen.
Die Tracer 700 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt aufnehmen“ an. Das heißt: Sie ist besonders dann im Element, wenn man nicht nur von A nach B hetzt, sondern wenn die Fahrt selbst einen Teil des Tages ausmacht. Parken und Rangieren sind zwar machbar, aber die Grundausrichtung ist klar tourenorientiert.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Agiles Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Alltag
- Direktes Ansprechverhalten, das Kurven und Landstraßen lebendig macht
- Alltagsfokus: schnell verstanden, schnell genutzt
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Weniger Tourenkomfort durch geringeren Windschutz im Vergleich zur Tracer
- Für lange Autobahn- oder Reiseetappen kann die tourenorientierte Auslegung der Tracer im Vorteil sein
Yamaha Tracer 700 – Stärken
- Komfort- und Stabilitätsfokus für längere Strecken
- Besserer Windschutz für entspannteres Fahren bei Tempo
- Tourenorientierte Gesamtbalance aus Motor, Ergonomie und Ausstattung
Yamaha Tracer 700 – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann die Ausrichtung auf Komfort und Stabilität weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad als nötig
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Guerrilla 450 und Yamaha Tracer 700 hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht. Die Guerrilla 450 ist besonders passend, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, wenn kurze Strecken dominieren und wenn Agilität und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort.
Die Tracer 700 ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken, zügiges Fahren und ein entspannteres Gesamtgefühl zählen. Der Windschutz, die tourenorientierte Ergonomie und die insgesamt stabilere Auslegung machen sie zur Maschine für Wochenendtouren, Pendeln mit mehr Fahrzeit und Fahrten, bei denen man nicht nach einer Stunde schon „durch“ sein möchte.
Fazit:
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist für alle interessant, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das sich leicht bewegt, schnell verfügbar ist und auf Landstraßen sowie in der Stadt mit einem lebendigen, direkten Fahrgefühl überzeugt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf Agilität und unkomplizierte Bedienung legt, findet in der Guerrilla 450 die passendere Wahl.
Die Yamaha Tracer 700 empfiehlt sich vor allem dann, wenn längere Fahrten, mehr Komfort und ein spürbar besserer Windschutz im Vordergrund stehen. Die tourenorientierte Gesamtbalance aus Ergonomie, Stabilität und moderner Unterstützung macht sie zur besseren Option für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig weitere Strecken planen oder auch bei Tempo entspannt bleiben möchten.
Kurz gesagt: Guerrilla 450 für den agilen Alltag – Tracer 700 für die entspannte Tour.